Haltet ihr euch trotz geringen Einkommen einen PKW?

Harzfünfer

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Mich würde mal interessieren, wie das bei euch so aussieht mit Auto bzw. Verkehr allgemein. Das ist ja alles teuer, auch wenn man noch nicht direkt beim Amt, aber einkommensschwacher Rentner ist oder im Niedriglohnsektor arbeitet.

Bei meiner Familie ist es leider so, dass es uns irgendwann aufgrund des geringen Einkommens und dann nahezu aufgebrauchter Ersparnisse nicht mehr möglich war, ein anderes Auto zu holen- das alte war nach über 20 Jahren endgültig schrottreif- bzw. man hätte noch was für teueres Geld (mehrere Tsd. €) reparieren können, aber das hätte sich nicht mehr rentiert.

Bei meinem Vater, der es gefahren hat, war auch ausschlaggebend, dass es ihm zu viele laufende Kosten bereitetete, er sprach von ca. 200€, und dabei fuhr er als schwerbehinderter EM-Rentner meist nur einmal die Woche einkaufen und ansonsten mittels seines SBA mit dem ÖPNV, also es hat sich auch nicht mehr so wirklich rentiert.

Allerdings ist es schon ein deutlicher Wegfall an Lebensqualität, denn in unserem Wohnort gibt es außer einem Bäcker keine Einkaufsmöglichkeiten, also wir müssen alles mit dem Bus holen. Da es eine eher strukturschwache Region ist, kommt man da auch meist nur in die selben paar Supermärkte, die halt an oder nahe bei der Busstrecke liegen, mit dem Auto hingegen kam man auch relativ zeitnah zu Großverbrauchermärkten in Randlage, die mal mehr Auswahl haben als nur Lidl, Aldi etc.
Mit dem Bus kommt man zwar auch dort hin, allerdings braucht man dafür ein vielfaches an Zeit, muss mehrmals umsteigen, muss dann schauen, wie und wo man den Anschluss bekommt und nach den genauen Fahrzeiten, die abends und am Wochenende stark variieren, also das ist dann schon eine halbe Weltreise und wahrlich kein Vergnügen.

Es gibt noch andere Gebiete, v.a. Naherholungsgebiete auf dem Land, wo man gerne mal eine Ausflug hin gemacht hat, um dort spazieren zu gehen und auch wo einzukehren, aber da kommt man mit dem Bus eigentlich überhaupt nicht hin, höchstens indirekt mit anschließender Wanderung.

In Metropolen ist das vielleicht alles nicht so tragisch, aber hier ist es schon blöd ohne Auto. Man kommt hier eigentlich nur in die Stadt, weil der Bus fährt nur in die eine Richtung, ansonsten kann man in der Stadt auf den Bahnhof, wo man aber auch entweder ein gutes Stück laufen muss oder auf eine andere Buslinie umsteigen muss, um dort hinzukommen.

Eigentlich ist es inzwischen ja so, dass wir wieder Geld hätten für einen Autokauf (dies aber nicht aus dem laufenden Einkommen, sondern aufgrund einer Erbschaft), aber mein Vater möchte aus gesundheitlichen Gründen nicht fahren, wogegen ich keinen Führerschein habe und möglicherweise ihn auch nicht erwerben werden könnte wegen meiner eigenen Krankheit. Alles nicht so toll.

Wollte also mal fragen, wie das bei euch so ist, ob ihr auch kein Auto (mehr) habt oder es euch noch irgendwie vom Mund abspart oder wie auch immer.

Bei uns ist es schon so, dass wir durch den Verzicht auf ein Auto ordentlich Geld sparen, und das bei einem Familieneinkommen, was sich auch ungefähr nur auf ALG II-Niveau bewegt (demnächst aber durch die Verrentung meiner Mutter zum Glück wieder etwas steigt).
Man muss halt andererseits ohne Auto auf vieles verzichten, was einfach ohne Auto schwierig bis unmöglich ist (Verreisen, Ausflüge etc.).
Es macht auch kostentechnisch bei uns wohl nur deswegen was aus, weil mein Vater mit dem SBA den ÖPNV nutzen kann und auch jemand mitnehmen kann. Denn der ÖPNV ist hier an sich nicht billig. Ich habe mit meiner Mutter zusammen noch eine übertragbare Jahreskarte, die wir abwechselnd nutzen (was aber nicht immer hinhaut). Mit der kommt man aber auch nur in die Stadt, wenn man da mal weiter weg will, geht das nur über meinen Vater, ansonsten wäre das ganz schön teuer.
 
G

Gelöschtes Mitglied 70142

Gast
Ohne PKW kann man in ländlichen Regionen gleich einpacken. Fahrten zum Einkauf, Fahrten zum Arzt sind gar nicht möglich. Taxis gibt es nur auf Vorbestellung und mit langer Wartezeit. Busverkehr? Lächerlich.

Die Transportmöglichkeiten in der Stadt gibt es nicht, wenn man auf dem Dorf wohnt. Dafür spart man sehr viel Geld bei Miete und Nebenkosten. Die verschlingt dann das Auto.

Das Leben ist nunmal ein Nullsummenspiel.
 

ZynHH

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Hier in Hamburg braucht man kein eigenes Auto.
Wenn ich mal raus aus Hamburg will und keiner sonst Zeit hat, miete ich mir bei starcar ein Auto für kleines Geld.
 

Harzfünfer

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Ohne PKW kann man in ländlichen Regionen gleich einpacken. Fahrten zum Einkauf, Fahrten zum Arzt sind gar nicht möglich. Taxis gibt es nur auf Vorbestellung und mit langer Wartezeit. Busverkehr? Lächerlich.

Die Transportmöglichkeiten in der Stadt gibt es nicht, wenn man auf dem Dorf wohnt. Dafür spart man sehr viel Geld bei Miete und Nebenkosten. Die verschlingt dann das Auto.
In Orten, die hier noch weiter von der Stadt wegliegen, sieht es teils echt düster aus mit ÖPNV, besonders aber am Wochenende. Andererseits sind diese orte teils von den der Stadt entfernt genug und auch groß genug, um selbst Ärzte und Supermärkte aufzuweisen. Zum Jobcenter/Sozialamt müsste man meist aber immer hinfahren, da besteht ja oft nur ein Standort für den gesamten Landkreis.

Wir haben übrigens eine ETW, also könnten hier auch nicht einfach so weg. Aber mit den Bussen ist es eigentlich ok hier, ein Taxi haben wir noch nicht gebraucht. Wir haben für Notfälle noch einen Verwandten, der uns fahren kann.
 

Lelek

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Ich habe im Februar mein Auto verschrotten lassen, und spare seitdem locker mind. 100 EUR im Monat. Seit ich in der City wohne brauche ich keins mehr, Parkplätze gibt es hier sowieso keine, und 70 EUR für einen Tiefgaragenplatz halte ich für dekadent.

Aber als ich noch ländlich wohnte war das Auto wichtig.
 

Karl Schmidt

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Ich habe immer nur in Städten gewohnt. Das ist wohl mit ein Grund, wenn nicht sogar der Grund, warum ich kein Auto mehr habe. Ich brauchte keins. Obwohl ich immer gerne gefahren bin. Ich komme halt selten raus aus der Stadt ohne Auto, für einen Ausflug zum Beispiel, nur dann, wenn einer fährt. Aber das wäre mir die Kosten nicht wert, denn es kommt einfach zu selten vor, daß ich ein Auto vermisse.
 

atasteofbunny

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Ich hatte nie ein eigenes Auto (Führerschein ist aber vorhanden). Entweder kein Geld wegen Ausbildung oder kein Geld wegen Arbeitslosigkeit. Habe auch mal ein Jahr lang auf dem Dorf gewohnt, das war nicht schön, immer auf Mitfahrgelegenheiten angewiesen zu sein, oder bei Wind und Wetter lange Strecken mit dem Fahrrad zu fahren. Als "Entschädigung" dafür hatte ich aber auch mal eine Wohnung mitten in einer Kleinstadt mit 5 min. Fußweg zum Bahnhof. Das war so mega, auch zur Arbeit konnte ich zu Fuß gehen, Freizeitaktivitäten, Einkaufen, alles vor der Tür :icon_biggrin:.

Nun wohne ich schon lange in Hamburg und manchmal hätte ich trotzdem gern ein Auto :redface: um mal richtig viel auf einmal einzukaufen z. B. oder wenn ich Leute besuchen will, die etwas abgelegen wohnen. Mein Arbeitsweg ist auch nicht ohne, knapp eine Stunde eine Strecke - wobei ich mit Auto nicht unbedingt schneller wäre. Aber man braucht es in einer Großstadt wirklich nicht, das wäre Luxus.
 

Elgaucho

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Ich habe ein Auto - repariere soweit ich es kann es selbst. Billig ist der Spaß nicht - auch wenn man viel selbst macht. Das nächste Auto soll ein Smart werden - auch weil ich den für sehr reparaturfreundlich halte. Ich finde es schade das die Industrie kein Auto mehr herstellt wie die Ente oder den Käfer bzw. den Trabi - halt modern und umweltfreundlich und sehr einfach technisch gehalten. Karosserie sollte feuerverzinkt und immun gegen Rost sein und die Technik so umweltfreundlich und reparaturfreundlich wie eben möglich. Bloß nicht viel komplizierter teuerer elektronischer Schnickschnack - vier Räder und
Reparaturfreundlichkeit ohne Ende gepaart mit mehr als ordentlicher Fertigungsqualität und extemer Langlebigkeit.
 

Beebug

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Mein Mitbewohner leistet sich diesen Luxus trotz ALG2. Zugegeben, seine Eltern steuern noch was bei, da er sie auch besucht/Wege erledigt (leben 30km weit weg ein Weg) für sie usw. Sprit, Tuningparts und einzelne Reparaturen zahlt er selbst. Der Wagen ist 15, hat 255k gelaufen und läuft 1A. Versicherung/Steuer zahlen seine Eltern, bei größeren Reparaturen legen sie was bei. Sein Auto gehört zu seinen Hobbies und er ist froh, dass er diese Möglichkeiten hat. Alleine könnte er sich den Wagen auch leisten, aber mit mehr Einschränkungen.
Selbst hier im Ruhrgebiet ist es ohne Auto teils schwer, ihm es auch unangenehm hier Bus&Bahn zu fahren - was ich total verstehen kann, ich finde es auch sehr unangenehm.

offen gesagt, profitiere ich auch davon da ich zB mit dem ÖPNV am Wochenende nicht zum Frühdienst komme und er mich dann zur Arbeit bringt und danach zB für seine Eltern einkaufen fährt.
Ich selbst spare auf einen Führerschein + mein Wunschauto. Möchte soviel Geld haben, dass ich auch direkt die Versicherung fürs erste Jahr mitzahlen kann, dafür nehme ich dann die längere Sparzeit in Kauf.
 
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Kerstin_K

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Ich bin auch am überlegen, ob ich mein Auto abschaffe, steht nur rum. Ich habe eine barrierefreie Stadtbahnhaltestelle genau vor der Haustür und bin in 17 Minuten mitten in der Innenstadt. Die Bahnen fahren je nach Tageszeit alle 5-15 Minuten. Mit dem Auto brauche ich länger und muss noch nen Parkplatz suchen.

Ich kaufe einemal im Jahr eine Wertmarke und kann dann so viel fahren, wie ich will und noch eine Begleutperson mitnehmen. Für weitere Strecken hab ich eine BAhncard 50, die ich zum Seniorenpreis bekomme und auch da iat meine Begleitperson frei.
 

Zeitkind

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Ohne PKW kann man in ländlichen Regionen gleich einpacken.
Nö. Ich wohne in ´nem 3000 Seelen Dorf direkt an Wald und Wasser und brauch nicht einpacken.

Fahrten zum Einkauf, Fahrten zum Arzt sind gar nicht möglich.
Doch, mit Fahrrad. Und wer es bequem haben will mit Pedelec.

Die Transportmöglichkeiten in der Stadt gibt es nicht, wenn man auf dem Dorf wohnt.
In der Tat. Aber der Bus fährt schon paar mal am Tag. Muß nur besser geplant werden.

Dafür spart man sehr viel Geld bei Miete und Nebenkosten.
Eher Miete als Nebenkosten.

Die verschlingt dann das Auto.
Der Strom für mein Pedelec ist kostenlos. :icon_wink:

Wenn ich seinerzeit auf meinen Caddy (mit Ausziehküche und Klappbett campingtauglich) nicht verzichten konnte,
ist mir dennoch aufgefallen, was der im Verhältnis zu seiner Standzeit an Geld verschlingt.
Als ich mich hier integriert hatte, fand ein guter Freund Interesse an der Kiste.
Der Erlös floß in ein Pedelec, eine 200W Solaranlage, fehlende Wohnungseinrichtung und Notreserve.
Wie sich rausgestellt hat, war das die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Warum?

Der Bau der Solaranlage war ein tolles Lernprojekt und liefert nicht nur Ladestrom für´s Pedelec im Sommer,
sondern dient mit variabel bis über 2000Wh das ganze Jahr über als Notstromversorgung.
Auch den Winter über speist der Akku sämtliche Ladevorgänge und die Wohnzimmerbeleuchtung.
Ich bekomme also über Jahre hinweg Strom von der Sonne geschenkt.

Nach Bedarf holt mich mein (inzwischen bester Kumpel) mit (nun seinem) Caddy zum Großeinkauf in die nächste Stadt ab.
Zur Not schaffe ich es dahin aber auch mit dem Pedelec und kann eine Last von 50Kg zurücktransportieren.
Mir dem Gefährt bin ich viel flexibler und bekomme vielmehr von meiner direkten Umgebung mit.

Keine Sorge mehr um einen Blechkasten, der einem das Geld regelmäßig aus der Tasche zieht.
Keine Tankrechnungen, keine Versicherung, Steuern, TÜV- und Reparaturgebühren ...
Anfangs ungewohnt habe ich mich schnell daran gewöhnt und fühle mich ehrlich gesagt
nicht unbeweglicher, als mit einem Blechkasten am Hacken.

In meinem Haus wohnt ein älterer Herr, der sich auf Kredit einen Neuwagen zugelegt hat.
Morgens um 5 Uhr läuft der, seine erste Zigarette rauchend, genüßlich um den Blechkasten,
um dann nach mehr als ´ner Stunde Fahrt irgendwo seinen mies bezahlten Job anzutreten.
Wenn überhaupt mal gesehen, zieht er wortkarg immer eine mürrische Fre***.

Möchte ich nicht tauschen ...
 

Harzfünfer

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Bei uns ist das gut, weil hier die Stadtbusse fahren. Außerhalb fahren die Regionalbusse, die haben einen viel schlechteren Fahrplan.
 

Matt45

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Ob jemand ein Auto besitzt ist abhängig wie der Zusammenhang mit Sozialhilfe(Erwerbslos oder Aufstocker....) aussieht, wie groß die Familie ist und ......

Ich fahre schon seit Jahrzehnten ein Auto und kann mir ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Ich finde Fahrten in großen Städten nicht unbedingt angenehm mit der Bahn(Dreckig, ungemütlich, teilweise auch merkwürdige "Mitfahrer", abends dunkle Ecken an den Haltestellen.....) , da fahre ich lieber alleine mit einen alten Auto zur Arbeit(Aufstocker).

Übrigens: Fahre ich mit dem Auto benötige ich 20 Minuten, mit der Bahn knapp eine Stunde(umsteigen) pro Strecke.

Wenn jemand 5 Minuten nur mit der U-Bahn fahren muss kann es sinnvoll sein kein Auto zu haben, aber das passt nicht für alle.
 

samuraji

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Wir wohnen ländlich und das öffentliche Netz ist ein grauen. Die Fahrtzeiten sind nicht human (>1 Std Fahrt für 12km), sind die Taktungen sinnbefreit (alle 2Std, mittags alle 4Std; morgens aber erst ab 07:eek:o Uhr und der letzte um 17:30Uhr, am Wochenende fahren nur 3 Busse, ebenso in den Ferienzeiten) hinzu kommt der abnormale Preis von Einfache Fahrt knappe 10,-€ pro Person.

Die etwas nähere Stadt ist 10km Entfernt, dort kostet der Bus zwar nur je Strecke 3,90€ (inkl Rabatt) und fährt nur 35Minuten, Taktung ist genau so sinnbefreit, dafür bekommt man dort nicht alles was man braucht (z.B.: Fachärzte)

Die Spezialisten unter den Ärzten sind allerdings nur in der größeren Stadt zu finden, 50km Entfernt und mit den öffentlichen von uns aus nicht erreichbar, zumindest nicht so, dass man Termine sinnvoll wahrnehmen kann, da die Fahrtzeiten dort mehr als 4Std betragen (einfach) und man dann nicht mehr zurück kommt, es sei denn, man steigt gleich wieder in den Zug zurück, sobald man angekommen ist.

Sonst ist das Dorfleben bei uns schön ruhig und lohnt sich, weg vom stressigen und lauten Stadtleben. DAs Auto brauchen wir also zwingend und die Kosten dafür sind geringer als der Aufwand mit Bus/Bahn/Taxi, vor allem, da wir mehrmals die Ärzte im Monat aufsuchen müssen. Ist zwar auch ne alte Kiste aber er hält noch durch, Versicherung/Steuer knappe 50,-€ zzgl 120,-€ fürs Tanken /Monatlich und 50,-€ jeden Monat für evtl Reparaturen und Tüv/alle 2 Jahre. Macht also 50+50+120 = 220,-€/Monat
 

Sery

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Hallo,
so teuer muss ein Auto gar nicht sein. Gut, bei meinem letzten hatte ich Glück.
Den Wagen Opel Corsa 1999 habe ich für 1300€ erworben vor fünf Jahre.

Dann einmal neue Reifen 160 €
und zwei Mal TÜV für 1400€
macht also 2800€ .
Dafür hatte in den Jahren drei Blechschäden die mir 3200€ einbrachten.
Nun habe ich den Wagen noch für 250€ verkauft.

Also war der Wagen +/- 0
 

sonnyterry

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Bei dem mageren Einkommen ein Auto unterhalten, Anschaffungskosten, Sprit, Versicherung, Steuer, ständig und andauernd zum Autoschrauber rennen und den bezahlen, weil die alte Karre nicht mehr will? Nö! Bin schon lange auf's Fahrrad umgestiegen. Lebe zwar in einer Grossstadt, wo alles leicht erreichbar ist, fahre als Ü60 aber dennoch täglich im Schnitt 20 km. Mir geht's gut und ich mache keinen Dreck und keinen Lärm.
 

HermineL

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Ich leiste mir auch seit Jahren ein Auto trotz der damit verbundenen Kosten. Wohne zwar auch in einer mittelgroßen Stadt aber dennoch sind viele Wege für mich nicht zu bewältigen.
Wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist und meist mit dem Rolli durch die Gegend wackelt, nicht weiter als 0,5 Kilometer (Bushaltestelle ist weiter weg) zu Fuß kommt weil es dann einfach nicht mehr geht und man aus diesen Gründen auch kein Fahrrad mehr fahren kann bleibt einem nichts anderes übrig.

Was mich daran ärgert ist das es für verschiedene Dinge ja einen Mehrbedarf gibt aber wenn man aus gesundheitlichen Gründen auf das Auto angewiesen ist bleibt man auf den Kosten alleine sitzen. Mehrbedarf oder sonstiger Zuschuss gleich Fehlanzeige.
 

franzi

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Ich hatte nie eins und ich brauchte auch nie eins. Ich wohne am Rand des Ortszentrums, alles zu Fuß in 15 Minuten erreichbar.
Für größere Entfernungen gibt es Bus und Bahn, was ich aber nur sehr selten nutze, weil ich kaum wegfahre.
Ausflüge mache ich nur 2 bis 3mal im Jahr, und das auch nur mit der Bahn.
Für mich lohnt sich die Bahncard nicht, weil ich so selten fahre.
Beruflich habe ich auch nie ein Auto gebraucht und mich auch vorwiegend auf Stellen beworben, die ich ohne Auto erreichen kann.
Mein Fahrrad steht seit 3 Jahren im Keller, weil ich es für kurze Strecken auch nicht brauche. Für größere Einkäufe nehme ich den Trolley.
 

samuraji

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Was mich daran ärgert ist das es für verschiedene Dinge ja einen Mehrbedarf gibt aber wenn man aus gesundheitlichen Gründen auf das Auto angewiesen ist bleibt man auf den Kosten alleine sitzen. Mehrbedarf oder sonstiger Zuschuss gleich Fehlanzeige.
Es gibt beim Schwerbehindertenausweis die Möglichkeit der Kfz-Steuerminderung (nennt man das so?) Ebenso kann durch die Kranken-Pflegekasse Pkw-Umbauten bezuschusst werden, zb, um rollstuhlgerecht zu werden.
 

Piiiter

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Ja, ich leiste mir noch ein Auto.
Als Hauptgrund möchte ich wegen dauerhafter Einnahme von Immunsuppressiva nicht mit Bus und Bahn fahren.
Mal sehen wann uns teure Reparaturen trennen...
 

Mona Lisa

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Ich fahre seit 22 Jahren kein Auto mehr, aber aus gesundheitlichen Gründen. ÖPNV ist hier auch teuer. Es gibt aber auch eine Karte auf die Socialcard. Allerdings wohne ich in einer Großstadt. Dennoch ist gerade Einkaufen unbequem.
 
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