Habe vom Jobcenter ein Schreiben bekommen, weil die Tochter im November 25 wird und nunmehr eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt. Bekommt meine Tochter jetzt den vollen ALG II Regelsatz? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

Daniel81

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Hallo,

Frage:

Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und Tochter (24) leben zusammen in einem Haus zur Miete. Bisher ist das laut Job Center eine Bedarfsgemeinschaft. Nun folgte ein Schreiben des Job Center das die Tochter im November 25 wird und nun mehr eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt.

Bisher wurden alle gegeneinander aufgerechnet und haben nicht den vollen Hartz Satz bekommen. Besteht jetzt mit der Zuordnung als Haushaltsgemeinschaft die Chance, dass die Tochter den vollen Satz bekommt weil sie Ü25 ist oder bleibt alles beim gleichen und man hat dem Kind nur einen anderen Namen gegeben?
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag Daniel81

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekrĂ€ftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollstÀndige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergÀnzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekrĂ€ftige Überschrift zu wĂ€hlen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder
"Bedarfsgemeinschaft vs Haushaltsgemeinschaft und Ü25"

sowie Topics mit irrefĂŒhrenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne AnkĂŒndigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die MĂŒhe gemacht und den Editor fĂŒr die Überschrift erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklÀrt warum eine

aussagekrĂ€ftige Überschrift so wichtig ist:



Ich wĂŒnsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

marty

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Schwer zu antworten weil nicht klar ist wer was verdient.
Ansonstem Haushaltsgemeinschaft SGB II googeln

Lg marty
 

marty

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Was ich verstanden habe, haben sowohl Sie,wie auch Ihre Tochter bisher beide Leistungen nach dem SGB 2 erhalten haben.
Was sich jetzt z.B. andert,ist,dass die Tochter jetzt selbst fĂŒr sich ein Antrag stellen muss.
Solange sich vermuten lĂ€sst,dass Sie von einem aus der Haushaltsgemeinschaft unterstĂŒtzt wird, bekommt Sie weniger.
Falls nicht, ist da noch die Frage mit der Kosten fĂŒr Unterkunft.
Es wĂ€re sinnvoll,wenn Sie einen Untermietvertrag mit der Tochter schliessen wĂŒrden.
 
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Optierer

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Solange sich vermuten lĂ€sst,dass Sie von einem aus der Haushaltsgemeinschaft unterstĂŒtzt wird, bekommt Sie weniger.
Kommt darauf an, ob ĂŒberhaupt jemand EinkĂŒnfte erzielt. Falls nicht, ergibt sich fĂŒr eine PrĂŒfung der Einstandsverpflichtung nach § 9 Abs. 5 SGB II kein Grund.

Es wĂ€re sinnvoll,wenn Sie einen Untermietvertrag mit der Tochter schliessen wĂŒrden.
Kann man zwar machen, schließlich besteht Vertragsfreiheit. Das erhöht allerdings nicht die jetzigen KdU. Das JC wird diese mit zwei Dritteln auf die BG der Eltern und mit einem Drittel auf die Tochter aufteilen.
 

marty

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Wie kann das JC einfach so aufteilen,wenn Sie im Antrag keine Kosten der KdU nachweisen kann. Z.B. Mietvertrag,Zahlungen ...?

Was passieren wird,ist,dass die BG Mutter-Vatet ein Drittel der KdU nicht bezahlt bekommen und das wars.
 
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marty

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Zitat vom Harald-Thome.de:
Jede Einzelperson der Bedarfsgemeinschaft ist anspruchsberechtigt bezĂŒglich der anteiligen Unterkunftskosten. Gehören zur Haushaltsgemeinschaft Personen, die nicht Mitglied der Bedarfsgemeinschaft sind, ist der auf sie treffende Anteil der Unterkunftskosten abzuziehen (BSG, Urt. v. 18.02.10, Az. B 14 AS 73/08 R). Im Regelfall ist anteilig pro Kopf aufzuteilen (BSG, Urt. v. 27.02.08, Az. B 14/11b AS 55/06).
 

sentientcreatur

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Nun folgte ein Schreiben des Job Center das die Tochter im November 25 wird und nun mehr eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt.
Eine beliebte Masche der Jobcenter. Ist aber falsch.

Ein gemeinsamer Haushalt kann zur UnterstĂŒtzungsvermutung fĂŒhren.
Die Rechtsfolge der Vermutungswirkung aus § 9 Abs. 5 SGB II tritt erst ein, wenn die Voraussetzungen der HG und der LeistungsfÀhigkeit der Verwandten feststehen.
Diese Voraussetzungen (HG und LeistungsfĂ€higkeit) mĂŒssen positiv vom Jobcenter festgestellt werden, also auf festgestellten Tatsachen beruhen.
Bis dahin hat JC die Feststellungslast (und eben nicht die Leistungsbezieher, wie die Jobcenter das so oft behaupten).

Aus dem Sachverhalt lĂ€sst sich aber mangels weiterer Informationen nicht entnehmen, ob dem JC vielleicht die Erbringung von UnterstĂŒtzungsleistungen als Tatsachen schon bekannt sind.
 

ela1953

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Wenn die dann 25jÀhrige weiterhin ALGII bezieht, muss sie den vollen Regelsatz bekommen.
Denn den reduzierten RS bekommen 18-24jÀhrige in der Bedarfsgemeinschaft.
Die KdU wird weiterhin pro Kopf aufgeteilt. Es ist kein Mietvertrag erforderlich.
 
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