Habt ihr Tipps für mein Vorstellungsgespräch (1 Betrachter)

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Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Zermürbt38

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Kann nur hoffen, das es bei Dir morgen funzt und feddisch..
Warum hoffen es geht nur noch um das ausfüllen und unterschreiben des Ausbildungsvertrages und der Schweigepflichts Erklärung und alles andere Organisatorische wie die Anmeldung an der Berufsschule und Kostenübernahmeerklärung des Arztes, sonst nichts. Ob ich morgen auch noch die Bestellkarte für meine Jahreskarte unterschreiben und abstempeln lasse, weiß ich noch nicht. Die Stelle bzw die Ausbildung ist sicher.
 
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Maximus Decimus

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Dann viel Glück und Erfolg bei der Ausbildung und das du sie zu Ende bringst und nicht aus dubiosen Gründen abbrichst sondern auf die Zähne beißt und sie erfolgreich abschließt.
 

Zermürbt38

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Dann viel Glück und Erfolg bei der Ausbildung und das du sie zu Ende bringst und nicht aus dubiosen Gründen abbrichst sondern auf die Zähne beißt und sie erfolgreich abschließt.
Danke abbrechen niemals das ist meine Herzensausbildung. Habe schon viel für den Beruf investiert und was am wichtigsten ist, ich gehe in dem Beruf voll auf. Das hatte ich schon vorher bei meinen Praktika und Hospitationen gemerkt. Durfte da auch schon viel machen und die Zeit ist da nur so verflogen. Am Ende des Arbeitstages habe ich mich gefragt, wo die Zeit nur geblieben ist und freute mich wieder auf den nächsten Tag. Das ist genau das Gegenteil zu meiner Erstausbildung. Dort bin ich weinend zur Arbeit, habe andauernd auf die Uhr geschaut und habe sie trotzdem durchgezogen. Ich habe noch nie etwas abgebrochen, wäre auch garnicht der Typ dafür.
 
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Birt1959

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Na ja, anfangen alleine reicht nicht.
Falsch ausgedrückt: Zermürbt kann erst sicher sein, dass sie den Ausbildungsplatz überhaupt bekommt, wenn sie entweder den Vertrag bekommen hat oder aber angefangen hat und der Ausbildungsbetrieb sie anfangen ließ. Dann kommt der Vertrag nämlich meines Wissens stillschweigend zustande.

Die Probezeit ist eine andere Baustelle
 

Hannes63

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Könntest du diese Mail hier bitte einmal (anonymisiert) einstellen?
lg, bondul
Du Schlingel glaubst wohl wie viele andere hier, mich eingeschlossen,
dass sich der TE die Zusage nur ausgedacht hat um den Kritikern hier in diesem Thema zu zeigen, dass sie mit ihrer Meinung falsch liegen.

Und damit hast du vollkommen recht! :p
 

PETERausHahn

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Du Schlingel glaubst wohl wie viele andere hier, mich eingeschlossen,
dass sich der TE die Zusage nur ausgedacht hat um den Kritikern hier in diesem Thema zu zeigen, dass sie mit ihrer Meinung falsch liegen.

Und damit hast du vollkommen recht! :p
Da würde ich mich anschliessen.
 

Maximus Decimus

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3 Berufsabschlüssen sind dir echt hoch anzuerkennen. Sind das verschiedene oder gleichwertige Berufe? In welchen Abständen hast du diese gemacht?
Ich will die drei Abschlüsse nicht klein reden, aber es gibt viele Leute die haben eine Ausbildung danach einen Meister oder Techniker gemacht und anschließend noch einen Bachelor und Master. Da waren sie auch zehn Jahre mit beschäftigt, ähnlich wie drei Ausbildungen zu absolvieren. Das macht man grundsätzlich innerhalb von 10 Jahren. Mittlerweile gibt es ja vielfältige Möglichkeiten mit Abendschule oder Uni. Man muss diesen Stress auch erstmal viele Jahre durchhalten.
 

Onkel Tom

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...
Sind das verschiedene oder gleichwertige Berufe ?
...
Ein von der Pieke an und die anderen Abschlüsse per Umschulung..
Wertigkeit anbei ist mir schnuppe. Wichtigste daran ist, das ich weiß, was ich kann
und was ich nicht kann.. Knete verdiene ich nicht mehr damit, kann jedoch qualitativ
gut "Nachbarschaftshilfe" wuppen :)
 

SusaHa

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Ich finde es schwierig. Das es sich um deine Wunschausbildung handelt spreche ich dir nicht ab. Was ich etwas bedenklich finde, du schreibst hier immer als wäre alles Sonnenschein. Es ist dein Traumberuf, dein absoluter Wunsch, dein Glück und im Praktikum ist alles so schön, da vergeht die Zeit wie im Flug.
Trittst du so auch in den Vorstellungsgesprächen auf? Reflektierst du das wirklich so wenig? Das Problem ist nicht die Schule und das Basiswissen (ist zu einem großen Teil Allgemeinbildung, du bist erwachsen, hast Lebenserfahrung, allein damit verspreche ich dir wirst du die Prüfungen bestehen). Du stellst keine Diagnosen, du handelst nach Anweisung.

Ich erzähle dir mal etwas aus dem Alltag einer MFA, ich habe die Ausbildung in einer Klinik absolviert, trauriges erlebst du aber auch in jeder Praxis, damit muss man umgehen können und hier liegt der Schlüssel, nicht im Auswendiglernen irgendwelcher Bücher. Keiner will da einen Klugscheißer. Leid ist individuell, jeder Mensch empfindet anders.

Beispiele:
In meiner ersten Woche bin ich in ein Stationsbad geplatzt um einen Rollstuhl zu holen, ich wollte eine Frau für eine Untersuchung abholen. Die Frau war zufällig in diesem Bad, vor ihrer Untersuchung verstorben, Außen am Bad hing ein Bitte nicht stören Schild damit niemand hineinplatzt.

In der Funktionsabteilung durfte ich schnell selbst EKGs schreiben (natürlich war im Raum immer jemand den ich bei Fragen um Hilfe bitten konnte). Wir haben oft Voruntersuchungen für OPs durchgeführt, viele alte Männer mit z.B. kaputtem Knie oder Hüfte. Beinahe täglich hat mich irgendein Kerl angemacht, mich betatscht oder blöde Sprüche gelassen, da muss man drüberstehen.

Nach einer OP habe ich eine Patientin abgeholt zum Ultraschall, sie hatte den Verdacht auf eine Thrombose, auf dem Weg zur Untersuchung hat sie mir von ihren Enkeln berichtet und das sie hofft der Verdacht bestätigt sich nicht, beim Ultraschall war ich dabei und der Verdacht hat sich erhärtet, ich habe sie anschließend liegend zum CT gefahren, im Anschluss daran sollte sie auf die Intensivstation, ist jedoch im CT kollabiert. Ich habe sie dann noch 1x gesehen, als ich der Mitarbeiterin auf der Intensivstation beim EEG geholfen habe, das Ergebnis war sehr ernüchternd, eine Woche später ist sie an den Folgen verstorben.

In der Funktionsabteilung haben wir ab und an bei Magen- oder Darmspiegelungen den Verdacht auf Tumore gestellt, Proben genommen und zwei Tage später habe ich die Ergebnisse erhalten, die habe ich morgens sortiert. Kein schönes Gefühl dann wirklich eine Bestätigung zu lesen.

Ein Frauenarzt hatte Belegbetten in der Klinik und 1x die Woche ambulante Operationen durchgeführt. Die Voruntersuchungen fanden in der Klinik statt, natürlich musste die MFA Azubine helfen, wollte nämlich keiner machen. Dort traf ich eines Tages auf eine Freundin, die mir zwei Wochen vorher noch von Bauchschmerzen berichtet hat und das sie nun heilfasten versucht und sich eine Auszeit nimmt. Sie kam notfallmäßig in die Klinik und er hat sie spontan untersucht, ich war dabei. Sie hatte große Tumorartige Veränderungen im Bauchraum. Einige Tage später hatte ich auch hier die Ergebnisse in der Hand, keine Hoffnung, sie ist einige Monate später an den Folgen verstorben.

Wir haben Pleuraergüsse behandelt, oftmals nur um Schmerzen zu lindern und Stunden zu schenken bei Krebspatienten. Sie wusste alle, sie werden sterben, saugt man ab läuft die Flüssigkeit nur schneller nach. Ich war bei solchen kleinen Eingriffen gern dabei und habe assistiert, sind dir die Folgen bewusst? Kannst du dir vorstellen, dich mit einem Menschen zu unterhalten, von dem du weißt er wird in den nächsten Tagen sterben? Kannst du es verkraften dann Mut zu spenden?

Trauernde Angehörige die Morphium und andere BTM Mittel abgeben, weil der Angehörige in der letzten Nacht verstorben ist und sie diese Mittel nicht mehr im Haus haben wollen?

Ich habe Dinge gesehen, die möchte ich hier nicht beschreiben. Fehler in der Behandlung, schlimme Fehler in der Pflege, Ohnmacht und Hilflosigkeit.

Ich könnte das unendlich fortführen. Neben allem spannenden, neben vielen tollen Dingen ist es auch hart und teilweise hoch belastend.
Menschlich ist das auch kein einfaches Arbeitsumfeld. In der Klinik wusste ich nach kurzer Zeit genau wer mit wem ins Bett steigt, das ist ziemlich übel, schlimmer als im Film. Die Alkoholprobleme (oder mehr) der Angestellten? Wie geht man damit um?

Ich habe einen guten Freund, der ist Urologe, ab und zu treffen wir uns auf ein Bier, wir sind politisch auf einer Wellenlänge und engagieren uns hier ehrenamtlich. Was der zu berichten hat ist noch eine Spur härter, ich war ja nur MFA Azubi.

Für mich war das eine Lebenserfahrung und neben anderer Ausbildung und Studium habe ich wichtige Sichtweisen auf die Welt erhalten. Einfach ist der Job aber nicht (und das liegt nicht am Lernstoff) und ganz sicher nicht täglich Sonnenschein. Wenn da eine Bewerberin vor mir sitzt und nur schwärmt und grinst würde ich direkt abwinken.
 

avrschmitz

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Kannst du dir vorstellen, dich mit einem Menschen zu unterhalten, von dem du weißt er wird in den nächsten Tagen sterben?
Genau das war für meinen Sohn der Grund MTA und nicht Krankenpfleger zu lernen.
ich habe die Ausbildung in einer Klinik absolviert, trauriges erlebst du aber auch in jeder Praxis, damit muss man umgehen können
Ich denke, hier liegt der Unterschied zu Dir und der TE. Du hast die Ausbildung in einer Klinik gemacht. Da erlebst Du die heavy-Fälle. In einer Praxis wird man auch damit zu tun haben, aber nicht in so geballter Form.

Unabhängig davon, dass die TE die rosarote Brille aufhat, bin ich mir aus anderen Gründen nicht sicher, ob die TE die Ausbildung erfolgreich beenden wird.
 

PETERausHahn

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Ich wünsche dir das Beste, aber diese Illusionen hatte ich auch ständig nach meinen Vorstellungsgesprächen.
Also.... für mich klingt das hier langsam alles nach einem riesigen Blödsinn.
 

PETERausHahn

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Sie hat, nach dem wir ihr hier gesagt haben, dass sie komplett over-the-top rüberkommt und sich wohl maßlos überschätzt, plötzlich nach mehr als einem Jahrzehnt der Suche direkt am nächsten Tag angeblich eine Zusage bekommen :D
 

Onkel Tom

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Hmm.. Das war m.E. schon am Dienstag.. Was nun Mittwoch gelaufen ist, wäre interesannt.
Schließlich haben einige hier in TE Zeit und Gehirnschmalz investiert, damit TE hoffentlich
das Glück (besser) ergreifen könnte..

Sorry, aber ich kann solche Situation sehr gut nachempfinden, da ich selber erst mit 26 meine
erste Berufsausbildung "ergattern" konnte. Zuvor hatte ich das Problem "Du hast nix.. Du kannst
nix.. Und Mit dir wird das nie was.." zu kämpfen..(Gesellschaftlich bedingte Einwirkungen)

Jeder Mensch hat seine Fehler, sonst wäre man kein Mensch mehr. Wir können hier nur Ratschläge
dazu geben, wie TE damit umgehen könnte.. Anbei sollte man sich auch an seiner eigenen Nase
fassen, wie Fehler in der Vergangenheit selbst erlebt wurden.. Hinterher ist man immer schlauer. :rolleyes:

Schaun wa mal was @Zermürbt38 zu berichten hat. ;)
 

Gaestin

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Warum hoffen es geht nur noch um das ausfüllen und unterschreiben des Ausbildungsvertrages und der Schweigepflichts Erklärung und alles andere Organisatorische wie die Anmeldung an der Berufsschule und Kostenübernahmeerklärung des Arztes, sonst nichts. Ob ich morgen auch noch die Bestellkarte für meine Jahreskarte unterschreiben und abstempeln lasse, weiß ich noch nicht. Die Stelle bzw die Ausbildung ist sicher.
. Ist sie jetzt sicher?
 

Lucky Luke

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Hmm.. Das war m.E. schon am Dienstag.. Was nun Mittwoch gelaufen ist, wäre interesannt.
Schließlich haben einige hier in TE Zeit und Gehirnschmalz investiert, damit TE hoffentlich
das Glück (besser) ergreifen könnte.....
Schaun wa mal was @Zermürbt38 zu berichten hat. ;)
Ganz offensichtlich ist die TE an ihrem eigenen Thread (warum auch immer...) nicht mehr sooo interessiert.

In anderen Themen ist sie ja wieder aktiv - es hätte mich wirklich auch interessiert, ob das mit dem Ausbildungsvertrag jetzt was geworden ist.

Drück' ihr auf jeden Fall die Daumen, alles Gute von Lucky Luke 👍
 
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