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Haben nachträglich ausgezahlte Urlaubstage Auswirkungen auf die Höhen von ALG I und KG?

Fragestellende

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Hallo,

ich habe zur folgenden Situation Fragen:

Ein Arbeitsvertrag endet. Gegen Ende des Vertrages wird der Mitarbeiter krank, reicht eine AU ein und bezieht dann erstmal KG anstatt ALG I.
1,5 Monate nach Vertragsende bekommt der ehem. Mitarbeiter nachträglich fünf Tage Urlaub ausgezahlt, den er wegen der AU nicht nehmen konnte. Die AU hält noch an.

1.: Haben diese ausgezahlten Tage nun Auswirkungen auf die Höhe des KG und sollte die KK informiert werden?

2.: Haben diese ausgezahlten Tage Auswirkungen auf die Höhe eines eventuell anschließenden ALG I-Bezugs?
Würde es Sinn machen, den ehem. Arbeitgeber zu bitten, dieses Geld auf der Arbeitsbescheinigung nachzutragen, die bereits kurz vor Vertragsende für den ALG-I-Antrag ausgefüllt worden ist?

Ich danke für alle hilfreichen Antworten,

Grüße von: Fragestellende.
 

Fragestellende

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Hm, scheinbar weiß keiner Bescheid. An der Überschrift kann es diesmal nicht liegen. Die habe ich extra ausführlich geschrieben.
Vielleicht findet sich ja noch jemand, der sich auskennt.
 

vidar

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Moin @Fragestellende,

Der Arbeitgeber ist verpflichtet eine Korrekturmeldung sowohl an das Finanzamt als auch an die Krankenkasse über den ausgezahlten Betrag (Urlaubsabgeltung) auszulösen. Über diesen Vorgang sollte zusätzlich dann auch der Arbeitnehmer eine Information für seine Unterlagen erhalten haben. Fragt bei der KK nach, ob dort eine derartige Meldung eingegangen ist. Eine finanzielle Auswirkung auf das Krankengeld und/oder auf das künftige ALG-1 dürfte hier aber sehr gering sein, denn es wird hier der Durchschnittsverdienst der letzten 12 Monate als Bemessungsgrundlage betrachtet.
 

Babbelfisch

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Naja, ich verstehe, fürchte ich, die Frage nicht: Grundlage der Berechnung von KG und ALG1 ist der monatl. Bruttolohn. Dieser ändert sich nicht, wenn Du Urlaub hast. Wenn Du Urlaub nachträglich ausgezahlt bekommst, hat dies keine Bedeutung für beide Leistungen, da dies einen Ersatz für den Dir vertraglich zustehenden Urlaub darstellt und Deinen Bruttoverdienst nicht verändert. Früher wurde sogar für die Zeit der Nachzahlung, KG und ALG ausgesetzt. Zumindest bei KG ist dies nicht mehr der Fall.

Anders sieht dies bei einmaligen Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld aus, die werden zum Jahresbruttogehalt dazugerechnet und erhöhen dies, und somit auch das ALG1 und KG.
 

dagobert1

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1.: Haben diese ausgezahlten Tage nun Auswirkungen auf die Höhe des KG
Nein.
2.: Haben diese ausgezahlten Tage Auswirkungen auf die Höhe eines eventuell anschließenden ALG I-Bezugs?
Würde es Sinn machen, den ehem. Arbeitgeber zu bitten, dieses Geld auf der Arbeitsbescheinigung nachzutragen, die bereits kurz vor Vertragsende für den ALG-I-Antrag ausgefüllt worden ist?
Das könnte klappen, ist auf jeden Falll einen Versuch wert.
 

vidar

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Dieser ändert sich nicht, wenn Du Urlaub hast. Wenn Du Urlaub nachträglich ausgezahlt bekommst,
Da dieser Betrag nach Beendigung des Vertrags nachträglich zusätzlich ausgezahlt worden ist, ist dieser nicht nur steuerlich sondern auch sozialversicherungsrechtlich relevant.
 

Fragestellende

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Guten Morgen,

was der AG dem FA geschickt hat, weiß ich nicht. Ich habe jedoch einen neuen Ausdruck für die Steuer bekommen, wo drauf steht, wieviel man verdient hat. Da wurden die rund 400€ Brutto von der Urlaubstagsauszahlung mit zugerechnet und ich mache daraufhin nächstes Jahr die Steuererklärung.
Ich habe auch einen Bescheid über eine Korrektur der Meldung zu den Sozialversicherungen bekommen, der auch an die KK ging.
Eine Korrektur der Arbeitsbescheinigung für die AfA habe ich nicht bekommen und (und mich deswegen auch noch nicht bei denen gemeldet, da ich schon zweimal etwas nachgefordert habe).

Ich habe nun bei der KK angerufen, die meinten, dass diese Meldung eine Pflichtmeldung war, aber keine Auswirkungen auf die Höhe meines KG´s hat.
Nun frage ich mich, ob es Sinn macht, den AG zu bitten, nochmal eine neue Arbeitsbescheinigung für die AfA auszufüllen, falls ich dadurch, sollte ich nach dem KG ALG I bekommen, mehr ALG I bekommen würde.

Es ist schon richtig, dass es kein Gehalt in dem Sinne ist, allerdings hat der AG es aber auch zum Bruttoarbeitslohn auf der Bescheinigung für die Steuererklärung gesetzt.

Nachtrag: Meine Arbeitsvermittlerin hat mich nun per Mail gefragt, was mit mir ist. Scheinbar hat man nicht weiter gegeben, dass ich AU bin. Ist mir unangenehm, ihr das zu erklären, dass ich "wieder AU bin".
 
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Doppeloma

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Hallo Fragestellende,

was der AG dem FA geschickt hat, weiß ich nicht. Ich habe jedoch einen neuen Ausdruck für die Steuer bekommen, wo drauf steht, wieviel man verdient hat. Da wurden die rund 400€ Brutto von der Urlaubstagsauszahlung mit zugerechnet und ich mache daraufhin nächstes Jahr die Steuererklärung.
Das muss konkret als Urlaubs-Abgeltung bezeichnet werden und ist auch genau so auf deiner Arbeitsbescheinigung für die AfA zu korrigieren.

Eine Urlaubsabgeltung ist eine Art "Schadenersatz-Leistung" und wird z.B. auch anders versteuert als normales Arbeits-Einkommen oder übliche Sonderzahlungen.

Die bewirken (weil Sozialversicherungspflichtig) auch eventuell Änderungen deiner Ansprüche an KK oder AfA, eine Urlaubsabgeltung eher NICHT, das ist KEIN regulärer Lohnbestandteil. :icon_evil:

Eine Korrektur der Arbeitsbescheinigung für die AfA habe ich nicht bekommen und (und mich deswegen auch noch nicht bei denen gemeldet, da ich schon zweimal etwas nachgefordert habe).
Das solltest du aber besser schon machen, denn die AfA möchte auch eine korrekte Arbeitsbescheinigung haben wenn du dort dann mal (nach deiner Genesung) den Antrag auf ALGI stellen wirst.

Ich habe nun bei der KK angerufen, die meinten, dass diese Meldung eine Pflichtmeldung war, aber keine Auswirkungen auf die Höhe meines KG´s hat.
Soweit ist mir das auch bekannt, dass die KK solche Zahlungen nicht auf Krankengeld "anrechnet", bei der AfA wäre das anders wenn du direkt nach dem Ende des Arbeitsvertrages Leistungen bekommen würdest, wird für die Urlaubsabgeltung (bzw. die abgegoltenen Urlaubstage) das ALGI "ruhend" gestellt.

Das dürfte nun aber durch deine (vorerst) weitere AU mit Krankengeld entfallen, weil der Betrag bereits ausgezahlt wurde.

Nun frage ich mich, ob es Sinn macht, den AG zu bitten, nochmal eine neue Arbeitsbescheinigung für die AfA auszufüllen, falls ich dadurch, sollte ich nach dem KG ALG I bekommen, mehr ALG I bekommen würde.
Das solltest du schon "der Ordnung halber" machen, damit du dann eine korrekte AG-Bescheinigung liefern kannst, eine Urlaubsabgeltung wird deinen Anspruch auf ALGI allerdings NICHT erhöhen, weil das KEIN regulärer Einkommensbestandteil ist.

Es ist schon richtig, dass es kein Gehalt in dem Sinne ist, allerdings hat der AG es aber auch zum Bruttoarbeitslohn auf der Bescheinigung für die Steuererklärung gesetzt.
Dann muss er das auch gegenüber dem Finanzamt korrigieren, das ist KEIN reguläres Arbeitseinkommen, es ist eine Urlaubs-Abgeltung und die wird steuerlich anders behandelt (meist günstiger) als reguläres Arbeits-Einkommen.

Nachtrag: Meine Arbeitsvermittlerin hat mich nun per Mail gefragt, was mit mir ist. Scheinbar hat man nicht weiter gegeben, dass ich AU bin. Ist mir unangenehm, ihr das zu erklären, dass ich "wieder AU bin".
Wenn du durchgehend auch noch seit Ende deines Arbeitsvertrages AU geschrieben bist, hast du mit der AfA eigentlich noch gar nichts zu tun, das sollte man aber der AfA schon mal kurz mitteilen, bei Eintritt der Arbeitslosigkeit, dass weiterhin (auf nicht absehbare Zeit) AU besteht.

Da bekommt die AfA auch keine AU-Bescheinigungen, dein "Chef" ist aktuell NUR noch die Krankenkasse.

Mail und Telefon solltest du bei der AfA dann löschen lassen wenn du dich offiziell dort nach deiner Genesung meldest und deinen Antrag auf ALGI stellen wirst.

Bis dahin ist die AfA gar nicht für dich zuständig, da brauchst du auch keine Kontakte mehr zu deinen Arbeitsvermittlern aufrecht erhalten. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Fragestellende

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Guten Morgen Doppeloma,

ich habe nun noch nochmal nach geschaut. Auf der neuen Monatsabrechnung steht die Urlaubsauszahlung als Sonderbeitrag und es steht auch Urlaubsabgeltung drauf. Allerdings ist der Betrag der Lohnsteuer im Verhältnis viel höher, als sonst.
Ich habe ein Brutto von 460€ (so in etwa) bekommen und nach Abzügen der Steuer, Versicherungsbeiträge,...bleibt mir noch ein nette von etwa 280€. Genauer Beiitrag weiß ich grade nicht. Das ist mal eben fast die Hälfte vom Brutto. Hatte ich sonst auch noch nicht.
Auf der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung steht der Betrag nicht gesondert ausgeführt, sondern die 460€ (so in etwa) sind zum Jahresbruttolohn dazu gerechnet werden.
Als einbehaltende Lohnsteuer hatte ich für die fünf Monate Arbeit 540€ stehen und nun durch die 4 ausgezahlten Urlaubstage 650€. Ist das normal? Das sind ja dann sogar bedeutend mehr Abzüge, als beim normalen Arbeitslohn.
In welcher Zeile müsste das den auf der Steuerbescheinigung stehen, wenn es separat aufgeführt werden müsste?

Ob ich der AfA noch eine Mail schreibe, muss ich mal gucken.

Viele Grüße, Fragestellende.
 

Doppeloma

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Hallo Fragestellende,

ich habe nun noch nochmal nach geschaut. Auf der neuen Monatsabrechnung steht die Urlaubsauszahlung als Sonderbeitrag und es steht auch Urlaubsabgeltung drauf.
Das ist ja schon mal gut, dass der Betrag als "Urlaubs-Abgeltung" auch irgendwo erkennbar ist.

Allerdings ist der Betrag der Lohnsteuer im Verhältnis viel höher, als sonst.
Na-Ja, übers Jahr kann sich das (durch die Steuerprogression) schon mal steigern, man überschreitet sozusagen eine bestimmte Steuergrenze im Betrag und es erhöht sich direkt die komplette Steuer um einige Prozente.

Ich habe ein Brutto von 460€ (so in etwa) bekommen und nach Abzügen der Steuer, Versicherungsbeiträge,...bleibt mir noch ein nette von etwa 280€. Genauer Beiitrag weiß ich grade nicht. Das ist mal eben fast die Hälfte vom Brutto. Hatte ich sonst auch noch nicht.
Kann man hier so nicht nachvollziehen, ich weiß nur noch, dass mein AG damals auch eine sehr hohe Steuer an das Finanzamt überwiesen hatte (meine Urlaubsabgeltung war allerdings auch deutlich höher durch lange Krankheit vor dem Übergang in eine Dauer-Rente wegen EM), den größten Teil davon habe ich dann aber im Folgejahr als Erstattung vom Finanzamt ausgezahlt bekommen.

Auf der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung steht der Betrag nicht gesondert ausgeführt, sondern die 460€ (so in etwa) sind zum Jahresbruttolohn dazu gerechnet werden.
Als einbehaltende Lohnsteuer hatte ich für die fünf Monate Arbeit 540€ stehen und nun durch die 4 ausgezahlten Urlaubstage 650€. Ist das normal?
Ist bei mir zu lange her, habe den Aufbau der Lohnsteuerbescheinigung für das Finanzamt nicht mehr im Kopf.
Inzwischen leiten die AG das ja auch schon elektronisch an die Finanzämter, du legst dann einfach deine vorhandenen Unterlagen dazu (in Kopie !!!) der Einkommenssteuererklärung bei, dann berechnen die deine reale "Steuer-Schuld" (für das Vorjahr) sowieso ganz neu.

Das sind ja dann sogar bedeutend mehr Abzüge, als beim normalen Arbeitslohn.
Das wird ja auch erst nächstes Jahr vom Fianzamt dann "korrigiert" je nachdem, um welche "Sonderzahlungen" es dabei ging.

Wäre natürlich sehr unpassend wenn man dann gerade im Bezug von ALG II wäre, die kassieren ALLE Steuererstattungen dann komplett ein ... bzw. kürzen dann die Leistungen bis zu 6 Monate je nach Höhe der Steuer-Erstattung.

Ich bekam das dann erst vom Finanzamt erstattet, als es Niemanden in der Hinsicht mehr zu interessieren hatte, solche Zahlungen haben zum Glück für eine EM-Rente KEINE Bedeutung.
Für Krankengeld und ALGI interessiert eine Steuererstattung auch nicht aber eben für ALGII und das JobCenter.

MfG Doppeloma
 

dagobert1

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Allerdings ist der Betrag der Lohnsteuer im Verhältnis viel höher, als sonst.
Dürfte hinkommen, da solche Einmalzahlungen bei der Lohnsteuer nicht als laufender Abrbeitslohn berücksichtigt werden, sondern als Einmalzahlung - was sie ja auch sind.
Das ist mal eben fast die Hälfte vom Brutto. Hatte ich sonst auch noch nicht.
Ja, einschl. SV-Beiträge kann die Größenordnung stimmen.
Auf der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung steht der Betrag nicht gesondert ausgeführt, sondern die 460€ (so in etwa) sind zum Jahresbruttolohn dazu gerechnet werden.
Ist richtig.
Als einbehaltende Lohnsteuer hatte ich für die fünf Monate Arbeit 540€ stehen und nun durch die 4 ausgezahlten Urlaubstage 650€. Ist das normal? Das sind ja dann sogar bedeutend mehr Abzüge, als beim normalen Arbeitslohn.
Das Brutto ist ja auch höher, damit steigt auch die Steuerbelastung.
Die (steuerliche) Rechnung des AG rechnet übrigens das laufende Gehalt auf das ganze Jahr hoch und zählt dann erst die Einmalzahlung dazu, deshalb schlägt die Einmalzahlung steuerlich so kräftig ein.
Dürfte bei der Steuererklärung im nächsten Jahr eine Erstattung für dich bringen. Oder fürs JC, je nachdem.
In welcher Zeile müsste das den auf der Steuerbescheinigung stehen, wenn es separat aufgeführt werden müsste?
Wird es nicht.
 

Fragestellende

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Hm, okay. Dann lass ich es mal so, ohne mich da nochmal zu melden. D.h. max. noch für die Arbeitsbescheinigung für die AfA, aber wenn das geldmäßig eh kein Plus bringt, kann ich es eigentlich auch lassen.

...Mich hat halt gewundert, warum auf der Gehaltsabrechnung, die ich sonst monatlich bekommen habe, nun die Urlaubsabgeltung einzeln und als Sonderbetrag aufgeführt wurde, dann aber auf der Jahresbescheinigung fürs Finanzamt ganz einfach oben drauf gesetzt wurde, so als wäre es ein normaler Arbeitslohn gewesen. Daran sehe die ja nicht, dass es ein Extrabeitrag war.

Naja, die etwas über 200€ plus kann ich grade gut brauchen... .
 

dagobert1

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...Mich hat halt gewundert, warum auf der Gehaltsabrechnung, die ich sonst monatlich bekommen habe, nun die Urlaubsabgeltung einzeln und als Sonderbetrag aufgeführt wurde, dann aber auf der Jahresbescheinigung fürs Finanzamt ganz einfach oben drauf gesetzt wurde, so als wäre es ein normaler Arbeitslohn gewesen. Daran sehe die ja nicht, dass es ein Extrabeitrag war.
Müssen die auch nicht sehen, da das FA bei der Steuererklärung ohnehin nur mit den Jahressummen rechnet.
 

Fragestellende

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Achso, ich dachte, diese Sonderbeträge werden anders versteuert.
 
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