Hartz 4-Empfänger in dritter Generation ?!?

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USERIN

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„Dass hier Familien in dritter Generation in Leistungsbezug sind“, hatte der Linke beklagt, und Ferdinand bedauerte, dass es dem Jobcenter selten gelinge, die Zahl der Menschen zu verringern, die für längere Zeit Hartz- 4-Leistungen beziehen.



Hartz 4-Empfänger in dritter Generation | WAZ.de



Seit 2005 die 3. Generation?

Tritt die Geschlechtsreife jetzt in der Bevölkerungs-Kohorte früher ein oder ist es doch ein mathematisches bzw. Recherche-Problem ?
 

HajoDF

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Und dann ganz großartig die Leistung des Bottroper JC: "Sie halten es für ambitioniert, den Arbeitslosenstand auf dem Niveau von 2013 zu halten."

Daneben ist Hartz4 noch nicht mal eine Generation alt. Schwachsinn, dieser Artiel.:icon_motz:
Trotz des kleinen Erfolges aber hält es das Jobcenter „für ein ambitioniertes Ziel, den Bestand der Langzeitleistungsbezieher in 2014 auf dem gleichen Niveau wie in 2013 zu halten“

Sozialleistungen in der dritten Generation | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
Hartz IV für Großvater, Sohn und Enkel | WAZ.de

Trotz des kleinen Erfolges aber hält es das Jobcenter „für ein ambitioniertes Ziel, den Bestand der Langzeitleistungsbezieher in 2014 auf dem gleichen Niveau wie in 2013 zu halten“.
 

USERIN

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3 Gererationen Hartz 4 bzw. Sozi...
RESPEKT !!!

Zumindest kann man sich fragen, warum die Aktivierungskeulen (Sanktionen) seit 2005 nicht treffen?

Soooo "easy" ist das Regelsatzleben ja nun auch nicht mehr, gerade wenn man aus einer etwas "bildungsfernen Schicht" kommt und sich nicht so gut zur Wehr setzen kann.
 

bla47

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Zumindest kann man sich fragen, warum die Aktivierungskeulen (Sanktionen) seit 2005 nicht treffen?

Soooo "easy" ist das Regelsatzleben ja nun auch nicht mehr, gerade wenn man aus einer etwas "bildungsfernen Schicht" kommt und sich nicht so gut zur Wehr setzen kann.

Entspannt durchhartzen geht wohl nur als Schulabbrecher sowie ohne Ausbildung. Ich wurde damals ( mit Gesellenbrief ) mit VV bombardiert. Leider fast nur von Leihbuden.
 

bla47

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Zumindest kann man sich fragen, warum die Aktivierungskeulen (Sanktionen) seit 2005 nicht treffen?.

AKTIVIERT wurde bereits seit Ende 2003 !!!
Die Empfänger von Sozialhilfe erhielten die Bitte, sich für eine Krankenkasse zu entscheiden. Damit diese ab 2004 von einer Kasse "betreut" wurden. Wer damals darauf nicht geantwortet hatte, landete in der AOK. Eine Sanktion erfolgte jedoch nicht.
 

XxMikexX

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Für diese Leute sind wir halt nur "Gribbeler" oder so.

Vielleicht vermehrt sich diese Spezies in 10 Jahren in 3 Generationen.

Ich bin da kein Experte.:biggrin:
 

Lecarior

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Seit 2005 die 3. Generation?
Es muss nicht die dritte Generation im ALG II sein. Dazu müssten auch jene gezählt werden, die vor 2005 im Bezug von Leistungen nach dem BSHG waren. Solche Stütze-Dynastien gibt es zuhauf. Es gibt auch so einige, die wir schon zu BSHG-Zeiten im Leistungsbezug hatten, die 2005 ins SGB II gewechselt sind und nun ins SGB XII (zurück-)kommen.

Einen - zugegebenermaßen krassen - Fall hatte ich letztes Jahr: Hilfeempfängerin hat bis 2005 BSHG-Leistungen bezogen, wechselte dann ins SGB II; aus der BSHG-Zeit hat sie hier (eigentlich) noch ein Darlehen zurückzuzahlen. Sie und ihr Mann standen inzwischen beide im Grundsicherungsbezug nach dem SGB XII, als sie schwer pflegebedürftig wurde. Also Heimaufnahme, Kostenübernahme nach SGB XII und die sechs (!) Kinder zwecks Unterhalt angeschrieben. Fünf davon beziehen ALG II, vier sind selbst bereits Eltern. Das letzte Kind hat die Auskunft noch nicht erteilt, ich kann mir aber vorstellen, wovon es lebt...
 

0zymandias

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[...]
Vielleicht vermehrt sich diese Spezies in 10 Jahren in 3 Generationen.
[...]

Wenn man das Unmögliche eliminiert hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, gleichgültig, wie unwahrscheinlich es ist.

Arthur Conan Doyle - The Gribbles And I: Facts, Rumors And Feeding After Midnight
 

USERIN

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Es muss nicht die dritte Generation im ALG II sein. Dazu müssten auch jene gezählt werden, die vor 2005 im Bezug von Leistungen nach dem BSHG waren. Solche Stütze-Dynastien gibt es zuhauf. Es gibt auch so einige, die wir schon zu BSHG-Zeiten im Leistungsbezug hatten, die 2005 ins SGB II gewechselt sind und nun ins SGB XII (zurück-)kommen.

Einen - zugegebenermaßen krassen - Fall hatte ich letztes Jahr: Hilfeempfängerin hat bis 2005 BSHG-Leistungen bezogen, wechselte dann ins SGB II; aus der BSHG-Zeit hat sie hier (eigentlich) noch ein Darlehen zurückzuzahlen. Sie und ihr Mann standen inzwischen beide im Grundsicherungsbezug nach dem SGB XII, als sie schwer pflegebedürftig wurde. Also Heimaufnahme, Kostenübernahme nach SGB XII und die sechs (!) Kinder zwecks Unterhalt angeschrieben. Fünf davon beziehen ALG II, vier sind selbst bereits Eltern. Das letzte Kind hat die Auskunft noch nicht erteilt, ich kann mir aber vorstellen, wovon es lebt...

Hätte man dann aber in dem besagten Artikel mal deutlicher raustellen sollen - wegen der "Logik".
 

LoreS

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Bei uns sind ja gerne auch mal drei aufeinander folgende Generationen allesamt Banker oder Professoren oder Unternehmenschefs, nicht wahr.

Die deutsche Gesellschaft ist sozial nicht sonderlich durchlässig, das ist bekannt - und heutzutage wohl eher noch weniger als früher. Wenn wir das ändern wollen, dann müssen wir es für alle ändern - und da weiß ich dann schon genau, wer das auf gar keinen Fall will...

Kleiner Tip: es sind nicht die Hartz-IV-Empfänger.
 

HajoDF

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Es muss nicht die dritte Generation im ALG II sein. Dazu müssten auch jene gezählt werden, die vor 2005 im Bezug von Leistungen nach dem BSHG waren. Solche Stütze-Dynastien gibt es zuhauf. Es gibt auch so einige, die wir schon zu BSHG-Zeiten im Leistungsbezug hatten, die 2005 ins SGB II gewechselt sind und nun ins SGB XII (zurück-)kommen.

Einen - zugegebenermaßen krassen - Fall hatte ich letztes Jahr: Hilfeempfängerin hat bis 2005 BSHG-Leistungen bezogen, wechselte dann ins SGB II; aus der BSHG-Zeit hat sie hier (eigentlich) noch ein Darlehen zurückzuzahlen. Sie und ihr Mann standen inzwischen beide im Grundsicherungsbezug nach dem SGB XII, als sie schwer pflegebedürftig wurde. Also Heimaufnahme, Kostenübernahme nach SGB XII und die sechs (!) Kinder zwecks Unterhalt angeschrieben. Fünf davon beziehen ALG II, vier sind selbst bereits Eltern. Das letzte Kind hat die Auskunft noch nicht erteilt, ich kann mir aber vorstellen, wovon es lebt...

Thema verfehlt! In dem Artikel geht es nur um ALGII-Empfänger und nicht um das SGB XII... oder sind die Kranken auch alle nur faul? Klar, alles nur Simulanten.:icon_motz:
 

Heiliger Geistl

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Es muss nicht die dritte Generation im ALG II sein. Dazu müssten auch jene gezählt werden, die vor 2005 im Bezug von Leistungen nach dem BSHG waren. Solche Stütze-Dynastien gibt es zuhauf. Es gibt auch so einige, die wir schon zu BSHG-Zeiten im Leistungsbezug hatten, die 2005 ins SGB II gewechselt sind und nun ins SGB XII (zurück-)kommen.

Einen - zugegebenermaßen krassen - Fall hatte ich letztes Jahr: Hilfeempfängerin hat bis 2005 BSHG-Leistungen bezogen, wechselte dann ins SGB II; aus der BSHG-Zeit hat sie hier (eigentlich) noch ein Darlehen zurückzuzahlen. Sie und ihr Mann standen inzwischen beide im Grundsicherungsbezug nach dem SGB XII, als sie schwer pflegebedürftig wurde. Also Heimaufnahme, Kostenübernahme nach SGB XII und die sechs (!) Kinder zwecks Unterhalt angeschrieben. Fünf davon beziehen ALG II, vier sind selbst bereits Eltern. Das letzte Kind hat die Auskunft noch nicht erteilt, ich kann mir aber vorstellen, wovon es lebt...


Dann ist es halt so. Man ist auf dieser Welt eh nur als Durchgangsstation und wenn es eine übergeordnete Instanz gibt,wird diese eh nicht danach richten, ob man viel oder wenig gearbeitet hat....

Warum ist es bloss so wichtig. dass Alle ganz doll arbeiten, zumal in der deutschen Arbeitswelt .......ist doch der falsche Ansatz.
 
E

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Zumindest kann man sich fragen, warum die Aktivierungskeulen (Sanktionen) seit 2005 nicht treffen?

Soooo "easy" ist das Regelsatzleben ja nun auch nicht mehr, gerade wenn man aus einer etwas "bildungsfernen Schicht" kommt und sich nicht so gut zur Wehr setzen kann.

Was an Intellekt und Ausdrucksweise fehlt, wird durch Ignoranz und Dreistigkeit wett gemacht.
 
E

ExitUser

Gast
Dann ist es halt so. Man ist auf dieser Welt eh nur als Durchgangsstation und wenn es eine übergeordnete Instanz gibt,wird diese eh nicht danach richten, ob man viel oder wenig gearbeitet hat....

Warum ist es bloss so wichtig. dass Alle ganz doll arbeiten, zumal in der deutschen Arbeitswelt .......ist doch der falsche Ansatz.

Wenn ein jeder sich verwirklichen könnte und dennoch am Leben teilhaben kann, wäre beinah das Paradies erreicht.
 
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Thema verfehlt! In dem Artikel geht es nur um ALGII-Empfänger und nicht um das SGB XII... oder sind die Kranken auch alle nur faul? Klar, alles nur Simulanten.:icon_motz:

Zumindest fühle ich mich faul, da ich den Werten und Vorstellungen der hiesigen Gesellschaft nicht gerecht werde.
 
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