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Hartz IV/Ein-Euro-Job, a never ending Story

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TonTon

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Einen schönen Sonntag an alle Foristi!

Auch ich habe eine Geschichte zu erzählen, die sich langsam zu einer Posse entwickelt, doch zuvor stelle ich mich gerne als "Neuer" in diesem Forum vor.

Ich bin verheiratet mit drei Kindern und im August des Jahres 2008 arbeitslos geworden.
Dass mein Ex-Arbeitgeber mich offiziell unterbezahlt hatte und eine Klage auf Nachzahlung von Sozialbeiträgen noch anhängig ist, soll nur nebenbei bemerkt sein.
Einen Anspruch auf korrekte Berechnung des Arbeitslosengeldes besteht nur dann, wenn das Geld auch tatsächlich geflossen ist.

Nun, wie viele von Euch wurde auch ich einem sog. 1 Eurojob anheim gestellt.
Arbeitsplatz ist in einer Nachbargemeinde, in der ich der Jugendarbeiterin zugeteilt wurde.
Selbige zeigte mir von Anfang an, dass sie mich nicht besonders gut leiden konnte.
Zunächst bereitete es mir keine Sorgen, da ein Ende der Maßnahme ja abzusehen ist und ich kein sehr großes Problem darin sah, mich der Profilneurose der Dame unterzuordnen.

Es kam allerdings, wie es kommen musste, die Situation eskalierte in einer Auseinandersetzung über das Urheberrecht an Bildern, die ich während einer Aufführung im Rahmen von Ferienspielen machte.
Lediglich mein Versuch, ihr klar zu machen, dass ich die Bilder gerne an die Eltern der fotografierten Kinder übergebe, jedoch nicht ohne einen zarten Hinweis auf das Urheberrecht, gereichte dazu, dass die Dame regelrecht ausflippte.
Während des Streites versuchte ich ihr mehrfach darzulegen, dass es nicht in meinem Sinne ist, Rechtsstreitereien zu provozieren, sondern lediglich mein Urheberrecht gewahrt wissen wollte.
Im weiteren Verlauf des Streites wurde die Dame vermehrt persönlich, worauf hin ich den Raum verliess und mich am kommenden Tag bei der zuständigen Stelle, einer gemeinnützigen Arbeitsförderungsgesellschaft, beschwerte.
Ich wies unter anderem darauf hin, dass ich unter diesen Umständen nicht mehr gewillt bin, meinen Dienst unter der Ägide dieser Dame weiter zu führen.
Da sie weiterhin behauptet, ich hätte ihr mit meinen Anwälten (man beachte den Plural) gedroht, entbehrt für mich ein Wiedereinstieg in den Dienst jedweder Grundlage.

Natürlich bekam ich nun eine Abmahnung, gegen die ich mich zur Wehr setzen möchte.

Hierzu bedarf es der Hilfe von Eurer Seite, also von allen, die bereits erfahren sind und einen zu begehenden Weg beschreiben können.

Ich freue mich also darauf, Hinweise von Euch zu bekommen!

Was habe ich bislang getan?
Nun, es ist Wochenende und ich kann natürlich aus den Informationen im Internet niemanden erreichen.
Die Abmahnung enthält einen Formfehler, der zwar einen Widerspruch wegen eben dieses Fehlers ermöglicht, ich weiß aber nicht, ob mich das unbedingt weiterbringt, weil es das Verfahren zunächst nur verzögert.

Was meint ihr, wie ist in einem solchen Falle zu verfahren?

Auf Eure Antworten freue ich mich mit Grüßen aus dem Norden Hessens

TonTon
 

ela1953

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Es kam allerdings, wie es kommen musste, die Situation eskalierte in einer Auseinandersetzung über das Urheberrecht an Bildern, die ich während einer Aufführung im Rahmen von Ferienspielen machte.
Lediglich mein Versuch, ihr klar zu machen, dass ich die Bilder gerne an die Eltern der fotografierten Kinder übergebe, jedoch nicht ohne einen zarten Hinweis auf das Urheberrecht, gereichte dazu, dass die Dame regelrecht ausflippte.


Wenn meine Kinder von jemand Fremden fotografiert werden, müsste der mich erst mal fragen, ob ich das überhaupt erlaube.

Es gibt doch da irgendein Gesetz, dass du nicht einfach xbeliebige Leute fotografieren darfst.

Ich meine, das heißt Recht am Bild und du mit deinem Urheberrecht hast da schlechte Karten.
 

TonTon

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Wenn meine Kinder von jemand Fremden fotografiert werden, müsste der mich erst mal fragen, ob ich das überhaupt erlaube.

Es gibt doch da irgendein Gesetz, dass du nicht einfach xbeliebige Leute fotografieren darfst.

Ich meine, das heißt Recht am Bild und du mit deinem Urheberrecht hast da schlechte Karten.
Hallo Ela,

einen herzlichen Dank für Deine Antwort.

Zunächst einmal ist die Geschichte mit dem Urheberrecht natürlich nachrangig.
Mir ging es bei meinen Äußerungen darum, auf der CD, welche an die Eltern gegen eine Schutzgebühr abgegeben werden sollte (von der Gemeinde, nicht von mir) lediglich einen Urheberrechtshinweis unterzubringen.
Es sollte in einer kleinen Textdatei nur darauf hingewiesen werden, dass die Bilder nicht frei von Rechten sind.
Dass das Urheberrecht mitunter mit dem Recht am eigenen Bild kollidiert, ist mir klar.

Letztlich war es auch nicht meine Intention, die Bilder zu verkaufen.
Wenn aber jemand anders meine Bilder veröffentlicht, oder gar Geld damit verdient, dann will ich zumindest ein Wörtchen mitreden!

Alle Eltern waren übrigens bei der Veranstaltung anwesend und haben gesehen, wie ich fotografierte.

Wesentlich bei meiner Geschichte ist viel mehr, dass anscheinend die kognitiven Fähigkeiten meiner "Vorgesetzten" nicht ausreichten, um diesen Sachverhalt zu verstehen.
Deswegen ist sie ausgeflippt und deswegen nun der ganze Ärger.

Einen schönen Sonntag wünscht der
TonTon
 

Rechtsverdreher

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Das Urheberrecht liegt beim Arbeitgeber, wenn die Fotos während der Arbeitszeit mit der Ausrüstung des Arbeitgebers entstanden sind.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn meine Kinder von jemand Fremden fotografiert werden, müsste der mich erst mal fragen, ob ich das überhaupt erlaube.
Das kenne ich auch so. Allerdings gilt das wohl nur, wenn das Kind als Einzelperson fotografiert werden soll.

Mir ging es bei meinen Äußerungen darum, auf der CD, welche an die Eltern gegen eine Schutzgebühr abgegeben werden sollte

Wonach bemisst die sich?

(von der Gemeinde, nicht von mir)

Also darf eine Gemeinde das einfach so bestimmen?:eek: Geh los und knips, und dann gib gegen Schutzgebühr an die Eltern ab?:icon_eek:

lediglich einen Urheberrechtshinweis unterzubringen.
Es sollte in einer kleinen Textdatei nur darauf hingewiesen werden, dass die Bilder nicht frei von Rechten sind.

Aber Kinder zu fotografieren ist frei von Rechten?
Ich versteh grad gar nix. Hattest du den Auftrag zu fotografieren?

Dass das Urheberrecht mitunter mit dem Recht am eigenen Bild kollidiert, ist mir klar.

Letztlich war es auch nicht meine Intention, die Bilder zu verkaufen.
Wenn aber jemand anders meine Bilder veröffentlicht, oder gar Geld damit verdient, dann will ich zumindest ein Wörtchen mitreden!

Jetzt versteh ich schon wieder nichts. Wenn Bilder von meinem Kind gemacht werden, dann kann ich die kopieren und ausdrucken so oft ich will.
Aber wer wird denn Bilder seiner eigenen Kinder verkaufen?:eek:
.
 

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Einen schönen Sonntag an alle Foristi!

Auch ich habe eine Geschichte zu erzählen, die sich langsam zu einer Posse entwickelt, doch zuvor stelle ich mich gerne als "Neuer" in diesem Forum vor.

Ich bin verheiratet mit drei Kindern und im August des Jahres 2008 arbeitslos geworden.
Dass mein Ex-Arbeitgeber mich offiziell unterbezahlt hatte und eine Klage auf Nachzahlung von Sozialbeiträgen noch anhängig ist, soll nur nebenbei bemerkt sein.
Einen Anspruch auf korrekte Berechnung des Arbeitslosengeldes besteht nur dann, wenn das Geld auch tatsächlich geflossen ist.

Nun, wie viele von Euch wurde auch ich einem sog. 1 Eurojob anheim gestellt.
Arbeitsplatz ist in einer Nachbargemeinde, in der ich der Jugendarbeiterin zugeteilt wurde.
Selbige zeigte mir von Anfang an, dass sie mich nicht besonders gut leiden konnte.
Zunächst bereitete es mir keine Sorgen, da ein Ende der Maßnahme ja abzusehen ist und ich kein sehr großes Problem darin sah, mich der Profilneurose der Dame unterzuordnen.

Es kam allerdings, wie es kommen musste, die Situation eskalierte in einer Auseinandersetzung über das Urheberrecht an Bildern, die ich während einer Aufführung im Rahmen von Ferienspielen machte.
Lediglich mein Versuch, ihr klar zu machen, dass ich die Bilder gerne an die Eltern der fotografierten Kinder übergebe, jedoch nicht ohne einen zarten Hinweis auf das Urheberrecht, gereichte dazu, dass die Dame regelrecht ausflippte.
Während des Streites versuchte ich ihr mehrfach darzulegen, dass es nicht in meinem Sinne ist, Rechtsstreitereien zu provozieren, sondern lediglich mein Urheberrecht gewahrt wissen wollte.
Im weiteren Verlauf des Streites wurde die Dame vermehrt persönlich, worauf hin ich den Raum verliess und mich am kommenden Tag bei der zuständigen Stelle, einer gemeinnützigen Arbeitsförderungsgesellschaft, beschwerte.
Ich wies unter anderem darauf hin, dass ich unter diesen Umständen nicht mehr gewillt bin, meinen Dienst unter der Ägide dieser Dame weiter zu führen.
Da sie weiterhin behauptet, ich hätte ihr mit meinen Anwälten (man beachte den Plural) gedroht, entbehrt für mich ein Wiedereinstieg in den Dienst jedweder Grundlage.

Natürlich bekam ich nun eine Abmahnung, gegen die ich mich zur Wehr setzen möchte.

Hierzu bedarf es der Hilfe von Eurer Seite, also von allen, die bereits erfahren sind und einen zu begehenden Weg beschreiben können.

Ich freue mich also darauf, Hinweise von Euch zu bekommen!

Was habe ich bislang getan?
Nun, es ist Wochenende und ich kann natürlich aus den Informationen im Internet niemanden erreichen.
Die Abmahnung enthält einen Formfehler, der zwar einen Widerspruch wegen eben dieses Fehlers ermöglicht, ich weiß aber nicht, ob mich das unbedingt weiterbringt, weil es das Verfahren zunächst nur verzögert.

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Auf Eure Antworten freue ich mich mit Grüßen aus dem Norden Hessens

TonTon

ja, nimm dir einen rechtsanwalt für sozialrecht

und wenn du eine sanktion erhalten solltest, melde dich wieder!


der umgang mit dieser jugendarbeiterin ist wohl dir nicht zuzumuten.

kommt eben drauf an, das du ihr verhalten beweisen kannst


ich würde mich erstmal krank melden, weil mir sowas immer auf den magen schlägt
 
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