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Hartz 4 , Wohne bei meinen Eltern , Bekomme ich noch dann .?

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Angel

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Hallo alle zusammen , Ich hoffe das ich hier mal richtig bin !
Hartz 4 Kostet mich nur nerven und menge magen tabletten , aber mun zum meinen problem !

Ich Bin 36 Jahre Wohne noch bei Meinen Eltern die haben ein eigenes Haus sind beide Renter

Nach denn ersten bescheid kriege ich jetzt nur noch 180 € rest berüht auf zahlungen der eltern

Also erhalte ich jetzt nur 180 €
Habe davor 345 € erhalten (arbeitsamt , arbeitslosenhilfe)

ist das so richtig ????? wenn die eltern eine zu hoche rente haben müßen die wirklich noch auf die kinder zahlen ? irgend wie wird mir immer schlecht wenn ich daran denke :kotz: meine eltern sollten es eigentlich gut haben in ihren veridenten alter und mit deren rente noch was machen können aber was ist zuviel rente heißt auch gleich von sozi das die denn eigenen sohn unterstüzen können

Ich weiss leider nicht mehr weiter , meine nerven sind blank wer kann mit 180 € in monat leben , habe auch noch schulden .. inkassos usw , aber das zählz ja nicht laut sozi

was soll ich machen !
einen rechtsanwalt soll man selber bezahlen da die stadt ja keine hilfsbeikosten stellt , da man ja dann mit einen rechtsanwalt gegen die stadt klagen würde

und selber weiss ich nicht was ich in denn "wiederspuch" rein schreiben soll ,

vieleicht kann mir einer hier helfen , es eilt habe nicht mehr viel zeit mit denn wiederspruch !

LG
 

Martin Behrsing

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Hallo,

lege erstmal Widerspruch ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich fristendwahrend Widerspruch gegen Ihren bescheid vom xx.xx.xxxx ein. Ein ausführliche Begründung ergeht in Kürze.

Mit freundlichen Grüßen


Alles weitere können wir dann sagen, wenn wir nähere Informationen von dir haben, wie die ganzen Verhältnisse im Haushalt aussehen. Grundsätzlich geht man laut § 9 Abs. 5 erstmal von einer Unterhaltsvermutung der Eltern aus. Diese kann aber widerlegt werden. Allerdings erleben wir, dass gerade nahezu alle Optionskommunen diese auf keinen Fall akzeptieren, so dass letztendlich nur ein Gang vor das Sozialgericht übrig bleibt.
Du kannst Prozesskostenhilfe beantragen und dann einen Anwalt beauftragen. Näheres aber dann, wenn Du ein paar mehr Infos gegeben hast.
 
E

ExitUser

Gast
Erstmal ist es nicht richtig, dass du keinen Anspruch auf einen Beratungschein hast für einen Rechtsanwalt. Den muss dir dein zuständiges Amtsgericht aushändigen, da du ja nur ALG2 erhälst und dann kannst du für alles weitere Prozeßkostenhilfe beantragen. Die Anwälte machen das oft auch gleich selbst mit.

So. Mit 36 brauchen dich deine Eltern wohl kaum noch finanziell zu unterstützen. Da du aber bei denen wohnst, "vermutet" das Amt, dass sie es tun und zahlt dir deshalb nur vermutlich einen Anteil an der Miete, geht wahrscheinlich davon aus, dass du dort kostenlos isst, keine Nebenmietkosten trägst, kein eigenes Telefon hast usw. - Sprich- das fast alles deine Eltern zahlen.

Wenn das nicht so ist, solltest du diese Vermutung klar widerlegen. Einen enstprechenden Vordruck gibt es hier zum download, den deine Eltern unterstützen müssen.

Sicherlich verlangen deine Eltern, die selbst nur Rente beziehen, dass du dich an den Mietkosten beteiligst. Dazu wäre es sehr gut, wenn ihr einen Untermietvertrag abschliesst.

Und selbstversändlich isst du in dem Alter nicht mehr bei den Eltern, sondern sorgst für deinen Lebensunterhalt selbst und erhälst wahrscheinlich auch keine sonst. Geldleistungen mehr von deinen Eltern.

Somit bildest du auch ins. keine "Bedarfsgemeinschaft" mit deinen Eltern, sondern eine Haushaltsgemeinschaft.
Solche Mitglieder haben auch ihr Einkommen im ALG2- Antrag nicht mit anzugeben. Du musst sie nur namentlich als Mitmieter nennen und lediglich deine eigenen Kosten anteilig zum Wohnraum nachweisen.

Genaueres kann man allerdings erst sagen, wenn man deine Lage genauer kennt. Auf jeden Fall erstmal ganz schnell, wie Martin schon schreibt, solltest du einen fristwahrenden Widerspruch - bitte nachweislich, -es geht viel "verloren" auf den Ämtern ,- einreichen. Einchreiben mit Rückschein also oder selbst abgeben und Kopie abstempeln lassen.
 

Angel

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Jetzt ist es Fast 4 monate her , seit denn wiederspruch und bis jetzt noch nichts , nach meiner nachfrage , kann es bis 6 monate und länger dauern !

LG
 

fishmam1

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Hallo!
Wenn Du den Widerspruch am 18.7 eingereicht hast sind es heute genau 3 Monate her.
Gruß
Karin

3 Monate dürfen die sich ( leider ) Zeit lassen,ansonsten kommt eine Untätigkeitsklage in Frage.
 
E

ExitUser

Gast
Wohne bei meinen Eltern

Drohe ihnen mit einer Untätigkeitsklage, vielleicht reagieren sie denn wenn nicht, reiche sie ein.Notfalls nimm Dir einen Anwalt zur Hilfe, Beratungsschein erhälst Du beim Amtsgericht.
 
E

ExitUser

Gast
Jetzt ist es Fast 4 monate her , seit denn wiederspruch und bis jetzt noch nichts , nach meiner nachfrage , kann es bis 6 monate und länger dauern !
:hmm:

.............................[Ort], den ...........................[Datum]



Mein Antrag / mein Widerspruch vom .......................


Sehr geehrte Damen und Herren,

am ............. habe ich einen Antrag auf ................. gestellt / gegen den Bescheid vom ................. Widerspruch erhoben.

Seitdem sind Monate/Wochen vergangen, ohne dass Sie in meiner Angelegenheit entschieden haben.

Ich bin dringend auf eine Entscheidung angewiesen.

Sollten Sie nicht innerhalb von Tagen/Woche/Datum entscheiden, werde ich im Wege einer einstweiligen Anordnung nach § 86b Abs. 2 Satz 2 Sozialgerichtsgesetz, sowie § 75 VwGO meine Ansprüche durchsetzen.



Mit freundlichen Grüßen



.....................................
:daumen:
 
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