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Habe heute eine Einladung von einer Zeitarbeitsfirma erhalten und gleichzeitig einen Vermittlungsvorschlag von meinem Sachbearbeiter. Was tun?

spyro

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#1
Hallo zusammen,
habe heute eine Einladung von einer ZAF erhalten und gleichzeitig ein VV von meinem SB. Habe mich bei dieser Stelle nicht beworben, wäre ja auch unmöglich, da die Einladung gleichzeitig mit dem VV heute ankam. In dem Schreiben steht auch drauf, dass die meine Daten vom JC erhalten habe. Damit bin ich nicht einverstanden, dass man meine Daten an irgendwelche ZAF weitergibt.
Was soll ich jetzt am besten machen?
Die Stelle sagt mir nicht zu und schon garnicht von einer blöden ZAF. Da habe ich schon oft gearbeitet und wurde wirklich respektlos behandelt.
 

Couchhartzer

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#4
Die Stelle sagt mir nicht zu und schon garnicht von einer blöden ZAF.
Dass aber das SGB II kein Wunschkonzert im Bezug auf Steleangebote ist dürfte dir aufgrund deiner Forenzugehörigkeit seit 2013 wohl aber schon mittlerweile mal untergekommen sein - oder?!

Ergo: Ist der VV mit Rechtsfolgebelehrung wirst du nicht um eine Bewerbung herumkommen, sofern du nicht grad den unwiderstehlichen Wunsch nach einer Sanktion verspürst.
 

spyro

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#6
Soll ich erst ein Fahrtkosten Antrag stellen. Nachher bleibe ich auf den Kosten sitzen.
 

Dinobot

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#7
habe heute eine Einladung von einer ZAF erhalten und gleichzeitig ein VV von meinem SB. Habe mich bei dieser Stelle nicht beworben, wäre ja auch unmöglich, da die Einladung gleichzeitig mit dem VV heute ankam. Was soll ich jetzt am besten machen?
Kontaktiere die ZAF und bitte um eine Info -ob die die Fahrtkosten übernehmen. falls nicht , dann lasse Dir das beim Vorstellungsgespräch aushändigen bzw. schriftlich bestätigen. Bitte auch um eine Visitenkarte Deines Gesprächspartners -egal mit welchem Ergebniss du dann danach mit ihm verbleibst. Immer Interesse heucheln. Meist enttarne ich eine unseriöse ZAF immer dadurch, indem ich -sehr freundlich nachfrage, ob der Lohn auch pünktlich überweisen wird oder ggf . wann das erste Mal. Das ist legitm. denn oftmals kommt man bei unpünktlichen Zahlungen in die Bredouille, weil meist ja auch noch eine Rückforderung ins Haus steht. Viele ZAF wissen gar nicht , dass ALG II im Voraus gezahlt wird. Bei Aufklärung werden 90 prozent der unseriösen ZAF bei mir dann ganz schnell desinteressiert oder SEEEEEHR vage, was die Aussichten auf eine Stelle betrifft. Seriöse AG bekommen solche Anfragen bzw. Antworten und Infos nicht in den falschen Hals. Habe in der Mehrzahl der Faälle auch erlebt -die Stlele gibt es gar nicht. dann wird eine andere angeboten oder der Eintrag in eine Datenbank dafür angeboten . Oder die ZAF fragt dreist stattdessen, was ich für eine Vorstellung von einer geeigneten Arbeitsstelle hätte...

Die Visitenkarte ist dann Dein Nachweis zzgl. der Bestätigung , dass Fahrtkosten nicht übernommen werden. Noch was: Ganz neu werden Jobtickets nicht mehr besteuert. Frage danach -ob die das anbieten. Unseröse ZAF blocken dann gleich ab. Hatte ich neulich selbst erst wieder die Erfahrung machen müssen. Meist sind solchen ZAF Bewerber lästig, die auch noch nach wagen, nach Vergünstigungen zu fragen. Aber wer eben keine Single ist, der muss genau kalkulieren. Deswegen wäre ein solches Verhalten vollkommen in Ordnung.

Überprüfe die Anforderungen der sTelle aus dem VV auch auf geforderte Schlüsselqualifikationen. Die kann man nicht anlernen . Entweder man hat sie schon oder der AG müsste dann ohne diese auskommen , wenn er dich einstellt. Auch das sollte man ansprechen und fragen inwiefern das eienr Einstellung hinderlich sein kann oder ob es Alternativen gäbe.

Frage auch nach -wie lange du für dieses Stelle eingesetzt würdest und ob du darüber hinaus einen Vertrag mit deer ZAF bekämest usw. Meine Erfahrung -wenn du es schaffst -mindestens 20 Minuten lang das gespräch aufrecht zu erhalten , dann kann dir niemand Desinteresse nachweisen oder gar behaupten.

Bewerbungsunterlagen könntest Du auch mitnehmen. Vergesse dabei nie. Jedes VG unterstreicht Deine Marktgängigkeit . Sol schnell kann und darf die SB Dich dann nicht in Maßnahmen stecken, wenn du immer mal wieder VG vorweisen kannst. Versuche das so zu sehen und umzusetzen . Und -die meisten VV werden hundertfach versendet. Das der AG dann gerade dich einstellt ist somit nicht unbedingt
sicher.
 

Ottokar

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#10
Die meisten Sklavenhändler übernehmen keine Fahrtkosten obwohl sie laut Paragraph 140 BGB dazu verpflichtet wären.
Den § 140 BGB kann man leicht ins Leere laufen lassen wenn man bereits mit der Einladung darauf hinweist nichts zu bezahlen. Neben der von uns allen geliebten ZA ist es nach meiner Erfahrung noch der öffentliche Arbeitgeber der sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.
 

spyro

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#11
Auf dem Schreiben von der ZAF steht, daß ich anrufen soll um ein Termin zwecks Vorstellungsgespräch zu vereinbaren. Also da steht kein konkretes Datum, wann ich da auftauchen soll. Soll ich da jetzt wirklich anrufen und ein Termin mit denen vereinbaren? Im voraus kann ich denn ja schonmal mein Lebenslauf, Bewerbung und Zeugnisse schicken steht auch noch in dem Schreiben.
 

spyro

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#12
Also bei der ZAF anrufen und erstmal fragen, ob die Fahrtkosten übernommen werden und wenn die Nein sagen, sage ich denen, dass ich es erst mal mit dem JC klären muss. Soll ich das so machen?
 

karuso

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#15
Sollte es zum Vorstellungsgespräch kommen verlangen die immer gleich das du einen Bewerberbogen ausfüllen sollt darauf wird dann freundlich geantwortet das alles notwendige was sie wissen müssen in deiner schriftlichen Bewerbung steht.Es wird dir dann auch eine Datenerklärung vorgelegt oder sie ist im Bewerberbogen enthalten der sie berechtigt wenn du sie unterschreibt das sie alle deine Unterlagen wie eine Gießkanne weiterzugeben dürfen. Natürlich wird soetwas nicht unterschrieben und das muß man auch nicht weil es nach DSGVO freiwillig ist und kann nicht sanktioniert werden. Und dann müßte sich das ganz automatisch erledigen.Und nicht einschüchtern lassen.Die werden auch versuchen dich freundlich zu drohen mit Sanktion übers JC.:wink::wink:
Und keine Mail und Tel. alles schriftlich mit Schneckenpost.Auto und Führerschein hat man für die Bande natürlich auch nicht.
 

erwerbsuchend

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#16
verlangen die immer gleich das du einen Bewerberbogen ausfüllen sollt
Das kann man so pauchal nicht mehr sagen, denn bei meinen letzten VG bei ZAF wurde mir kein Bewerberbogen zum Ausfüllen und Unterschreiben vorgelegt. Dies kann vielleicht damit zu tun haben, dass diese ZAF von mir vorher eine Standard-Bewerbung mit Lebenslauf erhalten haben.
 

karuso

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#17
denn bei meinen letzten VG bei ZAF wurde mir kein Bewerberbogen zum Ausfüllen und Unterschreiben vorgelegt. Dies kann vielleicht damit zu tun haben, dass diese ZAF von mir vorher eine Standard-Bewerbung mit Lebenslauf erhalten haben.
Und was ist bei rausgekommen wurdest du eingestellt oder nicht.Oder solltest noch eine Datenerklärung unterschreiben.Kurz berichten.
Bei mir wollten sie immer das man den Bewerberbogen ausfüllt und die Datenerklärung unterschreibt.Beides nicht gemacht.Bewerberbogen wo zu Bewerbung liegt ja vor und Datenerklärung nein danke. Und man konnte sofort gehen.
 

erwerbsuchend

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#18
Und was ist bei rausgekommen wurdest du eingestellt oder nicht.Oder solltest noch eine Datenerklärung unterschreiben.Kurz berichten.
Da die Stellen aus den Bewerbungen beim VG nicht mehr vakant waren, wurde über alternative Stellen und damit die Aufnahme in deren Bewerberpool gesprochen. Für diese Aufnahme wäre die Unterzeichnung einer entsprechenden Datenschutzerklärung notwendig gewesen. Ich habe mir dafür jedoch Bedenkzeit erbeten, um diese Erklärungen zu Hause in Ruhe lesen zu können. Diese wurde mir auch gegeben und ich konnte diese Unterlagen problemlos mit nach Hause nehmen. Allerdings habe ich mich nicht mehr zurückgemeldet, da schließlich die ursprünglichen Stellen jeweils bereits vergeben waren und somit für mich die Bewerbungsverfahren abgeschlossen waren.

Man sollte dabei jedoch nicht mit der Holzhammermethode vorgehen, sondern eine eher diplomatische Gesprächsführung wählen.
 

spyro

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#20
Kann ich das Anschreiben verwenden oder ist das zu Provokant?

Sehr geehrte Frau XY,

vom Jobcenter habe ich einen Vermittlungsvorschlag für die ausgeschriebene Stelle als Helfer in Lagerwirtschaft, (Referenznr.:10000-xxxxxxxxxxx-S) erhalten.

Sehr gerne bewerbe ich mich deshalb um diese Stelle bei Ihnen.

Ich freue mich auf die Gelegenheit, in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu sprechen.

In der Anlage übersende ich Ihnen meinen Lebenslauf.

Zeugniskopien werde ich beim Vorstellungsgespräch vorlegen.


mit freundlichem Gruß





P.S. Die Ihnen übersandten persönlichen Daten sind nur für den Arbeitgeber der ausgeschriebenen Stelle bestimmt. Sollte dieser nach Sichtung kein Interesse an meiner Bewerbung haben, erwarte ich entsprechend dem BDSG die Löschung und schriftliche Löschungsbestätigung meiner Daten.
Mit einer Aufnahme in einen Bewerberpool erkläre ich mich nicht einverstanden.
 

erwerbsuchend

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#21
Dieses Anschreiben ist nicht aussagefähig. Man könnte sogar sagen, dass es sich dabei um keine Bewerbung handelt. Du solltest mindestens schreiben, warum du dich für diese Stelle geeignet siehst und ein paar deiner Kenntnisse, die für diese Stelle geeignet sind, erwähnen. Das Wort "Vermittlungsvorschlag" solltest du nicht im Anschreiben erwähnen. Der AG könnte daraus schließen, dass du dich nicht "freiwillig" bewirbst und du eigentlich keine Lust auf diese Stelle hast. Egal, wie du zu dieser Stelle stehst, solltest du dies nicht im Anschreiben so offensichtlich erwähnen. Ob und welche Unterlagen du der Bewerbung beilegst oder du beim VG vorzeigst, erwähnst du nicht im Anschreiben. Das sieht der AG von allein, welche Unterlagen der Bewerbung beigelegt wurden. Auf die Einsicht in Arbeitszeugnisse von vorherigen AG hat ein neuer AG keinen Anspruch, schließlich muss man als AN keine Arbeitszeugnisse anfordern, wenn man das nicht möchte.

Deinen Datenschutzhinweis solltest du in deutlich kleinerer Schriftgröße erstellen.
 

Kerstin_K

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#22
Ich würde schon deshaöb nicht schreiben, dass es ein Vermittlungsvorschlag war, weil die ZAF dann weiss, dass man erpressbar ist. Dass jemend vomJBcenter kommt, weiss die ZAF sowieso durch den Rückmeldebogen, aber e künnte ja auch eine Stelleninformation gewesen sein oder ein VV ohne RfB.
 

spyro

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#23
Gibt es ein Muster anschreiben? Es geht um eine Stelle als Lagerhelfer /Kommissionierer
 

erwerbsuchend

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#24
Sorry für meine Frage, aber du bist seit 2013 hier im Forum angemeldet. Man könnte daher davon ausgehen, dass du seitdem mit dem Thema ALG 2 und Bewerbungen zu tun haben müsstest. Daher nun meine Ernst gemeinte Frage: Wie hast du bisher Bewerbungen geschrieben, gerade auch auf VV? Das kann doch nicht dein erster VV für eine ZAF gewesen sein, oder?

Über welche Kenntnisse und Qualifikationen verfügst du, die für diese Stelle vorteilhaft sind? Hast du Erfahrung in dem Bereich?
 

Regensburg

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#25
Moin :)

ich bin zwar nicht angesprochen aber ich antworte.
Ja - ich benutze auch Anschreiben ähnlich wie spyro in #20 aber ohne PS: Datenschutz.
Nie damit Probleme gehabt.
 

spyro

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#26
Sorry für meine Frage, aber du bist seit 2013 hier im Forum angemeldet. Man könnte daher davon ausgehen, dass du seitdem mit dem Thema ALG 2 und Bewerbungen zu tun haben müsstest. Daher nun meine Ernst gemeinte Frage: Wie hast du bisher Bewerbungen geschrieben, gerade auch auf VV? Das kann doch nicht dein erster VV für eine ZAF gewesen sein, oder?

Über welche Kenntnisse und Qualifikationen verfügst du, die für diese Stelle vorteilhaft sind? Hast du Erfahrung in dem Bereich?
Ich habe mich noch nie für ein VV beworben und nie Probleme bekommen, weil bis dato alle VV von Leihfirmen waren, habe ich mich strikt geweigert mich da zu bewerben. Aber jetzt habe ich ja ein Schreiben von der ZAF bekommen. Jetzt muss ich mich wohl bewerben.
 

Holler2008

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#27
Kann ich das Anschreiben verwenden oder ist das zu Provokant?
Bei mir sieht es bei VVs ungefähr so aus:

Bewerbung als Helfer in der Lagerwirtschaft, Referenznr.:10000-xxxxxxxxxxx-S
Ihre Auschreibung vom... in der Jobbörse


Sehr geehrte Frau XY,

vom Jobcenter habe ich erfahren, dass sie jemanden als Helfer in Lagerwirtschaft in (Ort) suchen. (dass das ein Vermittlungsvorschlag war, sehen die imho sowieso. Doch ich gebe mir nicht die Blöße zuzugeben, dass ich mich deswegen bewerbe)

Als ...(gelernter Beruf) mit X Jahren Erfahrung bewerbe ich mich gerne um diese Stelle bei Ihnen. (bei mehreren Berufen, den nehmen, der besser zur Stelle passt)

(dann noch wenigstens ein bisschen Qualifikation erwähnen, die im VV verlangt ist. Es steht doch immer "Zuverlässigkeit, Kundenorientierung" usw. am Ende") ... ist für mich selbstverständlich und ... kann ich Ihnen zusichern.

Ich freue mich auf die Gelegenheit, in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu sprechen.

In der Anlage übersende ich Ihnen meinen Lebenslauf.
Zeugniskopien werde ich beim Vorstellungsgespräch vorlegen.

(was die als Anlage bekommen, sehen die sowieso.)


mit freundlichen Grüßen
(ist "mit freundlichem Gruß" eine offizielle Verabschiedungsformel? Außer hier im Forum habe ich die noch nie gesehen.)
 

RobbiRob

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#28
Ich habe mich noch nie für ein VV beworben und nie Probleme bekommen, weil bis dato alle VV von Leihfirmen waren, habe ich mich strikt geweigert mich da zu bewerben. Aber jetzt habe ich ja ein Schreiben von der ZAF bekommen. Jetzt muss ich mich wohl bewerben.
Nimm doch die von damals ....

Evtl. könntest Du mit Hinweis auf Deine Amnesie hier auch erfolgreich den Zaf-Job abwehren?

Einladung von Zeitarbeitsfirma erhalten
 
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#29
Ich habe mich noch nie für ein VV beworben und nie Probleme bekommen, weil bis dato alle VV von Leihfirmen waren, habe ich mich strikt geweigert mich da zu bewerben. Aber jetzt habe ich ja ein Schreiben von der ZAF bekommen. Jetzt muss ich mich wohl bewerben.
Unter Berücksichtigung des Beitrages von @RobbiRob frage ich dich, wieso du dann schreibst, dass du dich noch nie auf einen VV beworben hast oder auf Einladungen von ZAF reagieren musstest? Welche "bessere" Art der Hilfestellung erwartest du dir dadurch?

Du solltest zudem bedenken, dass die ZAF durchaus jeden einzelnen Schritt in diesem Bewerbungsverfahren dem JC mitteilen könnte. Es könnte also sein, dass die ZAF bereits an das JC gemeldet hat, dass man dir ein Einladungsschreiben zwecks Terminvereinbarung geschickt hat. Dies solltest du mindestens für deine weitere Strategie im Hinterkopf behalten, egal, ob und wie die ZAF oder das JC etwas belegen können. Letztlich kostet die Abwehr von Sanktionen immer Nerven, es sei denn man hat "Eiswasser" in den Adern und bleibt immer "cool", egal, was passiert.

Da die ZAF dich bereits postalisch aufgefordert hat, mit ihr in Kontakt zu treten, um einen Termin für ein VG zu vereinbaren, solltest du damit rechnen, dass du zeitnah auf deine postalische Bewerbung eine erneute Antwort der ZAF erhälst. Daher solltest du dir bereits ein paar passende zeitnahe Termine für ein VG bei dieser ZAF freihalten. Du solltest auch damit rechnen, dass die ZAF in jener möglichen Antwort auf deine Bewerbung auf das bereits an dich gesandte Schreiben Bezug nehmen könnte. Ein Spiel auf Zeit wäre bei dieser Bewerbung in dieser Konstellation daher nicht zu empfehlen, es sei denn du bist cool wie Eis ;)
 
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#31
@erwerbsuchend Eine Sanktion kann einen immer treffen. Der Absender hat im Zweifel den Nachweis zu erbringen BGH: Der Absender trägt die Beweislast für den Zugang eines einfachen Briefs – Dr. Damm und Partner | Rechtsanwälte & Fachanwälte Brauchen wir auch hier nicht aus zu diskutieren, da ich nicht über ungelegte Eier rede!

@spyro Eine generelle Datenschutzklausel in der Bewerbung halte ich für problematisch, da man mit dieser dem Arbeitgeber (ZAF) unterstellt sich grundsätzlich nicht an Datenschutzgesetze zu halten. Da geht das Jobcenter dann nach dieser gesetzlichen Grundlage:

2. sich weigern, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis aufzunehmen, fortzuführen oder deren Anbahnung durch ihr Verhalten verhindern,
(Quelle: § 31 SGB 2 - Einzelnorm)

Die Datenschutzklausel kann man noch nachschieben, sofern die ZAF einen Anlass dazu gibt. Zum Beispiel das sie sich bei Folgeschreiben nicht mehr auf die konkrete Stelle bezieht. Du bewirbst Dich auf eine konkrete Stelle als Helfer in der Lagerwirtschaft. Alle Stellen darüber hinaus sind nicht von der Rechtsfolgenbelehrung des Vermittlungsvorschlag abgedeckt. Also freiwillig.
 
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