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Habe ich einen Anspruch auf Weiterbildung?

Biene72

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Hallo zusammen,

ich bewerbe mich seit Beginn meiner Arbeitslosigkeit jeden Monat auf mindestens zehn Stellen. Bisher leider ohne Erfolg. Mitte August läuft das Jahr ALG I aus.....ich habe nun Panik, da ich keinen Anspruch auf weitere Leistungen habe. Meinen Sachbearbeiter habe ich um eine Weiterbildung gebeten, da ich ja scheinbar so nicht zu vermitteln bin. Leider ohne Erfolg, mit der Aussage, eine Weiterbildung bekäme ich nur Stellenspezifisch, wenn mir eine Jobzusage vorliegt, und dazu eine Maßnahme notwendig ist.....ich frage mich was das soll. Im übrigen könne ich ja, da ich vor meiner Arbeitslosigkeit wegen Depressionen krankgeschrieben war, versuchen, die EU Rente zu bekommen.....

Würde ich ja sogar, aber wer bitte soll mir denn da weiterhelfen????

LG
Biene72
 

wolliohne

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so ist es leider,

Ansprüche waren gestern.
Würde aber schriftl.noch einmal sämtliche Hebel in Bewegung setzen,
sonst bleibt evtl.nur die Selbstständigkeit oder Frührente.

Viel Glück
 
G

Gast1

Gast
Im übrigen könne ich ja, da ich vor meiner Arbeitslosigkeit wegen Depressionen krankgeschrieben war, versuchen, die EU Rente zu bekommen.....

Würde ich ja sogar, aber wer bitte soll mir denn da weiterhelfen????
Um die EU-Rente bewilligt zu bekommen, müsste ein ärztliches Gutachten der Rentenversicherung vorliegen, das eine Nichterwerbsfähigkeit Deiner Person bescheinigt.

Liegt Dir so ein Gutachten vor?

Falls ja: Antrag auf EU-Rente stellen bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Falls nein: eine medizinische Reha bei der DRV beantragen. Im Rahmen einer medizinischen Reha wird die (Nicht-)Erwerbsfähigkeit festgestellt. Bei festgestellter Nichterwerbsfähigkeit sollte es meiner Meinung nach sinnvoll sein, die EU-Rente zu beantragen.
 
G

Gast1

Gast
Nachtrag: ich glaube, wenn im Gutachten der DRV drinsteht, dass man nicht mehr als 3 h pro Tag arbeiten kann, dann macht der Antrag auf eine EU-Rente Sinn.
 

Biene72

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Danke für eure Antworten. Da noch kein Gutachten vorliegt, kann ich leider auch noch nichts einreichen. Ich habe morgen einen Termin beim Psychologen. Der arbeitet in seiner Praxis auch mit einem Arzt zusammen, der als Gutachter tätig ist. ..mal sehen was die sagen.

Biene72
 

Caso

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Danke für eure Antworten. Da noch kein Gutachten vorliegt, kann ich leider auch noch nichts einreichen. Ich habe morgen einen Termin beim Psychologen. Der arbeitet in seiner Praxis auch mit einem Arzt zusammen, der als Gutachter tätig ist. ..mal sehen was die sagen.

Biene72
Bitte beachte, daß DEINE Psychologen und Ärzte solche (amtliche) Gutachten nicht erstellen können.
Die können nur für dich attestieren.
Gutachten über Erwerbsminderung können nur von Amtsärzten gemacht werden.
Wegen Depressionen erwerbsgemindert oder ganz erwerbsunfähig eingestuft zu werden, ist ziemlich schwierig.
Immerhin schaffst du es doch jetzt, dich 10 x im Monat auf diverse Stellen zu bewerben und sogar um Weiterbildung zu fragen.

Wenn du kein Einkommen aus einer Beschäftigung findest und dein ALG1 ausläuft, schließt sich auf Antrag zunächst Alg2 an.
Parallel kann therapeutisch oder ärztlich behandelt werden.
 

Hainbuche

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mit der Aussage, eine Weiterbildung bekäme ich nur Stellenspezifisch, wenn mir eine Jobzusage vorliegt, und dazu eine Maßnahme notwendig ist...
Drehen Sie die Argumentation doch mal um: Welcher AG gibt denn im Vorfeld eine feste Zusage und wartet dann mit der Einstellung, bis der Wunschkandidat seine Weiterbildung erst noch antritt und dann hoffentlich mit Erfolg beendet?

Ich weiß zwar nicht, welche Form der Weiterbildung Ihnen vorschwebt, aber könnte es vielleicht helfen, Ihrem SB das eine oder andere Stellenangebot zu präsentieren, in dem zu sofort gesucht wird (Vorteil Arbeitsloser gegenüber Berufstätigen, die wg. Kündigungsfrist nicht sofort abkömmlich sind), und auf die Sie sich gerne bewerben würden, aber keine Erfolgsaussichten haben, weil Ihnen ein bis zwei Muß-Qualifikationen fehlen?
 

Biene72

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Caso, ALG II Anspruch habe ich nicht, da mein Mann entsprechend verdient und wir in einem Eigenheim leben.....

Hainbuche, eine solche Taktik habe ich versucht, der Sachbearbeiter war jedoch komplett unbeeindruckt. Er bleibt bei seinem Standpunkt....erst Stellenzusage, dann Fortbildung.....was leider wie Du schon ausgeführt hast komplett an der Realität vorbei geht.

Dass mein Psychologe und der dazugehörige Gutachter mir das nicht attestieren können sit klar, aber ich denke, wenn die beiden eine realistische Chance sehen, dann besteht sie auch, weil das halt deren tägliches Brot ist...die Einschätzung dürfte reell sein.

Biene72
 

Hainbuche

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eine solche Taktik habe ich versucht, der Sachbearbeiter war jedoch komplett unbeeindruckt. Er bleibt bei seinem Standpunkt....erst Stellenzusage, dann Fortbildung...
Aha, dann noch eine Idee, wenngleich mit geringerer Erfolgsaussicht: Offensiv in Bewerbunsschreiben angeben, daß der Erwerb ggf. fehlender Qualifikationen sehr wahrscheinlich durch die Arbeitsagentur gefördert würde und somit nicht zu Lasten des Arbeitgebers ginge.

Ansonsten: Einfach mal hoffen, daß der zuständige Sachbearbeiter wechselt. Kann ja auch mal vorkommen.
 

Biene72

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Hallo Hainbuche,

auch die Offensive in der Bewerbung habe ich hinter mir......mit einem geringen Erfolg.....ich hatte letzte Woche ein Vorstellungsgespräch.....mal sehen wie das weitergeht.

Das Schlimme an der Sache ist, dass ich nicht weiß, wenn ich einen neuen Job bekomme, ob ich das durchhalte. Ich hatte in meinem alten Job soviel mit Mobbing etc. zu tun und wurde dann während meiner Krankheit gekündigt. Danach habe ich ein Praktikum zur Aufstockung des ALG I angenommen, 14 Stunden auf 2 Tage/Woche verteilt......mittlerweile ist es wieder so, wie zuletzt in meinem alten Job...ich habe Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit wenn der Tag gekommen ist, an dem ich arbeiten gehe...immer wieder kommt das alles hoch, und dann in Verbindung mit der Angst, was ab Mitte August passiert, wenn das ALG I ausläuft und kein Anspruch auf ALG II besteht. Das macht mich fertig.....ich hoffe, morgen beim Psychologen Hilfe oder einen Impuls zu erhalten, wie es weitergehen kann/soll. Der Sachbearbeiter im Arbeitsamt hat vorgeschlagen, wenn das alles so schlimm sei, dann könne ich mich ja eine Zeit krankschreiben lassen.....aber das zögert doch nur alles raus, oder sehe ich das falsch???

Biene72
 

Hainbuche

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ich hoffe, morgen beim Psychologen Hilfe oder einen Impuls zu erhalten, wie es weitergehen kann/soll. Der Sachbearbeiter im Arbeitsamt hat vorgeschlagen, wenn das alles so schlimm sei, dann könne ich mich ja eine Zeit krankschreiben lassen.....aber das zögert doch nur alles raus, oder sehe ich das falsch???

Biene72

Hallo Biene72,

eine längerfristige Krankschreibung kann, falls ich da richtig liege, insofern von Vorteil sein, als Sie nach 6 Wochen Krankheit Krankengeld beziehen und während des Bezugs von Krankengeld keine ALG-I-Bezugsdauer angerechnet wird. Aber ob das wirklich so stimmt, sollen lieber die Experten in diesen Angelegenheiten (zu denen ich mich nicht zählen würde) bestätigen oder berichtigen.

Da ich nicht weiß, welche weitere Lebensplanung ihrem Hauptwunsch entspricht (Rente oder Rückkehr in die Berufstätigkeit), weiß ich auch nicht, ob die folgende Idee Ihnen helfen könnte:

Ein Psychologe wird höchstwahrscheinlich entweder in seiner Diagnose dem Wunsch des Patienten (Chance auf Rente o. ä.) folgen oder ggf. den Patienten als Drückeberger ansehen und ihn für arbeitsfähig halten.

In beiden Fällen wird er es also grundsätzlich unterstützen, wenn der Patient (wieder) arbeitsfähig sein will.

Wie wäre es denn, wenn der Psychologe es befürwortet, daß der Patient zur Wiedererlangung der psychischen Stabilität in der Arbeitswelt eine Wiedereingewöhnung in einem geschützten Raum durchläuft, z. B. in Form einer mehrmonatigen beruflichen Bildungsmaßnahme, in der nicht nur neue Fertigkeiten erlernt werden, sondern als positiver Nebeneffekt der Umgang mit "Kollegen" (anderen Teilnehmern) und "Vorgesetzten" (Lehrkräften) trainiert wird? Versuchen könnte man es zumindest.
 

Biene72

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Hainbuche, Deine Idee ist gar nicht schlecht. Ich bin nur im Moment hin und hergerissen. Einerseits möchte ich wieder arbeiten, keine Frage. Andererseits habe ich Angst davor, es nicht zu schaffen.....und dann hätte ich keine Ansprüche mehr, was finanziell für mich das Aus bedeuten würde. Über eine Krankschreibung kann ich da Problem herauszugeben um vielleicht nach einer vernünftigen Therapie dann soweit zu sein, einen neuen Arbeitsplatz dann auch ausfüllen zu können, ohne meine gesundheitlichen Probleme. ....ich warte mal den morgigen Termin ab und berichte dann weiter...

Biene72
 

Biene72

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Das ist zwar ätzend Deine Lage, aber Panik?
Ja, auch wenn du dir das vllt. nicht vorstellen kannst. Wir haben 20 Jahre lang gut mit 2 Leuten verdient. Unser Lebensstandard ist darauf ausgelegt, auch was Finanzierungen etc. angeht. Und wenn dir dann ein Gehalt wegbricht ist es nicht leicht. Wenn dann aber auch ALG 1 ausläuft, dann ist das keine beruhigende Situation. .....
 

Biene72

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Ich war übrigens heute zum Erstgespräch, das ein Allgemeinmediziner geführt hat, da er bei der Kasse die Kostenübernahme beantragen muss. Er hat mir dann einen Kontakt zur Psychologin vermittelt. Ich soll mir nun in 2-3 Gesprächen ein Bild machen ob es passt oder ein anderer Ansprechpartner her muß. ....

Biene72
 

noillusions

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So genau stand das da nicht, mit Lebensstandard, Finanzierungen...
Wenn die Hütte nicht abbezahlt ist kann das natürlich anders aussehen.
 

Caso

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Caso, ALG II Anspruch habe ich nicht, da mein Mann entsprechend verdient und wir in einem Eigenheim leben.....
Oh, schön.
Das konnte ich nicht wissen.
Daß ihr in einem Eigenheim lebt, ist zwar nicht relevant, aber trotzdem schön für euch.
Dann bleibt mir nur noch:
Du wirst nicht in das finanzielle AUS fallen und solltest nicht jetzt schon Panik aufbauen, weil dein ALG im August endet.

Die Therapie solltest du aber auf jeden Fall machen, schon für dich ganz allein und nicht nur wegen eines Jobs.

Vielleicht ist eine Weiterbildung für dich gar nicht das Gelbe vom Ei?
So, wie du schreibst, hast du bei jedem Arbeitsangebot Angst, daß es wieder zu Mobbing und extremen Streß führen könnte.
Das könnte leider auch dann NACH einer Weiterbildung so sein.
Vielleicht denkt dein Vermittler in diese Richtung und will die Kosten gleich sparen??

Die Arbeitsagentur vergibt für Arbeitslose, die älter sind und/oder Vermittlungshemmnisse haben, auch sog. Eingliederungszuschüsse an Firmen.
Hat dein Vermittler schon einmal über solche Möglichkeiten gesprochen ODER hast du ihn danach gefragt?

Teilzeitbeschäftigung? Angedacht?
 

Biene72

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Den Eingliederungszuschuss hat er mir als Option genannt und ich habe dies auch letzte Woche in einem Vorstellungsgespräch angemerkt. Teilzeit ist eine gute Alternative, die ich auch bei den Bewerbungen schon berücksichtigt habe. Ich setze jetzt alles Hoffnung in die ersten Therapiegespräche und hoffe, dass sich bis Mitte Juli etwas positives ergibt. Sonst nehme ich das Angebot des Arztes von heute morgen an und melde mich erstmal krank. Damit kann ich erstmal noch etwas Zeit gutmachen.

Biene72
 

evelyn62

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Mach das. Lass dich krankschreiben. Dann bist du aus dem Druck erstmal draussen. Mir gings ähnlich wie dir. Jahrelang zu zweit verdient, einiges erspart, dann verlor ich meine Stellen in immer kürzeren Abständen, weil ich mir auch selber Druck machte, es besonders gut machen zu müssen, damit ich nicht wieder entlassen werde.
Das hat letztendlich dazu geführt, dass ich gar nicht mehr arbeiten kann. Ich fang schon bei dem Gedanken an ein Vorstellungsgespräch an zu heulen.
ich bin jetzt krank geschrieben, mache eine Therapie und bekomme "ambulante psychiatrische Pflege", alternativ hätte ich in die Klinik gemusst. Jetzt bekomme ich Krankengeld, die Zeit wird nicht auf ALG 1 angerechnet. Langsam gehts aufwärts...
 

Biene72

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Danke Evelyn...das tut gut zu hören, dass man nicht allein so dasteht.....
 

Biene72

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So...ich bin krank geschrieben und warte auf einen Termin beim Psychologen. Parallel hat mich mein Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit angerufen um zu hören ob und wenn ja welche Umschulung ich machen möchte. Ich habe ihm eben per Mail drei Sachen mitveteilt, die ich mir zutraue. Mal sehen, ob ich eine Chance habe. Ich glaube das täte gut so wieder Fuß zu fassen....

Biene72
 

Biene72

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Der Psychologe hat eine Anpassungsstörung diagnostiziert.....ob ich eine Umschulung genehmigt bekommen kann erfahre ich am 24.6. da mein Sachbearbeiter in Urlaub ist. Im Moment bin ich noch krankgeschrieben. Wenn ich über die 6 Wochen hinaus krank wäre, würde sich mein ALG1 Anspruch entsprechend "nach hinten" verschieben und nicht am 15.8. auslaufen. Wenn eine Umschulung genehmigt würde, könnte sie am 1.10. beginnen. Sehe ich das richtig, dass ich also im Prinzip eine weitere Krankmeldung vorlegen muss, um am 1.10. noch ALG1 berechtigt zu sein? Und ist es richtig, dass das ALG 1 dann für die Dauer der Maßnahme weiter gezahlt würde? Wenn ja könnte saß die Lösung für mich sein, mein Psychologe hält nämlich einen geregelten Ablauf über einen längeren Zeitraum für mich für eine gute Idee um die Anpassungsstörung in den Griff zu bekommen. ...

LG
Biene72
 

MisterKnister

Neu hier...
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Ich weiß jetzt nicht wie das bei den Arbeitsämtern genau ist.

Ich vermute, das Dich derzeit Dein Hausarzt krank geschrieben hat?

Im Normalfall, erfolgt nach 6 Wochen Krankheit der Gang zum Amtsarzt. Ob Dich dieser weiterhin krank schreibt, bliebe damit abzuwarten. Da nach 6 Wochen die Krankenkassen weiter aufkommen müssen.

Wie das im Bezug mit ALG I oder ALG II sich genau verhält, weiß ich nicht. Es würde für mich zumindest erklären, warum damit Dein Leistungsbezug von ALG I sich nach hinten verschieben würde.
 

Biene72

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Genau. Im Moment hat der Hausarzt mich krankgeschrieben mit der Diagnose des Psychologen....mal abwarten was nach den 6 Wochen kommt....
 

Biene72

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Heute morgen (meine 1. Krankschreibung reicht bis heute) ruft mich meine Krankenkasse an. Ich sei ja schon länger krank. Ob denn wohl abzusehen sei wie lange noch, denn am 28.6. Ende ja die Lohnfortzahlung. Ich sage wahrscheinlich noch länger, muss aber gleich zum Arzt. Sie fragt nach weil ich ja einen Antrag auf Psychologische Behandlung gestellt hätte ob schon Sitzungen gewesen seien. Ich sage ja eine. Bekommen Sie Medikamente? Ich: Nein. Sie: warum nicht? Ich: keine Ahnung. Ich bin kein Arzt. Hallo? Was soll das? Noch müssen sie nicht zahlen. ...warum nerven die mich jetzt schon?

Sorry. Das musste raus

LG
Biene72
 

0zymandias

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Nochmal zur Titelfrage hinsichtlich Weiterbildung: Radio Eriwan sagt, dass es im Prinzip geht. :biggrin:

Damit meine ich diesen Weg: http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/119011-hartz-iv-moeglicher-anspruch-weiterbildung.html

Das wäre meiner Meinung nach im besten Fall ein langfristiges Projekt. Stellenanzeigen zusammensuchen, in denen eine spezielle Weiterbildung gesucht wird.
Dementsprechend schriftlich und nachweislich diese Weiterbildung beantragen und dann zu dem ablehnenden Bescheid in Widerspruch gehen.
 

Biene72

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So...weitere Krankmeldung bis 30.6. und den Hinweis des Arztes, dass ich die Krankenkasse bei erneutem Anruf an ihn verweisen soll.

Biene72
 

Biene72

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Heute hatte ich einen Termin bei meinem Sachbearbeiter.

Eine Umschulung gibt es nur für Leute, die seit mindestens 4 Jahren arbeitslos sind. Ich kann doch nicht noch 3 Jahre zuhause sitzen bin man mir dann eine Umschulung finanziert?! Was soll das denn?

Zumal ich einen Beruf erlernt habe, der nicht anerkannt ist...ich habe eine Beamtenausbildung. Keine IHK Prüfung nichts.....

Aber eine IHK Prüfung kann ich -wenn die IHK das genehmigt- machen...Da soll ich mal nachfragen, dann würde man mir ggf. einen Vorbereitungskurs auf die Externenprüfung zum Industriekaufmann genehmigen.....Die Prüfung der IHK, ob man mich zuläßt dauert ca. 4 Wochen. Dann haben die Kurse eh alle schon begonnen......

Ich verstehe das alles nicht. Ich WILL arbeiten, ich WILL mich weiterbilden.....aber man läßt mich nicht......

Gruß
Biene72
 
E

ExitUser

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... Ich verstehe das alles nicht. Ich WILL arbeiten, ich WILL mich weiterbilden.....aber man läßt mich nicht......

Gruß
Biene72
So läuft das Geschäft!
Stelle einen schriftlichen Antrag, reiche ein Angebot von einem (möglichst zertifizierten) Träger ein und achte dabei darauf, dass der Umschulungsbeginn mind. ein halbes Jahr in der Zukunft liegt, würde ich jetzt mal spontan empfehlen.
 

0zymandias

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Schriftlich und nachweislich wäre besonders schön.
 

Texter50

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Du kennst aber auch die Berufsaussichten des Industriekaufmanns?
Die werden gerade bevorzugt über die AfA und das JC ausgebildet, statt der Floristen wie in den Jahren zuvor.
Da werden extrem viele Jobs nur noch über das ZAF-Gesindel angeboten, ob Dir das später zusagt?
Ich kenn das von nem Kumpel, der gerade ne Umschulung über das JC abgeleistet hat. Das Erstaunen meines Kumpels war groß, nach dem ersten Blick in die Jobbörse. :icon_motz:
 

Biene72

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Im Ursprung wollte ich ja eine zweijährige Umschulung. Diese bekommt man in Köln aber erst nach 4 Jahren Arbeitslosigkeit. Das einzige Angebot meines Sachbearbeiters war das der Übernahme eines Vorbereitungskurses auf die Externenprüfung. Und der Beruf, der meiner ehemaligen Tätigkeit am nächsten kommt ist leider der Industriekaufmann...mir wäre etwas anderes auch lieber gewesen....
 

Markus1977

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Du kennst aber auch die Berufsaussichten des Industriekaufmanns?
Die werden gerade bevorzugt über die AfA und das JC ausgebildet, statt der Floristen wie in den Jahren zuvor.
Da werden extrem viele Jobs nur noch über das ZAF-Gesindel angeboten, ob Dir das später zusagt?
Ich kenn das von nem Kumpel, der gerade ne Umschulung über das JC abgeleistet hat. Das Erstaunen meines Kumpels war groß, nach dem ersten Blick in die Jobbörse. :icon_motz:
Stimmt nach meiner Beobachtung aber nur zur Hälfte.

Industriekaufmann ist nicht der lachhafte Bürokaufmann.

Beim Industriekaufmann müssen die Ausbildungsbetriebe meines Wissens nach immernoch ihre Ausbildungsqualität nachweisen, bzw. werden regelmäßig von IHK und HWK kontrolliert.

Da gibts oder gabs zumindest diese Berichtsbögen (wars monatlich?), die die Ausbilder an die Kammer schicken müssen.
 

Caso

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Zumal ich einen Beruf erlernt habe, der nicht anerkannt ist...ich habe eine Beamtenausbildung.
Hast du denn in diesem Beruf gearbeitet, bis du arbeitslos wurdest?

Hinweis zur KK und Geld:
Du hattest geschrieben, Mitte August läuft ALG1 aus und Alg2 kriegst du nicht.
Seit etwa 20.5. bist du krank geschrieben.
Ist das jetzt noch so??? Oder hast du dich wieder arbeitsfähig/gesund schreiben lassen?
Die Agentur zahlt dir 6 Wochen ALG1 bei Arbeitsunfähigkeit/Krankschreibung.
So etwa um den 27.6. dürften die 6 Wochen um sein.
Dann leistet die Agentur nicht mehr.
Dann ist die KK dran mit Krankengeld, wenn du weiterhin arbeitsunfähig bist.
Die KK muß aber benachrichtigt werden. Die zahlen nicht von heut auf morgen.
Krankengeld ist dann 70% statt jetzt 60%.
(oder hast du besondere Beamtenregelungen nach Versorgungswerk etc?)


Du solltest dich nicht auf eine Umschulung versteifen.
Aber beantragen kannst du das natürlich.
Doch wie du hier gelesen hast, auch umgeschulte Arbeitslose finden ganz häufig keine Jobs.
 

Biene72

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Ich habe als Verwaltungsangestellte gearbeitet, die Stelle ist ursprünglich mal als Stelle für Industriekaufleute ausgeschrieben gewesen.....

Ich bin noch bis 30.06. krankgeschrieben und habe noch bis 22.07. diverse Maßnahmen und Arztbesuche vor mir, werde also bis dahin krank sein. Das Krankengeld habe ich schon beantragt, da das ALG1 nur noch bis morgen gezahlt wird.

Da meine Krankheit psychisch bedingt ist, werde ich das Angebot zur IHK Prüfung und Vorbereitungskurs der von der Arbeitsagentur gezahlt wird auf jeden Fall annehmen. Jeder Tag, der nicht im Trott der Arbeitslosigkeit vonstatten geht ist gut.

Ich frage mich nur noch folgendes:

1. Bekomme ich ALG1 während der 6 Monate Vorbereitungskurs?
2. Habe ich danach nochmal 4 Wochen Anspruch wie nach einer Umschulung?
3. Was ist, wenn ich dann in den 4 Wochen wieder krank werde? Bleiben da Ansprüche oder bekomme ich dann wieder Krankengeld?

Boah ist das alles kompliziert....
 

Texter50

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Stimmt nach meiner Beobachtung aber nur zur Hälfte.

Industriekaufmann ist nicht der lachhafte Bürokaufmann.

Beim Industriekaufmann müssen die Ausbildungsbetriebe meines Wissens nach immernoch ihre Ausbildungsqualität nachweisen, bzw. werden regelmäßig von IHK und HWK kontrolliert.

Da gibts oder gabs zumindest diese Berichtsbögen (wars monatlich?), die die Ausbilder an die Kammer schicken müssen.
Als reine Berufsausbildung im geordneten Ausbildungsbetrieb sicher.
Abgesehen davon, die Berichtsbögen lassen sich auch schön schreiben... :biggrin:
Aber: wenn es da um die Umschulung bei ner DAA oder so geht, soo dolle is das wohl nicht. Da liegt der Haken.
Die Umschüler sind oft älter und haben bei ner Amts-Umschulung schlechtere Bedingungen als in der reinen Praxisausbildung. :icon_motz:
IHK-ZUständigkeit, nicht bezogen auf den I-Kaufmann: wir haben in ner privaten Abendschule nen Kurs konzipiert, der hatte auch das IHK-Zertifikat. Ich glaube nicht, dass die da was von gesehen oder geprüft haben. Is traurich, aber wahr. :icon_hug:
 

Caso

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Ich frage mich nur noch folgendes:

1. Bekomme ich ALG1 während der 6 Monate Vorbereitungskurs?
2. Habe ich danach nochmal 4 Wochen Anspruch wie nach einer Umschulung?
3. Was ist, wenn ich dann in den 4 Wochen wieder krank werde? Bleiben da Ansprüche oder bekomme ich dann wieder Krankengeld?

Boah ist das alles kompliziert....
zu 1. Ich las, dein Anspruch auf ALG läuft Mitte August aus. Dann bleiben dir noch ALG-Ansprüche vom 26.6. bis Mitte August. Etwa 7 Wochen, nicht aber 6 Monate.
Ob es andere Leistungen für die IHK-Sache gibt, weiß ich nicht, aber die Agentur könnts dir sagen.
zu 2. keine Ahnung, weil 1.
3. keine Ahnung,
 

Markus1977

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Als reine Berufsausbildung im geordneten Ausbildungsbetrieb sicher.
Abgesehen davon, die Berichtsbögen lassen sich auch schön schreiben... :biggrin:
Aber: wenn es da um die Umschulung bei ner DAA oder so geht, soo dolle is das wohl nicht. Da liegt der Haken.
Die Umschüler sind oft älter und haben bei ner Amts-Umschulung schlechtere Bedingungen als in der reinen Praxisausbildung. :icon_motz:
IHK-ZUständigkeit, nicht bezogen auf den I-Kaufmann: wir haben in ner privaten Abendschule nen Kurs konzipiert, der hatte auch das IHK-Zertifikat. Ich glaube nicht, dass die da was von gesehen oder geprüft haben. Is traurich, aber wahr. :icon_hug:
Ich meine nur Damit, dass ich noch weiß, Was ich von den IK's Damals mitbekam. Die Ausbildungsbetriebe haben Die wirklich in ihrem Beruf ausgebildet und die Auszubildenen mussten alle relevanten betrieblichen Abteilungen durchlaufen, Was von den Kammern kontrolliert wurde.

Nur die Fachkompetenz der Berufsschule war unter aller Sau, weil die Pädagogen natürlich Jahrzehnte hinterherhinkten. :wink:
 
G

Gast1

Gast
Heute hatte ich einen Termin bei meinem Sachbearbeiter.

Eine Umschulung gibt es nur für Leute, die seit mindestens 4 Jahren arbeitslos sind.
Das hat der SB gesagt? Das meines Wissens zufolge Blödsinn.

Es gibt keine Wartezeit auf Umschulungen in Bezug auf die Dauer der Arbeitlosigkeit. Ich zum Beispiel werde in Kürze eine Umschulung beginnen, und bei mir dauerte das ganze Verfahren (teilweise ungünstig verlaufen) 3 Jahre, bis ich sie antreten konnte. Mir wurde aber nie gesagt, dass ich 4 Jahre lang arbeitslos sein muss um eine Umschulung zu bekommen.

Eine Umschulung bekommt man, indem man die so genannten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantragt und bewilligt bekommt. Um sie bewilligt zu bekommen, müssen jedoch gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, und eine von ihnen ist eine festgestellte Behinderung (eine Depression, die längerfristig ist, ist auch eine Behinderung in diesem Sinne).

Deswegen: beantrage die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA).

Lies Dir hierzu bitte den folgenden Paragrafen durch: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__33.html

Bevor Du dies jedoch machen kannst, muss ein Gutachten über Deinen Gesundheitszustand vorliegen, das auch darüber Auskunft gibt, wie viel Stunden pro Tag Du in Deinem bisherigen Beruf noch arbeiten kannst. Liegt in dieser Beziehung eine Einschränkung laut Gutachten vor, dann macht der Antrag auf LTA Sinn.

So ein Gutachten bekommt man, indem man eine medizinische Reha durchläuft. Frag Deine Ärzte, ob sie eine medizinische Reha befürworten, und falls ja, solltest Du sie darum bitten, einen Antrag auf medizinische Reha auszufüllen. Die Anträge bekommst Du bei Deiner Krankenkasse.

Während der medizinischen Reha bekommt man Übergangsgeld, das sind, falls ich mich nicht täusche, 68% des letzten Nettogehalts, falls man keine Kinder hat.

Während einer Umschulung, die über die LTA bewilligt worden sind, bekommt man auch 68% des letzten Nettogehalts, falls das letzte Nettogehalt innerhalb der letzten 3 Jahre vor Antritt der Umschulung erzielt worden ist.
 

Caso

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Bevor Du dies jedoch machen kannst, muss ein Gutachten über Deinen Gesundheitszustand vorliegen, das auch darüber Auskunft gibt, wie viel Stunden pro Tag Du in Deinem bisherigen Beruf noch arbeiten kannst. Liegt in dieser Beziehung eine Einschränkung laut Gutachten vor, dann macht der Antrag auf LTA Sinn.
Das Gutachten liegt doch vor!
Sie ist voll erwerbsgemindert für max. 6 Monate!
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G

Gast1

Gast
Das Gutachten liegt doch vor!
Sie ist voll erwerbsgemindert für max. 6 Monate!
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Sorry, ich habe den Thread eben noch mal überflogen.
Ist das Gutachten von einer Klinik, die eine medizinische Reha durchgeführt hat? Ich glaube (bin mir aber nicht sicher), dass so ein Gutachten vorhanden sein muss, damit der Antrag auf LTA Sinn macht.
 

Biene72

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Es liegt kein Gutachten vor. Ich habe jetzt einen Termin bei der DRV beantragt um dort über eine Umschulung oder EU Rente zu sprechen. Mal sehen was dabei rumkommt. Ich will wieder am Arbeitsleben teilnehmen, denn jeder Tag zu Hause ohne Sinn macht mich noch wahnsinniger.
 

Caso

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Sorry, ich habe den Thread eben noch mal überflogen.
Ist das Gutachten von einer Klinik, die eine medizinische Reha durchgeführt hat? Ich glaube (bin mir aber nicht sicher), dass so ein Gutachten vorhanden sein muss, damit der Antrag auf LTA Sinn macht.
Sorry, mein Fehler.
Hab den Thread grad mit dem von @Christine verwechselt.
DA liegt so was vor.
mea culpa
 

Interesierter

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Beantrage doch erstmal eine Umschulung nach § 81 SGB III bei der AfA, dann müssen sie reagieren auf Verwaltungsakt bestehen. Die Anspruchsvoraussetzungen sind dort geregelt. Haken wird nur die Notwendigkeit sein, dass nach zuweisen wird schwer.
 

Biene72

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Beantrage doch erstmal eine Umschulung nach § 81 SGB III bei der AfA, dann müssen sie reagieren auf Verwaltungsakt bestehen. Die Anspruchsvoraussetzungen sind dort geregelt. Haken wird nur die Notwendigkeit sein, dass nach zuweisen wird schwer.
Stimmt...habe ich bisher halt nur mündlich gemacht. Bei schriftlich muss ja eine Reaktion kommen...
 

Texter50

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Ich meine nur Damit, dass ich noch weiß, Was ich von den IK's Damals mitbekam. Die Ausbildungsbetriebe haben Die wirklich in ihrem Beruf ausgebildet und die Auszubildenen mussten alle relevanten betrieblichen Abteilungen durchlaufen, Was von den Kammern kontrolliert wurde.

Nur die Fachkompetenz der Berufsschule war unter aller Sau, weil die Pädagogen natürlich Jahrzehnte hinterherhinkten. :wink:
Hasse wahr, eben die alte Ausbildng.
Ich hab meine Prüfung, in nem anderen Bereich, auch vor der IHK ablegen müssen.
Die Wochenberichte sind nach nem Jahr gekippt worden, warum wußte keener, weil die schlicht die Inahlte aufgezeigt haben - schwarz auf weiß. :icon_mrgreen:
Die Berufsschule war, was das das fachliche und kaufmännische betraf allerdings inhaltlich sehr gut. Pädagogik war da nicht. :biggrin:
 

Biene72

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Erstmal danke für eure Antworten.....die erste Frage hat sich geklärt. Wenn die Maßnahme in der EGV verankert ist bekomme ich weiter Geld. Plus 4 Wochen nach Ablauf der Maßnahme...

Für Antworten auf die anderen Fragen bin ich nach wie vor dankbar.
 
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