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Handeln statt Mißhandeln,nicht nur geg.Gewalt im Alter

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wolliohne

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#1
Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V. ist eine gemeinnützige und unabhängige Notruf-, Beratungs- und Informationsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige sowie für in der Altenarbeit, Gerontopsychiatrie und Geriatrie Tätige. Sie wurde 1997 mit Unterstützung der Bundesstadt Bonn eingerichtet.

Neben dem Vorstand sind 16 ehrenamtliche Mitarbeiter und zwei hauptamtliche (1/2 [Ausscheiden 31.05.04] u. 2/3 Stellen) mit unterschiedlichenArbeitsschwerpunkten und Zeiten tätig.

Bildet die Hilfe im Einzelfall auch einen Hauptschwerpunkt der Tätigkeiten von HsM, so ist es auch ein grundlegendes Anliegen von HsM, die gewaltfördernden Mängel der strukturellen Rahmenbedingungen in der Altenpflege, Gerontopsychiatrie und Geriatrie zu thematisieren und zu analysieren. Die Ergebnisse fließen dabei in einen gesellschaftspolitischen Forderungskatalog ein, dessen konkrete Zielsetzung es ist, den Lebensraum älterer und hilfsbedürftiger Menschen lebenswerter und gewaltfreier zu gestalten. Dies schließt ausdrücklich die Gestaltung eines Arbeitsfeldes für die im Altenbereich Tätigen mit ein.

3730 Anrufe beim Notruf und Internetanfragen im Jahr 2004:

- 1240 Notrufe (424 Erstanrufe und 818 Mehrfachanrufe)
- 1748 Anrufe zu weiteren Fragestellungen
- 859 Internetanfragen zu allen Problembereichen

Eine relative Stabilisierung der Notrufe! Die Anzahl der Erstanrufer hat sich von 2003 bis 2004 um ca. 30% erhöht!. Die Anrufer sind überwiegend weiblich (79%), 73% sind über 75 Jahre alt! Häufigste Gewaltformen waren: Vernachlässigung, seelische und körperliche Misshandlung, Freiheitseinschränkung und finanzielle Ausbeutung. Angegeben wurden von 45% eine Gewaltform, von 55% zwei und mehr!

Als Ort der Gewalt wird überwiegend die eigene Wohnung (47%) und die Institution (Altenpflegeheim 40%; Kliniken: 5%) genannt.

Als „Opfermerkmal“ wird „Pflegebedürftigkeit“ am häufigsten genannt (69% bei Mehrfachnennungen).

Als häufigste Gewaltform in Institutionen werden „Vernachlässigung“, seelische Misshandlung und Freiheitseinschränkung genannt.

Ps. mit leider steigender Tendenz,hm-kenne ich irgend woher !

http://www.hsm-bonn.de/
 
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