Habe Probleme mit meinem Psychotherapeuten. Kann ich die Therapie vorzeitig beenden? (Würde diese bei einem anderen weiterführen.)

franzi

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Schon mehrmals hatte ich jetzt diversen Ärger mit meinem Therapeuten. Dabei geht es nicht nur um Schwierigkeiten, die den Inhalt der Therapie betreffen, sondern auch ganz banal um organisatorische Dinge und um die ganz normalen Umgangsformen.

- Er möchte mir keinen Einblick in meine Diagnose geben. Bis heute weiß ich nicht, welche Erkrankung er bei mir diagnostiziert hat
- Ich habe keinen Einblick oder eine Kopie seines ärztlichen Befundberichtes an die DRV erhalten. Er beruft sich auf die Rechtslage, hat es aber nicht näher begründet.
- Er verweigert die Durchführung einer Telefonsprechstunde in meinem Fall (in anderen Fällen führt er diese aber durch). Ohne Angabe von Gründen. Vermutlich kann er für Telefonsprechstunden nicht so viel abrechnen wie für normale Sitzungen.

Das Problem ist, dass sich die Praxis im 2. Stock befindet. Es gibt keinen Aufzug, sondern nur eine alte, sehr steile Holztreppe. Da es mir in den letzten Wochen gesundheitlich deutlich schlechter geht, habe ich größte Mühe und starke Schmerzen, um diese Treppe zu erklimmen.

- Bei den Therapie-Gesprächen schweigt er meistens oder antwortet auf Fragen mit : "Ich weiß es nicht". Seine Frau, die den Termindienst am Telefon macht, äußert sich immer völlig anders als er. Die beiden sind sich inhaltlich nicht einig. Auf Zusagen, die ich von ihr erhalte, kann ich mich daher nicht verlassen, weil er immer völlig anders entscheidet.
Letzte Woche hatte ich mit ihr vereinbart, dass ich eine Kopie des ärztl. Befundberichtes bei ihm abholen kann. Als ich dann in die Praxis kam, wollte er mir diese nicht aushändigen. Ich bin also völlig umsonst dorthin gelaufen, obwohl beide wissen, dass für mich weitere Wegstrecken mit starken Schmerzen verbunden sind.

Er weiß, dass ich seit einem Jahr eine Gehhilfe benötige. Diese Tatsache verleugnete er jetzt aber schon dreimal, und tat immer so, als wisse er das nicht.

Das Vertrauensverhältnis ist daher mittlerweile - durch sein Verhalten - deutlich gestört.
Außerdem kann ich mir sein seltsames Manövrieren nicht erklären.

Aus den genannten Gründen möchte ich die Therapie beenden und bei einem anderen Therapeuten weiterführen.
Wie muss ich nun vorgehen? Muss ich dem "alten" Therapeuten sagen, dass ich beenden möchte? Oder kann ich das stillschweigend tun?
 
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Krautkopf

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Vor einem Wechsel sollte man das im Gespräch klären. Oft wiederholen sich alte Verhaltensmuster, so dass ein Gespräch hier durchaus hilfreich sein könnte, dann eben auch für zukünftige Therapien oder auch Beziehungen.
Die Videosprechstunde (Tel.Sprechstunde) wird genau so vergütet wie eine persönliche Stunde. Darüber könnte auch geredet werden - in einer Therapie darf auch gestritten werden!

Bei einem Wechsel übernimmt meist der neue Therapeut das Kontingent vom alten. Der neue Therapeut wird das mit der Kasse klären.
 

franzi

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Ich habe ihn aufgrund meiner gesundheitlichen Situation gebeten, diese Videosprechstunde in Anspruch nehmen zu dürfen. Seine Frau hatte mir vorab am Telefon gesagt, dass das kein Problem sei und "wir" das machen könnten und er das auch bei anderen Patienten macht, die nicht einfach in die Praxis kommen können. Er aber wollte sich nicht dazu äußern.
Immer wenn sie von "wir" spricht, meint sie ihre persönliche Meinung, die meistens von seiner abweicht. (Was mich mittlerweile schon tierisch nervt!)

Ich müsste also vor dem Wechsel telefonisch erfragen, wie viele Sitzungen ich noch gut habe oder weiß das die Krankenkasse auch, die das ja bewilligt hat?

Wir hatten schon mehrere Diskussionen in der Therapie, wobei er immer laut und aggressiv wird und schreit: "Lassen Sie mich ausreden!"
 

abcabc

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Er möchte mir keinen Einblick in meine Diagnose geben. Bis heute weiß ich nicht, welche Erkrankung er bei mir diagnostiziert hat
Hast du dir inzwischen die Abrechnungen bei der Krankenkasse beschafft? Hättest du längst machen können, wenn der Therapeut es dir nicht verraten will.

Kannst versuchen dir bei der DRV ne Kopie seines Berichts zu beschaffen. Gibt immer Wege um was zu bekommen, wenn man etwas haben will. ;)
Ansonsten kannst du auch erzwingen, dass er einer Person Akteneinsicht gibt, der du zu 100% vertraust und die sagt dir dann was in seinen Akten über dich steht. Da hat er keine Chance das mit Gefährdung des Patienten abzulehnen.

Du hast leider kein Recht auf Videosprechstunde. Da kann er vollkommen willkürlich entscheiden - dagegen kannst du nichts machen....


Für den Wechsel brauchst du keine "Erlaubnis" vom alten Therapeuten....
 

avrschmitz

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- Er möchte mir keinen Einblick in meine Diagnose geben. Bis heute weiß ich nicht, welche Erkrankung er bei mir diagnostiziert hat
- Ich habe keinen Einblick oder eine Kopie seines ärztlichen Befundberichtes an die DRV erhalten. Er beruft sich auf die Rechtslage, hat es aber nicht näher begründet.
- Er verweigert die Durchführung einer Telefonsprechstunde in meinem Fall (in anderen Fällen führt er diese aber durch). Ohne Angabe von Gründen. Vermutlich kann er für Telefonsprechstunden nicht so viel abrechnen wie für normale Sitzungen.
Das ist alles Deine Auffassung, den Therapeuten haben wir dazu nicht gehört und werden wir auch nicht. Möglicherweise hat er einfach nur keinen Bock mehr auf Dich als Patientin. Ich zitiere hier mal @Helga40
Die TE scheint gerne aus Mücken Elephanten zu machen, wenn ich ihre anderen Threads mit in den Blick nehme.
aus diesem Thread:
 

franzi

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So, habe bei der Krankenkasse nachgefragt. Die Dame sagte mir, dass die KK keine Diagnosen erhält. Die Diagnosen gehen zwecks Abrechnung an die kassenärztliche Vereinigung, diese leitet dann die Daten (ohne Diagnose) an die KK weiter. Aus Datenschutzgründen ist das so.

Sie sagte mir aber auch, ich könne die Diagnose über meinen Hausarzt erfahren, wenn der es aus medizinischen Gründen für nötig hält, die Diagnose beim Therapeuten anzufordern (z. B. wegen möglicher Wechselwirkungen von Medikamenten).
Daher werde ich nun mit meinem Hausarzt reden, damit der die Infos anfordert.
 

saurbier

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Ich frag mich doch inzwischen schon, warum du ständig immer neue Threads anfängst, anstatt mit deiner Geschichte mal alles in einem fortzuführen, damit der geneigte Leser auch mal einen Überblick erhält bzw. behält.

Wenn du mit deinem Therapeuten derartige Probleme hast, ja warum bitte läufst du dem denn immer noch hinterher. Wir haben dir hier doch bestimmt schon hundert mal dazu geschrieben das du 1. ein gesetzliches Anrecht auf Kenntnisnahme der Befundberichte hast und 2. sofern es sich hier wirklich um ernsthafte psychiatrische Befunderkenntnisse geht, diese dann von einem Arzt deines Vertrauens jederzeit angefordert werden können.

Wo also ist hier das wirkliche Problem.

Wenn besagter Arzt dir den Befundbericht bzw. entsprechende Krankenakte nicht aushändigen will, dann wende dich an die für ihn zuständige Ärztekammer und trage die Sache dort vor, punkt aus.

Es scheint wenn man deine ganzen einzelnen Geschichten so ließt, daß du eher erhebliche Probleme mit Ärzten hast, wenn du dich ja bereits außerhalb Deutschlands nach geeigneten Ärzten umschauen mußt (zwecks OP), sowas läßt leider schon tief blicken, denn eigentlich gilt ja unser Gesundheitssystem in der Welt mit einem entsprechenden Ruf mal nicht schlecht da, aber seis bei dir jetzt wie es ist.

In einem anderen Thread hast du doch vor Wochen geschrieben, daß du jetzt endlich einen vertauensvollen Arzt hast der sich deiner angenommen hat, nun dann laß den doch die Akten von diesem ominösen Therapeuten anfordern. Du könntest genauso gut über einen Akteneinblick im Rahmen deines Widerspruchsverfahrens bei der DRV versuchen, denn eigentlich sollte besagter Therapeut ja sicherlich auch in deinem EMR-Verfahren involviert sein, oder nicht.
 

Luna007

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Vor einem Wechsel des Therapeuten musst du dich mit deiner Krankenkasse in Verbindung setzen und ihr mitteilen, dass das Vertrauensverhältnis zerrütet ist und du zu einem anderen Therapeuten wechseln möchtest
 

Billieboy

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Hallo Franzi,

ich hatte mal einen Therapeuten, bei dem alles ungefähr so lief wie von dir beschrieben.
Um welche Art Therapie geht es, Verhalten, Analyse...? Warum warst Du da?

Was den Wechsel angeht, ich hatte mich einfach mit dem nächsten Therapeuten (aber finde den erstmal ;)) zusammengesetzt, darüber aufgeklährt, das schon eine andere Therapie läuft und der hat den Papierkram geregelt. Da hat die Kasse gar nix zu gesagt.

Ich habe keinen Einblick oder eine Kopie seines ärztlichen Befundberichtes an die DRV erhalten
Mag ein lästiges Unterfangen sein, aber ich würde einfach um eine entsprechende Auskunft bei der DRV bitten. Auch die sind imho zur Auskunft verpflichtet.
 

Krautkopf

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Vor einem Wechsel des Therapeuten musst du dich mit deiner Krankenkasse in Verbindung setzen und ihr mitteilen, dass das Vertrauensverhältnis zerrütet ist und du zu einem anderen Therapeuten wechseln möchtest
Nein, das stimmt nicht. Franzi muss da gar nichts machen, ausser einen neuen zu finden. Der regelt das mit der KK und man muss auch der KK keine Gründe angeben.
Die Bewilligung der Leistungen hängt von dem Antrag ab, den der Therapeut schreibt.
Aber zunächst gibt es immer 20 Std. Kurzzeittherapie, ohne Antrag bzw. verkürzter KZT-Antrag.
 
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Krautkopf

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Weil der Therapeut den Sinn und voraussichtlichen Nutzen seiner Tätigkeit begründen muss, dürfte es dann schon schwierig werden einen neuen zu finden.
 

franzi

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@Billieboy:
Ich habe am Montag ein Gespräch mit meinem Hausarzt. Wenn der die Unterlagen nicht anfordern kann, schreibe ich diesbezüglich direkt an die DRV.

Ich bin bei dem Therapeuten wegen meinem Tinnitus.
Bin derzeit in der bewilligten Kurzzeit-Therapie.
Der Arzt ist ein Facharzt für Psychotherapie, Psychiatrie und Psychoanalyse. Kann also auch begutachten, krankschreiben, Medikamente verordnen etc. Mit jahrzehntelanger Berufserfahrung.

Daher hatte ich angenommen, dass ich dort in guten Händen bin.

Anfang Juli habe ich einen Termin bei einer Traumaambulanz. Dort bekomme ich eine Liste mit Kliniken und Therapeuten. Anlässlich dessen könnte ich dann zu einem anderen Therapeuten wechseln.
Dafür benötige ich aber auch die bisherige Diagnose, weil man mich dort danach fragen wird (was bisher gemacht wurde etc.).

@saurbier:

Ich beginne nur dann neue Threads, wenn es sich inhaltlich um neue Themen oder spezielle Fragestellungen handelt. Da ich an mehreren Erkrankungen leide, würde das in einem einzigen Thread zu einer Vermengung von Äpfeln und Birnen führen.

Punkt A: Ich sehe mich nur deshalb im Ausland nach geeigneten Ärzten um, weil ich einen Spezialisten benötige, der mich operieren kann. Außerdem wurde meine erste OP vor 30 Jahren auch im Ausland durchgeführt, habe daher die dortige Klinik angeschrieben, da sie noch die alten Befunde im Archiv haben. Diesbezüglich warte ich noch auf Rückmeldung. Ich habe nie behauptet, es gäbe hier in D keine geeigneten Ärzte. Aber die muss man erstmal finden.

Punkt B: Ja, ich habe einen vertrauenswürdigen Arzt gefunden, der behandelt mich aber nicht, der hat nur die Erstdiagnose erstellt und hat mich dann weitergeleitet zu einer Traumaambulanz. Dabei handelt es sich aber um eine andere Erkrankung als jene in Punkt A.

@Krautkopf: Da bei mir nun eine weitere, neue Diagnose vorliegt, sehe ich diesbezüglich kein Problem.
 
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franzi

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@Kerstin_K: Ich will ihm nichts unterstellen, aber vielleicht gehört das zu seiner Strategie, dass er meine gesundheitliche Situation ausblendet oder herunterspielt.
Ich habe ihn in der letzten Sitzung auf das Thema meiner Gehbehinderung angesprochen und ihn auch darüber informiert, dass sich die Beschwerden in den letzten Wochen deutlich verschlechtert haben und es sein kann, dass ich einen Rollator benötigen werde, wenn nicht operiert werden kann.

Da hat er kurz die Augenbrauen gehoben, irgendwas notiert, aber nichts dazu gesagt.

Kürzlich sprang er auf der Treppe (ich befand mich unten mit der Krücke am Treppenabsatz und bemühte mich, die ersten Stufen zu nehmen) an mir vorbei und sagte: "Ich geh schon mal vor ..." Darauf antwortete ich: "So schnell wie Sie bin ich nicht."

Leider sieht man es mir (außer der Gehhilfe) nicht an, dass ich chronischer Schmerzpatient bin. Daher wird man oft falsch eingeschätzt.

Vor einigen Monaten war ich bei einem Arzt, der meine Krankheitsgeschichte wissen wollte. Als ich ihm diese geschildert hatte, grinste er und sagte: "Es ist wirklich ein Glück, dass man Ihnen all diese Krankheiten nicht ansieht!" - Ich fand diese Art von Humor nicht witzig ...
 
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Birt1959

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Was soll der Therapeut denn nun behandeln? Eine echte Traumatherapie machen eigentlich nur Spezialisten, eine psychosomatische (z.B. wegen Tinnitus) machen viele mit verschiedenen Ansätzen (Analyse, Tiefenpsychologie oder Verhaltenstherapie). Sowohl die ärztlichen als auch die psychologischen Therapeut*innen sind dort tätig.

Ich glaube, es ist wichtig, bevor Du den Therapeuten wechselst ist, dass Du Dir selbst klar werden musst, was denn nun genau behandelt werden sollte. Wenn also das Trauma vorrangig ist, dann kannst Du der Kasse verklickern, dass Du lieber zu eine*r ausgewiesenen Traumatherapuet*in wechseln möchtest. Dass während einer Therapie viel tieferliegende Probleme autreten können, die einen Therapeut*innenwechsel nötig machen, wissen die Mitarbeiter*innen dort auch. Nur schadet es nicht, wenn das von kompetenter Seite - z.B. dem*der Hausarzt*ärztin untermauert wird.

Eine Therapie abzubrechen, ohne Rücksprache mit der Kasse zu halten, erachte ich als problematisch.

Ich kenne einige psychologische Psychotherapeuten, die auch ganz klar den Klient*innen vermitteln, dass sie sich klar sein sollten, was sie am meisten belastet, wenn sie sich einen Therapieplatz suchen. Auch halten sie es für wenig sinnvoll, sich bei mehreren Therapeut*innen gleichzeitig in Therapie zu begeben, es sei denn es sind ergänzende Therapien wie Musik- oder Kunsttherapie.
 

franzi

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Mein Therapeut ist ein Allrounder. Der behandelt auch Trauma.
Manche Symptome hängen ja auch miteinander zusammen. Tinnitus kann ein Nebeneffekt sein.
 

Annie

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Ich bin bei dem Therapeuten wegen meinem Tinnitus.

Tinnitus hatte ich auch mal. Deswegen habe ich aber keine Therapie beantragt sondern bin zum Hausarzt gegangen. Das ist die normale Vorgehensweise wenn man an etwas erkrankt ist.

Der hat mir eine Überweisung zur HNO Abteilung der Uniklinik gegeben. Und siehe da, die konnten mir direkt helfen. Ich war nur einmal da und der Tinnitus ist weg. Eine Dosis Cortison.

Wenn du mit deinem Therapeuten unzufrieden bist, wieso gehst du dann überhaupt da hin? Es zwingt dich doch niemand.

Du scheinst ein ganz anderes Problem zu haben wenn man deine threads so durchschaut. Das würde ich als erstes mal angehen. Was natürlich erstmal bedeutet einzusehen was wirklich los ist mit dir selbst.

Könnte es unter anderem Aufmerksamkeitsdefizit sein?

Liebe Grüße und gute Besserung :)
 

franzi

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@Annie: Wegen dem Tinnitus war ich zunächst beim HNO-Arzt. Der hat mich mit Cortison-Infusionen behandelt, die leider nichts gebracht haben.
Dann hat er mich zu einem HNO-Spezialisten überwiesen. Der hat nur eine ausführliche Anamnese gemacht, aber keine Behandlung durchgeführt.
Der hat mir dann gesagt, ich soll eine Psychotherapie machen. Daher habe ich mich darum bemüht.
Und deswegen bin ich nun beim Psychotherapeuten in Behandlung.
Wenn dir das Cortison geholfen hat, dann bist du eine von den Glücklichen, bei denen es hilft. Da es nicht jedem hilft, werden die Kosten auch nicht von der KK übernommen.
 

abcabc

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So, habe bei der Krankenkasse nachgefragt. Die Dame sagte mir, dass die KK keine Diagnosen erhält. Die Diagnosen gehen zwecks Abrechnung an die kassenärztliche Vereinigung, diese leitet dann die Daten (ohne Diagnose) an die KK weiter. Aus Datenschutzgründen ist das so.
Das ist falsch!
Du kannst bei deiner Kasse die Abrechnung mit Diagnose bekommen. Das nennt sich Patientenquittung o.ä.
Bei meiner KK kann ich das sogar online abrufen. Da steht genau Datum, Arzt, Diagnosen und auf den Cent genau wieviel der Arzt bekommen hat. Genauso Medikamente (echter Preis mit Rabatt der KK) etc. pp.
Es kann sein, dass der Therapeut nur eine Diagnose abrechnet aber viel mehr Vermutungen hat.

Ich bin bei dem Therapeuten wegen meinem Tinnitus.
Bin derzeit in der bewilligten Kurzzeit-Therapie.
Wieviele Stunden warst du denn schon da?
Bringen 10-20 Stunden nichts, wars wohl ne Fehldiagnose, dass der Tinitus psychisch bedingt sei. Wobei man das nichtmal als Diagnose bezeichnen kann, sondern nur als Vermutung...
 
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