Habe ich eine Sperrzeit zu befürchten, weil langjähriges Arbeitsverhältnis gekündigt, neuen Job angetreten doch nun in der Probezeit gekündigt? (1 Betrachter)

  • Starter*in Gelöschtes Mitglied 66919
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Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

G

Gelöschtes Mitglied 66919

Gast
Hallo,

ich brauche Eure Hilfe:

Ich habe ein langjähriges Arbeitsverhältnis gekündigt um mich beruflich zu verändern. Vor der Kündigung habe ich einen neuen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem anderen Arbeitgeber abgeschlossen. Nun hat mir der neue Arbeitgeber völlig unerwartet innerhalb der Probezeit gekündigt.

Muss ich mit einer Sperre rechnen?

Danke für eure Hilfe
 
G

Gelöschtes Mitglied 66919

Gast
Du meinst, dass ich nicht mit einer Sperre rechnen muss?
 

Nena

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Ja.
(Das war doch Deine einzige Frage?)
 

Lucky Luke

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Hallo Kola75,

vielleicht beruhigt es doch, wenn noch jemand auf deine Frage antwortet: du wirst mit Sicherheit KEINE Sperre bekommen!

Wie sonst sollte man denn den Arbeitsplatz wechseln können? Man muss beim "alten" AG kündigen um beim "Neuen" anfangen zu können! Und dass man dir während der Probezeit gekündigt hat ist schxxxxxx, kommt aber leider häufiger vor.... Daraus kann dir bei der AfA kein Strick gedreht werden.

Kopf hoch - und viel Glück bei deiner Suche nach einem neuen (besseren!) AG.

LG Lucky Luke

xxxxx
 

KaffeTrinker

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Wenn die Kündigung durch ein verhaltensbedingtes Verhalten ausgesprochen wurde, liegen Gründe für eine Sperrzeit vor. Andernfalls liegt eine ordentliche Kündigung vor die ohne eine Sperrzeit zu befürchten ist.
 

Lucky Luke

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Eine Kündigung während der Probezeit (meistens gegen Ende derselben...) Ist bei "speziellen" Arbeitgebern leider nichts Aussergewöhnliches und hat in aller Regel nichts mit verhaltensbedingten Gründen zu tun! Vorteile für den AG - zusätzlich zur kurzen Frist - liegen wohl auf der Hand 😫

Ebenso werden in dem Kündigungsschreiben (während der Probezeit) niemals Gründe für die Kündigung aufgeführt werden - bei einer "normalen" ordentlichen Kündigung übrigens auch nicht...

Dies wird nur bei fristlosen Kündigungen passieren, und wird vom AG dann auch bei der Verdienstbescheinigung nach Par. 312 SGB III dokumentiert werden - und dann entsprechende Konsequenzen haben.

Nochmals - davon ausgehend, dass du KEINE arbeitsvertragswidrigen oder sonstige "bösen Sachen" gemacht hast = keine Sperre für ALG1.

Alles Gute Lucky Luke
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ich habe ein langjähriges Arbeitsverhältnis gekündigt um mich beruflich zu verändern. Vor der Kündigung habe ich einen neuen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem anderen Arbeitgeber abgeschlossen. Nun hat mir der neue Arbeitgeber völlig unerwartet innerhalb der Probezeit gekündigt.

Muss ich mit einer Sperre rechnen?
Kommt drauf an, wie diese berufliche Veränderung aussehen sollte, also ob das auch objektiv als wichtiger Grund durchgeht.
 

KaffeTrinker

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Warum wird niemals ein Grund während der Probezeit genannt. Dem AG steht es frei selbst zu entscheiden ob er einen Grund angeben will oder nicht, gesetzlich verpflichtet ist er dazu nicht. Falls der TE ein Schlecht- oder Minderleister war und sein Soll nicht dem Durchschnitt der restlichen Belegschaft entsprach liegt doch ganz klar eine verhaltensbedingte Kündigung vor, ob der AG das so formuliert und überhaupt, steht auf einem anderen Blatt Papier. Das viele AG so diverse personelle Engpässe überwinden ist kein Geheimnis. Antrag auf ALG 1 stellen und abwarten.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Kola75 und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

Ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "Sperrzeit zu befürchten?"

sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und auch im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine

aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Cha

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Die Sache hängt davon ab, aus welchen Gründen das letzte Beschäftigungsverhältnis gekündigt worden ist.
Ein Arbeitgeber muss bei einer Kündigung während der Probezeit gegenüber dem Arbeitnehmer keine Gründe angeben, er muss jedoch Angaben machen gegenüber der Agentur für Arbeit (in der Arbeitsbescheinigung).
Bei einer betriebsbedingten und fristgerechten Kündigung (z.B. wenn der Arbeitnehmer nicht geeignet war) gibt es keine Probleme.
Aber auch schon während einer Probezeit kann es zu einem vertragswidrigen Verhalten des Arbeitnehmers kommen (z.B. unentschuldigtes Fehlen, Arbeitsverweigerung).
Dann kann eine Sperrzeit eintreten.

Viele Grüße

Cha
 

Onkel Tom

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Sollte SB nach einem Kündigungsgrund "bohren" wollen, weis man von nix..
Feddisch ! Gerade da kann man sich um Kopf und Kragen reden..

Habe es als Begleiter schon erlebt, wie SB alle Tricks versuchte, dem
Erwerbslosen Schuldverhalten suggerieren zu wollen a la "der AG kann doch
nicht einfach so gekündigt haben.. Da muss doch was vorgefallen sein.."
 
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