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Hartz-IV-Bezieher schaffen meist Ausstieg nicht

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destina

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Das hat hat auch viel mit der Problematik Bedarfsgemeinschaften zu tun. Es ist einfach unmöglich in diesen Zeiten soviel zu verdienen, dass man aus dieser Falle Hatz IV herauskommt. Allein wäre das vielleicht möglich.
 
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Gast
Die Grundsicherung werde überwiegend von Familien bezogen, die längere Zeit darauf angewiesen seien, betonen die Autoren Tobias Graf und Helmut Rudolph.
Besonders leicht schafften kinderlose Ehepaare und Alleinstehende den Ausstieg aus Hartz IV, ermittelten die Arbeitsmarktforscher. Alleinerziehende blieben dagegen am längsten auf die Grundsicherung angewiesen.
Ja, wundert es vielleicht? Alleine unter den in Deutschland hochgradig Kinder diskriminierenden strukturell gegebenen Voraussetzungen das Geld erst mal zu verdienen, gleichzeitig Kinderbetreuung oft regelmäßig neu zu organisieren und OHNE steuerliche Abzugsmöglichkeit von dem oftmals aufgrund der Kinder in irgendeiner Form von Teilzeit - so denn überhaupt möglich - erzielten Einkommen zu BEZAHLEN, dabei die Kinder an ihren Bedürfnissen nicht zu kurz kommen zu lassen, nebenbei sämtlichen verquirlten Mist-Schriftverkehr wegen eben zwingend notwendiger Ermäßigungen bei Hortbetreuungen und dergleichen zu bewältigen, das Ganze bei gleichzeitiger Einkommensdiskriminierung von Frauen in Deutschland - ist schon mehr als ein artistischer Gewaltakt.

Die Leser-Kommentare sprechen auch mal wieder für sich.

LG
Emily
 

FrankyBoy

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Das ist kein Wunder, ich hätte, ganz auf mich alleine gestellt vermutlich auch keinen Ausweg gefunden denn für 1.000,-- € brutto bin ich mir einfach zu schade.

Zur Definition von Langzeitarbeitslosigkeit oder:
messen wir wirklich, was wir messen wollen?
http://doku.iab.de/beitrab/2002/beitr250_205.pdf
P. S. Wenn ein Langzeitarbeitsloser erkrankt war, dann gilt er, sobald er wieder vermittelbar ist, nicht mehr als langzeitarbeitslos - ist das nicht eine tolle Logik die die Verfasser sich da haben einfallen lassen?
Arbeitslosigkeit – Wikipedia
 

FrankyBoy

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Hm... vielleicht ist das ja auch gar nicht gewollt....


:icon_kinn:

Ich habe am Anfang des Jahrtausends noch Einkommen in einer Größenordnung von 9.500,-- DM bis hin zu 14.000,-- DM erzielt (Überstunden, Auslöse wegen Auslandstätigkeiten etc. mit eingeschlossen) und auf einmal, obwohl um Berufserfahrung reicher, soll ich meine Dienste für 2.000,-- DM anbieten? Haben die einen Lattenschuß?

Vernünftige Einkommen sind nicht gewollt denn entweder wird es maßlos oder eben das genaue Gegenteil.
 

ofra

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"Besonders leicht schaffen es kinderlose Ehepaare und Alleinstehende"
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Die Leser-Kommentare sprechen auch mal wieder für sich.
Du hast ja so recht. Grauenhaft, was da alles abgesondert wurde. Besonders stach mir dieser Leserbeitrag ins Auge:
Peter von Wolfenbüttel sagt:
@ WElt Online - Wir leben in einer Demokratie und jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange dabei keine Rechte Dritter verletzt werden!

Nochmal meine persönliche Meinung:
Unser Sozialsytem bricht zusammen und wir müssen dringend Kosten sparen. Daher schlage ich die Abschaffung der Wehrpflicht vor, was dem Bund Millionen einspart. Dieses Geld sollte lieber den Bedürftigen zu gute kommen, in Form von Steuererleichterung für die Industrie, damit diese mehr Arbeitsplätze schaffen kann. Die Hartz4-Empfänger könnte man im Gegenzug in den Kasernen unterbringen, was wiederum Steuern sparen würde. Gleichzeitig könnte man vielen Hartz4-Empfängern Zucht und Ordnung beibringen und sie so wieder Gesellschaftsfähig machen. Die Kosten würden durch eine Selbsverpflegung in Form von landwirtschaftlichen Anbau auf dem Kasernen-Gelände extrem niedrig sein. Eine Anschaffung neuer Kleidung wäre ebenso nicht nötig, da diese einfach mit Bundeswehr-Uniformen ausgestattet werden. Damit sie nicht mit Soldaten verwechselt werden sollten sie durch eine aufgenähtes Arbeitsamt-Logo kenntlich gemacht werde
Offensichtlich gibt es bereits die inoffiziellen Planer eines ELO-KZs, um den Hartz-IV-Beziehern den "Ausstieg" zu erleichtern.

LG :icon_smile:
 

destina

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SPD reagiert auf Hartz-IV-Studie
Kinderbetreuung bis 10 Jahre

Die SPD hat einen Ausbau der Kinderbetreuung gefordert, um Alleinerziehende besser zu unterstützen. "Um ihnen zu helfen, brauchen wir einen Rechtsanspruch auf eine ganztägige Kinderbetreuung mindestens bis zum zehnten Lebensjahr", sagte SPD-Vize Andrea Nahles der "Frankfurter Rundschau". Laut einer Studie sind Alleinerziehende am längsten auf Arbeitslosengeld II angewiesen.

SPD reagiert auf Hartz-IV-Studie - Kinderbetreuung bis 10 Jahre - n-tv.de
 

klaus1233

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Falsche Darstellung: Gesellschaft, Wirtschaft schafft die Integration Langzeitarbeitslosen nicht, sollte es heißen. Weil die, die man gerade erst erfolgreich wegrationalisiert, ausgesondert, abgehängt hat, nicht wieder eingestellt werden können.

Was wieder fehlt: 30% sind Alte, 30 % sind Ausländer, der Rest alleinerziehende Mütter, Halbkranke ... Allesamt unattraktiv für die Wirtschaft, selbst wenn es noch Zusatzgeld vom Staat für die Einstellung gibt.
 

ethos07

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@ hamburgerin
ich vermute beinah, dass dieser herr v. wolfenbüttel seine elo-kz-vision ironisch gemeint hat?! - aber man sollte mit sowas nun wirklich keine widerlichen späße mehr treiben...

Blöd an der nick-kultur ist halt schon, dass die leutz die dreck verzapfen, sich noch nicht mal offen zu ihrem mist bekennen müssen.
 
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