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Habe Probleme am Arbeitsplatz und bitte euch um einen Ratschlag, was ich jetzt tun bzw. wie ich mich verhalten sollte.

Tobias1992

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Schönen guten Tag liebe Forennutzer/innen,

vorab hoffe ich, dass ich hier im richtigen Bereich des Forums gelandet bin. Falls nicht, bitte ich um Entschuldigung :giggle:!

Zu meiner Person:

Ich habe seit November 2018 eine neue Arbeitsstelle, mit welcher ich bis jetzt eigentlich ganz zufrieden bin. Abgesehen von der doch recht langen Pendelzeit, stimmt soweit alles. Aber das soll heute nicht das Thema sein.
Ich bin 27 Jahre alt (männlich) und habe vor etwa 7 Jahren die Ausbildung zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechniker abgeschlossen (umgangssprachlich besser bekannt als Elektroinstallateur). Hatte nach meiner Ausbildung in einem kleinen Unternehmen gearbeitet, welches ich jedoch letztes Jahr aus diversen Gründen verlassen habe. Seit oben genanntem Datum bin ich nun in einem großen Betrieb beschäftigt, welcher in der Industrie tätig ist (selbes Beruchsfeld wie erlernt).

Zur aktuellen Situation, welche mich stark beschäftigt und ich euren Rat benötige:

In der jetzigen Firma gibt es verschiedene Teams, welchen einen festen Arbeitsort zugeteilt wurde. Dort arbeite ich aktuell in einer kleinen 3 Mann starken Truppe, was mir eigentlich großen Spaß bereitet. Wäre da nicht der eine Kollege...

Dieser ist 56 Jahre alt und übt seinen Beruf seit seiner Jugend aus. Jedoch nörgelt er den ganzen Tag ohne Pause über alles und jeden, was mich recht stark belastet da ich doch eher ruhig und etwas schüchtern bin und lieber in "entspannter Atmosphäre" arbeite. Zudem muss er allen sagen, was sie zu tun und zu lassen haben. Bezogen auf berufliche, sowie private teils belanglose Dinge. (Bestes Beispiel am Freitag als er mir erklärte, dass ich doch Kinder bekommen muss. Er hatte schließlich in meinem Alter schon 2 Kinder und war verheiratet (Darüber debatiert er dann 30 Minuten!!)).
Damit komme ich ja noch einiger maßen klar. Ich denke mir einfach meinen Teil und lass ihn reden. Was mich jedoch am meisten belastet ist, dass sobald andere Personen anwesend sind, er sich hinsetzt und über mich witzelt. Sachen wie "Hach die Jugend heutzutage... zu nichts mehr zu gebrauchen" oder "Ach, lass den das mal machen, der muss es lernen, ich kann es ja". Das bringt mich dann jedes mal so sehr aus der Fassung, dass ich kurz vor Blackouts stehe (was die Arbeit betrifft). Wenn ich mich dann mit anderen über etwas unterhalte, grätscht er oft dazwischen und sagt Sachen zu meinem Gesprächspartner wie: "Hach, der weiß doch eh nicht was du ihm gerade sagt" und lacht dann doof. (Pausiert dafür extra seine aktuelle Arbeit um das zu tun).
Hinzu kommt noch, sobald ihn etwas aufregt (was gefühlt 20 mal am Tag der fall ist), wird er total hektisch, motzt herum und macht absoluten stress. Da werde ich dann öfter mal vor versammelter Baustellengemeinde blöd hingestellt.
Das ist mir jedes mal soo peinlich, dass ich am liebsten nach Hause fahren würde. Ich bin abends total müde und kaputt. Nicht von der Arbeit, sondern von dem Umgang dort.
Ich weiß, dass ich meine Arbeit gewissenhaft und richtig mache. Er hat also keine Gründe, jedes mal so zu reagieren. (Was nicht heißen soll, dass ich alles kann. Ich meine damit, dass das was ich mache richtig ist und auch ordentlich ausgeführt wurde.)

Ich würde es ja irgendwo verstehen, wenn unendlich viel Arbeit vorhanden wäre. Das ist aber in keinster Weise der Fall, im Gegenteil... Es zieht einen einfach total runter. Ich bekomme Sonntags schon Bauchschmerzen beim Gedanken daran, da morgen wieder hingehen zu müssen.

Mit meinen Vorgesetzten habe ich mich darüber schon unterhalten. Da wurde ich bis dato immer nur vertröstet.


Ich hoffe ihr könnt meine Situation etwas verstehen und bitte euch um einen Ratschlag, was ich jetzt tun bzw. wie ich mich verhalten sollte.
Das "Team" wechseln möchte ich nicht, da ich mich endlich etwas auf die Baustelle eingestellt habe und nun weiß wie es dort läuft. Sobald ich in eine andere Gruppe gehe, fange ich gefühlt wieder bei null an.

Schöne Grüße und einen schönen sonntag Nachmittag euch noch! :):)
-Tobias
 

Curt The Cat

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Moinsen Tobias1992 und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen.Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Probleme am Arbeitsplatz, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr als drei bis fünf Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

gila

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Tja, wenn es nichts bringt, dass deine Vorgesetzten dich vertrösten... Hat dich das Schicksal vielleicht genau da hin gesetzt, dass du einen Weg findest, dich selbst zu vertreten und zu positionieren!

Das ist nie einfach und es gibt kein Patentrezept und 100 Leute können dir 100 verschiedene Strategien nennen... Letztlich ohne dich zu kennen... und es wird immer nur heißen: "Ich würde an deiner Stelle..." aber das bist eben nicht du.

In Persönlichkeitstrainings gibt es eine ganz hilfreiche Methode, die ich selbst auch mal ausprobiert habe, sich mal an einem stillen Ort ganz ruhig hinzusetzen und so zu tun, als ob man in einen Theater sitzt, sich selbst in der Konfliktsituation vorzustellen und verschiedene Reaktionen durchzuspielen und zu betrachten, dabei mit dem Menschen auf der Bühne auch aktiv zu interagieren, kritisieren, einen anderen Vorschlag machen... Eine neue Situation durchspielen.
Oft findet man dabei dann eine mögliche Lösung, mit der man sich "warm" fühlen kann und authentisch und nach außen vertreten kann.
Ohne "Stellvertreter" wie Vorgesetzte.

Manchmal kommt man darauf, was Leute aus dem persönlichen Umfeld einem schon lange mal "geraten" haben, Sätze, die man bisher gern überhört hat.

Manchmal hilft auch ein Gespräch mit einem Verhaltenstherapeuten, wenn man sich nicht entschliessen kann und Ängste hat, der hier ein wenig mehr in deine Tiefe schauen kann.
Mit der Krankenkassenkarte kann man jederzeit zu einen Therapeuten gehen. 5 probatorische Stunden stehen einem zu.
Vielleicht reichen auch 1-2 Std. um etwas über sich selbst zu erfahren, was weiter hilft.

:icon_daumen:
 

Tobias1992

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Tja, wenn es nichts bringt, dass deine Vorgesetzten dich vertrösten... Hat dich das Schicksal vielleicht genau da hin gesetzt, dass du einen Weg findest, dich selbst zu vertreten und zu positionieren!

Das ist nie einfach und es gibt kein Patentrezept und 100 Leute können dir 100 verschiedene Strategien nennen... Letztlich ohne dich zu kennen... und es wird immer nur heißen: "Ich würde an deiner Stelle..." aber das bist eben nicht du.

In Persönlichkeitstrainings gibt es eine ganz hilfreiche Methode, die ich selbst auch mal ausprobiert habe, sich mal an einem stillen Ort ganz ruhig hinzusetzen und so zu tun, als ob man in einen Theater sitzt, sich selbst in der Konfliktsituation vorzustellen und verschiedene Reaktionen durchzuspielen und zu betrachten, dabei mit dem Menschen auf der Bühne auch aktiv zu interagieren, kritisieren, einen anderen Vorschlag machen... Eine neue Situation durchspielen.
Oft findet man dabei dann eine mögliche Lösung, mit der man sich "warm" fühlen kann und authentisch und nach außen vertreten kann.
Ohne "Stellvertreter" wie Vorgesetzte.

Manchmal kommt man darauf, was Leute aus dem persönlichen Umfeld einem schon lange mal "geraten" haben, Sätze, die man bisher gern überhört hat.

Manchmal hilft auch ein Gespräch mit einem Verhaltenstherapeuten, wenn man sich nicht entschliessen kann und Ängste hat, der hier ein wenig mehr in deine Tiefe schauen kann.
Mit der Krankenkassenkarte kann man jederzeit zu einen Therapeuten gehen. 5 probatorische Stunden stehen einem zu.
Vielleicht reichen auch 1-2 Std. um etwas über sich selbst zu erfahren, was weiter hilft.

:icon_daumen:
Danke für Deine Antwort!

Ich habe auch mit besagtem Kollegen schon das Gespräch gesucht. Das hält dann eine Woche an und es beginnt von Neuem.
Dass es hierzu, wie auch du schon sagst, kein Patentrezept gibt ist verständlich.

Klar, ich bin nicht der Typ der sofort groß den Mund aufmacht und trommelt. Ich warte ersteinmal viel ab, bis ich anfange etwas zu sagen. Aber deshalb gleich zum Therapeuten gehen? Ist das dann doch nicht etwas zu voreilig?

@Curt The Cat : Danke und entschuldige, ich hätte mich vorher besser informieren sollen in Sachen Threats :)

Schöne Grüße
 

gila

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Aber deshalb gleich zum Therapeuten gehen? Ist das dann doch nicht etwas zu voreilig?
Keine Ahnung. Ich kann ja nur zur Sache was sagen, was auch eigene Erfahrung ist.
Ob so ein Gespräch für dich etwas sein könnte, musst du selbst wissen. Wenn es bei dir anklopft.... Wäre es eine Möglichkeit...
 

Gaestin

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Threats sind aber Drohungen. Ich hoffe Du meinst Threads!!!
Und ich wünsche Dir viel Glück, vielleicht würde das Gespräch mit einem Verhaltenstherapeuten
wirklich helfen!
 

Tobias1992

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Threats sind aber Drohungen. Ich hoffe Du meinst Threads!!!
Und ich wünsche Dir viel Glück, vielleicht würde das Gespräch mit einem Verhaltenstherapeuten
wirklich helfen!
Haha, peinlich. Da hab ich mich vertippt 😁. Meine natürlich Threads 😋.

Ich werde mich da einfach mal schlau machen. Danke für die Ratschläge!

Liebe Grüße
 

Kerstin_K

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Ich habe auch mit besagtem Kollegen schon das Gespräch gesucht. Das hält dann eine Woche an und es beginnt von Neuem.
Na, das zeigt doch schonmal, dass er willig ist. Vielleicht ist ihm gar nicht so wirklich bewusst, was er mit seinem Verhalten anrichtet. Ich würde halt wieder mit im reden, wenn er rückfällig wird, vieleicht wid es dann mit der Zeit besser?

Ich hatte mal sowas mit einer jungen Kollegin, die sich von einer dritten Arbeit aufhalsen liess und die dritte brüstete sich dann mit den Erfolgen für Sachen, die sie gar nicht gemacht hatte (teilweise, weil sie einfach zu dumm dafür war und das nicht konnte), sondern die junge.

Ich habe mir die junge Kollegin, die ich schon als Azubine kannte, dann mal zur Seite genommen und sie gefragt, warum sie das mitmacht und sich das Gefallen lässt. Die Antwort war: "Ich will meine Ruhe haben und keinen Stress mit der." Ich hörte aber auch heraus, dass ihr das teilweise gar nicht bewusst war, was da ablief. Ichhabe dann ein geheimes Zeichen mit ihr vereinbart, das ihr zeigen sollte, wann sie wieder auf die Tricks der dritten hereinfällt. Das hat super funktioniert. Unsere Chefs haben endlich erkannt, wer was kann im Büro und wer welche Arbeit leistet.

es war dann noch eine Zeit lang etwas ungemütlich mit der dritten Kollegin. Nachdem diese erkannt hatte, dass wir ihr Speil durchschaut haben, hat sie sich ziemlich gewehrt, irgendwan gab es dann man eine Knall, sie wurde zum Gespräch ins Chefbüro gebeten und danach haben wir sie nur noch ihre Sachen packen gesehen.

So weit musses ja nicht kommen, der ältere Kollege wird ja erfahren sein. Ihr müsst haöt einen Weg finden, miteinander klar zu kommen oder du musst doch das Team wechseln. einen anderen weg sehe ich nicht.
 

Badener

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Klar, ich bin nicht der Typ der sofort groß den Mund aufmacht und trommelt. Ich warte ersteinmal viel ab, bis ich anfange etwas zu sagen. Aber deshalb gleich zum Therapeuten gehen? Ist das dann doch nicht etwas zu voreilig?
Hallo,
hm, lieber jetzt als nach dem "Knall"! Was der Kollege macht ist (meiner Meinung nach) eigentlich schon Mobbing!
Das macht krank!!!

Ich würde erst noch mal mit dem Kollegen (alleine) "Klartext" reden! Ihm SEHR deutlich sagen was er da macht! Wenn das nix hilft, das ganze (auch die Versuche und Vertröstungen) schriftlich an den/die Chefs schicken und freundlich um Hilfe bitten.
Nach dem Gespräch it dem Therapeuten!

Viel Glück!
LG
 
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