Habe Fragen bzw. suche Hilfe zu ärztlichem Dienst bezüglich Depressionen

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oeeo

Elo-User*in
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Ich weiß nicht mehr ... ich bin einfach durch ... echt.
Ich hab das alles so Satt.
Hab echt langsam gar keinen Bock mehr ... bin echt am Boden.
Ich leide auch unter (schweren) Depressionen und kann deine Gedankengänge sehr gut verstehen. Das ist sicher krankheitsbedingt, aber es liegt auch daran, dass Du eben nicht so robust bist wie andere.
Mein Zustand hat sich durch einen einzigen Jobcentertermin dramatisch verändert... und die Nachwirkungen dauern bis heute an. Ich habe große Angst vor dem Jobcenter und kann nicht mehr meine Post einfach so holen und aufmachen, lasse das andere tun. Ich möchte auch nur noch meine Ruhe vor allem und bin nicht mehr belastbar. Bei mir schwingt immer der Gedanke mit, allem ein Ende machen zu wollen, wenn es zu schlimm wird.

Es hilft aber nichts. Man muss letztendlich doch irgendwie durch die Sachen durch. Lässt man alles so laufen und reagiert nicht mehr adäquat, landet man auf der Straße und verhungert. Und wenn man wirklich so schwach ist, dass es gar nicht mehr geht, fragt man Freunde oder Verwandte, die einem bei dem Papierzeug helfen. Notfalls gibt es einen sozialpsychiatrischen Dienst, der einen berät und einen zu Ämtern begleiten kann. Wenn Du dazu selbst schon nicht mehr fähig bist, wird über kurz oder lang ein gesetzlicher Vertreter für Dich infrage kommen.
Ich wollte jetzt mal anreißen, wie man mit der eigenen Bleiweste der Depression heutzutage umzugehen hat. Vielleicht hilft das ein wenig.
 

lunalilli

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Und was war mit dem Vorschlag, doch stationär in die Klinik zu gehen?

Du drehst dich weiter im Kreis und das ist absolut nicht hilfreich.

Hol dir eine Einweisung in die Klinik und dann wird es dir besser gehen.

Mir kommt es halt nur so vor, dass egal was du vorgeschlagen bekommst, eh alles anders machst. Lies doch die Antworten deines Threads noch mal von #1 durch.

Und so Aussagen "wenn das so weiter geht verreck ich bald...." sind mehr als überflüssig. Du bist nicht die einzige Person, der es schlecht geht, bzw. unter Diagnosen und Unzufriedenheit leidet. Nur, wenn man es weiter zulässt, dass es einem schlecht geht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn irgendwann sämtliche hilfsversuche eingestellt werden.

Du bist -trotz Persönlichkeitsstörrung (ich bin Borderlinerin) und Depressionen (gehören zu den Persönlichkeitsstörungen) - in der Lage am Leben teil zu nehmen.

Mit jeder weitern AU ziehst du dich aus dem Leben raus obwohl du das nicht willst. Was du dringend brauchst ist proffesionelle Hilfe und das am Besten stätionär. Und man ist in keiner Klinik eingesperrt (außer auf der geschlossenen).

Es ist nur langsam an der Zeit, das DU dein Leben -trotz Diagnosen- in die Hand nimmst.

Du hast so viel Hilte und Tipps hier bekommen und nun liegt es an dir, daraus etwas zu machen und nicht "jammernder weise" (nicht böse gemeint) wie ein Häufchen Elend zu sein. Zieh dich an, geh eine Runde spazieren und fange an wieder das Leben zu geniessen.

Gruß, Luna
 
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