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Halbe Heizkosten und weniger Miete sollte man Klagen ?

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Escherndorfer Lump

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#1
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

habe seit wir im Dezember 06 ALG 2 beziehen über den VDK die Leistungsbescheid überprüfen lassen. Folgendes stört uns, das wir nur die halben Heizkosten ersetzt bekommen und 50 € weniger Miete überwiesen bekommen.

Auch haben wir einen Bescheid von der ARGE über den VDK bekommen, da ich denen meine Vollmacht zu diesem Zweck gegeben habe. In dem Schreiben waren verschiedene Ortschaften (Mietspiegel) aufgelistet. Zu Anfangs hieß es in der ARGE, wir würden angeblich in einem zu teueren Ort wohnen ( 10 000 Einwohner ), Fadenscheinige Begründung meines/unseres Wissens.

Beispiel: Wir wohnen (Bayern, Unterfranken) zwischen der Stadt Schweinfurt ( 60 000 Einwohner) / Stadt Würzburg (150 000 Einwohner) / Stadt Kitzingen ( 40 000) in einem sehr bekannten Weinort!
Alle 3 Großstädte liegen ca. 20 Kilometer entfernt von uns auseinander. Schweinfurt ist eine Optionskomune, Würzburg (Unistadt) hat ARGE, Kreisstadt Kitzingen ARGE. Meines Wissens aus der Tageszeitung Main Post, habe/hatte ich gelesen das Würzburg oder Schweinfurt, bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher welche Stadt, die Kompletten Heizkosten übernimmt.

Die Quatratmeterzahl stimmt jedenfalls! Wir wohnen nicht Privat, öffentliche Gemeinützige Wohnungsgesellschaft GWF. Die Mietpreise in Kitzingen sind jedenfalls auch nicht viel weniger.

Wenn ich jetzt Sozialgeld beziehen (das wird bald passieren) würde, und meine Frau ALG 2 weiterhin, wir sind näher an die 50, da fragt man sich, soll man da jetzt verhungern oder erfrieren. Und wenn ich jetzt sowiso in meine EU-Rente komme, ist nicht viel, da würde mir auch ein ausziehen nichts nützen.

Da ja die Rechtssprechung in Deutschland unterschiedlich ist, möchte ich mal gerne von Euch wissen (Gesamt BRD) bekommt Ihr Eure Heizkosten und Miete zu 100 % ersetzt ?

Hat jemand von Euch Erfahrungen in Sachen Klage wegen Mietkosten und oder Heizkosten gemacht ?

Danke mal für Eure Feedbacks im Voraus.
 

Martin Behrsing

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#2
Hallo,

so geht es eigentlich nicht.

Zunächst hoffe ich, dass Du direkt Widerspruch eingelegt hast.

Die Kosten der Unterkunft müssen zumnindest - auch wenn sie zu hoch sind - für 6 Monate übernommen werden. Dann muss man dich auffordern diese durch Umzug, Untervermietung etc. zu senken. Nicht verlangen kann man von dir, dass du in eine andere Gemeinde ziehst (Bundessozialgerichturteil vom November).

Solltest Du die Widerspruchsfrist versäumt haben, dann stelle einen Antrag auf Rücknahme eine nicht rechtsbegünstigten Bescheides. Wie es geht, sage ich dir dann, wenn Du ein paar mehr Inso dazu sagst
 
E

ExitUser

Gast
#3
Da ja die Rechtssprechung in Deutschland unterschiedlich ist, möchte ich mal gerne von Euch wissen (Gesamt BRD) bekommt Ihr Eure Heizkosten und Miete zu 100 % ersetzt ?

Hat jemand von Euch Erfahrungen in Sachen Klage wegen Mietkosten und oder Heizkosten gemacht ?
Ich habe nie Probleme gehabt, obwohl ich sofort eine "Umzugsaufforderung" Bekommen hab, weil unsere Wohnung extrem teuer ist.

Und auch die hab ich vom Tisch bekommen... mit der Begründung, nur ich bin in der BG, und die Umzugsaufforderung kann demnach nur für mich gelten. Und da mein Mietanteil geringer ist als der Höchstsatz, hat man nachgegeben. Ich hätte sonst geklagt...

Heizkosten müssen meines Wissens voll übernommen werden, solange ich sie nicht senken kann.
Ich würde einen Überprüfungsantrag stellen... gut begründen.. und dann klagen.

Was bei einer Klage rauskommt, weiß man vorher nie...
 

Kaulquappe

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#4
Heizkosten sollten ganz übernommen werden. Die kommen aber oft mit ihrer "Angemessenheit" und ihrer Sch...pauschale, versuchen es immer wieder, obwohl schon einige Gerichte sich dagegen geäußert haben und auch der Mieterbund.

Ist es bei dir eine Pauschale, was die jetzt nur noch zahlen ?

Welcher Art ist deine Heizung?

Bist du in der Gewerkschaft?
 
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