Habe in unserem Wochenblatt eine Stellenanzeige gefunden, ohne Anschrift, nur mit E-Mail-Adresse - was haltet Ihr davon?

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Mona Lisa

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Hallo, Leute,

in unserem Wochenblatt habe ich eine Stellenanzeige gefunden, die außer der Tätigkeitsbezeichnung und der Wochenstundenzahl nur eine E-Mail-Adresse enthält, wo man sich bewerben soll.

Im Internet habe ich sogar zwei Firmen mit dem selben Namen, aber unterschiedlichem Zusatz und verschiedenen Adressen gefunden.

Was meint Ihr? Sollte ich da mal anrufen und nachfragen, ob die Anzeige von ihnen stammt und dem Ansprechpartner erfragen oder ist das allgemein suspekt?

LG

Mona Lisa
 
G

Gelöschtes Mitglied 63050

Gast
AW: Stellenanzeige ohne Postadresse, nur mit E-Mail-Adresse - was hält Ihr davon?

Kommt ein wenig auf die Tätigkeitsbeschreibung an.

Reinigungskraft oder Raketenwissenschaftler?

Wenn dich der Job interessiert, schadet es nichts mehr herauszufinden.
 

Kerstin_K

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AW: Stellenanzeige ohne Postadresse, nur mit E-Mail-Adresse - was hält Ihr davon?

Naja, Wochenblatt, die versuchen halt die Anzeige klein zu halten wegen der Kosten. Ist das ne kleine Klitsche oder ein Minijob?
[>Posted via Mobile Device<]
 

vidar

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Auf eine Stellenangebotsanzeige einer Firma, worin nicht einmal der kompletten Firmennamen inkl. Adresse und Telefonnummer aufgeführt worden ist, würde ich mich nicht gar nicht erst bewerben. Man kann sich dann auch gut vorstellen, wie hier vielleicht auch die Entlohnung ausfallen könnte, wenn bei diesem Unternehmen anscheinend nicht einmal genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, um eine normal übliche Personalsuchanzeige schalten zu können.
 

Muzel

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Ich würde bei Interesse an der Stelle anrufen.
 

JulieOcean

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Sollte ich da mal anrufen und nachfragen, ob die Anzeige von ihnen stammt und dem Ansprechpartner erfragen oder ist das allgemein suspekt?
Nö, warum sollte das suspekt sein? Wenn dich die Stelle interessiert - fragen kostet ja nichts.
Eine gewisse Skepsis ist aber sicher anzuraten.
 

Muzel

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Manchmal ist google sehr hilfreich, wenn man die e-Mail Adresse kennt.
 

humble

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Falls es um "Finanzdienstleistungen" geht, sprich Annahme von Einzahlungen und Weiterleitung an den "Auftraggeber", dürfte klar sein, um was es geht. Solche Anzeigen tauchen massenweise auf :doh:
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Auf eine Stellenangebotsanzeige einer Firma, worin nicht einmal der kompletten Firmennamen inkl. Adresse und Telefonnummer aufgeführt worden ist, würde ich mich nicht gar nicht erst bewerben.

Das ist - sorry - völlig falsch.

Mir ist persönlich ein relativ großes und seit Jahren existierendes Hotel in einer hessischen Ferienregion bekannt, das kürzlich zwangsversteigert wurde. Der bisherige Besitzer war ein wenig schnarchnasig und hat den Laden an die Wand gefahren.

Die neuen Besitzer sind Eigentümer mehrere Immobilien und haben in der örtlichen Tageszeitung eine Kleinanzeige geschaltet. Ja, nur mit einer Mail-Adresse. Dort wird Personal für alle Bereiche gesucht.

Wer glaubt, eine halbseitige Stellenanzeige würde mehr Sinn machen, ist nicht so ganz auf der Höhe der Zeit.
 

Kerstin_K

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Muss janicht gerade eine halbe Seite sein, aber eine Anschrift wäre doch nicht schlecht.
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Birt1959

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Meine Erfahrung lehrt mich, solche Anzeigen zu ignorieren. Natürlich gibt es etliche Arbeitgeber*innen, die in ihren Stellenanzeigen lediglich die Mailadresse angeben und trotzdem seriös sind.

Aber diese Firmen bzw. Einrichtungen schreiben wenigstens: "Wir, die XY GmbH, suchen... oder im Kundenauftrag suchen wir..." In dem Fall kann man die Adresse wunderbar mit oder ohne Google suchen. Da weiß man*frau, wen oder was man*frau vor sich hat. :cheer2:

Wenn aber sowohl die Firmenbezeichnung als auch eine Adresse fehlt und die Anzeige im Anzeigenblatt anstelle der Tageszeitung erscheint, ist die Firma meiner Erfahrung nach kurz vorm Bankrott. Da kann man*frau sich dann ausrechnen, wie lange man*frau den Job hat.

Ansonsten: wenn ein*e Unternehmer*in eine bankrott gegangene Firma übernimmt und nicht direkt als Personalsuchende*r auftreten will, gibt's die heißgeliebte Arbeitsagentur. Die tritt ja schließlich auch als Personalvermittlung auf und meines Wissens ist auch für Arbeitgeber*innen das Angebot gratis. Natürlich tummeln sich auch genügend Personalvermittler*innen auf dem Markt, bei denen der*die Kund*in sich zunächst ja nicht outen muss. Nur kosten diese Vermittlungsfuzzis einiges...
 

Birt1959

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Wozu? Wer bewirbt sich denn noch per Briefpost?

In vielen Jobs soll man*frau sich schriftlich oder per Mail bewerben. Zu einem Bewerbungsanschreiben gehört nicht nur die Adresse des/der Bewerber*in, sondern auch die der Firma, bei der man*frau sich bewirbt. Und zwar unabhängig vom Versandweg. :icon_exclaim:

@admin Ich hab nicht bemerkt, dass zwischen den beiden Beiträgen kein Mensch was schrieb. Sorry
 

Kerstin_K

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Man braucht ja schonmal die Anschrift des Arbeitsortes.

Ich will die vor der Bewerbung wissen um zu prüfen. Ob ich da ueberhaupt hinkomme.
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erwerbsuchend

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Was hat TE nun zu dieser Stellenanzeige recherchiert? Was haben mögliche Telefonate ergeben? Ist der AG nun bekannt?
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Aber diese Firmen bzw. Einrichtungen schreiben wenigstens: "Wir, die XY GmbH, suchen... oder im Kundenauftrag suchen wir..." In dem Fall kann man die Adresse wunderbar mit oder ohne Google suchen. Da weiß man*frau, wen oder was man*frau vor sich hat. :cheer2:

In dem mir bekannten Fall wurde in der Anzeige der Name des Hotels mit Ort genannt. Dazu eine Mail-Adresse. Sogar noch eine, bei einem kostenlosen Anbieter.

Wenn man ein wenig clever ist, konnte man über die Adresse problemlos herausfinden, daß es sich um eine Immobilienfirma in Berlin handelt, die bereits zahlreiche Hotels betreibt.

Ein in der Region völlig unbekannter Name würde auch Interessenten wenig sagen. Außerdem: die Gastro-Branche ist schnellebig. Ist eigentlich egal, wer Arbeitgeber ist. Hauptsache, er zahlt zuverlässig und gut. In der Region, von der ich spreche, gibt es kaum Arbeitslosigkeit. Wenn sie zu wenig zahlen, geht da sowieso niemand hin.
 

Mona Lisa

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Aufgrund der E-Mail Adresse habe ich die verschiedenen Adressen in meinem Kreis (AG sucht Bewerber aus meinem Kreis) gegoogelt. So clever war ich schon.

Die Adressen waren komischerweise aus meiner Stadt, die Telefonnummern aber aus einer anderen.

Eine Homepage existiert auch noch nicht, vielleicht eine neue Firma. Es ist keine ZAF und wohl auch kein Call-Center.

Angerufen habe ich noch nicht bei den beiden Adressen, da ich erst Eure Meinung hören wollte.

LG

Mona Lisa
 

Birt1959

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In dem mir bekannten Fall wurde in der Anzeige der Name des Hotels mit Ort genannt. Dazu eine Mail-Adresse...

Tja, @Sabattical, es gibt auch Unternehmen außerhalb der Gastrobranche, die Pleite gehen und wo jemand anders die Firma unter diesem Namen weiterführt. Diese "Neuen" wollen vielleicht erst einmal nicht direkt als Nachfolger erkannt werden und benutzen halt so Personalvermittlungsheinis als Anlaufstelle.

Im Beitrag ging es doch um die Seriosität und die sehe ich zumindest bei Mailadressen wie job1(at)xy.de nicht gegeben. In den Fällen, die mir bekannt sind, bei denen bei kurzem Inseratstext lediglich eine Mailadresse angegeben wurde und die Stelle in so Anzeigenblättchen inseriert wurden, hatten die Bewerber*innen im Falle der Einstellung den Job nicht lange. Da war der Pleitegeier schneller.

Natürlich kann ein Unternehmen lediglich eine Mailadresse anstelle der Chiffre in der Anzeige angeben und trotzdem seriös sein. Nur findet man solche Anzeigen dann eher doch in der Tageszeitung. Wie man in so einem Fall die Anschrift des Adressaten im Brief gestaltet, bleibt der Fantasie überlassen. Blöd ist es auf alle Fälle.

Den Arbeitsort wird man/frau vielleicht nicht herausfinden, denn wenn der/die Inserent*in eine ZAF oder ein PV ist, wird die Adresse des Kunden est herausgegeben, wenn eine Anstellung sicher ist. In dem Fall "klopfen" die ZAF und PV aber im Bewerbungsgespräch den/die Bewerber*in dahingehend "ab"...
 

Mona Lisa

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Ich habe jetzt mit der Firma telefoniert. Der Inhaber nannte mich "gerissen"(?) da ich seine Telefonnummer im Internet herausgefunden habe.

Er habe bis jetzt sechs oder sieben Bewerbungen (seit dem 15.11.!) erhalten. Aber die waren nichts, eine Bewerberin habe er eingeladen, die habe aber nicht mehr geantwortet.

Ich wollte ihm schon fast sagen, daß es kein Wunder sei, wenn er so wenig Resonanz erhalte, wenn er die Anschrift seiner Firma verschweigt. Ich habe es dann doch sein lassen.

Die Stelle kommt wegen des langen Anfahrtsweges für mich eh nicht in Frage, da es nur eine Teilzeitstelle ist und ich zweieinhalb Stunden täglich unterwegs wäre.

Er meinte dennoch, ich könne mal vorbeikommen, wenn ich Zeit hätte. Außerdem plane er evtl. einen Umzug in meine Stadt. Daher sollte ich ihm meine Kontaktdaten per E-Mail hinterlassen, falls ich dann noch Interesse hätte.

Ich weiß nicht. Das alles kommt mir spanisch vor, zumal er keine Bewerbungsunterlagen von mir wollte.

Was meint Ihr? Soll ich mich mal vorstellen oder zumindest meine Kontaktdaten zukommen lassen?

LG

Mona Lisa
 

Kerstin_K

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Das würde ic nach Bauchgefühl entscheiden, gerade als Frau. Aber Wenn Du ihm Deine Mailaddi gibst, kann eigentlich nicht viel passieren, notfalls gibt es SPamfilter und eine Löschtaste.

Telefonnummer oder Anscgrift bkäme er von mir nicht.
 

Mona Lisa

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Vielen Dank für Deine Antwort, Kerstin.

Zum Thema Frau:

Ich habe mich mal bei einer Ein-Mann-Firma telefonisch blind beworben und bin mit einer vollständigen Bewerbungsmappe beim Vorstellungsgespräch angetanzt. Da meinte der Herr, das Photo (vom Profi) sei nicht so toll, ich sehe in Wirklichkeit viel besser aus. Er sei Hobbyphotograph und könne viel bessere Photos von mir machen. Ich könne einen Termin mit ihm machen, auch wenn ich nicht bei ihm arbeiten würde.

Ich habe dankend abgelehnt, und mein Freund war richtig empört.

LG

Mona Lisa
 

Kerstin_K

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Naja, kommt drauf an, we der sonst so rüberkam. Fotografen haben ja manchmal ein gutes Auge dafür, woe sie jemanden optimal ins Bild setzen können. Alleine wäre ichda aber auch nicht hingegangen.

Ichhatte mal einen am Telefon, der wollte mich zwecks Vorstellungsgespräch unbedingt abends zum Essen einladen. Der war mir am Telefon so unsympathisch, das habe ich geleich abgelehnt.
 
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