Erfahrungsbericht Habe hier viel schlechtes über Mikropartner gelesen - und als MP Mitarbeiter und ehemaliger ALGII Empfänger wollte ich mal meine Meinung darstellen... (2 Betrachter)

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MP-Mitarbeiter

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Hallo
Habe hier viel schlechtes über Mikropartner gelesen- als MP Mitarbeiter und ehemaliger ALGII Empfänger wollte ich mal meine Meinung darstellen......
vieles ist übertrieben negativ, lasst euch nicht von Blinden den Regenbogen erklären! Nur wer längere Zeit dort war kann etwas darüber sagen

Warum steht Ihr alle so negativ Maßnahmen gegenüber? MP ist dein Freund und nicht das JC ! Viele Menschen brauchen eine Maßnahme um zu lernen "wie es geht"
MP unterstützt Teilnehmer, inwieweit entscheidet jeder Teilnehmer selbst.

Zum Thema Vermittlung: MP ist kein Zauberer- Jobs fallen nicht wie Kaninchen aus dem Zylinder und wenn Vermittlungsvorschläge nicht passen wird sich der Teilnehmer nicht bewerben, niemand wird zu irgendwas gezwungen damit das mal klar ist. Ein guter coach redet über seine Vermittlungsvorschläge mit dem Teilnehmer- sagt der Teilnehmer "passt nicht" wandert das undokumentiert ohne Nachteile in den Müll und fertig.

Sicherlich kommt es auch immer auf die Maßnahme an aber eine 8 Std am Tag Einzel "Bespaßung" ist nicht vorgesehen, sondern viel mehr Hilfe zur Selbsthilfe (etliches an "Eigenarbeit" unterstützt durch Seminare und stundenweise Einzelcoachings)

Aus Erfahrung noch dies:
80% der von Teilnehmern vorgelegten Bewerbungsunterlagen sind einfach nur Schrott (Wenn überhaupt welche vorhanden sind) Warum nicht mit Hilfe von MP was "ordentliches" Erstellen?
80% derTeilnehmer kennen die Jobbörse der Arbeitsagentur nicht bzw nutzen die nicht weil sie die Vorteile nicht kennen, haben Passwort verschlampt (MP unterstützt)
Etliche % von Teilnehmern bewerben sich gar nicht oder nicht richtig ( muß nachweisbar sein, Mitwirkungspflicht sh unten)
Etliche % von Teilnehmern haben einen Schrott/Minijob und wollen lieber einen anständigen gut bezahlten Job (MP unterstützt dabei)
Etliche % von Teilnehmern sollten eine Ausbildung/Weiterbildung machen (MP unterstützt dabei)
Etliche % von Teilnehmern haben einen Minijob und arbeiten trotzdem viel mehr (Thema 450 angemeldet aber trotzdem Vollzeit i.e. Schwarz)
Etliche % von Teilnehmern haben noch andere Probleme (soziale,gesundheitliche, finanzielle etc) auch hier kann mit Rat und Tat unterstützt werden

Das JC hat keine Zeit für dich- der Mikropartner coach schon.....

Thema Eingliederungsvereinbarung:
Unterschreibst nicht, veranlasst der JC Betreuer einen Verwaltungsakt und das Ding gilt trotzdem auch ohne deine Unterschrift- also warum mit dem JC anlegen? d.h. nicht dass man sich bei groben Unfug nicht wehren soll- aber alles ablehnen und verweigern weil das hier von "supertollen" Forenlesern vorgeschlagen wird ist falsch, geht zum Anwalt und lasst euch beraten.
Mitwirkungspflicht einhalten! d.h. Eingliederungsvereinbarung §5 LESEN !
Herr Frau bewirbt sich xMal im Monat und legt Nachweise vor- hallo! es soll sich beworben werden keiner sagt unterschreibe x Arbeitsverträge im Monat-Wo ist das Problem??
wenn du bei dem Stellenvorschlag nicht arbeiten willst ruf einfach da an und bewerbe dich telef. auf Asi-Art- wenn du den Job machen willst gehst da hin oder schickst Unterlagen auf die anständige Art .....unbedingt dokumentieren mit wem man wann gesprochen hat, für die Bemühungsliste!
Nachweise bzw Nachweisliste muss rechtzeitig beim JC vorgelegt werden (sh Eingliederungsvereinbarung)
Stellenvorschläge des JC; Hier muss in der Regel innerhalb von 3 Tagen "reagiert" werden und man hat 10 Tage Zeit die zurückzuschicken - im Klartext entweder bewerben wenn passt, wenn nicht auf den Wisch raufschreiben passt nicht weil... und dann zurückschicken. Von "muss" Bewerben kann keine Rede sein. Wenn ich Bäcker bin brauche ich mich nicht als Ingenieur bewerben- macht keinen Sinn,,,,,,,,,
Bisher waren alle Teilnehmer in unseren Maßnahmen an unserem Standort anfangs skeptisch, meist konnten wir helfen und nach Ablauf der Teilnahme wollten viele sogar freiwillig noch bleiben bzw haben beim JC beantragt wiederzukommen.
Denke das reicht erstmal, bin mal gespannt auf die Antworten...............
aus verständlichen Gründen werde ich meinen Namen und Standort natürlich nicht nennen.....
 

Curt The Cat

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Moinsen MP-Mitarbeiter und willkommen hier...!
Ich war mal so frei und hab den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagefähige Überschrift zu wählen.Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder MIKROPARTNER MAßNAHMEN, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr als zwei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

... und nun viel Spatz ...! :icon_mrgreen:


:icon_wink:
 

avalanche

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Hallo @MP-Mitarbeiter und willkommen hier,

Von "muss" Bewerben kann keine Rede sein.
Liest sich für mich im §10 SGB II etwas anders.

Wenn ich Bäcker bin brauche ich mich nicht als Ingenieur bewerben- macht keinen Sinn,
Im SGB II geht es eher darum, dass sich der Ingenieur als Bäcker bewerben soll.

Soll er dann von seinem Bäcker-Gehalt auch die Kosten für sein Studium zurück zahlen?


SG ave
 

abcabc

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Hey, keine Ahnung ob du ein echter Mitarbeiter bist, oder nicht....
Als ehemaliger ALG II Empfänger hast du doch sicher an einigen Maßnahmen teilgenommen. Waren deine Erfahrungen da positiv?
Wie ist Mikropartner eigentlich als Arbeitgeber (Überstunden, Bezahlung, Arbeitsklima, usw.)?

80% der von Teilnehmern vorgelegten Bewerbungsunterlagen sind einfach nur Schrott (Wenn überhaupt welche vorhanden sind) Warum nicht mit Hilfe von MP was "ordentliches" Erstellen?
80% derTeilnehmer kennen die Jobbörse der Arbeitsagentur nicht bzw nutzen die nicht weil sie die Vorteile nicht kennen, haben Passwort verschlampt (MP unterstützt)
Dafür reicht 1 Woche Intensivkurs und braucht keine x-Monate - außer man will mehr Geld damit verdienen.
Gibt keinen Grund in der Jobbörse einen Account zu haben. Wer nicht grad hochqualifiziert ist, wird da fast ausschließlich von Sklaventreibern kontaktiert. Und wer hochqualifiziert ist, wird kaum ALG II beziehen.

Etliche % von Teilnehmern bewerben sich gar nicht oder nicht richtig ( muß nachweisbar sein, Mitwirkungspflicht sh unten)
Dann hätte derjenige seine EGV besser verhandeln müssen, dann gäbe es dieses Problem nicht.

Etliche % von Teilnehmern haben einen Schrott/Minijob und wollen lieber einen anständigen gut bezahlten Job (MP unterstützt dabei)
Nach Statistik haben Teilnehmer einer Maßnahme in westdeutschland innerhalb von 1 Jahr nach der Maßnahme eine 0,5% höhere Chance auf einen Job, als ohne Maßnahme. In Ostdeutschland statistisch nicht nachweisbar. dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/149/1914947.pdf (dafür gibts sicher auch ne seriösere Quelle).

Etliche % von Teilnehmern haben einen Minijob und arbeiten trotzdem viel mehr (Thema 450 angemeldet aber trotzdem Vollzeit i.e. Schwarz)
Und was hat das mit MP zu tun, außer das dem JC zu petzen?

Unterschreibst nicht, veranlasst der JC Betreuer einen Verwaltungsakt und das Ding gilt trotzdem auch ohne deine Unterschrift- also warum mit dem JC anlegen?
:ROFLMAO: EGVs sind öffentlich-rechtliche Verträge zwischen zwei GLEICHBERECHTIGTEN Vertragspartnern. Da sollten die Wünsche des "Kunden" berücksichtigt werden. Einen Verwaltungsakt bekommt man durch Widerspruch oft gekippt (oder notfalls vorm SG). Die wenigsten SBs sind fähig eine EGV zu schreiben, die rechtlich einwandfrei ist.
Da man so gut wie keine Vorteile durch eine EGV hat, dafür aber viele Sanktionsrisiken und der SB vor allem wegen der Statistik EGVs abschließen soll, gibts keinen Grund bei der Verbesserung der Statistik zu helfen.

Nachweise bzw Nachweisliste muss rechtzeitig beim JC vorgelegt werden (sh Eingliederungsvereinbarung)
Stellenvorschläge des JC; Hier muss in der Regel innerhalb von 3 Tagen "reagiert" werden und man hat 10 Tage Zeit die zurückzuschicken - im Klartext entweder bewerben wenn passt, wenn nicht auf den Wisch raufschreiben passt nicht weil... und dann zurückschicken.
Und genau das sollte man verhandeln, dass man die Nachweise NICHT zu festen Zeitpunkten vorlegen muss und die Rückmeldungen NICHT innerhalb von 10 Tagen zurückzuschicken sind.
 
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MP-Mitarbeiter

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Hallo @MP-Mitarbeiter und willkommen hier,


Liest sich für mich im §10 SGB II etwas anders.


Im SGB II geht es eher darum, dass sich der Ingenieur als Bäcker bewerben soll.

Soll er dann von seinem Bäcker-Gehalt auch die Kosten für sein Studium zurück zahlen?


SG ave
Diese Aussagen beziehen sich auf die Vermittlungsvorschläge des Jobcenters, "Muss bewerben" Was ist eine zumutbare Stelle? wer kann das präzisieren? ein Gesetz etwa?
So etwas ist mir damals auch passiert, ich habe mich nicht beworben aber "reagiert" dh Stellenvorschlag mit dem Vermerk "kann diese Arbeit nicht machen weil ich kein Bauingenieur bin" zurückgeschickt und alles war gut.
Ich habe schon die "tollsten" Sachen mit Stellenvorschlägen unserer Teilnehmer erlebt, alle haben das so gemacht wie ich es beschreibe und keiner hat Ärger bekommen...

ps nein bin kein Bäcker
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wie viele von euren Maßnahmeteilnehmern haben denn tatsächlich durch eure Hilfe eine sozialversicherungspflichtige, gut passende Arbeitsstelle gefunden, angemessen bezahlt und mit langfristiger Perspektive?
Das kommt immer auf den Standort und die Maßnahmen an (wir haben alles von Akademikern über Migranten ohne Deutschkenntnisse bis "Obdachlose" die gerade wieder eine Wohnung bekommen haben)
- das kann man schlecht sagen aber bei uns sind das ca 30% (ohne die Leute die in Förderprogramme oder Weiterbildung Ausbildung gehen)
langfristige Perspektive? gibts nirgendwo in Deutschland!
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zahlt MP dann auch den Anwalt? Oder du?
geh zum Amt und lass dir einen Beratungsschein ausstellen bzw besuche eine Beratungsstelle zB von der Diakonie oder Caritas
 
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TazD

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geh zum Amt und lass dir einen Beratungsschein ausstellen bzw besuche eine Beratungsstelle zB von der Diakonie oder Caritas
Habe genau diese Antwort erwartet. :biggrin:

Den so genannten "Berechtigungsschein" bei Beratungshilfe gibts nicht beim Amt, sondern beim Amtsgericht. Ein Berechtigungsschein wird auch nicht mal so eben ausgestellt, sondern muss beantragt werden. Des Weiteren wird Beratungshilfe nicht für die bloße Prüfung eines Vertrages bewilligt. Da eine EGV ein öffentlich-rechtlicher Vertrag ist, gibts also auch keine Beratungshilfe.
Im Übrigen dürfen auch die Diakonie und die Caritas keine rechtlichen Beratungen durchführen, weil dies einen Verstoß gegen das RDG bedeuten würde.

Also: Wer bezahlt den Anwalt bzw woher soll ein "Hartzer" das Geld für den Anwalt nehmen?
 

MP-Mitarbeiter

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Hey, keine Ahnung ob du ein echter Mitarbeiter bist, oder nicht....
Als ehemaliger ALG II Empfänger hast du doch sicher an einigen Maßnahmen teilgenommen. Waren deine Erfahrungen da positiv?
Wie ist Mikropartner eigentlich als Arbeitgeber (Überstunden, Bezahlung, Arbeitsklima, usw.)?
JA echter MA bei MP!
Habe in der Vergangenheit mehrere MAT gemacht, die meisten waren Quatsch- aber wenigstens habe ich die Minimalanforderungen erfüllt was die Anwesenheit angeht.
Die bei Mikropartner war halbwegs ok..........


Dafür reicht 1 Woche Intensivkurs und braucht keine x-Monate - außer man will mehr Geld damit verdienen.
Gibt keinen Grund in der Jobbörse einen Account zu haben. Wer nicht grad hochqualifiziert ist, wird da fast ausschließlich von Sklaventreibern kontaktiert. Und wer hochqualifiziert ist, wird kaum ALG II beziehen.
Sagte ja es kommt immer auf die MAT an und den einzelnen TN.Es gibt viele verschiedene....Es gibt auch ALGI und II MAT für Akademiker
Wer in einer MAT ist, kann in der Zwischenzeit nichts anderes machen..... auf der anderen Seite wenn du zB eine Weiterbildung für 12.000€ machen willst, will das Jobcenter erstmal sehen ob du es schaffst pünktlich und regelmässig irgendwo zu erscheinen und nicht nach 3 Tagen abbrichst- die Kohle ist dann nämlich komplett weg weil da im Voraus bezahlt wird

Doch es gibt 3 Hauptgründe ein JC Konto zu Nutzen:
1. emailkontakt mit JC MA wenn es mal schnell gehen soll (geht nicht über servicecenter sondern MA direkt)
2. Vermittlungsvorschläge online bedienen (Brief zurückschicken entfällt)
3. Einsicht in Dokumente online (zB Eingliederungsvereinbarung, Bescheid,etc)
Daneben kann man OAW sprich Urlaub online beantragen und anderes log dich ein und schau selbst
Dass Passwort und Zugang geht auch für Lernbörse und Kursnet
Thema "Sklaventreiber" wenn die nicht vom Jobcenter kommen funktioniert der Mülleimer in deinem Jobbörsen account, hier bitte auf "Quelle" achten. "Bundesagentur = muss reagieren" "Arbeitgeber= kann reagieren oder Mülltonne"
"Arbeitgeber" haben auch einen JB account, finden dein Profil (vom SB erstellt) und drücken auf den Knopf "bewirb dich mal bei mir"

Dann hätte derjenige seine EGV besser verhandeln müssen, dann gäbe es dieses Problem nicht.
Wie verhandeln? Wir sind doch nicht auf dem Basar!? ich würde schauen und dann reden, wenn es dem gegenüber nicht passt lass ich mir den Teamleiter kommen- es gibt nichts zu verhandeln....

Und was hat das mit MP zu tun, außer das dem JC zu petzen?
sh oben aber es gibt MAT die laufen so: 39 Std hat die Woche, minus Arbeitszeit, minus Fahrzeit= Rest Anwesenheitszeit bei MP

:ROFLMAO: EGVs sind öffentlich-rechtliche Verträge zwischen zwei GLEICHBERECHTIGTEN Vertragspartnern. Da sollten die Wünsche des "Kunden" berücksichtigt werden. Einen Verwaltungsakt bekommt man durch Widerspruch oft gekippt (oder notfalls vorm SG). Die wenigsten SBs sind fähig eine EGV zu schreiben, die rechtlich einwandfrei ist.
Da man so gut wie keine Vorteile durch eine EGV hat, dafür aber viele Sanktionsrisiken und der SB vor allem wegen der Statistik EGVs abschließen soll, gibts keinen Grund bei der Verbesserung der Statistik zu helfen.
Naja, wie ich schon vorher sagte, willst du dich wirklich mit denen anlegen- ich mein wie schlimm kann so ein Ding denn sein? ob ich nun 4 oder 6 BEWERBUNGEN (nicht Arbeitsverträge) im Monat schreibe ist doch Wurst. Bewerbungen für einen Monat (inklusive Recherche und abschicken) mache ich dir in max 2 Stunden.Dann die Bemühungsliste noch per email einsenden sind noch 2 Minuten drauf.......
Ich habe/ hatte keine Zeit mit denen um Kleinkram zu streiten, warum auch und wofür? um nochmehr Lebenszeit zu vergeuden weil es mir ums Prinzip geht? Nein Danke dann gehe ich im Sommer lieber schwimmen oder gucke TV daheim.

Und genau das sollte man verhandeln, dass man die Nachweise NICHT zu festen Zeitpunkten vorlegen muss und die Rückmeldungen NICHT innerhalb von 10 Tagen zurückzuschicken sind.
s.o.

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Befasse Dich mal bitte mit der Zitierfunktion:
 

SteifenKristja

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- das kann man schlecht sagen aber bei uns sind das ca 30% (ohne die Leute die in Förderprogramme oder Weiterbildung Ausbildung gehen)
Niemals im Leben stimmt diese Zahl. Ihr MT-Angestellten seid wie die DVAG- und AWD-Jünger und habt alle Märchen Eures Arbeitgebers verinnerlicht. Schade, dass das Urteil des BVerfG nicht deutlicher ausgefallen ist, dann könnte Dein AG sich mal gesundschrumpfen.
 

iSlave

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Herr Frau bewirbt sich xMal im Monat und legt Nachweise vor- hallo! es soll sich beworben werden keiner sagt unterschreibe x Arbeitsverträge im Monat-Wo ist das Problem??
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Ja ne ist klar. Auf Asi-Art bewerben und der Jobcoach telefoniert dann hinterher um Sanktionsgründe zu finden, so wie es bei anderen Maßnahmen der Fall ist. Oder spricht sich vorher mit den Leihbudenbetreiber ab, wenn er ihnen Frischfleisch schickt. Während die Leihbuden gekonnt darüber hinwegsehen, ob der Bewerber bei ihnen anfangen möchte oder nicht.
 

götzb

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Beim Eingangsbeitrag dachte ich an den Postillon.

Sollte das alles stimmen, kann man nur vorausschicken, das kein Mitarbeiter bei solchen Trägern, die Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitslose durchführen, stolz sein braucht.
Solche Jobs können gerne verloren gehen. Denn sie helfen nur der Statistik und der Jobbeschaffung für Psychiater, aber das diese Arbeitslosen im Godwill helfen, wäre mal die berühmte Ausnahme von der Regel.
Kann ja sein, das manche Dozenten wirklich helfen wollen. Aber Hilfe kann immer nur auf freiwilliger Basis geschehen, niemals in solchen Konstellationen wie Zwangsmaßnahmen.
 
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Habe genau diese Antwort erwartet. :biggrin:

Den so genannten "Berechtigungsschein" bei Beratungshilfe gibts nicht beim Amt, sondern beim Amtsgericht. Ein Berechtigungsschein wird auch nicht mal so eben ausgestellt, sondern muss beantragt werden. Des Weiteren wird Beratungshilfe nicht für die bloße Prüfung eines Vertrages bewilligt. Da eine EGV ein öffentlich-rechtlicher Vertrag ist, gibts also auch keine Beratungshilfe.
Im Übrigen dürfen auch die Diakonie und die Caritas keine rechtlichen Beratungen durchführen, weil dies einen Verstoß gegen das RDG bedeuten würde.

Also: Wer bezahlt den Anwalt bzw woher soll ein "Hartzer" das Geld für den Anwalt nehmen?
Ich wiederhole- lass dich von Fachleuten beraten! :rolleyes:
Soviel ich weiß musst du in unserer Region erstmal zum Sozialamt, dann zum Amtsgericht die dir den Schein dann ausstellen, für was entscheiden die selbst.
Wenn du in unserer Region zur Sozialberatung der Diakonie gehst machen die einen Termin und dann sitzt dort ein zugelassener Anwalt der dich berät (soviel zum RDG)
Die machen dort auch Schuldnerberatung und anderes- heist nicht umsonst "Sozialberatung" das heist die "Beraten" und vertreten dich aber nicht vor Gericht.
Es gibt viele Wege sich rechtlich beraten zu lassen, der letzte ist in einem Internetforum wo sich selbsternannte Experten selbst "beweihräuchern" und schreiben das musst du so und so machen.
Das ist genau das was ich die ganze Zeit sage-nicht mehr und nicht weniger. Wenn du dich nicht mit den A...... vom Amt anlegst brauchst du auch keinen bezahlten Anwalt und Gerichtstermin
 

Generation Golf

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Uhus

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Ein Jahr nach Ende dieser 08/15-Maßnahmen waren gemäß Aussage einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), welches zur BA Nürnberg gehört, im Durschschnitt 0,5 % der Teilnehmer im Westen nicht mehr im ALG-II-Bezug. In Ostdeutschland war gar kein Erfolg erkennbar. Das Ganze durfte man in einer ZDF-Doku bestaunen, die innerhalb des letzten halben Jahres lief und sich mit dem Irrsinn dieser Pseudo-Maßnahmen, finanziert vom Steuerzahler, befasste.
 

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Ihr könnt mir bei meiner bipolaren Störung helfen? Da brauche ich ja keinen Arzt mehr.

LG Mona Lisa
ich kann für dich einen Termin bei deinem Arzt machen :giggle:

nein ernsthaft, viele Menschen haben zB orthopädische Probleme aber es existiert kein Gutachten und keine Einschätzung vom MD des JC- der TN ist "voll verwendungsfähig" 8 Std am Tag weil er keine passenden "Papiere" hat- da kann man beraten und sagen geh da hin mache dies und dann das und redet mit dem SB des JC damit der TN einen Termin beim MD bekommt und eine endgültige Klärung (JC Gutachten) erfolgen kann. Im Idealfall hat der TN einen Minijob kann offiziell aber nur noch 6 Std am Tag arbeiten (30Std Woche) abzüglich Arbeit bleibt nix mehr übrig um in eine Maßnahme geschickt zu werden........
Ausserdem kommt er beim JC in die Reha Abteilung und da gibts mehr Mittel und vielleicht geht was mit Umschulung

Nachtrag: Es werden keine Aussagen über gesundheitl. Sachen beim JC seitens MP gemacht, ich meine es wird lediglich gesagt "TN möchte zum MD wg gesundheitl. Einschränkungen"
 
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