Harte Sanktion trotz Zusage von neuen AG (Bundeswehr)

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Ghostdog

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Hallo Elo-Community,

Kurz zu meiner Ausgangslage:
Ich war seit Mitte Februar arbeitslos gemeldet und hatte aufgrund meiner Spätmeldung, welche 3 Tage zu spät war eine Sperrzeit von einer Woche bekommen.
Das dies mein Fehler war ist mir bewusst.
Ich habe mich um einen neuen Job selbstständig bei der Bundeswehr beworben (Zeitsoldat) und eine vorläufige(!) Zusage zum 1.4.19 erhalten (stand auch in dem Schreiben des Kopaniechefs und vom Karrierecenter der Bundeswehr).
Dies war noch kein offizielles Einberufungsschreiben. Mir wurde dann erklärt das man mich dennoch ab 1.4. abmeldet und sollte sich was ändern ich bescheid geben kann...

Ende März wurde mein Alltag durch einen Trauerfall erschüttert und "glücklicherweise" konnten wegen "Bewerberstau" im KarrCe der BW, meine ärtzlichen Unterlagen nicht fristgerecht bearbeitet werden, weshalb ich dann am 5.4. das offizielle Einberufungsschreiben vom Spieß per Post erhalten habe das es nun am 1. Juni losgeht. Was mir gelinde gesagt recht gelegen kommt , da noch viel familiäres zu organisieren.

Wegen dem ganzen Tumult der Trauerfeier habe ich mich beim Arbeitsamt erst am 10.4. schriftlich gemeldet.
Darin waren enthalten:
-Schreiben vom Spieß
-Eine Erklärung, das ich mich entschuldige wegen meiner späten Meldung aufgrund eines Trauerfalls. Habe mein verspätete Meldung eingesehen und das ich mit einer Sperrzeit von einer Woche wohlmöglich rechnen kann

Nun rief mich heute eine Dame an das ich dringend vorbei schauen muss und mich persönlich melden muss, sie erzählte davon das ich ja schon eine Sperrfrist hatte (Ende Februar).


Meine Frage lautet:

Ist es überhaupt rechtens das ich damals einfach zum 1.4. abgemeldet wurde, obwohl im Schreiben damals "Vorläufige Einplanung" vermerkt war mit der Notiz, das dies keine(!) Zusage darstelle?
Auf en Gedanken bin ich jetzt erst gekommen...

Mir geht es derzeit nur meine Miete im Mai zu zahlen und ich Panik habe was passiert wenn die Agentur mir das komplette ALG 1 streicht.
Mir gehts da nur um die Verhältnissmäßigkeit. Das mir jetzt füpr April eine Woche gesperrt wird ist noch gerade so verkraftbar.
Ich habe mich jedoch eigens um die Bewerbung gekümmert und eine verbindliche Zusage erhalten und möchte unnötigen Stress wie: ALG2 Antrag ausfüllen für einen Monat, vermeiden möchte.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und vielleicht hat jemand Tipps oder Ratschläge , da ich mich gerne darauf vorbeiten möchte, damit mir der /die SB nicht falsch versteht oder das Wort im Mund umdreht.


Liebe Grüße,

Ghostdog
 

Helga40

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Hast du bereits einen Aufhebungsbescheid zum 31.3. bekommen?

Etwas sperrzeitrelevantes sehe ich nicht. Nur das Problem, dass du erst ab dem Tag, wo du dich persönlich arbeitslos meldest, wieder Alg1 erhalten kannst.
 

Ghostdog

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Erstmal recht herzlichen Dank für die Zeit und Antwort.

Hast du bereits einen Aufhebungsbescheid zum 31.3. bekommen?

Hatte ich am 29.3. erhalten. Jedoch steht da drin "Freiwilliger Wehrdienst" was ja auch nicht stimmt , da ich als Zeitsoldat beginne.
Nun lese ich hier im Aufhebungsbescheid auch, das ich darauf Einspruch einlegen kann. Macht das Sinn? Weil die Zusage war laut Bundeswehr nur vorläufig. Ganz so wie als würde ein AG mitteilen das er sich das mit mir am 1.4. vorstellen kann... Die 100% Zusage ist für den 1.6.
 

Helga40

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Was in dem Schreiben der Bundeswehr steht, ist unerheblich. Erheblich ist, ob du dich zum 1.4. tatsächlich abgemeldet hast. War das nur mündlich im Gespräch oder gibt es was schriftlich (z. B. Veränderungsmitteilung) dazu?
 

BerndB

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... geh aber auf jeden Fall schnellstmöglich bei der AfA vorbei. Wenn dein Widerspruch nicht durchgehen sollte, hast du weitere Wochen oder Monate verloren.
 
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