Habe ich Anspruch auf finanzielle Unterstützung, wenn ich arbeitslos bin und bei meinen Eltern wohne?

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elorbert

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Hallo zusammen!

Ich (28) bin seit ca 8 jahren arbeitslos und wohne noch bei meinen Eltern. Bisher wurde ich durch sie unterstützt und konnt auch mit meinen Ersparnissen ganz gut über die Runden kommen. So langsam jedoch sind meine Reserven aufgebraucht und auch meine Eltern unterstützen mich nicht mehr wie bisher, sondern nur noch mit dem nötigsten (Unterkunft und Verpflegung). KK und alle anderen Ausgaben zahle ich schon seit Jahren aus meiner eigenen Tasche, was auch der Grund für meine jetzige Knappheit ist. In den letzten Jahren habe ich mehrfach zu Studieren begonnen, jedoch immer wieder abgebrochen, richtig gearbeitet habe ich bisher noch nicht.

Meine Frage darum: Habe ich trotz meiner Wohnsituation ein Recht auf finanzielle Unterstützung?
 

miatha

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Hi,
Deine Eltern sind dir da ü25 erstmal keinen Unterhalt mehr schuldig. Aber, du hast keine abgeschlossene Ausbildung, lese ich das richtig? Dann könnte es sein, dass das Amt dir da einen strick draus dreht.

Das du im Elternhaus wohnst, ist denen auch ein Dorn im Auge, es wird dir u. U. pauschal unterstellt, dass deine Eltern dich unterstützen. Was sie ja bisher auch taten. Demnach seid ihr eine Haushaltsgemeinschaft und Kosten der Unterkunft werden nur anteilig übernommen. (bitte korrigieren falls falsch)

Meine Empfehlung: Schaut schleunigst zu, dass ihr aus der Eltern-Kind-Beziehung rauskommt und euch in eine WG ändert. Also jeder für sich selbst wirtschaftet. Du kochst selbst, wäschst selbst, kaufst selbst ein, Finanzen sind getrennt usw. Idealerweise hast du noch einen eigenen Mietvertrag.

Wenn das nachgewiesen werden kann (eventuell jagen die dir auch einen Hausbesuch vorbei), sollten deine Eltern uninteressant sein.

Ich habe eine ähnliche Konstruktion, lebe seit 10 Jahren leider schon, als Untermieter bei meinen Eltern. Habe seither auch einen Mietvertrag, wirtschaften seit jeher selbst etc.

Bei der letzten Beantragung wollte man mir eine HG unterstellen. Geh am besten immer nur mit Beistand hin!
 
Zuletzt bearbeitet:

SeptemberSun

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Natürlich hast du einen Anspruch (so deine Ersparnisse/dein Vermögen nicht dagegen sprechen). Dass du bei deinen Eltern wohnst, spricht nicht dagegen. Sie sind dir nicht mehr zu Unterhalt verpflichtet. Und wenn sie dich nicht mehr weiter unterstützen wollen, ist das absolut in Ordnung. Und nachvollziehbar.

Wichtig ist, dass du schaust, dass dir keine HG mit deinen Eltern unterstellt wird. Wenn sie dich nicht mehr unterstützen wollen, ggf mit Ausnahme kostenlos bereitgestelltem Wohnraum, dann ist das auch so zu akzeptieren. Du musst auch keine Angaben zu deren Einkommensverhältnissen machen.

Was hast du denn die letzten Jahre gemacht? Strebst du noch eine Ausbildung/ein Studium an? Bist du gesundheitlich eingeschränkt?
 
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