Hartz IV - Eine Betreuerin für den Alltag

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Yvonne Plana kümmert sich um Demenzkranke im Clarenbachwerk. Die Hartz-IV-Empfängerin hat sich in 288 Kursstunden auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Die Arbeit gibt ihr so viel, dass sie nun auf eine Vertragsverlängerung hofft.

Köln - Frau Krause (Name geändert) hat als erste sechs Punkte gewürfelt. Unsicher schwebt ihre Hand über den Spielfiguren: „Welche Farbe habe ich?“ „Rot“, sagt Yvonne Plana. „Sie haben Rot, Frau Krause.“ Elsa Krause setzt einen roten Kegel auf die Pappe des Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels. „Eins, zwei, drei. . .“ Die weißen Löckchen der 88-Jährigen zittern, während sie mit dem Spielkegel langsam sechs Felder vorrückt. „Und noch mal, Frau Krause“, sagt Yvonne Plana. „Wenn Sie eine Sechs hatten, dürfen Sie dürfen noch einmal würfeln.“ Elsa Krause würfelt eine Vier. Sie zögert. „Welche Farbe habe ich?“ „Rot“, sagt Yvonne Plana. Sie ist 58 Jahre jünger als Elsa Krause. Dicke Lidstriche beschweren ihre Augenlider, das halblange Haar ist schwarz gefärbt, ein Nasenflügel gepierct. „Sie haben Rot, Frau Krause.“Blick ins LeereWir befinden uns in der sechsten Etage des „Heinrich-Püschel-Hauses“, einem Alten- und Pflegeheim des Clarenbachwerks. Weite Gänge, offene Türen, ein lichter Aufenthaltsraum, dessen Panoramafenster sich ins Grüne öffnen. Alte Damen, die Haare sorgsam frisiert, als kämen sie gerade aus dem Friseursalon, sitzen still in ihren Rollstühlen und blicken ins Leere. „Hallo, hallo“, ruft eine von ihnen immer wieder leise in den Raum.


....


„Ich fühle mich zu Hause auf der Station“, sagt Yvonne Plana und hofft, dass ihr auf ein Jahr befristeter Vertrag verlängert wird. Finanziell hat sie sich kaum verbessert - die ehemalige Hartz-IV-Empfängerin hat heute rund 100 Euro mehr im Portmonee als in den Zeiten der Arbeitslosigkeit. Vor fünf Minuten ist die Mensch-ärgere-dich-nicht-Runde zu Ende gegangen. Elsa Krause ist als erste durchs Ziel gegangen. Sie hatte Rot. „Danke“, hat sie zum Abschluss zu Yvonne Plana gesagt. „Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.“
Eine Betreuerin für den Alltag - Kölner Stadt-Anzeiger

:icon_kotz: Das nennt man "schmackhaft machen", denn die "Träger" werden daran ordentlich verdienen.
 

Kaleika

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Ich mutmaße mal, dass es sich bei diesem "Beruf", der in weniger als zwei Monaten (von der Stundenzahl her) "erlernt" wurde, um eine angelernte Dumpinglohnarbeit handelt.
Es ist eine Frechheit, eine hohe soziale Kompetenz zu erwarten und dennoch keine vernünftige -Ausbildung und vermutlich auch keine entsprechende Bezahlung zu bieten!
Ich finde, dass Demenzkranke verdienen, dass adäquat mit ihnen umgegangen wird. Dies ist uns jedoch nicht angeboren und sicher nicht in einem "Kursus" zu vermitteln!!!

Kaleika
 

Drueckebergerin

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Hach, wie edel.......für gerade mal 100,-€ mehr im Portmonee.....na, guck, gibt doch tatsächlich ein paar Hartzis die arbeiten wollen ! Und auch noch mit piercing in der Nase.
Sorry, bin kurz weg, mal :icon_kotz2:
 
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Ich mutmaße mal, dass es sich bei diesem "Beruf", der in weniger als zwei Monaten (von der Stundenzahl her) "erlernt" wurde, um eine angelernte Dumpinglohnarbeit handelt.
Es ist eine Frechheit, eine hohe soziale Kompetenz zu erwarten und dennoch keine vernünftige -Ausbildung und vermutlich auch keine entsprechende Bezahlung zu bieten!
Ich finde, dass Demenzkranke verdienen, dass adäquat mit ihnen umgegangen wird. Dies ist uns jedoch nicht angeboren und sicher nicht in einem "Kursus" zu vermitteln!!!

Kaleika


das wunderst Du Dich noch?

pr-sozial | BA zu: „Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke pflegen“ | Zusätzliche, Geht, Pflegeeinrichtungen, Betreuungskräfte, Bundesagentur, Richtlinie, Gesundheit, Begleiten

Das Kurzzeitgedächtnis eben, das haben fast alle schon vergessen. :icon_smile:
 

Kaleika

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Hach, wie edel.......für gerade mal 100,-€ mehr im Portmonee.....na, guck, gibt doch tatsächlich ein paar Hartzis die arbeiten wollen ! Und auch noch mit piercing in der Nase.
Sorry, bin kurz weg, mal :icon_kotz2:
Danke, diese 100 Euro mehr als beim ALG II überlas ich irgendwie.
Dann wird es sich ja vermutlich um einen der rechtlos machenden und sozialversicherungspflichtigen vernichtenden Arbeitsstellen handeln, die Ein-Euro-Jobs....
Zum Kotzen, wahrlich!!!

Kaleika
 

biddy

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Auch nicht. Sie, die früher lange als Pflegehelferin gejobbt hat, ist nicht mehr erwerbslos, hat dort nun eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle mit vermutlich miesem Stundenlohn (über Arbeitsstd./Woche wird nichts geschrieben ...) und verdient 100 € über ihrem damaligen Alg-II-Satz.
 

Kaleika

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Wie auch immer rechtlos oder nicht - auf jeden Fall eine beschisssene Bezahlung, keine adäquate Ausbildung dafür.
In Zukunft wird die Nachfrage nach Betreuung für Demente wachsen und es ist ein echter Skandal, wenn schlecht bezahlte Laien auf sie losgelassen werden!

Kaleika
 

Kaleika

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Mir kann jedenfalls keiner erzählen, dass sich in weniger als zwei Monaten eine Ausbildung zu einem Beruf erlernen ließe, der dazu auch noch besondere soziale Kompetenzen voraussetzt!

Kaleika
 

Gabi

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Die Anforderung an die Pflege Demenzkranker können nur ausgebildete Altenpfleger erfüllen (Ausbildung drei Jahre, u.a. in der Psychatrie). In einer guten gerontopsychatrischen Einrichtung (also speziell auf die Bedürfnisse dementiell Erkrankter alter Menschen abgestimmt) werden zusätzlich geschulte Fachkräfte beschäftigt.

Hartz IV-Bezieher mal flott zu schulen und in diesem Feld einzusetzen ist dreifach zynisch:

  • die psychische Belastung nicht fundiert ausgebildeter Mitarbeiter durch die Arbeit ist überdimensional hoch
  • Mitarbeiter, die sich um Fortbildung und Pflegequalität bemühen, werden ausgebootet; sie sind zu teuer
  • last but not least wird dabei deutlich, dass alte Menschen unwirtschaftlich sind und bis zu ihrem Lebensende irgendwie billigheimer-mäßig aufbewahrt werden sollen

In meinem privaten Umfeld sehe ich gerade hautnah, was eine Laienpflege bei einem Demenzkranken anrichtet. Unter dem Motto ich-mein-es-ja-nur-gut wird soviel Murks gemacht, dass einem graut.
 

Faustus

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Nürnberg
In verschiedenen Medien wurde am Wochenende unter der Überschrift „Langzeitarbeitslose sollen Demenzkranke pflegen“ berichtet, die Bundesagentur für Arbeit (BA) wolle mit einem neuen Förderprogramm Langzeitarbeitslose in Pflegeheime vermitteln. Dazu stellt die Bundesagentur folgende Informationen zur Verfügung, um die Diskussion zu versachlichen.
Im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes soll die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen - insbesondere mit Demenzerkrankung - verbessert werden. Das Bundesministerium für Gesundheit geht davon aus, dass bis zu 10.000 zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten in Pflegeeinrichtungen geschaffen werden könnten. Dabei handelt es sich um zusätzliche Betreuungskräfte, die die Pflegeheimbewohner aktivieren und betreuen sollen. Die Tätigkeiten, die ausgeführt werden sollen, sind nicht vorrangig Pflegetätigkeiten, sondern vielmehr Hilfsangebote, um die Erkrankten in ihrem Alltag zu begleiten, zu unterstützen und ihnen eine anregende Gesellschaft zu bieten. Die Betreuungskräfte sollen z.B. kreative Arbeiten anbieten, Vorlesen und Musizieren oder die Erkrankten bei Spaziergängen begleiten.

Es geht nicht darum, reguläre Arbeitsverhältnisse in der Pflege zu ersetzen oder zu verdrängen. Wie die zusätzlichen Kräfte ausgebildet werden können, soll in einer Betreuungskräfte-Richtlinie festgelegt werden, die vom GKV-Spitzenverband erarbeitet wurde und vom Bundesministerium für Gesundheit verabschiedet werden muss. Diese Richtlinie ist noch nicht in Kraft. Die BA hat an dieser Richtlinie nicht mitgewirkt. Die Bundesagentur wird nur die Inhalte der Richtlinie umsetzen, indem sie geeignete Qualifizierungsmaßnahmen für zusätzliche Betreuungskräfte über Bildungsträger anbietet.

Zurzeit geht die BA auf Pflegeeinrichtungen zu, um Stellenangebote für zusätzliche Betreuungskräfte einzuwerben. Bislang wurden ca. 500 Stellen gemeldet. Nur dort, wo Pflegeeinrichtungen konkreten Bedarf melden, werden entsprechend dem konkreten Anforderungswunsch auch Vermittlungsvorschläge für Bewerber unterbreitet. Die Pflegeeinrichtungen entscheiden eigenständig, ob und wen sie für ihre Pflegeeinrichtung einstellen.

Um rechtzeitig auf eine höhere Bedarfsmeldung der Pflegeeinrichtung reagieren zu können, prüfen die Arbeitsagenturen und ARGEn bereits aktuell, ob in ihrem Bewerberbestand Arbeitsuchende mit Vorkenntnissen im Bereich der Pflege oder anderer Eignung für solche Betreuungstätigkeiten zu finden sind und merken diese Kandidaten für eine mögliche Vermittlung vor. Dabei ist es unerheblich, wie lange die Personen arbeitslos sind. Es geht nicht speziell um Langzeitarbeitslose. Bei den Agenturen und ARGEn sind zur Zeit ca. 35.000 Altenpfleger und Altenpflegehelfer arbeitslos gemeldet, 63.000 Menschen aus diesen Berufen sind als arbeitsuchend registriert.

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 18. August 2008
So weit die Meldung.
Löblich ist, das es nicht darum geht reguläre Arbeitsplätze zu verdrängen, doch die Tatsachen sehen anders aus:
Yvonne Plana kümmert sich um Demenzkranke im Clarenbachwerk. Die Hartz-IV-Empfängerin hat sich in 288 Kursstunden auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Die Arbeit gibt ihr so viel, dass sie nun auf eine Vertragsverlängerung hofft.

Köln - Frau Krause (Name geändert) hat als erste sechs Punkte gewürfelt. Unsicher schwebt ihre Hand über den Spielfiguren: „Welche Farbe habe ich?“ „Rot“, sagt Yvonne Plana. „Sie haben Rot, Frau Krause.“ Elsa Krause setzt einen roten Kegel auf die Pappe des Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels. „Eins, zwei, drei. . .“ Die weißen Löckchen der 88-Jährigen zittern, während sie mit dem Spielkegel langsam sechs Felder vorrückt. „Und noch mal, Frau Krause“, sagt Yvonne Plana. „Wenn Sie eine Sechs hatten, dürfen Sie dürfen noch einmal würfeln.“ Elsa Krause würfelt eine Vier. Sie zögert. „Welche Farbe habe ich?“ „Rot“, sagt Yvonne Plana. Sie ist 58 Jahre jünger als Elsa Krause. Dicke Lidstriche beschweren ihre Augenlider, das halblange Haar ist schwarz gefärbt, ein Nasenflügel gepierct. „Sie haben Rot, Frau Krause.“Blick ins LeereWir befinden uns in der sechsten Etage des „Heinrich-Püschel-Hauses“, einem Alten- und Pflegeheim des Clarenbachwerks. Weite Gänge, offene Türen, ein lichter Aufenthaltsraum, dessen Panoramafenster sich ins Grüne öffnen. Alte Damen, die Haare sorgsam frisiert, als kämen sie gerade aus dem Friseursalon, sitzen still in ihren Rollstühlen und blicken ins Leere. „Hallo, hallo“, ruft eine von ihnen immer wieder leise in den Raum.
„Ich fühle mich zu Hause auf der Station“, sagt Yvonne Plana und hofft, dass ihr auf ein Jahr befristeter Vertrag verlängert wird. Finanziell hat sie sich kaum verbessert - die ehemalige Hartz-IV-Empfängerin hat heute rund 100 Euro mehr im Portmonee als in den Zeiten der Arbeitslosigkeit. Vor fünf Minuten ist die Mensch-ärgere-dich-nicht-Runde zu Ende gegangen. Elsa Krause ist als erste durchs Ziel gegangen. Sie hatte Rot. „Danke“, hat sie zum Abschluss zu Yvonne Plana gesagt. „Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.“
https://www.elo-forum.org/news-disk...reuerin-%FC-alltag-post418943.html#post418943

100 Euro mehr als HartzIV beweist eindeutig, das reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden sollen,
denn die Tarife der Pflegeberufe sind deutlich höher.
Wer es genau wissen will fragt am besten bei Verdi nach.

Ein weiterer Beweis das es nur um Unterlaufung gültiger Tarife geht ist die Tatsache das es
laut BA 63000 Arbeitslose aus den Pflegeberufen gibt; diese können aber nicht dazu gezwungen
werden zu HartzIV-Preisen + 100€ zu arbeiten weil hier bereits die Sittenwidrigkeit greift.

Da es sich wahrscheinlich um einen illegalen 1€-Job handelt wäre zu empfehlen das sich Yvonne auf der Seite
Erfahrungen mit 1€-jobs :: Soziales
eintägt und alles haarklein niederschreibt.
 

Drueckebergerin

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@ Faustus.

Warum sollte Yvonne ? ? Sie ist doch dankbar und glücklich.....:icon_kotz:
 

biddy

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Da es sich wahrscheinlich um einen illegalen 1€-Job handelt

*wiederhol* --> Nein, immer noch nicht. Lest ihr eigentlich gründlich oder einfach nur *hopp-hopp* und Meinung loswerden?
 

Kleeblatt

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Solange es die wirklich herrschende Kaste und deren willige Handlanger schaffen den Bürger unisono einzureden das JEDE "Tätigkeit" (in welcher Form und zu welcher - falls überhaupt - "Bezahlung" ) adelt = gesellschaftlich ein MUSS sei, wird sich an diesen Zu- / Umständen nichts ändern.

Schon merkwürdig das es die Reichen / wirklich Wohlhabenden durchaus schaffen beglückt und unbeschwert ein Leben OHNE Arbeit zu führen (wo doch nur Arbeit wirklich frei machen soll und nur essen soll wer auch arbeitet), sich nichts dabei denken und damit auch noch gesellschaftlich sehr anerkannt sind.

So ist das mit den Werten, - für den Einen gelten diese, für den Anderen jene. Man muß das nur irgendwie unter´s Volk = an den Bürger bringen.
DAS haben sie sichtlich erfolgreich geschafft.

Man KÖNNTE Arbeit die vorhanden ist auf mehrere Leute aufteilen und trotzdem ausreichend bezahlen. Keine maßlosen unbezahlten Überstunden, kein burn out, Jeder ausreichend Freizeit UND Geld, alle gesünder und zufriedener. Ein Beispiel nur.

Weshalb man das nicht macht ? :icon_twisted:
 

Neo1

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Toller sozialversicherter Job. Nach einem Jahr ist Sense, und Yvonnche muss ihr mickriges Arbeitslosengeld noch mit ALG II aufstocken lassen.

Ganz toll. :icon_party:
 

Drueckebergerin

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Aber "Besser `nen exkrement-Job als gar keiner " steigert doch ungeheuer das Selbstbewußtsein.......:icon_neutral:
 

dummwiebrot

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Sozialversicherungspflichtig, befristet auf 1 Jahr, gerade mal 100,-€ mehr als ALG2 - klingt nach einer dieser Arbeitsgelegenheiten mit Entgeldvariante. Wenn das Jahr um ist, gehts direkt wieder ins ALG2.
Was bin ich froh, dass ich mein Selbstbewusstsein nicht über "hauptsache (Erwerbs)Arbeit, egal zu welchen Bedingungen" definiere...
 

sleepy5580

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Auch wenn ich 1€ Jobs nicht mag aber damit wäre sie (bei 30 Wochenstunden) finanziell besser gestellt und wer nur 100€ mehr als ALG II und nicht mehr Aufstockt ist selber Schuld dieser Job ist echt zum :icon_motz:, weil einfach nur Lohndrückerei der übelsten Sorte. Bei einer 35h läge diese Arbeit mit ihrer bezahlung sogar noch unter dem der Zeitarbeitsbranche. :icon_neutral:
 

biddy

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100€ mehr als ALG II

Kommt mir eh seltsam vor ... es müsste schon mehr als 100 € plus sein, denn wenn sie einen Antrag stellen würde, würde sie nach der Freibetragsberechnung wieder Aufstocker sein.
 

biddy

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Das hatten wir doch schon geklärt.
 

Neo1

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Kommt mir eh seltsam vor ... es müsste schon mehr als 100 € plus sein, denn wenn sie einen Antrag stellen würde, würde sie nach der Freibetragsberechnung wieder Aufstocker sein.

Na...merkste was. Solange solche Zeitungsartikel die Runde machen und sich die Leute (und Yvonne) weiter verdummen lassen, ist doch alles bestens.

Wo mir dann allerdings entgültig der Kamm schwillt - da muss es ja auch noch irgendwo ein ARGE HänselInn geben, der genau weiß das er die Yvonne übern Tisch gezogen hat.

Aber Hauptsache die Statistik wird geschönt und der Staatssäckel geschont!
 

biddy

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Jaja, ich weiß doch ... ich weiß aber nicht, wieviel Wohngeld sie bekommt. Hat s'e doch beantragt, oder? :redface:
 
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