Haftung bei falscher Beratung

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wuergreiz

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Nabend die Gemeinde,

mein erstes posting in einem solchen Forum. Bin mir auch nicht ganz sicher ob's hier rein gehoert.

Also folgendes: Ich bekomme Arbeitslosengeld I - 659 €/Monat. Hab den Bescheid im Januar erhalten. Daraufhin bin ich zur Arge um ergaenzend Arbeitslosengeld II - s reicht halt sonst hinten und vorne nicht - zu beantragen, wie man mir beim Arbeitsamt geraten hat.

Bin ich also am 20.Januar 2009 zur Arge. Dort sagte mir denn der "Sachbearbeiter" evtl. kaeme auch Wohngeld in Betracht. Er hat das kurz durchgerechnet und war dann der Meinung ich solle Hartz IV beantragen, ich haette wohl einen Anspruch auf ca. 70€ mtl. Ich wurde dann zu einem anderen "Sachbearbeiter" weitergereicht, der mir zum einen eine Stunde lang (teils sehr schoen ausgeschmueckt mit seiner eigenen Lebenserfahrung) meine Rechte und Pflichten als Hartz IV-Empfaenger. Eine Verpflichtungserklaerung hat er mir auch gleich abgerungen. Da der Sachbearbeiter, welcher fuer meinen Antrag zustaendig ist, grad in der Mittagspause war gab man mir die Tel.Nummer des "Sachbearbeiters" mit. Ich solle mich selbst um einen Termin kuemmern.

Soweit, so gut. Nur: Der Sachbearbeiter war telefonisch nicht erreichbar. An drei verschiedenen Tagen mehrmals probiert. Hin zur Arge... Termin kann nicht gegeben werden da der entsprechende "Sachbearbeiter" die Termine selber vergibt. Nachdem ich denen gesagt habe dass der Herr nicht erreichbar ist gab man mir eine neue (andere) Nummer, unter der er wohl erreichbar waere. Waere! War er aber nicht. Stattdessen bin ich in dieser tollen Telefonschleife vom Servicecenter gelandet. Die Dame dort konnte aber auch nichts fuer micht tun, ausser der Versicherung sie wuerde meinen Anruf weitergeben und ich wuerde auf dem Postweg einen Termin bekommen (ich bin telefonisch nicht erreichbar). Kam nix. Naja, wie auch immer... am 12. Februar habe ich dann endlich einen Termin fuer den 18. Februar bekommen, nachdem ich nochmal in der Arge war.

Am 18. war ich dann bei meinem "Sachbearbeiter" (nebenbei: jener Herr, der kurz durchrechnete ob Wohngeld oder Hartz IV). Jedenfalls Antrag abgegeben. Soweit auch alles dabei. Da allerdings aus den Abrechnungsunterlagen der Stadtwerke nicht ersichtlich war bis wann der vorlaeufige mtl. Abschlag vorerst gueltig ist (bis zur naechsten Abrechnung, is klar) sollte ich das Teil noch nachreichen.

Brauch ich nun nicht mehr, denn er war auch ohne das Teil in der Lage meinen zusaetzlichen "Bedarf" zu errechnen. Hat mir das auch gleich mitgeteilt. Da nach "seinen Feststellungen" vorrangiger Anspruch auf Wohlgeld besteht solle ich meine Beduerftigkeit doch erstmal dadurch lindern (§§ 3 Abs. 3,5 und 9 Abs. 1 SGB II).

Ist soweit auch kein Problem. Nur: Wohngeld wird ab Antragstellung gewaehrt. Mir allerdings fehlt nun aufgrund des Zeitraumes, bis ich nen Termin hatte und der "Sachbearbeiter" zu diesem Schluss gekommen ist, das entsprechende Geld. Stadtwerke fuer diesen Monat (Feb.) ist auch noch nicht gezahlt, weil Kontostand = 0,00 €.

Jetzt habe ich mir auch Geld leihen muessen um was zu essen im Kuehlschrank zu haben. Allerdings Frage ich mich wie ich dieses Geld zurueckzahlen soll.

Und von den 659 €, die demnaechst wieder an Arbeitslosengeld I ueberwiesen werden, bleiben mir nach allen Abzuegen (Miete, Stadtwerke und Internetzugang :) fuer Maerz) und dem Begleichen der Schulden ca. minus 40€ fuer den Monat.

Wer haftet hier jetzt? Weil, ich habe getan wie von mir verlangt und bekomme eine Absage.


joar. Fuer Hinweise, Tip's etc. bin ich echt dankbar.

Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Mich kotzt das alles so an!
 

biddy

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AW: Wer haftet bei falscher Beratung? / ergaenzend Arbeitslosengeld II vs. Wohngeld

Widereinsetzung in den vorigen Stand (Wohngeldamt) müsste hier möglich sein:

</title> <title>wohngeldantrag.de

https://www.elo-forum.org/25/25775-wohngeld-nachtr%E4glich-beantragen.html

Ich an Deiner Stelle würde mal eine Kurzchronologie der Ereignisse/Termine/Ergebnisse aufstellen. Auch die verschiedenen Sachbearbeiter werden (müssen) Deine Termine und den "Beratungs"inhalt protokolliert haben, denke ich.
 

wolliohne

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AW: Wer haftet bei falscher Beratung? / ergaenzend Arbeitslosengeld II vs. Wohngeld

und/oder Überprüfungsantrag stellen mit evtl. anschliessender Klage
 
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