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...habe ich Ihre Leistung vorläufig eingestellt...

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Nimrodel

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#1
Hallo...Schreck am Samstagnachmittag.
Wie immer verschickt die Arge derartige Post grundsätzlich zum Wochenende.

Aber zur Sache:

Ich habe vor einer Woche einen Minijob begonnen. Verdienst zwischen 150 - 250 Euro im Monat je nach Arbeitstagen schwankend.
Ich war letze Woche sofort bei der Arge und habe alles gemeldet, auch das vorraussichtliche Einkommen für November ( ca. 150 €), das erst am 15.12. ausgezahlt wird.
Habe alles schriftliche gleich vor Ort erledigt.
Die SB meinte, das vorraussichtliche Einkommen wird dann gleich angerechnet, Leistung läuft weiter, verrechnet wird, wenn ich die Einkommensbescheinigung habe ... also am 15.12..

Nun erhalte ich ein Schreiben der Arge, diesmal von einer anderen SB, dass ich ja nun eine Tätigkeit aufgenommen hätte und sie die Leistung bis zur endgültigen Klärung meiner Einkommensverhältnisse ab 01.12. eingestellt hat.:eek::eek::eek:

Der Monat hat nur noch ein paar Tage, die Miete, der Strom alles will bezahlt werden und die stellt einfach die Leistung ein, obwohl ersichtlich ist, dass ich höchstens 150 Euro verdienen werde und die auch erst mitte Dezember bekomme???!!!

Was soll ich tun? Ist diese Vorgehensweise rechtens?
Alle Papiere liegen bei der Arge, eine Verdienstbescheinigung kann ich doch jetzt noch nicht einreichen, weiß ja selber nicht, wieviel ich diesen Monat tatsächlich noch arbeite und somit verdiene.

Nimrodel
 
E

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#2
Am Montag gleich persönlich hin zur Arge, am besten mit Zeugen, und das klären. Nicht abwimmeln lassen, notfalls Vorgesetzten verlangen !!!

Was anderes bleibt dir nicht übrig, Freitag ist ja schon Monatsletzter.
 

Nimrodel

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#3
Am Montag gleich persönlich hin zur Arge, am besten mit Zeugen, und das klären. Nicht abwimmeln lassen, notfalls Vorgesetzten verlangen !!!

Was anderes bleibt dir nicht übrig, Freitag ist ja schon Monatsletzter.
Zeugen habe ich leider keinen, der mitgehen kann am Montag. Muss da alleine hin.
Freitag ist Zahltag...eben...deshalb hab ich jetzt Angst, dass ich Miete und alles nicht bezahlen kann.

Hab jetzt eben auch noch bei meinem Anwalt angerufen. GSD war er im Büro, oder hatte Rufumleitung drin.
Der ist am Montag auch nicht da, aber ich hab ihm das Schreiben gemailt und er macht gleich was fertig, so dass die Arge am Montag früh gleich das Fax vom Anwalt erhält.

Dürfen die denn einfach die Leistung einstellen, obwohl ersichtlich ist, dass es sich um einen Minijob handelt und das Einkommen gerade mal etwas über den Freibetrag liegt?

Bei meinem letzten Minijob wurde im Folgemonat verrechnet und nichts eingestellt.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Nach meiner Ansicht gibt es für die Einstellung keinen Grund. Du bist weiterhin bedürftig, deinen Mitwirkungspflichten bist du auch nachgekommen. Die verspätete Abgabe der Verdienstbescheinigung hast du nicht zu verantworten.
 
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#5
Hallo...Schreck am Samstagnachmittag.
Wie immer verschickt die Arge derartige Post grundsätzlich zum Wochenende.

Aber zur Sache:

Ich habe vor einer Woche einen Minijob begonnen. Verdienst zwischen 150 - 250 Euro im Monat je nach Arbeitstagen schwankend.
Ich war letze Woche sofort bei der Arge und habe alles gemeldet, auch das vorraussichtliche Einkommen für November ( ca. 150 €), das erst am 15.12. ausgezahlt wird.
Habe alles schriftliche gleich vor Ort erledigt.
Die SB meinte, das vorraussichtliche Einkommen wird dann gleich angerechnet, Leistung läuft weiter, verrechnet wird, wenn ich die Einkommensbescheinigung habe ... also am 15.12..

Nun erhalte ich ein Schreiben der Arge, diesmal von einer anderen SB, dass ich ja nun eine Tätigkeit aufgenommen hätte und sie die Leistung bis zur endgültigen Klärung meiner Einkommensverhältnisse ab 01.12. eingestellt hat.:eek::eek::eek:

Der Monat hat nur noch ein paar Tage, die Miete, der Strom alles will bezahlt werden und die stellt einfach die Leistung ein, obwohl ersichtlich ist, dass ich höchstens 150 Euro verdienen werde und die auch erst mitte Dezember bekomme???!!!

Was soll ich tun? Ist diese Vorgehensweise rechtens?
Alle Papiere liegen bei der Arge, eine Verdienstbescheinigung kann ich doch jetzt noch nicht einreichen, weiß ja selber nicht, wieviel ich diesen Monat tatsächlich noch arbeite und somit verdiene.

Nimrodel
Ab zur ARGE und da noch einmal vorsprechen. Ich empfehle Ihnen eine Brille wenn sie die Schrift nicht mehr lesen können, entweder wird das Geld fertig gemacht und überwiesen oder ich bin am 1.12 da und das ohne Anmeldung. Ist nämlich die neuste Schikane. Geld einfach einzu behalten für das, das man arbeiten will.
 

Nimrodel

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#6
Nach meiner Ansicht gibt es für die Einstellung keinen Grund. Du bist weiterhin bedürftig, deinen Mitwirkungspflichten bist du auch nachgekommen. Die verspätete Abgabe der Verdienstbescheinigung hast du nicht zu verantworten.
Leider bin ich meinen Mitwirkungspflichten zu früh nachgekommen. Hätte ich die Meldung nach dem 20. gemacht, wäre das Geld schon unterwegs gewesen.
Ich weiß überhaupt nicht was das nun soll.
Die wissen schon, warum sie derartigen Post zum Wochenende schicken...damit man sich schön abgeregt hat bis Montag.
 

waldau

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#7
TIPP: ... auf Barzahlung/Vorschuss am Ender der Woche bestehen da der Computer/die Zahlungsanweisung nach Nürnberg wohl nicht mehr umgestellt werden kann !!
 

Nimrodel

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#8
TIPP: ... auf Barzahlung/Vorschuss am Ender der Woche bestehen da der Computer/die Zahlungsanweisung nach Nürnberg wohl nicht mehr umgestellt werden kann !!
Ja, so muss ich das wohl machen. Also erstes statte ich der Arge am Montag einen Besuch ab. Das Fax vom Anwalt dürfte dann auch schon eingetroffen sein.
Auf die Erklärung bin ich gespannt...und auf Freitag auch.

...Eigentlich ist Montag Schulfreier Tag und ich wollte mir mit dem Lütten einen schönen Tag machen...
 

heuschrecke

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#9
Also ich kenne das Problem von einem Bekannten. Der hat einen Callcenterjob angefangen und das natürlich gleich pflichtbewusst der Arge mitgeteilt (Arbeitsvertrag vorgelegt in dem ausdrücklich als erster Zahlungstermin der 20 des Monats steht).

Nach Vorlage meinte der FM, dass der "Kunde" damit nicht mehr berechtigt sei und also die Leistungen sofort eingestellt würden.

Erst ein ausführlicher Antrags-Brief und eine erneute dringende persönliche Vorsprache führten dann schliesslich dazu, dass erstmal normal weiter gezahlt wurde, und er nun die Gehaltsabrechnung zur Verrechnung vorlegen muss.

Fazit: Ich glaub, die sind einfach nur etwas unfähig; mit etwas Hilfe aber durchaus (begrenzt) lernfähg... :icon_twisted:
 
E

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#10
Mal eine wichtige Frage, kenne mich nicht so aus.
Wäre er nicht auch seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen, wenn er auf die Verdienstbescheinigung gewartet hätte (Gehalt würde ja erst am 15.12. zufließen) und erst mit Abgabe dieser den Job angezeigt hätte?
 
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ExitUser

Gast
#11
Mal eine wichtige Frage, kenne mich nicht so aus.
Wäre er nicht auch seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen, wenn er auf die Verdienstbescheinigung gewartet hätte und erst mit Abgabe dieser den Job angezeigt hätte?
Die Arbeitsaufnahme muss unverzüglich angezeigt werden.
 
E

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#12
Okay, danke. Das ist ja wirklich blöd für ihn.
Na ja, da kann man nur etwas Geld zur Überbrückung weg legen, sonst sieht man alt aus, bis das geklärt ist.
 

dolphin46

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#13
Wenn du bei denen was vorlegen mußt, egal was, dann lass es dir bestätigen. Ich mache das nur so. Habe letztens eine Bestätiung selbst erfasst und mir die von der ARGE Tante unterschreiben und abstempeln lassen. Ohne, läuft bei mir gar nichts.

Gruss dolhin
 

Nimrodel

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#14
Geklärt

Die Sache ist geklärt.
War ein Formfehler der Arge, weil die mit ihren eigenen Schriftstücken und Satzbausteinen nicht umgehen können.
Den Text mit der sofortigen Leistungseinstellung hätte sie aber wenigstens durchstreichen können, wenn er schon nicht im PC zu entfernen ist.
Was mir die SB mit dem Schreiben sagen wollte:
Sie rechnet mein vorläufig geschätzes Einkommen schon mal an und nach Einreichung der Verdienstbescheinigung bekomme ich die offizielle Änderung mit Abrechnung.
Weil ich das so eh schon wusste, hätte sich sich den Schrieb echt sparen können und mein WE wäre ruhiger verlaufen:icon_dampf:

Gruß
Nimrodel
 
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