Habe nächste Woche ärztliche Begutachtung. Wie verhalte ich mich am Besten? (1 Betrachter)

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Driver01

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Hallo, nach langem Kamp bekomme ich eine erneute AA begutachtung.

Eigentlich hatte ich darauf gehofft, daß JC versucht mich zu Sanktionieren und ich so mein altes Gutachten anfechten könnte. In einem solchen falle hätte laut meines Anwalts das Gericht einen Gutachter bestimmt.

Leider hat sich das JC aber dazu entschlossen mir letztendlich doch erneut einen AA Termin zu machen.

Jetzt muß ich also genau dort hin, wo letztes Jahr so geschlampt wurde.

Das heißt:
Begutachtung fand an Tag X statt. Einen Monat später wurde das Gutachten erstellt. Erst einen Monat darauf lag dem AA ein Bericht meines Facharztes vor! Dieser wurde dann einfach mal an das JC weitergeleitet.

Jetzt frage ich mich:

Soll ich bei der nächsten Begutachtung den AA damit konfrontieren? Ich würde nämlich hergehen und einfach mal Fragen wie man einen Monat nach der Untersuchung ein Gutachten erstellen kann, vor allem wenn "angeblich" keine Akte angelegt wird (hatte Akteneinsicht gefordert, aber angeblich existierte lediglich dieses Gutachten).
Kein normaler Mensch weiß nach einem Monat noch was für gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, vor allem da mein Gutachten ja bestimmt nicht das Einzige war was in dieser Zeit erstellt wurde.

Soll ich noch mal speziell darauf hinweisen daß ich jeden weitern Datenschutzverstoß anzeigen werde?
Ich bin wirklich ratlos. Wie soll es weiter gehen wenn dieses mal wieder so schlampig gearbeitet wird.

Soll ich ein Schriftstück aufsetzten in dem ich noch einmal genau schildere was in der letzten Untersuchung Festgestellt, besprochen und dann doch nicht berücksichtigt wurde?

Bin für jeden Tipp dankbar.

Gruß, Driver
 

EMRK

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Suche dir einen Beistand und nimm diesen zum Termin beim ÄD mit.

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Falls die Begutachtung wieder zu deinen Ungunsten ausfallen sollte bzw. "geschlampt" wird, reichst du Beschwerde gegen den Amtsarzt bei der zuständigen Landesärztekammer ein.

Alternativ kannst du auch einen Antrag auf EM-Rente bei der DRV stellen. Die schicken dich dann zu einem ihrer eigenen Gutachter und das Ergebnis dieses Gutachtens ist dann auch für das JC rechtsverbindlich (muss von denen akzeptiert werden).
 

Muzel

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Wenn ein Amtsarzt ein Beamter ist, ist er kein Mitglied der Ärztekammer. da geht das Beamtenrecht vor. Ob ein Arzt Beamter ist, siehst du am Titel.
 

gismo41

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Wenn ein Amtsarzt ein Beamter ist, ist er kein Mitglied der Ärztekammer. da geht das Beamtenrecht vor. Ob ein Arzt Beamter ist, siehst du am Titel.

An welchen Titel ? Dr ....? Müssen da nicht alle Dr ...arbeiten? Oder könnten dort auch eingeladen werden ,von herr .... (würde dann auf der Einladung stehen ?

Bitte kläre da mal auf ! Danke !
 

Muzel

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Die Beamten haben meist irgendwas mit Rat oder Inspektor in ihrem Titel. Bei meiner letzten Entscheidung zun den 80 % hat ein FA entschieden. Das wäre natürlich ein Kandidat für die Beschwerde bei der Ärztekammer. FA wird nur nach Prüfung durch die Ärztekammer verliehen.und wenn da kein Beamtentitel, wie in meinem Fall davor gesetzt ist, dann ist die Ärztekammer zuständig. Du Kannst dich auch bei der KV erkundigen. Das habe ich auch schon gemacht. Die KV weiß, wer in der Ärztekammer angemeldet ist.
 
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