Habe ich das Recht (Ü25) Miete zu bekommen wenn ich in der Eigentumswohnung meiner Mutter wohne. (Habe Jahrelang zuvor Mietkostenfrei dort gewohnt)

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Suppenmann

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
2 August 2020
Beiträge
12
Bewertungen
1
Hallo zusammen,

ich habe ein Jahr lang von 2014-2015 ALG II bezogen, aber nur für meinen Lebensunterhalt also keine Miete weil ich die auch nicht beantragt habe da ich bei Meiner Mutter kostenfrei wohnte (und das auch noch immer). Von 2015 bis Ende Juli diesen Jahres war ich erwerbsunfähig geschrieben wegen psychischen Problemen. Ab da bekam ich dann Sozialhilfe, aber auch wieder keine Miete weil ich die nicht beantragt habe. Jetzt möchte meine Mutter aber Miete von weil sie mich einfach nicht mehr kostenlos bei ihr wohnen lassen möchte. In den nächsten zwei Wochen muss ich dann beim Arbeitsamt einen Antrag auf ALG II stellen. Soll ich jetzt einen Mietvertrag mit meiner Mutter machen und das dann mit den Antrag auf ALG II einreichen? Werden vllt unangehme Fragen kommen wie: "Warum hat ihre Mutter die letzten Jahre nie Miete von ihn verlangt?". Oder bleibt mir das erspart weil es ja ein neuer ALG II Antrag ist und keine Weiterbewilligung?
 

abcabc

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
2.871
Bewertungen
6.664
Also was genau ist jetzt nochmal eine KBV?
Kostenbeteiligungsverinbarung

Welche kosten sind da alles drin?
Offiziell Kaltmiete und Nebenkosten.
Inoffiziell natürlich auch Strom usw. mit eingerechnet (wäre eigentlich ausm Regelsatz zu zahlen) . Aber natürlich nicht gegenüber dem JC verraten...

Das muss nicht versteuert werden?
Ich gehe davon aus, dass eine Kostenbeteiligung nicht versteuert werden muss, wenn die Angehörigen im gleichen Haus oder der gleichen Wohnung leben. Anders sähe es aus, wenn du eine eigene Wohnung hättest, die Angehörigen gehört. Verbindliche Aussagen kann dir da aber nur das Finanzamt oder ein Steuerberater erteilen.

Muss ich damit nun einen Vertrag mit meiner Mutter abschließen oder nicht?
Es ist davon auszugehen, dass das JC was schriftliches verlangt. Man kann es auch erstmal so versuchen und falls was schriftliches verlangt wird, es erstellen und einfach rückdatieren (ist ja in der Familie - da kann man es mit dem Datum flexibel handhaben).

Und wenn nicht, wie gebe ich das an im ALG II Antrag? Was für Nachweise muss ich dem Amt übergeben?
Steht im Antrag, was du ggf. für Nachweise beilegen sollst. Und was das JC anfordert ist totale Willkür. Der eine SB ist mit der Angabe der Kostenbeteiligung im Antrag zufrieden, während ein anderer ein riesen Affenthater macht und zwanghaft versucht eine Haushaltsgemeinschaft zu erzwingen um Geld zu sparen.
 

jordon

Neu hier...
Mitglied seit
31 Juli 2020
Beiträge
11
Bewertungen
14
Bei Eigentum würde ich nur die Nebenkosten der jährlichen Betriebskostenabrechnung ansetzen, diese durch 2 teilen und 10% aufgrund der Pauschale aufschlagen, denn bei einer Pauschale erfolgt von Seiten des Jobcenters keine Nachzahlung, würde deine Mutter zu Miete wohnen, wäre ein Untermievertrag optimal.
 

Nena

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2015
Beiträge
2.792
Bewertungen
4.450
Bei Eigentum würde ich nur die Nebenkosten der jährlichen Betriebskostenabrechnung ansetzen
Und was ist mit der Mitbenutzung/Abnutzung der Möbel und der Elektrogeräte und der anderen Gebrauchsgegenstände? Oder soll TE jeden zerbrochenen Teller der Mutter ersetzen?
Nein, eine Kostenbeteiligungsvereinbarung kann ruhig realistisch sein. Es fällt weit mehr an als nur die Hälfte der Nebenkosten (abgesehen von den anderen Kosten, die Eigentum mit sich bringt).
 

Suppenmann

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
2 August 2020
Beiträge
12
Bewertungen
1
Hallo zusammen,

ich bekomme seit fünf jahren Grundsicherung. Amtsartzt hat mich wieder arbeitsfähig geschrieben, werde nur noch für den September Grundsicherung bekommen und dann ab Oktober muss ich wieder ALG II beantragen. Bin Ü30, wohne zusammen mit meiner Mutter in ihrer Eigentumswohnung und habe bisher keine Miete bezahlt. Jetzt möchte sie Miete, wir haben einen Mietvertrag (siehe Anhang) erstellt und dem Sozialamt zugeschickt (Habe zuvor mit dem Amt gesprochen und die Dame meinte wir sollen einen Untermietvertrag erstellen was aber ja nicht stimmt weil es sich hier um Eigentum meiner Mutter handelt?!).

Jetzt habe ich Anwort von Amt bekommen (siehe Anhang), die wollen größe meines bewohnten Zimmers wissen und die gehen immer noch von einem Untermietvertrag aus. Wollen wohl die Kosten drücken? Ist das alles so rechtens? Soll ich dem folge leisten? Was/wieviel steht mir zu? Wie sollte ich jetzt am besten handeln?
 

Anhänge

  • neue miete.png
    neue miete.png
    31,9 KB · Aufrufe: 61
  • sozialamt neu.jpg
    sozialamt neu.jpg
    64,1 KB · Aufrufe: 56
Oben Unten