Habe nach dem ersten Termin eine Eingliederungsvereinbarung per Post bekommen

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rior1

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Hallo!

ich hatte ersten Termin und habe wirklich gehofft, dass ich endlich zum ersten mal beraten werde.
Aber stattdessen hat SB nur Jobbörse Profil für mich editiert und hat gebeten, meinen Lebenslauf und Noten (bitte was?) in Jobbörse hochzuladen.
Von Eingliederungsvereinbarung war auch nicht die Rede. Er meint er schickt mir "Zusammenfassung" zu, worüber er heute gesprochen hat.
Es gibt bereits erstklassige Antwort von Zeitkind in dem Beitrag: SB möchte, dass ich Rückmeldung vom Vermittlungsvorschlag online eingebe statt per Papier zurückschicke, muss ich das?
Kann ich den Profil in Jobbörse schon jetzt löschen?
Antrag fürs Löschen der Tel.nummer und E-Mail aus der Jobbörse habe ich bereits gestellt. Und mein Antrag auf Alg. 1 wurde nicht mal bearbeitet...

Wie würdet ihr andere Punkte in EGV angreifen?
Der Vertrag ist ja komplett einseitig. Sprich, was tut SB denn für mich?
Und fast alle aufgeführten Pflichten muss ich doch auch ohne den Vertrag erfühlen.

Das ist noch kein Verwaltungsakt. Lohnt sich schon jetzt mit SB diesbezüglich zu verhandeln?
Und ja, ich unterhalte nur schriftlich und gebe Briefe persönlich für Eingangsbestätigung ab.
 

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Kerstin_K

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Diese EGV ist wie so oft im SGB III ein Zahnloser Tiger. IN der "Rechtsfplgebelehrung" (die keine wikliche ist) steht nichts von Sperrzeiten, also könnenen aus dieser EGV auch keine Sperrzeiten verhängt werden.

Auf Deitsch: Ob du das Ding unterschreibst oder nicht ist völlig egal. Ich würde es trotzdem nicht unterschreiben, wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was da drinsteht. Dazu ist meine Interschrift zu wertvoll.
 

rior1

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Diese EGV ist wie so oft im SGB III ein Zahnloser Tiger. IN der "Rechtsfplgebelehrung" (die keine wikliche ist) steht nichts von Sperrzeiten, also könnenen aus dieser EGV auch keine Sperrzeiten verhängt werden.

Auf Deitsch: Ob du das Ding unterschreibst oder nicht ist völlig egal. Ich würde es trotzdem nicht unterschreiben, wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was da drinsteht. Dazu ist meine Interschrift zu wertvoll.
danke!
wenn daraus ein Verwaltungsakt wird, dann ruhen lassen oder innerhalb einer bestimmten Zeit ein Widerspruch verfassen?
oder ist es dann auch harmlos wegen jetzigen Rechtsfolgebelehrung? das darf er ja nicht nachträglich ändern.
 

Kerstin_K

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Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ichhabe mal gehört, dass die VAs dann schon eine richtige Rechtsfolgebelehrung haben. Aber ich habe auch noch nie von einem Fall hier gelesen, wo im SGB III es tatsächlich zu einem EGV-VA mit Sperrzeitandrohung kam.

Es ist ja auch so, dass in den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit noch gar nicht unbedingt eine EGV abgeschlossen werden soll.
 
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