Hartz 4 Reform steht an - BA-Chef will Rechtssicherheit (1 Betrachter)

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verona

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Na dann. Wollen wir mir mal gespannt abwarten, was die da so herausleiern.
 

Matt45

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Die Frage nach Härtefall bzw. die Antwort halte ich für sehr wichtig.

Wie läuft zukünftig eine Sanktion ab?
>>> Wie zielführend war der(die) VV/Maßnahme/Weiterbildung.........? Wer entscheidet, wenn es zwischen JC und "Kunde" auf Augenhöhe ablaufen soll? Falls Gericht, gibt es reichlich Prozesse.

Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber wird es zukünftig sogar mehr Sanktionen geben(im Verhältnis vor dem Urteil)?
>>> Falls einer wirklich keine "Lust" auf die Maßnahme hat und lieber die 70 % nimmt(bei Sanktion).

Man darf gespannt sein. Sehr viel erwarte ich allerdings nicht.

Grundsätzlich bräuchte man ein sehr große Reform im "Hartz" und im Niedriglohnsektor, leider macht die Politik genau das Gegenteil.
 

samuraji

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Grundsätzlich bräuchte man ein sehr große Reform im "Hartz" und im Niedriglohnsektor, leider macht die Politik genau das Gegenteil.
Niedriglohnsektor, sieht man derzeit wieder in den Nachrichten, da fordern mal wieder diverse Parteien 12,-€ Mindestlohn, obwohl man schon mehrfach von gleichen hörte, dass alles unter 13,-€ unzureichend ist. Sorry, aber da nehme ich die 12,-€ nicht mehr ernst und sehe es als Lachnummer.
 

Matt45

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Niedriglohnsektor, sieht man derzeit wieder in den Nachrichten, da fordern mal wieder diverse Parteien 12,-€ Mindestlohn, obwohl man schon mehrfach von gleichen hörte, dass alles unter 13,-€ unzureichend ist. Sorry, aber da nehme ich die 12,-€ nicht mehr ernst und sehe es als Lachnummer.
Genau deswegen schrieb ich ja große Reform. Es müssten sogar 14,- mindestens sein, kenne natürlich die Gegenargumente.

Umgekehrt kenne ich viele Leute(arbeiten für 10,-/11,-) die landen trotz Arbeit im "Hartz", weil das Einkommen nicht reicht.

Wer einen Partner/Kinder versorgen muss, der landet trotz Mindestlohn wieder im SGB.
 

AnonNemo

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Ausrechnen, welcher Stundenlohn (bei einer 35h-Woche!) benötigt wird, damit man eine Rente ca. 20% über Grundsicherung bekommt ... und DAS jedes Jahr als gesetzlichen Mindestlohn festlegen.

Dadurch würde es sich auch für Ungelernte, bzw. Fachkräfte in Helferstellen, lohnen arbeiten zu gehen.

Im nächsten Schritt festlegen, dass ein Arbeitnehmer mit 2,5-jähriger Ausbildung z. B. 10% über MiLo, mit 3,5-jähriger Ausbildung z. B. 15% usw., verdienen MUSS.

Dadurch würde es sich lohnen sich weiterzubilden.

Aber solange es auch so geht:
Die Lohnschere (40h-Woche) reicht bei z. B. einem Technischen Zeichner von 68TEUR (IGM), über 32-48TEUR (Industrie), 24TEUR (ZAF) bis 19TEUR (industrieller Ausbeuter).
Ach ja, alle Firmen liegen in einem Kreis mit 50km Durchmesser.
Das entlarvende: IGM und Ausbeuter liegen 500m auseinander.
 
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