Habe morgen einen Probearbeitstag als Küchenhilfe und Fragen

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gabriele381

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Guten Tag liebe Forengemeinde

Ich habe morgen eine Probearbeitstag ,sehr kurzfristg
Meine SB habe ich gestern telefonisch darüber informiert
Sie stellt es als erweitertes Vorstellungsgespräch dar
Meine Frage ,wie wird dieser Tag von der Firma bezahlt oder nicht.
 

Nena

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Wenn die Firma es schon so nennt, hat sie es wahrscheinlich nicht vor. (Beim nächsten Mal kannst Du direkt bei der Terminvereinbarung danach fragen.)
Bei einem "erweiterten Vorstellungsgespräch" wirst Du nicht bezahlt.
Manche Arbeitgeberinnen schreiben die vor der Vertragsunterschrift geleistete Arbeitszeit bei Übernahme gut.

Ich glaube nciht, dass es wirklich schon Probearbeiten ist. Wahrscheinlich eher so rumführen und beschnuppern, gucken, wie Du Dich anstellst, ob Du Dir auch ohne Aufforderung ständig die Hände wäschst und desinfizierst und so.
 
A

Atana

Gast
Ich habe morgen eine Probearbeitstag ,sehr kurzfristg


Ein Arbeitstag auf Probe bedeutet normalerweise aktive Mitarbeit. Mit Weisung des AG. Das bedeutet auch, du brauchst so oder so einen gültigen Gesundheitspass. Ansonsten würde ich an deiner Stelle dort die Küche nicht betreten und auch sonst gar nicht erst anfangen. Denn AG, die das nicht beachten, denen ist auch ansonsten vieles egal. Auch , was die Bezahlung ansonsten angeht.


Für ein erweitertes Vorstellungsgespräch gilt das vorherige nicht. Das macht aber in meinen Augen in dem Metier wenig Sinn. Wenn Sb das schon als erweitertes Vorstellungsgespräch einordnet, dann gibt es keine Bezahlung. Wofür dann auch? Höchstens, was die Erstattung der Fahrtkosten durch das Jobcenter dafür anbelangt.
 

HartzVerdient

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Sie stellt es als erweitertes Vorstellungsgespräch dar.
Ich muss immer wieder kotzen, wenn ich solche Aussagen eines Mitarbeiters des Jobcenters lese. "Erweitertes Vorstellungsgespräch" oder "über die Feiertage schnell mal Ersatz für einen Ausfall in der Küche organisieren"... Ich hätte der SB nach einer Rechtsgrundlage für solche Aussagen gebeten...

... und ja! Natürlich wird so ein Tag bezahlt, wenn man es - wenn keine Zahlung eintrifft - dem Zoll und Gewerbeaufsichtsamt und der Rentenkasse und der Krankenversicherung erzählt... Dann kreist einmal Tor's Hammer und die Kohle kommt. Mit Schwarzarbeit haben's die deutschen Behörden sehr schnell.. und auf diesem Wege dann gleich mitteilen, dass die Behörde "Jobcenter" dir einen von "Erweitertes Vorstellungsgespräch" erzählt habe...
 
A

Atana

Gast
Ich hätte der SB nach einer Rechtsgrundlage für solche Aussagen gebeten...


Mal ein Hinweis: Wenn hier das Jobcenter das des Landkreises Uelzen wäre, so hätte die oder der Sb dann nach Vorgabe der Weisungen gehandelt, die dort lauten:

 Erweitertes Vorstellungsgespräch

Das erweiterte Vorstellungsgespräch ist keine Maßnahme zur Aktivierung und
beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber (MAG). Es können somit Fahrkosten
aus dem VB nach § 44 SGB III im Rahmen der Anbahnung gewährt werden.
Es unterstützt die Bewerberauswahl des Arbeitgebers (Eignungstest,
Betriebsführungen, Ausloten persönlicher und fachlicher Kompetenzen). Der zeitliche
Umfang darf maximal 15 Stunden (2 Arbeitstage) betragen.
Es handelt sich dabei nicht um "Probearbeit“ sondern um Aktivitäten im Rahmen des
Bewerbungsverfahrens. Sollten jedoch Arbeitsproben gefordert werden, dürfen diese
nicht hauptsächlich zur Auftragserledigung im Betrieb genutzt werden. Die Zustimmung
der zuständigen Integrationsfachkraft (IFK) ist notwendig und muss entsprechend in
der Kundenhistorie dokumentiert werden.
Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz bei Verfügbarkeit ist auf dem Weg zum
Arbeitgeber gewährleistet (Unfallkasse des Bundes).

Quelle:
Geschäftsanweisung Nr. 05/2019
Änderung ab: 01.01.2019
Gültig bis: 31.12.2023

(Kann sich der Interessierte selbst im Internet raussuchen )

Mit Schwarzarbeit haben's die deutschen Behörden sehr schnell.

Noch ist überhaupt nicht klar -ob es überhaupt zu einer "Arbeit" kommt, die dazu bestimmte Merkmale aufweisen muss. Wie dem auch sei - mich würde eher die Sache mit dem Gesundheitspass vorrangig interessieren -und das Gesundheitsamt dann auch. Sofern der nicht vorhanden sein sollte. Und trotzdem in der Küche hantiert werden soll.
 

apfelkuchen

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Du kannst ja morgen hingehen und dann, wenn du "arbeiten" sollst, also konkrete Tätigkeiten ausführen, fragen:

Wie das mit dem Gesundheitspass ist?
Wie das mit der Bezahlung ist?

Mal schauen, ob du dann arbeiten sollst.
Schickt man dich dann nach Hause, ist das nicht dein Problem.

Lässt man dich arbeiten und will dir nichts zahlen, direkt der Krankenkasse, dem Gewerbeaufsichtsamt und dem Zoll (verantwortliche Stelle für Schwarzarbeit mitteilen. So schnell wird der Arbeitgeber das dann wohl nicht mehr machen.
 

Nena

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Außer dass kurzfristig ein Probearbeitstag vereinbart wurde, wissen wir doch nichts über AG! TE hat doch anscheinend nicht mal nach der Bezahlung gefragt. Das und die Unkerei (okay, Warnerei) einiger hier macht AG noch klange nicht schlecht...
 

Kerstin_K

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Wenn der Arbeitgeber okay ist, wird er sicher auch kein Problem damit haben, wenn man, falls man arbeiten soll, nach Bezahlung und Gesundheitspass fragt.
 

0zymandias

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Es ist kein Job, wenn die Bezahlung fehlt.

Ein "erweitertes Vorstellungsgespräch" ist keine Probearbeit, sondern ein Einfühlungsverhältnis.
Weisungen müssen nicht befolgt werden, gearbeitet werden darf nicht (Arbeitsproben dürfen nicht
Bestandteil des Produktionsprozesses sein), Versicherungsschutz besteht für die Fahrten aus
der Bundesunfallkasse, aber nicht vor Ort aus sich heraus.

Fahrtkosten kann man beim JC beantragen, wie es auch das zitierte Jobcenter Landkreis Uelzen
auf PDF-Seite 2 schreibt. Am besten vorher, schriftlich, nachweisbar, damit es keine erweiterten
Missverständnisse gibt.

Tipp für die Zukunft: Erst den Lohn vereinbaren, schriftlich und in angemessener Höhe, und erst
dann arbeiten.

Gibt es denn überhaupt rein gar nichts Schriftliches?
Da hätte ich aber ganz doll Angst vorm Zoll ...
 

apfelkuchen

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Tja, Lebenserfahrung. Arbeitgeber, die um die korrekten Vorgehensweisen wissen, machen keine Wischi-Waschi-Probearbeitereien, sondern im Vorfeld klare Ankündigungen. Dass jetzt die Gastronomie nicht gerade die Branche mit den pingeligsten Einhaltern von Gesetzen und Vorschriften ist, ist auch kein so großes Geheimnis. Insofern kann man da durchaus VORHER seine Rechte und mögliche Handlungsoptionen evaluieren.
Wenn auf die Frage nach dem Gesundheitsausweis eine plausible Erklärung kommt wie "sie gucken nur, fassen nichts an" oder ein "ach hat man Ihnen das nicht gesagt? Mist, dann müssen wir verschieben" ist doch alles tutti. Ansonsten weiß man direkt, wie korrekt es der AG mit Vorschriften und Gesetzen nimmt und weißt bescheid, wie er einen im Zweifelsfall selber behandelt.
 

gabriele381

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Gesundheitsausweis hab ich, ich vermute auch das dort geschaut wird wie ich mich anstelle.
Ich lass mich mal überraschen.
Wegen bezahlung werd ich mal fragen.
Danke erstmal
 

gabriele381

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Wollt nur kurz mitteilen:
Probearbeit lief super, ab Gutes Arbeiten sollt gleich noch 2 Tage kommen,hat sich aber erledigt.
Obwohl in der Stellenbeschreibung Teilzeit steht 20 Std,stellte sich dann im Gespräch heraus das die Stelle Vollzeit ist.
Schade
 

Gaestin

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wobei ich schon mal hier geschrieben habe, dass ich jemanden kenne, der gefragt
wurde, ob er kurz probearbeiten würde, er tat es und bekam die Stelle. Er wußte gar
nicht, dass man es lieber nicht tun sollte. Er ist mit der Stelle sehr glücklich.
 

Kerstin_K

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Obwohl in der Stellenbeschreibung Teilzeit steht 20 Std,stellte sich dann im Gespräch heraus das die Stelle Vollzeit ist.
Ich frage mich immer, wie es Firmen hinbekommen, wettbewerbsfähig zu arbeiten, wenn die nichtmal in der Lage sind, eine Stellenausschreibung passend aufzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

erwerbsuchend

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Vielleicht hat es sich auch erst im VG und während des Probearbeitens ergeben, dass der AG TE gern in VZ anstellen möchte, da er von der Leistung von TE überzeugt ist. Wir bekommen im Forum leider nie alle Informationen von allen beteiligten Seiten zu lesen. Daher gibt es hier immer Informationsdefizite. Woher sollte ich bei meiner Frage in Post #17 ahnen, dass TE ggfs. gesundheitliche Einschränkungen hat, die eine VZ-Stelle ihr nicht möglich machen? Ich frage mich, ob sie den AG im VG auch darauf hingewiesen hat, bevor ihr die VZ-Stelle angeboten wurde. Selbst wenn sie gesundheitliche Einschränkungen hat, könnte sie ja dennoch diese Stelle in TZ annehmen und dies dem AG so anbieten. Was spräche dagegen?

Zudem, was spricht dagegen, dass man bei der Threaderöffnung alle wichtigen Informationen, die es für die Beurteilung eines Sachverhaltes benötigt, direkt im Eröffnungsbeitrag nennt? Hätte TE bereits im Eingangsbeitrag genannt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nur TZ arbeiten kann, hätte ich nicht die Frage gestellt, was gegen eine VZ-Stelle spricht. Damit hättest du dir auch die "negativen" Wertungen mit "wirklich jetzt" und "boa, das nervt" sparen können, da diese Nachfragen von mir nie gestellt worden wären ;)
 

Kerstin_K

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Ursprünglich ging es nur um das Probearbeiten. Da waren die gesundheitlichen Einschränkungen unwichtig. Von daher fand ich Deine Nachfragen schlicht überflüssig.
 

Allimente

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Telefonisch sollte man dich nie kurzfristig informieren dürfen. Immer schriftlich, dann hast Du wenigstens Infos, die Du gegebenenfalls gegen das JC oder Arbeitgeber verwenden kannst und widersprechen kannst. Also bitte für die Zukunft Deine Telefonnummer löschen lassen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67474

Gast
Darf man noch antworten?

Ich hatte mich in 2017 und in 2019 bei einem Menü-Lieferservice (Mittagessen für KiGa, Firmen, ältere Menschen, Krankenhäuser usw.) beworben und sollte dann persönlich antanzen und umsonst und kostenfrei mitzuarbeiten auf Probe. Am Ende der Tour, als wir fertig waren und zum Betrieb zurück gefahren sind, sollte ich ins Büro des Chefs kommen. Dieser war aber nicht da, wahrscheinlich in der Mittagspause. Die Fahrerin, bei der ich den Tag mitgefahren bin, sagte dann zu mir, ich solle erstmal nach Hause fahren und Nachmittags nochmal anrufen. Das habe ich aber gleich getan, als ich zurück kam. Der Chef schimpfte rum, ich wäre faul gewesen und er hätte kein Interesse an mir, mich einzustellen. Das habe ich zweimal wie gesagt mitgemacht. Diese Firma MM hat immer mal wieder in der Zeitung ihre Stellenanzeige und locken die Leute zum Probearbeitstag, gleich die Bewerbung persönlich vorbei zu bringen. Die kriegt man aber auch nicht wieder, es sei dann, man holt sie sich persönlich ab.

Frage: Kann ich jetzt, nach 6 Monaten diesen Fall immer noch melden, oder ist das schon zu spät?
 
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