Hamburg - Jobmesse auf Fake und Sicherheit...

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Curt The Cat

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Jobmesse auf Fake und Sicherheit.

Tom 05.04.2009 13:34



Am 03.04.09 fand am Hamburger Flughafen eine groß angelegte Jobmesse
statt. Trotz hohen Sicherheitsaufwand, unerwünschte Besucher fern zu
halten, verschafften sich vier Hartz-4-GegnerInnen Zugang. Hinter der
Abschottung gabs viel Fake, aber auch Flugblätter dagegen
Hier weiterlesen:

de.indymedia.org | Jobmesse auf Fake und Sicherheit.


:icon_wink:

 

Paolo_Pinkel

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Hi,

gute und mutige Sache von den 4! Aktivisten vor Ort!:icon_daumen:

Wahnsinn was die ARGE dort für einen Aufwand betreibt damit das nicht publik wird. Das hat ja auch gute Gründe gehabt. Was kann man eigentlich dagegen tun, dass man quasi hilf- und willenlos dieser Veranstalter ausgeliefert ist und die mit einem machen können was sie wollen?

Gibt es nicht das Recht auf informationelle Selbstbestimmung? Das kann doch nicht sein, dass man jeder Klitsche da seine persönlichen Daten preisgeben muss!?

Gruss

Paolo
 

M.aus.B

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Glück Auf,

ja, die Zwangsarbeit läßt grüßen. Wartets mal ab, nach der BTW wirds überall so gemacht. Und gleich vor Ort zum Arbeitsdienst vergattert. :icon_dampf::icon_dampf:
 

Bienchen

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So einen Aufwand können die sich eigentlich sparen.
Was will man eigentliche auf einer "Messe" anbieten, wenn es nichts anzubieten gibt ausser Versklavung bzw. Zwangsarbeit!

Günstiger wäre doch eine Sklavenversteigerung auf dem Marktplatz!!

Ihr habt recht, es wird noch schlimmer werden wenn die Menschen in Deutschland nicht endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen.
 

Onkel Tom

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Tja Bienchen, vor 3 Jahren hätten sie das so noch machen können...
Es hat schon seinen Grund, warum sie Sicherheitsmaßnahmen bei solchen
Hungerlohnjobmessen hochgeschraubt werden.
Aber, hähä, wo gibt es 100 % Sicherheit ?.. Wo ein Wille ist, gibt es auch ein Weg :icon_smile:

Bereits vor 1,5 Jahren haben wir eine Messe sooo gut begleitet, das die
Veranstalter auf ihre Diskusionsrunde zum Thema "Hartz 4 ist toll und
profitabel" lieber abgeblasen haben und der NDR die Kameraausrüstung ohne
Beute einpacken musste.
Den Abend werde ich nicht vergessen, wie es in der Glotze hieß "Dabei kam
es zu Zwichenfällen" und haben die nächsten 10 Minuten Sendezeit mit Eigenwerbungen bestückt.

War nicht vorgesehen, aber friedliche GegnerInnen, die einfach nur
mitdiskutieren wollten, haben da wohl was im Konzept durcheinander
gebracht..

Est ist viel einfacher, Lügenbolde an die Hammelbeine zu packen, wie man
denkt und besonders Laune machen die kleinen, aber wichtigen Erfolgserlebnisse..

Die ARGE baut andere ab und uns kleine Erfolge bauen MitstreiterInnen wieder auf.

Es wird nur dann schlimmer, wenn keiner was dagegen macht..
Der Verlass auf andere ist keine Entschuldigung für Unbeteiligung..

Gemeinsam können wir`s besser packen.. Auf eine bessere Zukunft..

Ps. Es ist nicht nur Bienchen damit gemeint..
 

Bienchen

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Ich finde solche Aktionen toll.
Leider ist bei uns hier nur "ducken" angesagt. Die Einzigsten, die den Mund aufmachen. sind mein Mann und ich. Meine Wenigkeit geht immer nur als Begleitung mit, da ich ja noch EU-Rente bekomme. Im Nachhinein wird dann von anderen auch geschimpft und uns recht gegeben. Aber das nützt nichts. Wo bleibt die Unterstützung direkt? Feigheit scheint ein großes Problem hier zu sein. Mein Mann erlebt es Tag für Tag in seiner Zwangsmaßnahme, die absolut auch sinnlos ist.

Es ist zum Verzweifeln. Dadurch verliere ich auch langsam die Lust. Genauso kann ich meinem Kater was erzählen, da ist es auch sinnlos.

Unsere Akte bei der ARGE ist bestimmt schon vollkommen rot eingefärbt. Aber mich interessiert es nicht. Ich bzw, wir lassen uns nichts gefallen und auch kein "x" vor's "u" machen.
 

Onkel Tom

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Es ist in HH auch nicht viel besser, was Beteiligungen angeht..

Einzige was man da machen kann, ist mit viel Geduld pö a pö Außenstehende
davon überzeugen, das Aktionen etc.. Sinn machen und zu gunsten aller Erwerbsabhängigen ist.

Nich aufgeben und weniger Emotionen im Kampf gegen H4..
 
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