Habe geerbt. Amt Kopiert Kontoauszüge und Erbschein, unfreundliches Gespräch (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Vanyschnucki

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Guten Morgen,

heute war es soweit, mein Erbe wurde ausgezahlt. Mein Opa verstarb 2008 (erstantrag war erst danach, 2013) und ich habe seinen Anteil (1/8) von dem Haus geerbt, in welchem meine Oma und er lebten.

Mein Oma verkaufte nun das Haus und das Geld kam heute auf meinem Konto an.

Ich bin direkt mit meiner Mama als Beistand zum Amt um das zu melden und einen Termin in der Leistungsabteilung zu verlangen. Kontoauszüge und Erbschein Ausfertigung hatte ich beides dabei.

Meine SB ist leider bis 17.03. nicht da, also hat ne andere SB sich das ganze erst einmal angehört.
Vorweg sei gesagt, ich habe mich SEHR SEHR viel mit dem Thema beschäftigt und im Vorfeld viel darüber nachgedacht, wie dieses Gespärch wohl dann laufen wird. Es kam, mal wieder, ganz anders....

Zuerstmal wurden sich dreist die Kontoauszüge kopiert die ich dabei hatte, wo der Eingang des Geldes zu erkennen ist. ALs ich sagte, dass ich das nur zu Einsicht mitgebracht habe, bekam ich folgendes zu hören: dies sei Notwendig und höchts Richterlich beschlossen das die sich alles kopieren dürfen was die wollen und schwärzen darf ich auch nix! Also einfach beides kopiert....

Desweiteren interessiert die nicht wann mein Opa gestorben ist.... wenn meine SB wieder da ist, wird mir genau vorgerechnet wie lange ich mit dem Erbe auszukommen habe und ne Weltreise, dies erwähnte die SB 4 oder 5 mal, ist nicht drinn, wegen unwirtschaftlichem Verhalten auch ein Auto nicht... wäre ja unwirtschaftliches Verhalten. Als ich die SB fragte, wo das unwirtschaftlich wäre, wenn ich mir ein Auto hole, da ich auf dem Land lebe und keines habe, da sagte sie nur pampig, dass sie nicht mit mir diskutiert. Thema beendet.

Nach dem Kopieren und den pampigen Aussagen meinte sie noch, dass meine SB mich schnellstmöglichst anrufen wird und dann berechnet, wie lange ich mit dem Erbe auszukommen habe. Also nix mit Vermögen und Freibeträgen. Also ab zum Sozielgericht wenns soweit ist....

Nun eure Meinung dazu, ich weis das mit den Kopien war doof meinerseits, aber ich hatte nichts dabei wo drinn stand, dass es nicht erlaubt ist... also kein gegen argument gehabt... auch bei dem Erbschein nicht, außer Datenschutz.

Ich muss nun ja ersteinmal warten bis meine SB sich meldet, diese hat nun schon den kopierten Erbschein und die Kontoauszüge ABER das reicht denen auch noch nicht, die wollen auch noch alles zu dem Hausverkauf sehen (Kaufvertrag etc.).... ich finde das unter aller Sau!

Was kann ich noch tun, sollte sich meine SB am Freitag melden und ich wieder einen Termin bekommen.
Und der Kaufvertrag geht die doch auch nix an? Was wollen die noch alles sehen?

Ich kenne ja die Rechtslage, mein Erbe ist Vermögen, da der Erbfall schon 2008 war und Erstantrag 2013. Trotzdem übersteigt es die Freibeträge für Vermögen und ich falle aus dem ALG II Bezug raus, bis die Freigrenze erreicht ist. So sehe ich das!

Die SB meint halt, dass ich mindestns eine gewisse Zeit davon leben muss und darf auch nix davon ausgeben sonst sei es unwirtschaftlich.... eine Frechheit war das da heute und vorallem, es hat ja nichts gebracht, wenn das nur ne Vertretung war....die richtige SB schaut sich das nun an und meldet sich dann bei mir... klasse, ich gehe mal davon aus, die berechnen mir das als Einkommen, rechnen mir vor wie lange ich damit leben muss und die Krankenkassenzahlungen bedenken die sicher auch nicht.

Für mich war der Tag da heute ein reinfall, vorallem auch, weil ich nicht einmal eine Bestätigung bekommen habe, dass ich heute da war. Die SB weigerte sich mir eine zu geben und an der Info sagte man mir, dies kann nur der SB....

Habt ihr noch Tips wie ich mich verhalten sollte? Die SB wird sich wohl dann spätestens am 17.03. melden und mir dann einen vorrechnen... was so oder so völlig daneben ist, da mein Erbe Vermögen darstellt....

Danke!
 

ZynHH

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da mein Erbe Vermögen darstellt....
Wann hast du das JC denn über dein Erbe informiert?

Gilt hier nicht auch der Zuflusszeitpunkt?

Waren deine Bewilligungen bisher vorläufig oder als Darlehen ausgeführt?
 

Vanyschnucki

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Wann hast du das JC denn über dein Erbe informiert?

Gilt hier nicht auch der Zuflusszeitpunkt?

Waren deine Bewilligungen bisher vorläufig oder als Darlehen ausgeführt?
Heute habe ich das Amt informiert, da heute auch erst Geld kam.

Der Zuflusszeitpunkt ist nicht der Zeitpunkt des Ebfalls

§ 1922 BGB Gesamtrechtsnachfolge:
(1) Mit dem Tode einer Person (Erbfall) geht deren Vermögen (Erbschaft) als Ganzes auf eine oder mehrere andere Personen (Erben) über.
Also bin ich 2008 Erbin geworden und das war weit vor Erstantrag.


Ich bekomme mein ALG II normal ausgezahlt, nicht als Darlehen oder vorläufig. Bewilligungszeitraum ist noch bis 30.04.2017.

Ich muss die Leistungen für März zurückzahlen, da ich ja im März geerbt habe, dennoch muss das Amt mein Erbe als Vermögen anrechnen,mit entsprechenden Freibeträgen, da der Erbfall weit vor Erstantrag war.

Ich übersteige zwar dann die Freibeträge für Vermögen, dennoch kann mir das Amt nicht vorrechnen, wie lange ich damit zu leben habe, oder was ich mir davon kaufen darf.

Anrechnen und auf 6 Monate verteilen dürfen sie auch nicht, da es eindeutig Vermögen ist. Mein Problem ist nur, ich habe meine SB nicht erreicht, die Vertretung hat einfach alles kopiert und verlangt noch weitere Unterlagen zum Hausverkauf.... ich weis nun nicht was ich tun soll.

Die zuständige SB wird sich sicher die Auszüge nun anschauen und schon einmal rechnen.... doch das ist doch komplett falsch... das mein Opa 2008 schon gestorben ist, interessiert die nicht, ebenso werden halt weitere Unterlagen verlangt und einfahc alles kopiert.

Wie genau meine zuständige SB das nun berechnet, weis ich auch erst wenn die sich meldet, jedoch habe ich durch die SB Vertretung heute erfahren, dass mir vorgerechnet wird, wie lange das Erbe halten muss bis ich wieder ein Recht habe, auf ALG II und genau DAS ist nicht richtig und dagegen werde ich bis vors SG gehen, wenn es sein muss.
 
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Vanyschnucki

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Nix Freibetrag!
Besser abmelden vor Zufluss......
Wie viel dürfen Hartz IV Empfänger erben?

so ein Unsinn, sorry. Der Erbfall war 2008, bitte lesen und mir dann Tipps geben:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/b...r-erbschaft-und-sgb-ii-leistungen_018299.html

In der Entscheidung ist zudem nochmals deutlich gemacht worden, dass eine Erbschaft (mithin eine Gesamtrechtsnachfolge) bereits im Zeitpunkt der Erbfalls als zugeflossen gilt, unabhängig davon, ob etwa Barmittel erst während des Bezugs von Leistungen nach dem SGB II tatsächlich fließen.
Urteil: Erbe kann bei Hartz IV als Vermögen gelten | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

Grundsätzlich sei zwar alles als Einkommen zu werten, was Langzeitarbeitslose nach ihrer Hartz-IV-Antragstellung an Einnahmen an Geld oder Geldeswert zufließt. Dies gelte jedoch nicht bei Erbschaften. Hier werde der Zufluss des Erbes mit dem Zeitpunkt des Erbfalles angenommen. Erfolge erst nach dem Erbfall der Arbeitslosengeld-II-Antrag, sei das später zugeflossene Erbe daher als Vermögen und nicht als Einkommen zu werten.

sind nur einige Beispiele, entscheident ist der Zeitpunkt des Erbfalls, nicht der Zuflusszeitpunkt.

Mir steht also ein normaler Freibtrag zu (150€ pro Lebensjahr und einmalig 750€)
 

bobby99

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so ein Unsinn, sorry. Der Erbfall war 2008, bitte lesen und mir dann Tipps geben:)
Na hoffentlich sind die beim Amt schlauer als ich.... :)

Viel Glück :)


P.S. Hab ich im Netz gefunden.....

Die Anrechnung einer Erbschaft beim Empfang von Sozialleistungen - ALG II oder Grundsicherung - richtet sich nach dem Zeitpunkt der Erbschaft. Zufluss aus dem Erbe ist bei ALG II grundsätzlich als Einkommen anzurechnen und wird dann ab dem Monat der Zahlung, bzw. ab dem darauffolgenden Monat angerechnet, ohne Freibeträge. Die Krankenversicherung muss selbst bezahlt werden.
Ist eine Erbschaft noch nicht ausgezahlt, kann sich der Erbe bei der ARGE abmelden und für mindestens einen Monat abgemeldet bleiben. Auf jeden Fall einen kompletten Monat, in dem die Erbschaft zufließt. Danach ist dann wieder erneut ALG II zu beantragen. Jetzt gilt die Erbschaft als Vermögen, sodass die Freibeträge angerechnet werden. Schulden können auch getilgt werden. Der Erbe muss natürlich den einen Monat von der Erbschaft leben. Das ist aber günstiger als die Aufteilung durch die ARGE bei einer Anrechnung als Einkommen.
 

Vanyschnucki

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Na hoffentlich sind die beim Amt schlauer als ich.... :)

Viel Glück :)
Das Amt weis denke ich nichts von irgendwelchen Erbschaftsdingen oder wollen es nicht wissen, deswegen muss man ja informierter sein, sonst machen die doch was die wollen. Die werden das Erbe als Einkommen anrechnen und gut, auch wenn es nicht so ist, da muss ich hartnäckig bleiben.

Merke schon, du hast das deine Erfahrungen gemacht, totzdem lass ich mir nicht vorrechnen, wie lange ich damit auszukommen habe, bis ich mich wieder anmelden darf.

Mein Erbe ist Vermögen, egal was die sagen werden. Das Gesetz ist da ganz klar formuliert und da kann sich auch das Amt nicht einfach drüber stellen, auch wenn die das immer wieder versuchen, hatte schon genug Stress mit denen.

Ich brauche nun einfach noch ein paar Tipps zum weiteren Vorgehen, vorallem da die ja noch mehr Unterlagen wollen, die die einfach nix angehen. Erbschein und Kontoauszug sollte doch wohl reichen....

Auf der Überweisung steht halt nix von Erbe, nur Kaufspreiszahlung für Objekt XYZ...

Und was mache ich, wenn die einfach weitehrin ALLES ausnahmslos kopieren und mir damit kommen, es wäre ein neues Gesetz... da kann man sich ja nur queerstellen....was ich auch heute versucht habe, denoch keinen Erfolg...

EDIT:

Ich hab zusätzlich nun die Sorge, dass sich meine zuständige SB nun die Auszüge und den Erbschein anschauen kann, bevor ich die Möglichkeit habe, mit ihr persönlich darüber zu reden, da meine SB ja zufälligerweise genau diese Woche nicht da ist und sich alles schön kopiert wurde.

Laut Aussage der Vertretungs SB soll mich meine zuständige SB ja nun anrufen, wenn sie wieder da ist und dann sollte ich ja einen Termin bei ihr bekommen, wo mir vorgerechnet werden soll, wie lange ich mit dem Erbe auskommen soll.

Ich denke eher da kommt dirket nen Änderungsbescheid wo mir das Erbe als Einkommen angerechnet wird, die haben ja alles was die dafür brauchen von mir kopiert...:glaskugel:

EDIT 2:

Na hoffentlich sind die beim Amt schlauer als ich.... :)

Viel Glück :)

P.S. Hab ich im Netz gefunden.....

Die Anrechnung einer Erbschaft beim Empfang von Sozialleistungen - ALG II oder Grundsicherung - richtet sich nach dem Zeitpunkt der Erbschaft.
Zeitpunkt der Erbschaft, du schreibst es ja selber und dieser Zeitpunkt ist der, welcher im § 1922 BGB steht, mit dem Tod einer Person geht demnach das Erbe schon auf die Miterben über.... dies war 2008 und nicht erst jetzt, wo das Erbe ausgezahlt wurde. Da scheinst du was zu missverstehen.

Ist der Erbfall erst nach Erstantragsstellung eingetreten, dann trifft deine Aussage zu und das Erbe wird als einmaliges Einkommen angesehen und auf 6 Monate verteilt angerechnet und wird dann erst zu Vermögen.

Bei mir ist es jedoch von Anfang an als Vermögen zu werten.
 
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ZynHH

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Bei mir ist es jedoch von Anfang an als Vermögen zu werten.
Ich mache mir nur Gedanken, weil du den Erbfall bei der Antragstellung nicht bekanntgegeben hast....aber vieleicht mache ich mir auch umsonst Gedanken.
Mal sehen was TazD dazu später noch einfällt.
 

Vanyschnucki

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Ich mache mir nur Gedanken, weil du den Erbfall bei der Antragstellung nicht bekanntgegeben hast....aber vieleicht mache ich mir auch umsonst Gedanken.
Mal sehen was TazD dazu später noch einfällt.
https://www.elo-forum.org/alg-ii/vo...n-alg-ii-bezug-177238/index6.html#post2148748

schau mal dort, ist mir zu viel ums genau zu erklären. Ich hätte bei Erstantrag nix angeben können, da ich von nix wusste. Mein Opa ist 2008 gestorben, Erstantrag war 2013.

Mein Oma hat bis zum 12.03.2017, also gestern, in dem Haus gewohnt.

Der Erbschein wurde erst im Oktober 2016 beantragt, da wusste ich auch erst, dass ich Erbin werde und um was es bei dem Erbe eigentlich geht. Ich habe den Hausanteil meines Opas geerbt. Ihm gehört die hälfte des Hauses das meine Oma nun verkauft hat und von dieser Hälfte gehört mir 1/4, also insgesamt 1/8 von dem Haus.

Doch auch dies hätte ich dem Amt nicht mitteilen können, da bis heute nicht genau klar war, ob, wann und wieviel Geld überhaupt kommt.

Was hätte ich bei Erstantrag und WBA also angeben sollen? Mein Opa ist 2008 gestorben vielleicht erbe ich ja mal etwas? Vor allem der Erbschein wurde auch viel später erst beantragt, kann ich auch belegen durch Post vom Nachlassgericht.

Ich möchte einfach nur sicherstellen, dass die das richtig berechnen und nach dem heutigen Vorsprechen dort und der extrem unfreundlichen SB, denke ich mal, die berechnen das falsch... da die SB ja auch sagte: "Man wird Ihnen dann vorrechnen, wielange Sie mit dem Erbe auskommen müssen, bevor Sie wieder einen Neuantrag stellen. Außerdem werden wir sicherstellen, dass Sie sich nicht auch noch unwirtschaftlich Verhalten, eine Weltreise machen oder ein Auto kaufen als Beispiel"

Hier merkt man doch schon, dass die Frau keine Ahnung hat, bei Vermögen gibt es Freibeträge und man kann dieses nicht anrechnen und auf mehrere Monate verteilen, das geht nur bei einmaligen Einnahmen.

Sollte das Vermögen also diese Freibeträge übersteigen, bekomme ich kein ALG II mehr und muss das Erbe verbrauchen bis ich diesen Freibetrag erreicht habe. Ich kann aber nötige Dinge kaufen, wie eine neue Waschmaschine, oder einen kleinen PKW bis 7500 EUR etc.

Man kann mir doch nicht einfach ein Erbe , welches fünf Jahre vor Erstantrag angetreten wurde, als Einkommen anrechnen und mir dann auch noch vorschreiben, wie lange ich damit auskommen muss, bis ich wieder berechtigt bin, einen Neuantrag zu stellen und das ich mir nicht einmal ein Auto kaufen darf, dass mir sogar nachweislich in meiner berfulichen Situation helfen würde.

Auch das sich einfach alles kopiert wurde, finde ich unter aller Sau, ich wurde einfach überfahren damit, dass es höchst richterlich so beschlossen wurde und Punkt. Die werden ja sicher weitere Unterlagen fordern....

In meinem Kopf bleibt mir momentan nur der Gang vors SG, sollten die das, wie zu erwarten, als Einkommen anrechnen und genau das, will ich eigentlich vermeiden.
 
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doppelhexe

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... P.S. Hab ich im Netz gefunden.....

Ist eine Erbschaft noch nicht ausgezahlt, kann sich der Erbe bei der ARGE abmelden und für mindestens einen Monat abgemeldet bleiben. Auf jeden Fall einen kompletten Monat, in dem die Erbschaft zufließt. Danach ist dann wieder erneut ALG II zu beantragen. Jetzt gilt die Erbschaft als Vermögen, sodass die Freibeträge angerechnet werden. Schulden können auch getilgt werden. Der Erbe muss natürlich den einen Monat von der Erbschaft leben. Das ist aber günstiger als die Aufteilung durch die ARGE bei einer Anrechnung als Einkommen.
wo hast du denn das her? der link wäre mal nicht schlecht...

so einfach mal 1 monat abmelden um das erbe von zufluss in vermögen umzuwandeln ist nicht... da gucken die ganz genau hin... deshalb intressiert mich schon, wo sowas geraten und mit welchen rechtsgrundlagen das begründet wird...

@ Vanyschnucki,

wenn du erst so spät erfahren hast, das du erbe bist, wirst du das nachweisen müssen...

denn du hättest (so du es gewusst hast) das bei antragstellung angeben müssen. DANN jedenfalls wäre dir ALG2 nur vorläufig bewilligt worden, wegen dem zufluss der erbschaft, deren auszahlungsdatum und höhe ja unbekannt ist...
 

Vanyschnucki

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wenn du erst so spät erfahren hast, das du erbe bist, wirst du das nachweisen müssen...

denn du hättest (so du es gewusst hast) das bei antragstellung angeben müssen. DANN jedenfalls wäre dir ALG2 nur vorläufig bewilligt worden, wegen dem zufluss der erbschaft, deren auszahlungsdatum und höhe ja unbekannt ist...
Ich habe von dem Erbe erstmals mit Erbscheinantrag meiner Oma erfahren, dies war Ende Oktober 2016.
Meinen letzten WBA hatte ich Anfang Oktober 2016 gestellt, also hätte ich da nix angeben können.

Als meine Mutter 2008 ausgeschlgen hat, habe ich wohl ein Schreiben vom Nachlassgericht bekommen, wo man ja dann als Erbin nachrückt und nochmal 6 Wochen Zeit hat auszuschlagen. Dieses Schreiben habe ich jedoch nie erhalten, da meine Mutter es, ungeöffnet zu den Akten gelegt hatte, da sie dachte, es gehört zu ihrer Geschichte.

Also, ist alles etwas komplexer und ich habe auch noch alle Unterlagen, wo ja immer ein Datum beisteht.

Und selbst wenn ich angegeben hätte, dass ich Erbe, woher sollte ich denn bei Erstantrag(und WBAs) wissen, dass meine Oma 2017 ihr Haus verkaufen wird? Ich habe ja 2008 als ich Erbin wurde nichts schriftliches bekommen, auch kein Geld, kein Hausanteil, keine Grundbucheintragsänderung (diese wurde auch erst im November 2016 beantragt) und meine Oma hat nie etwas gesagt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

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https://www.elo-forum.org/alg-ii/vo...n-alg-ii-bezug-177238/index6.html#post2148748
...
Hier merkt man doch schon, dass die Frau keine Ahnung hat, bei Vermögen gibt es Freibeträge und man kann dieses nicht anrechnen und auf mehrere Monate verteilen, das geht nur bei einmaligen Einnahmen.
..
Man kann mir doch nicht einfach ein Erbe , welches fünf Jahre vor Erstantrag angetreten wurde, als Einkommen anrechnen und mir dann auch noch vorschreiben, wie lange ich damit auskommen muss, bis ich wieder berechtigt bin, einen Neuantrag zu stellen und das ich mir nicht einmal ein Auto kaufen darf, dass mir sogar nachweislich in meiner berfulichen Situation helfen würde.

Auch das sich einfach alles kopiert wurde, finde ich unter aller Sau, ich wurde einfach überfahren damit, dass es höchst richterlich so beschlossen wurde und Punkt. Die werden ja sicher weitere Unterlagen fordern....
.
Wenn Du schon alles vorher weisst, frage ich mich ernsthaft, wie man was kopieren kann, dass man nur vorzeigt und nicht aus der Hand gibt?
Finde den Fehler ....

Dir bleibt nun erstmal nichts anderes als abzuwarten und dann entsprechend zu handeln.
Dein Fall ist auch nicht alltäglich, da der eigentliche Erbfall lange zurückliegt.

Bereite Dich schonmal darauf vor, zumindest einen Teil Deines Vermögens temporär für den Lebensunterhalt, bis zur Klärung einzusetzen. Krankenversicherung nicht vergessen.

Am Ende wird sich das alles klären, so einfach wie Du Dir das hier zusammensuchst im Netz, ist das leider nicht.
Jeder Rechtsfall ist einzeln zu betrachten, das musste ich leider auch bitter lernen.
Vor Gericht und auf hoher See ...

Viel Glück, alles wird gut!
 

doppelhexe

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stimmt, so einfach ist das nicht...

aber, man hätte dir ALG2 nur vorläufig bewilligt und dich dazu aufgefordert, dein erbe auch antreten zu können, notfalls über´s verklagen der oma...

wenn die riechen, das sie evtl. nicht zahlen müssen, dann fahren die alles auf, was sie können.

die nachweise deines nicht-wissens werden die sehen wollen... jedenfalls dann, wenn du darauf pochst, das der erbfall bereits 2008 eingetreten ist und deshalb als vermögen gewertet werden muss.
 

Vanyschnucki

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stimmt, so einfach ist das nicht...

wenn die riechen, das sie evtl. nicht zahlen müssen, dann fahren die alles auf, was sie können.
.
Ich will doch genau das! Ich meine, wenn ich das Erbe als Vermögen geltend mache, dann falle ich aus dem ALG II Bezug, da es die Freibeträge übersteigt und die sind mich los (und ich die auch vorerst....)

Doch sollten die es als Einkommen oder einmalige Einnahme anrechnen, dann wird es auf doch auf 6 Monate verteilt, auch wegen der Krankenkasse und eben danach erst zu Vermögen.

Ersteres wäre doch für alle besser. Falls die natürlich nun meckern, wieso ich das beim Erstantrag nicht angegeben habe, dann kann ich da ja nur ehrlich sagen wie es ist und das man auch meine Oma hätte sicher nicht verklagen wollen/können (besonderer Härtefall) nur wegen 1/8 Anteil des Hauses...

EDIT:

Bereite Dich schonmal darauf vor, zumindest einen Teil Deines Vermögens temporär für den Lebensunterhalt, bis zur Klärung einzusetzen. Krankenversicherung nicht vergessen.

Viel Glück, alles wird gut!
Ich danke dir. Das mit den Kopien war doof, ich weis... ich war sehr überrumpelt von dieser SB und der Art und Weise wie diese mich anging.

Das Erbe übersteigt so oder so die Freibeträge von Vermögen, daher weis ich, dass ich eine gewisse Zeit von dem Erbe (ca. 14.000 EUR) leben muss. Doch ein Auto können die mir nicht untersagen....egal was dabei nun rauskommt.
 

gizmo

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wo hast du denn das her? der link wäre mal nicht schlecht...
Gebe bitte mal bei google das ein:

Ist eine Erbschaft noch nicht ausgezahlt, kann sich der Erbe bei der ARGE abmelden und für mindestens einen Monat abgemeldet bleiben. Auf jeden Fall einen kompletten Monat, in dem die Erbschaft zufließt.

Da steht eine ganze Menge dazu
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Ok das mit dem Bankauszug X ist garnicht so schlecht, denn wenn du dich wieder Anmeldest und die wollen mehr als 4-6 Wochen Auszüge haben, geht das höchsten ab Bankauszug X.
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Erbschein wollen die sehen, soll man auch beantragen; geht aber auch alles ohne Erbschein.
Dumm gelaufen.
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Die SB hat gesagt das du die Leistung für diesen Monat zurück zahlen musst?

Hast du dich abgemeldet bzw. hat dich die SB abgemeldet?
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Bitte jetzt bei der KK anrufen und sich selbst versichern.

Harz 4 gibt es für dich bis zum Meldedatum Erbe Konto.

Glaube habe im Hinterkopf das das Erbe länger reicht als 6 Monate?

Ab dem 6 Monat greift das Schonvermögen.
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Da du jetzt kein SGBer mehr bist steht deiner SB keine Info mehr zu, was auch immer.
Du musst nur den Zulauf des Erbes melden. Ist ja schön das SB die Kohle aufteilen will, versuch macht Klug, kannst dir das ja gefallen lassen.
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Es gibt da Informationen das das JC ca. 1400€ im Monat akzeptieren muss zum leben. Wenn du dir Anschaffungen machst bitte dokumentieren. ZB. Fernseher kaputt, neuen kaufen 1000€ weniger und darfst zu auch anschaffen. Teppich & Möbeln & Küche.
Auch ein Auto sollte drin sein.

Die 6 Monate müsste aber durchhalten, hättest dich erst Abmelden müssen und dann den Zahlungseingang auf den Tisch legen sollen. Einfach machen und abwarten was passiert.
Du bist wenn du Abgemeldet bist dem JC keine info mehr schuldig, kein SGber mehr.
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Auskunft kann das JC erst dann wieder fordern wenn du wieder Leistung beantragst, hier jetzt alles dokumentieren. Gegebenfalls dann SG und oder RA einschalten. Sollte nach 6 Monaten noch Schonvermögen vorhanden sein gegebenfalls davon das Auto gekauft zu haben, so das du Beratungsschein und oder PKH beantragen kannst.
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Ich habe mich erst abgemeldet und dann den Kontoauszug auf den Tisch gelegt, Schonvermögen greift nach einem Monat. Hat keine Probleme gegeben.
 

Vanyschnucki

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Ich konnte mich doch aber nicht abmelden, weil ich nicht wusste ob und wann Geld kommt.... ich konnte nicht ohne diese Leistungen leben, wie soll das gehen wenn ich mich abmelde?

Ebenso reicht das Erbe keine 6 Monate, da ich mir ein Auto kaufen werde, mich selbst versichern muss und weiterhin Miete zahlen muss. Erbe ca. 14.000 EUR

Meine bzw. die Vertretungs SB hat mich heute nicht abgemeldet, die hat sich nur Kopien gemacht und leitet das an meine SB weiter, die aber erst ab 17.03. wieder da ist und mich wohl anrufen wird.

Von dem Ab- und Anmelde Theorien halte ich nicht viel, wir hatten da glaube in einer PN schon drüber gesprochen Gizmo.

Auch das mit der KK ist sicher noch nicht angebracht, ich bin noch nicht abgemeldet, ich werde das tun, wenn ich weis, dass ich definitiv abgemeldet bin. Informieren kann man sich ja mal.

Man kann Vermögen nicht auf 6 Monate verteilen und anrechnen, deswegen falle ich aus dem Bezug raus, sofern die das Erbe als Vermögen sehen. Dann stellt sich nur die Frage nach dem, wieso ich das nicht angegeben habe bei Erstantrag....

Muss ich nun damit rechnen, dass die alles gezahlte ALG II zurückfordern oder wie? Weil ich das Erbe nicht angegeben und meine Oma nicht aus dem Haus geklagt habe? Ich dachte, dies geht nicht, wegen besonderem Härtefall. Außerdem habe ich ja auch erst mit Erbscheinantragsstellung von dem Erbe erfahren. Also vorsetzlichen Betrug kann man mir da sicher nicht vorwerfen..
 

doppelhexe

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... Ist eine Erbschaft noch nicht ausgezahlt, kann sich der Erbe bei der ARGE abmelden und für mindestens einen Monat abgemeldet bleiben. Auf jeden Fall einen kompletten Monat, in dem die Erbschaft zufließt.

Da steht eine ganze Menge dazu...
genau, und HIER , deutlich wirds ab beitrag 6
https://www.elo-forum.org/alg-ii/17...ung-uberzahlung-anlage-vm-kdu-ausfuellen.html

wurde das schon einmal ausgiebig diskutiert und festgestellt, das das bloße abmelden aus dem ALG2-bezug nicht reicht, dazu muss man nämlich "in echt" nicht mehr bedürftig sein... seinen lebensunterhalt also mit lohn bestreiten können...

mal abgesehen davon, das in dem hier vorgetragenen fall das erbe doch eh nicht als einkommen gewertet werden dürfte... was TE ja auch erreichen will...
 

bobby99

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BTW... In den 6 Monaten des Rausfalls besteht Anspruch auf Wohngeld!
Quelle: Folien SGB2 Harald Thome Seite 76
 
G

Gast1

Gast
BTW... In den 6 Monaten des Rausfalls besteht Anspruch auf Wohngeld!
Quelle: Folien SGB2 Harald Thome Seite 76
Aber nur, wenn ein Einkommen erzielt wird aus nichtselbständiger Arbeit oder einer Erwerbsminderungsrente. Kriegt man Wohngeld auch, wenn man Einkommen aus selbständiger Arbeit erzielt? Weiß ich nicht.

Außerdem: Die 6 Monate sind hier unrelevant, weil der Erbfall der Themenerstellerin vor ihrem Eintritt in den Bezug von ALG II stattfand.
 

Vanyschnucki

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BTW... In den 6 Monaten des Rausfalls besteht Anspruch auf Wohngeld!
Quelle: Folien SGB2 Harald Thome Seite 76
ich falle doch aber nicht raus... das Erbe ist Vermögen und keine einmalige Einnahme oder Einkommen, dass ist ja das "Problem". Dieses Vermögen übersteigt jedoch die Freibeträge.

Sollte das Amt mir das Erbe als Einkommen anrechnen, werde ich mich so oder so ans SG wenden, doch dann ist da immernoch das mit dem "Nichtwissen" um die Erbschaft, was ja schwer nachzuweisen ist, bis auf das der Erbschein von Ende Oktober 2016 ist, hab ich keine sonderlichen Nachweise....

Habe das Gefühl dieser Fall ist etwas zu verwirrend :( Momentan ist es so, dass noch nicht viel passiert ist, außer das kopieren meiner Auszüge und dem Erbschein und meiner Sorge, dass die mir da nen Strick draus drehen, dass ich nichts angegeben habe (wusste ja von nix...) sollten die es als Vermögen werten.
 

gizmo

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Ich konnte mich doch aber nicht abmelden, weil ich nicht wusste ob und wann Geld kommt.... ich konnte nicht ohne diese Leistungen leben, wie soll das gehen wenn ich mich abmelde?
Ist egal da du min 6 Monate von deinem Erbe leben kannst.

Meine bzw. die Vertretungs SB hat mich heute nicht abgemeldet, die hat sich nur Kopien gemacht und leitet das an meine SB weiter, die aber erst ab 17.03. wieder da ist und mich wohl anrufen wird.

Von dem Ab- und Anmelde Theorien halte ich nicht viel, wir hatten da glaube in einer PN schon drüber gesprochen Gizmo.
Du hast jetzt die Kohle und ich würde mich abmelden, dann fangen die 6 Monate an zu laufen. Ausserdem hat das JC dann kein Anspruch auf Auskunft jeglicher Art.

Auch das mit der KK ist sicher noch nicht angebracht, ich bin noch nicht abgemeldet, ich werde das tun, wenn ich weis, dass ich definitiv abgemeldet bin. Informieren kann man sich ja mal.
Auch das würde ich sofort machen, die KK berechnet das dann im nachhinein und du bekommst die überzahlen Beräge zurück, hauptsache irgendwie Versichert zu sein.

Man kann Vermögen nicht auf 6 Monate verteilen und anrechnen, deswegen falle ich aus dem Bezug raus, sofern die das Erbe als Vermögen sehen. Dann stellt sich nur die Frage nach dem, wieso ich das nicht angegeben habe bei Erstantrag....

Muss ich nun damit rechnen, dass die alles gezahlte ALG II zurückfordern oder wie? Weil ich das Erbe nicht angegeben und meine Oma nicht aus dem Haus geklagt habe? Ich dachte, dies geht nicht, wegen besonderem Härtefall. Außerdem habe ich ja auch erst mit Erbscheinantragsstellung von dem Erbe erfahren. Also vorsetzlichen Betrug kann man mir da sicher nicht vorwerfen..
Das hättest du ohne Erbschein versuchen sollen, die Bekanntgabe ans JC ist erst dann nötig wenn du von einem Rechtspfleger das Erbe mitgeteilt bekommst, anfällt.

Ebend Abmelden, dann kann dir das JC erstmal nichts. Anrechnung zählt erst bei eintrudeln der Erbschaft so das siehe verwendet werden kann.
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Wenn das JC das Gefühl hat das du ihrgendetwas falsch angibst, hat es die Möglichlkeit über andere Behörden, Richter das zu melden und diese Behörden werden prüfen ob der Verdacht bestand hat. Das JC bekommt auch nur die Auskunft das der Verdacht begründet ist oder auch nicht und schaltet dann andere Behörden ein.
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Du hast nur eine angemessene Zeit von dem Erbe zu leben, das ist das einzige was das JC verlangen kann und das solltest du dokumentieren.
 

bobby99

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Die Einnahme ist aber höher als die Freibeträge!
Nimm dir nen Anwalt....
 

gizmo

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Sollte das Amt mir das Erbe als Einkommen anrechnen, werde ich mich so oder so ans SG wenden, doch dann ist da immernoch das mit dem "Nichtwissen" um die Erbschaft, was ja schwer nachzuweisen ist, bis auf das der Erbschein von Ende Oktober 2016 ist, hab ich keine sonderlichen Nachweise....
Mach dir da mal nicht so den Kopf drumm, Hz4rer stellt den Erstantrag und Eltern besitzen ein Haus, das gibste doch auch nicht mit an.

Wenn dann bekommste einen wegen Meldeversäumnis, aber keine Anrechnung des Erbes da es nicht Verfügbar war.

Abmelden, dann brauchste keine Auskunft mehr zu geben.

Die Einnahme ist aber höher als die Freibeträge!
Nimm dir nen Anwalt....
Weis doch noch überhaupt nicht wo der Zug hin geht, würde abwarten.
 

Vanyschnucki

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Ein Anwalt ist denke ich nicht nötig, zumal ich den ja auch bezahlen muss und das sicher nicht günstig wird bei einem Erbfall.

Ich muss wohl oder übel warten, bis meine SB sich meldet und dann das Gespräch mit dieser abwarten. Ich weis ja, das laut Gesetz mein Erbe als Vermögen gewertet werden muss, daran halte ich auch fest.

Inwiefern das mit dem Erstantrag und dem Nichtwissen zur Sprache kommt, weis ich ja noch nicht und das spielt ja auch nur dann eine Rolle, wenn die es als Vermögen werten.

Mir persönlich stößt es nur bitter auf, dass die sich einfach auch den Erbschein kopiert hat und noch weitere Unterlagen will, die belegen, dass der erhaltene Betrag aus einer Erbschaft stammt, denn auf dem Auszug steht nur: Kaufpreiszahlung für Objekt XXX und daraus geht ja nicht hervor, dass es ein Erbe ist. Muss schauen inwiefern ich mich da weigern kann, weitere Kopien anfertigen zu lassen von meinen privaten Unterlagen.

Irgendwann kommt auch der Punkt, wo man einen Neuantrag stellt, vor allem dann, wenn ich mir ein Fahrzeug kaufe, was ich definitiv tun werde und mich selbst versichern muss. Laufende Kosten hat man ja weiterhin, trotz Erbschaft.

Wenn bis Neuantrag noch nicht geklärt ist, wie das mit meinem Erbe nun berechnet wird, dann sehe ich da auch noch ein Problem. Ich denke nicht, dass es 6 Monate reicht wenn ich das so durchrechne und meinen Freibetrag berücksichtige.
 
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