Habt ihr eine Notfallkarte? Und Notfalltasche? Wie habt ihr vorgesorgt, falls ihr mal ins Krankenhaus kommt?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Larsson

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
Macht man sich nie Gedanken drum. Ich habe jetzt eine, zumal ich auch alleinstehend bin.
Letzte Woche bin ich überaschend im Krankenhaus gewesen. Ich bin zwar selbst hingefahren, allerdings in der Annahme, dass ich wieder nach Hause kann nach Behandlung. War leider nicht so, ich hatte eine Beinvenenthrombose und musste bleiben, durfte nicht mehr gehen. Ich hatte natürlich nix dabei, der Hund zu Hause, niemand hatte einen Schlüssel.
Gott sei Dank hatte ich Handy dabei und habe meine Freundin erreicht. Die hat dann erst den Schlüssel bei mir holen müssen. Sachen packen für mich und Hund rausholen.
Nun habe ich ihr einen Hausschlüssel gegeben.
Ich habe hier eine Notfalltasche stehen. Und ich habe mir mehrere Notfallkarten gemacht, mit Name, Medikamente (muss jetzt Blutgerinnungshemmer nehmen), Allergien und Telefonnummern, die kontaktiert werden sollen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Ist schon hilfreich.

Bin letztes Jahr 2 x plötzlich als Notfall in der Klinik gelandet, einmal Uni-Klinik und einmal Kreiskrankenhaus.
Es geht auch so.
Da ich nicht bewußtlos war konnte ich meine Medikamente aufzählen.
Und da ich ein Handy hatte konnte ich meine Tochter in die Spur schicken mich zu versorgen.
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
Ich habe alles auf einen Zettel geschrieben und den in die Brieftasche gesteckt.

Ich sage immer: Der aktuelle Medikamentenplan gehört in die Handtasche.
Habe leider keine Handtasche, sondern stopfte alles in Hosen und Jackentaschen (trege allerdings auch nicht so viel mit mir rum) :rolleyes:
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Mittlerweile habe ich meine aktuelle Medikamente in meiner Cloud abgelegt.
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
Mittlerweile habe ich meine aktuelle Medikamente in meiner Cloud abgelegt.
Letzte Woche habe ich einen Bericht im Radio gehört, da wurde gesagt, dass die nicht ins Handy gucken und sich schon garnicht auf dort gespeicherte Daten verlassen. Einfach, weil sie nicht wissen, wer da was im Ernstfall gespeichert hat.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
@ Larssen
Das können Sie bei einem Blatt Papier auch nicht.
 
E

ExUser 2606

Gast
Es ist noch viel schlimmer. Men Bruder kam notfallmäßig ins Krankenaus. Intubiert und beatmet. Er hatte eien Defi. Auf dem Notfallausweis dazu stand meine Telefonnummer. Niemand at mich angerufen.

Meine Mutter war auch intubiert und beatmet. Stand unter Betreuung, die Dazene meiner Schwester las Betreuerin lagen in der Krankenakte. Sie wurde in eine anderes Krankenhaus verlegt. Meine Schwester wurde nicht informiert. "Das muss sic der Patient schon selber kümmern.":doh:

Also, wenn man sich als Pationet nicht mehr selber äussern kann, dann sieht das schlecht aus.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.606
Bewertungen
15.135
Nach meinen Erfahrungen steht für den Notfall eine gepackte Reisetasche (10 Kg) mit folgendem Inhalt bereit:
  • Für 7 Tage Unterwäsche + Socken
  • 1 x lockere Oberwäsche (Baumwollanzug)
  • 1 x Filzlatschen + Turnschuhe
  • Bademantel + Flipflops
  • Waschzeug incl. Mittel für die tägliche Pflege
  • 1 Paar Lamellenohrstöpsel
  • Netzteil + Ladekabel für Smartphone
  • MP3 Player + Kopfhörer
  • kleine Taschenlampe
  • Patientenverfügung
  • verstecktes Bargeld (10 Euro Schein & 10 Euro in Münzen)
Die Mittel zur Pflege werden jährlich zum Verbrauch entnommen und ersetzt.
Mein letzter Krankenhausaufenthalt hat gezeigt, daß ich damit gut auskomme.
Hilfreich für Alleinlebende ist das versteckte Hinterlegen des Wohnungstürschlüssels
an eine zugängliche Stelle außerhalb der Wohnung.
Selbst ohne Wohnungschlüssel kommt ggf. ein Vertrauter immer in den Hausflur.

Wenn beim Rufen des Notarztes ein Krankenhausaufenthalt absehbar wird,
braucht Betroffener zur Tasche nur noch Jacke, Smartphone und Ausweise (ggf. Brieftasche) schnappen.
Wacht er erst im Krankenhaus auf, kann er die Tasche nachträglich bringen lassen
und dem Vertrauten bleibt erspart, erst alles zusammensuchen zu müssen.
 

Heidschnucke

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 September 2007
Beiträge
798
Bewertungen
738
Nach meinen Erfahrungen steht für den Notfall eine gepackte Reisetasche (10 Kg) mit folgendem Inhalt bereit:
...

• Für 7 Tage Unterwäsche + Socken Check
• 1 x lockere Oberwäsche (Baumwollanzug) Check
• 1 x Filzlatschen + Turnschuhe Check
• Bademantel + Flipflops Check
• Waschzeug incl. Mittel für die tägliche Pflege Check
• 1 Paar Lamellenohrstöpsel ----------
• Netzteil + Ladekabel für Smartphone Check
• MP3 Player + Kopfhörer Check
• kleine Taschenlampe ---------
• Patientenverfügung Check
• verstecktes Bargeld (10 Euro Schein & 10 Euro in Münzen) Check (ok. ein wenig mehr)

---- kleinen Schreiblock und Stift ---- Chek

Ich habe mir eine „Notfalldose“ von SoVD geholt, da ist ein Zettel drin mit alle über mich wichtigen Infos, diese steht im Kühlschrank, nicht das die schlecht wird aber da wird sie gefunden. Dazu gibt es kleine Aufkleber mit der Aufschrift „Notfalldose“ diesen habe ich an einer offensichtlicher Stelle in der Wohnung so das Rettungskräfte sie Leicht finden.

Eine Notfallkarte wie auch Organspendeausweis habe ich zusammen in meiner Brieftasche bei meiner KK-Karte. Weiterhin habe ich alle wichtigen Unterlagen als pdf in meiner Cloud.

Ich wohne sehr weit weg von meiner Familie, aber ich habe hier ein großes und Stabiles soziales Netzwerk. So habe ich hier auf der einen Seite Freunde die sich kümmern, die auch Schlüssel für die Wohnung haben, und weiter bin ich einer Gruppe tief verwurzelt, die immer für einander da sind und das wenn es denn sein muss Weltweit! (81 forever; wenn es sein muss gehen wir auch mal durch eine verschlossene Tür, und reparieren sie hinterher wieder) Ich habe letztes Jahr einen vereinbarten Termin mit Freunden nicht war genommen, weil ich in meiner Wohnung nicht ansprechbar war, Sie kamen zu mir und haben mich dann gefunden und die Rettung eingeleitet, und auch dafür gesorgt, das ich in das „richtige“ Krankenhaus komme und bis ich wieder auf den Beinen war haben sie sich um alles gekümmert Wohnung; Tiere; Post usw. Sie haben auch meine Familie informiert und einen Besuch im Krankenhaus organisiert.

Mein Fazit: es gibt ein paar Dinge die griffbereit sein sollte siehe @Zeitkind aber genauso wichtig vielleicht noch wichtige ist ein gutes Soziales Netzwerk auf was man verlassen kann.
 

Gaestin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
2.023
Bewertungen
1.637
ich habe für mehrere Leute Zettel getippt und sie liegen neben dem Telefon. Einmal der jeweilige Medikamentenplan,
dann die Liste der nächsten Angehörigen, die zu verständigen sind und die Ärzte, die denjenigen behandeln mit Telefonnummern. Die Nachbarn und die Hilfen wissen genau Bescheid, dass alles neben dem Telefon liegt. Und immer hat mindestens ein Nachbar einen Schlüssel. Bei einem habe ich ihm geholfen, bei den Maltesern einen Vertrag zu machen. Die kommen sofort, wenn die Haustaste gedrückt wird und die Ausgehtaste kann bundesweit geortet werden. Klappt gut.
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
Ein gute soziales Netzwerk ist natürlich unerlässlich. Vorallem wenn man allein lebt und die Familie nicht um die Ecke, so wie bei mir. Und mein Hund muss ja auch versorgt werden.
Eine Dose stelle ich mir wohl nicht in den Kühlschrank. Ich muss etwas mit mir tragen, wo klar ersichtlich ist, dass ich Blutgerinnungshemmer nehme, das ist im Ernstfall überlebenswichtig. Da kommt es dann halt darauf an, welche Medikamente man nimmt.
 

Heidschnucke

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 September 2007
Beiträge
798
Bewertungen
738
Auch wenn es nicht so ganz das Thema ist würde ich gern noch was einwerfen. Für viele auch für mich ist es unabdingbar das die Rettungskräfte gleich beim eintreffen und der Erstversorgung einige sehr wichtige Dinge wissen wie z.B. bei @Larsson das er Gerinnungshemmer einnehmen muss bei mir z.B. das ich Insulinpflichtig bin oder auch Allergiker. In den USA haben z.B. viele Diabetiker Armbänder mit kleinen Plaketten. Aber ich würde da ein anderen Weg gern gehen, auch wenn jetzt die Datenschützer aufschreien werden, aber z.B. auf den Chip der Gesundheitskarte könnte alles wichtige gespeichert werden, auf die Gesundheitskarte sind alle Ärztliche Dienste sowieso scharf ohne die läuft wenig. Mann kann das gern auch freiwillig machen! Was würde ich gern auf meiner Gesundheitskarte haben wollen, neben meinen Kopfdaten, 1.) meinen Medikamentenplan; 2.) Unverträglichkeiten/Allergien, Impfschutz und Kontakte z.B. zu den Behandelnden Ärzten und vielleicht noch ein paar Sachen mehr.

Ich denke es ist langsam Zeit darüber sich Gedanken zu machen und eine Richtung zu finden (da wäre mal die Politik gefragt, auch wenn ich denke das die das wider versauen werden), es würde vielen helfen und einiges einfacher machen, wobei ich auch ausdrücklich die Fragen des Datenschutz nicht aus den Auge verlieren möchte, es sollten da Lösungen gefunden werden!
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
@Heidschnucke Das war vorher auch geplant, alles auf die Karte der Krankenkasse zu speichern, allerdings wollten das zu viele nicht (warum verstehe ich selbst nicht), daher kam das nicht durch.

Ich selbst wäre auch dafür, das Dinge, die man immer hat, drauf gespeichert werden. Also chronische Krankheiten, Tabletten, die man nimmt usw. Das würde auch das ganze "Zettel-ausfüllen" bei einem neuen Facharzt ersparen, da die das dann einfach auslesen könnten. Datenschutz ist schon wichtig, aber dabei könnte man das ja freiwillig machen (Eine Zustimmung bei der KK ausfüllen oder sowas, damit die Funktion dann freigeschaltet wird).
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
@Heidschnucke
Ich finde deinen Einwurf gut und er hat auch seine Berechtigung hier. Wenn das alles auf der KK Karte hinterlegt ist wäre vieles einfacher. Ich fände das sehr sinnvoll. Meinetwegen freiwillig.
 

Gaestin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
2.023
Bewertungen
1.637
Leider wird es nicht gemacht. Aber glaubt mir, die Zettel mit Notfallnummern und Medikamentenplan
neben dem Telefon sind hilfreich. In zwei Fällen kam ein Rettungswagen und dank der Liste wussten sie genau,
in welcher Klinik derjenige schon behandelt wurde, was er nahm und welche Ärzte zuständig waren, auch wer zu verständigen war. Und vor allem WER EIN HERZSCHRITTMACHER HAT DARF NICHT INS MRT. Sehr wichtig.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten