Habe einen Tinnitus und andere Gesundheitsprobleme und bin seit September arbeitsunfähig krank. Kann Eigenkündigung eine Lösung sein ?

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Tom1977

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Hallo an alle ,
bin neu hier im Forum .
ich leide seit über 10 Jahren an Tinnitus und weiteren Erkrankungen am Ohr ...

Habe in dieser Zeit über 10..15 HNO besucht und ohne Erfolg .. Akkupunktur.. diverse Medikamente usw.
Werksarzt hatte mir auch mündlich all in dieser Zeit versprochen mir zu helfen , aber nichts würde unternommen .

Ich kann einfach meinen Beruf als Fräser ( seit 25 Jahren im Betrieb ) nicht mehr ausüben und meinen Betrieb nicht mehr sehen ...

Aktuell bin Ich seit Anfang September Krankgeschrieben und wollte zum Jahresende selber Kündigen.
Mein HA hat es mir abgeraten .. Bin seit letzter Woche zudem bei einem Psychiater auf Empfehlung von meinen
Hausarzt .

Hab Antidepressiva verschrieben bekommen wegen Diagnose auf Depression .
Es ist in letzter soviel passiert ..sei es auf der Arbeit und Privat ... Ich sehe selber an mir meine Veränderungen ..

Nun hab seit dem 2 Termine für einen BEM Gespräch bekommen , vorher sollte Ich zu meinem Werksarzt . Habe erstmal abgesagt wegen meiner Gesundheitslage..

Also kurz gefasst, möchte weder mit meinem Betrieb noch mit Krankenkasse zu tun haben ...

Ist eine Kündigung wirklich eine Erlösung bzw. ein Ausweg ?

Freundliche Grüße
 

Kranzi

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Hallo Tom
Ich kann dir nur von einer Kündigung abraten. Lass dich weiter krankschreiben und wende dich an einen Spezialisten in einer Klinik.
Wenn der feststellt das aufgrund deiner Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit für deinen Beruf vorliegt wirst du eh gekündigt bzw du kannst dann kündigen und die DRV wird sich dann einschalten müssen zwecks Reha/Berufsunfähigkeit/Leistung zur teilhabe.
Bis dahin gute Besserung , und es werden sich bestimmt noch ein paar Leute mit mehr Ahnung hier melden.

mfg kranzi
 
G

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Gast
:welcome:

Ist eine Kündigung wirklich eine Erlösung bzw. ein Ausweg ?
Ich sag mal es ist keine Lösung, die sähe bei mir anders aus, nach 25 Jahren im Betrieb schmeißt man nicht einfach -leger ausgedrückt -
die Brocken hin.

Lass dich weiter AU schreiben und beantrage eine Reha bei der DRV. Die bekommt man mit Tinnitus ziemlich schnell, hatte ich auch mit der Diagnose.
Gleichzeitig wird dort auch deine Erwerbsfähigkeit geprüft. Es kann auch sein, das dort festgestellt wird das du in deinen Beruf nicht mehr arbeiten kannst.
Erst mit Ergebnis der Reha werden dann weitere Schritte eingeleitet - EMR - oder Berufswechsel, wenn dies so befundet wurde.

Den Job solltes du keinesfalls kündigen, lass das mal schön den AG machen (Abfindung).

Also kurz gefasst, möchte weder mit meinem Betrieb noch mit Krankenkasse zu tun haben ...
Betrieb - mit dem haste erstmal nix zutun, wenn du AU bist.
Krankenkasse - Krankengeld! Kannste darauf verzichten?

Zumal wenn du selbst kündigst - dann gibt es erstmal Sperre ALG I, wenn kein ärzliches Attest vorliegt, welches die Kündigung begründet.
Ein weiters ist, du bist den Mühlen der Arbeitsagentur ausgesetzt und meist mit Stress verbunden.

BEM bietet übrigens die Möglichkeit, den Arbeitgeber darauf anzusprechen, ob ein Arbeitsplatzwechsel (leidensgerecht) möglich ist.
Und ebenso bietet BEM die Möglichkeit mit dem Arbeitgeber in Bezug Beendigung des Arbeitsverhältnis etwas auszuhandeln, was zudem dann nicht schädlich ist in Bezug ALGI und Sperre und als Sahnehäubchen noch eine nette Abfindung.
 

Schmerzgrenze

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Willkommen im Forum. :welcome: Rezeption
Mein HA hat es mir abgeraten ..
Zu recht, der Arzt kennt wohl die nachteiligen Rechtsfolgen einer Eigenkündigung.
Es besteht dennoch die Möglichkeit einer Kündigung auf ärztlichen Rat.
Was dabei zu beachten ist, findest Du im Beitrag » Kündigung - Was ist vorher und nachher zu beachten?
 

Doppeloma

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Hallo Tom1977, :welcome:

ich leide seit über 10 Jahren an Tinnitus und weiteren Erkrankungen am Ohr ...
Habe in dieser Zeit über 10..15 HNO besucht und ohne Erfolg .. Akkupunktur.. diverse Medikamente usw.

Was deine weiteren Ohren-Krankheiten betrifft kann ich mich nicht dazu äußern, da du ja nichts Genaueres dazu schreibst ... aus deinem Beruf hergeleitet gehe ich mal davon aus, dass du insgesamt auch schon mehr oder weniger schwere Hörschwierigkeiten hast.
Was den Tinnitus betrifft kann ich durchaus mitreden, denn der ist auch seit ca. 15 Jahren mein ständiger Begleiter ... mal mehr mal weniger nervig, was auch sehr von meinem gesamten Gemüts-Zustand (meiner Tagesform) abhängig ist.

Ich brauchte dafür NUR eine HNO-Ärztin, die nach gründlicher Abklärung anderer (möglicher und vielleicht behandelbarer) Ursachen (Orthopädische/ eventuell Innernohrveränderungen oder Geschwüre / Tumore im Kopf - Bereich ausgeschlossen per CT usw.) zu der ernüchternden Feststellung kam, dass es sich um ein psychosomatisches stressbedingetes Problem handelt und ich "lernen muss damit zu leben" ... :icon_daumen:

Das "lerne" ich nun seit fast 15 Jahren und habe immer noch nicht "ausgelernt", wirksame Medikamente gegen einen Tinnitus gibt es einfach NICHT, was konkret hat man dir denn dagegen verschrieben ???
Es heißt allgemein wäre auch die Innenohrdurchblutung (meist) gestört, da würden Gingko-Präparate helfen, weil sie die Durchblutung erleichtern ... das musste ich teuer selbst bezahlen (übernimmt die Kasse nicht) und habe es NICHT vertragen, weil es nicht zu meinen lebensnotwendigen Herzmedikamenten passte.

Da ist zudem bereits ein Medikament dabei was die Durchblutung fördert und erleichtern soll (wegen meiner künstlichen Herzklappe ist das lebenslang erforderlich) ... meinen Tinnitus interessiert das nicht weiter ... habe auch schon Hörgeräte mit einem "Überlagerungsgeräusch" ausprobiert, die angeblich helfen sollen, ich bin fast verrückt geworden mit diesen Dingern in den Ohren ...

Hab Antidepressiva verschrieben bekommen wegen Diagnose auf Depression .

Viele AD haben eine Verstärkung eines Tinnitus zur Folge, hast du dir mal den Beipackzettel gründlich durchgelesen ... das steht auch meist als häufige Nebenwirkung drin ... das gilt auch für Gingko-Präparate habe ich später auch erst erfahren ... auch viele andere Medikamente habe negative Auswirkungen auf einen Tinnitus oder können den sogar selber erst "erzeugen" ...

Werksarzt hatte mir auch mündlich all in dieser Zeit versprochen mir zu helfen , aber nichts würde unternommen .

Wie wollte dir denn der Werksarzt helfen können den Tinnitus wieder los zu werden, wenn das nicht mal die Fachärzte geschafft hatten ... oder welche Art Hilfe solltest du dort bekommen ???

Ich kann einfach meinen Beruf als Fräser ( seit 25 Jahren im Betrieb ) nicht mehr ausüben und meinen Betrieb nicht mehr sehen ...

Das glaube ich dir unbesehen aber das reicht nicht, dass du das selber so einschätzen möchtest und ob du deinen Betrieb "noch sehen kannst oder nicht" ... ich weiß sehr gut wie du das meinst, mir ging es ähnlich, ich habe zuletzt jahrelang im CallCenter gearbeitet ... ahne also zumindest auch, wie der "geräuschvolle Mann in mein Ohr gekommen ist".

Die rechtlich (überall) anerkannten Feststellungen dazu, ob du als Berufs-Unfähig anzusehen bist oder nicht hat nur die Rentenkasse zu prüfen, das eigene Empfinden dazu interessiert dabei eigentlich Niemanden. :icon_evil:
Und wie würde dir dann diese offizielle Feststellung beruflich weiterhelfen können ... das ist kein Kündigungsgrund, den die AfA dann anerkennen würde wenn du dann ALGI beziehen möchtest, wegen (selbst verschuldeter) Arbeitslosigkeit ...

Aktuell bin Ich seit Anfang September Krankgeschrieben und wollte zum Jahresende selber Kündigen.
Mein HA hat es mir abgeraten .. Bin seit letzter Woche zudem bei einem Psychiater auf Empfehlung von meinen
Hausarzt .

Was meint denn der Psychiater so zu deinem gesamten Zustand, der voraussichtlichen Dauer deiner Genesung und betreffs des Tinnitus, es gibt Spezial-Reha-Kliniken dafür ... die können dich aber auch nicht heilen, sondern nur dabei unterstützen, mit deinem Problem besser klar zu kommen ... unnötige "Reize" zu vermeiden soweit möglich usw.

Bisher hast du offenbar eine "Wunderheilung" erwartet die es einfach NICHT gibt, ich finde es sehr schade, dass offenbar Keiner dieser (angeblich) 10 - 15 HNO-Ärzte ehrlich genug zu dir war und dir keine realen Möglichkeiten aufgezeigt hat, wenigstens auf längere Sicht und mit viel Geduld eine Linderung zu erreichen, wenn schon keine Heilung möglich ist.

Jedenfalls NICHT nach aktuellen medizinischen Erkenntnissen, es wird natürlich weiter geforscht aber "das Ei des Kolumbus" gegen einen chronischen Tinnitus hat bisher noch Niemand entdeckt. :icon_evil:

Die ständigen Enttäuschungen und Misserfolge dabei haben für dich alles nur noch schlimmer gemacht ... du wirst leider auch lernen müssen anders damit umzugehen, es liest sich bisher nicht danach, dass du dich selbst schon intensiver damit befasst hast, was überhaupt realistisch betrachtet möglich wäre ... :icon_kinn:

Hier kannst du was dazu nachlesen und eine Liste der speziellen Kliniken verlinke ich dir auch mal ... es gibt auch Akut-Kliniken, darüber solltest du ruhig mit dem Psychiater mal sprechen, eine Einweisung von ihm wäre sicher wirksamer, als eine vom Hausarzt ... eine Reha kannst du später immer noch machen.



Irgendwann wird dich die KK dazu auffordern eine Reha bei der DRV zu beantragen, zunächst sollte aber mal als Behandlung / Therapie mehr passieren als nur AD zu schlucken und ansonsten weiter " still vor dich hin zu leiden" ...
Dafür musst du aber selbst aktiv werden, dich selber besser informieren und die nötige Unterstützung deiner behandelnden Ärzte einfordern ...

Da ist es wirklich nicht sinnvoll nun zuerst den Arbeitsplatz wegwerfen zu wollen, davon wird es dir auch nicht besser gehen mit deinem Tinnitus, du bringst nur deine Existenz noch mehr in Gefahr, denn die KK möchten Arbeitslose dann auch gerne schnell an die AfA los werden ...
Gerade wenn die bisherige Tätigkeit mitschuldig an deiner Erkrankung ist, sieht die KK das schon als "Problemlösung" an, wenn du selber dort gekündigt hast und kann versuchen dich sehr bald für Gesund zu erklären über den MDK.

Nun hab seit dem 2 Termine für einen BEM Gespräch bekommen , vorher sollte Ich zu meinem Werksarzt . Habe erstmal abgesagt wegen meiner Gesundheitslage..

Das BEM-Angebot ist für dich freiwillig und aktuell bist du akut krank, da machen Überlegungen zu einer (baldigen) Wiederaufnahme der Arbeit sowieso noch keinen Sinn ... :icon_evil:

Auch zum Werksarzt musst du nicht ständig "antanzen" die Behandlung deiner akuten Gesundheitsprobleme liegt NUR in den Händen deiner ambulanten Ärzte ... da hat der Betriebsarzt sich gar nicht einzumischen, was du dem erzählst (oder an Untersuchungsberichten zur Verfügung stellst) entscheidest du auch nur SELBER ...
Aktuell kann der deinem AG auch keine Vorschläge machen, wo du gesundheitlich zumutbar arbeiten könntest (und nur dafür ist so ein Betriebsarzt zuständig), weil du aktuell überhaupt NICHT Arbeitsfähig bist ...

Also kurz gefasst, möchte weder mit meinem Betrieb noch mit Krankenkasse zu tun haben ...

Mit deinem Betrieb musst du ja gar nichts zu tun haben, die können dich zum BEM nicht zwingen wenn du noch gar nicht soweit bist, das bleibt auch später für dich immer eine freiwillige Angelegenheit.
Zur Zeit bist du nur verpflichtet deine AU-Bescheinigung immer laufend (nachweislich bitte) beim AG einzureichen, ansonsten haben die dich einfach in RUHE zu lassen du bist KRANK.

Es geht den AG auch NICHTS an, welche konkreten Gesundheitsprobleme vorliegen, dazu hat auch der Betriebsarzt die Schweigepflicht einzuhalten beim AG.

Mit der KK wirst du wohl weiter irgendwie leben und auskommen müssen, denn die zahlen immerhin aktuell deinen Lebensunterhalt und deine Krankenversicherung.
Was stellst du dir denn vor wer das noch machen wird wenn du mit denen nichts mehr zu tun haben willst ???

Ist eine Kündigung wirklich eine Erlösung bzw. ein Ausweg ?

Eine Eigenkündigung ist (zumindest vorerst) weder eine "Erlösung", noch ein "Ausweg" ... die ist im Moment völlig überflüssig und wird dir nur jede Menge zusätzliche Probleme bringen.
Die Krankenkasse bist du dann immer noch nicht los und ich denke mal auf das Krankengeld und die Krankenversicherung kannst du auch nicht einfach so verzichten ... :icon_evil:

Ich werde dein Thema in eine besseren Bereich verlegen, so "Allgemein" ist es ja doch nicht ...

MfG Doppeloma
 
G

Gelöschtes Mitglied 68349

Gast
Ich würde auch nicht kündigen. Nicht nach so langer Zeit. Lass dich weiter AU schreiben und nimm ganz viel Hilfe in Anspruch. In einer depressiven Phase denkt man schon einmal "so geht's nicht weiter, mir tut ein richtiger Neuanfang gut."
Dem wird wahrscheinlich nicht so sein. Du wirst das Grundproblem, was vielleicht noch gar nicht bewusst ist, immer mit nehmen.

Bin mir nicht sicher.. Tinnitus kann auch psychische Ursachen haben, oder?!
 

Fabiola

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Tom1977
Da ist es wirklich nicht sinnvoll nun zuerst den Arbeitsplatz wegwerfen zu wollen, davon wird es dir auch nicht besser gehen
Danke Doppeloma - wie Recht Du hast! Ich hoffe, das geht nachhaltig in den Gehörgang von @Tom1977 - sorry für den Wortwitz :icon_wink: ... nicht böse gemeint :icon_hug:
 

Antihartzer19

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Ich hatte in der Vergangenheit zwei längere Phasen diese Ohrgeräusche. Es wurden keine organischen Ursachen festgestellt. Blieb Streß übrig. War aber völig AU. Nahm dann auf eigene Kosten ein rezeptiertes Gingko Präparat. Nach ca. 3 Monaten war es jeweils dann auf einmal fort.
Eine Kündigung bringt in dieser Situation keinen Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:

Silvia123

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Guten Morgen :)

früher habe ich in solchen Situationen aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. HEUTE weiß ich dass das das blödeste ist was man tun kann.

Krankenkasse: Damit Du davor weitgehend Ruhe hast: Schreib an die Krankenkasse und fordere dazu auf deine Telefonnummer und ggf. Mail Adresse zu löschen. Dann können sie Dich nur noch per Post kontaktieren.

Nächster Schritt: Rede mit Deinen Ärzten ob es sinnvoll ist einen GdB zu beantragen, selbst wenn Du erstmal nur 20 bekommst, ein Anfang ist gemacht. Wenn Du 30 bekommst kannst du eine Gleichstellung beantragen.

Ich bin jetzt seit einem Jahr krank geschrieben und habe jetzt eine Zusage für eine ambulante Reha bekommen. Ich hoffe dort kann man mich begleiten bzgl BEM und wie weiter. Bei mir ist klar dass ich an meine Dienststelle nicht mehr kann, wenn ich dort hin ginge würde mich der Einrichtungsleiter fertig machen..... Gleichwohl ist kündigen keine Alternative. Habe übrigens Mechanikerin gelernt und landetete dann u.a. in der Akkordmontage.... Irgendwann habe ich kapiert dass es sinnvoller wäre ins Büro zu wechseln.

Mein Fortschritt ist nach dem Jahr dass ich anfange wieder halbwegs durchschlafen zu können. Bei Medikamenten, vor allem AD achte auf Dich ob sie Dir wirklich helfen und lass Deine Blutwerte kontrollieren und ein EKG.

Also: Nicht hinschmeißen! Es wird einen Weg geben was zu verändern, daraus zu machen.
 
E

ExUser 67103

Gast
Ich lebe schon seit 30 Jahren mit Tinitus. Mit der Zeit ist der Ton recht leise geworden. Ich nehme den kaum noch wahr. Stressbedingt wird er manchmal lauter. Mir wurde damals gesagt, daß man dagegen mit Medikamenten nur am Anfang etwas unternehmen kann. Umso länger man es hat, desto schwieriger würde es. Es ist eine Frage der Einstellung. Man muß eine ***-egal-Haltung dazu entwickeln.
 

Doppeloma

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Hallo Karl Schmidt,

Ich lebe schon seit 30 Jahren mit Tinitus. Mit der Zeit ist der Ton recht leise geworden. Ich nehme den kaum noch wahr. Stressbedingt wird er manchmal lauter.

Das kann ich aus meiner Erfahrung damit nur bestätigen, man muss vorrangig die eigene "Einstellung" dazu ändern und sich Strategien überlegen, die (wenigstens häufiger) von den ständigen Gedanken, der Konzentration darauf "ablenken" ...
Dabei können intensive Betreuung / Beratung (auch durch eine passende Akut-Klinik / passende Reha oder eine passende Psychotherapie) als Einstieg durchaus helfen wenn alle anderen (behandelbaren) Ursachen bereits vom Facharzt ausgeschlossen wurden.

Dann bleibt ja (aus heutiger medizinischer Sicht) nur noch die psychische Komponente übrig ... an der man vorrangig nur SELBER arbeiten KANN.

Mir wurde damals gesagt, daß man dagegen mit Medikamenten nur am Anfang etwas unternehmen kann. Umso länger man es hat, desto schwieriger würde es. Es ist eine Frage der Einstellung. Man muß eine ***-egal-Haltung dazu entwickeln.

Auch das ist sehr richtig erkannt, hier muss aber sehr früh eingegriffen werden, dann können ambulant bestimmte Mittel als Infusionen (ich weiß nicht was man da konkret bekommt, wurde bei mir nie gemacht) beim behandelnden HNO-Arzt (über einen längeren Zeitraum mehrmals verabreicht) das noch stoppen wenn man Glück hat.
Oft gehen die Betroffenen damit aber erst zum Facharzt wenn es dafür schon zu spät ist und dafür ist es leider sehr schnell "zu spät".

Eine meiner Töchter ist direkt nach einem Hörsturz verbunden mit "Ohr-Geräuschen" so behandelt worden und bisher scheinbar erfolgreich ... es ist einige Jahre her, ob es dauerhaft so bleibt kann man auch nur abwarten.

Auch Spontan-Heilungen (zeitweise oder auch mal dauerhaft) hat es schon gegeben, wie oben beschrieben wird von @Antiharzter19, ich behaupte auch nicht, dass Gingko-Präparate generell nicht helfen könnten, aber es gibt eben bisher KEIN konkretes "Allheilmittel" passend für JEDEN Betroffenen dagegen, wie es leider auch manchmal in der "Pillen-TV-Werbung" behauptet wird.

Wer schon Vieles (fast Alles) ausprobiert hat was angeblich helfen soll, der kann sich irgendwann nur noch mit seinem "kleinen Mann im Ohr" versuchen "anzufreunden" und ihn als Teil seines Lebens einfach akzeptieren (und schafft es zeitweise sogar ihn zu ignorieren), das ergibt dann genau den Effekt den du auch beschreibst ... :icon_daumen:
Der Tinnitus wird zum Teil des eigenen Lebens, darf aber NICHT dauerhaft das eigene Leben vorrangig "bestimmen" und dadurch völlig "lahm legen" ...
Sogar dann kann er noch irgendwann einfach wieder "verschwinden", so wie er irgendwann mal gekommen ist und Keiner weiß wirklich warum genau ...:icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

Tom1977

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Erstmal an allen Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.


Betrieb - mit dem haste erstmal nix zutun, wenn du AU bist.
Krankenkasse - Krankengeld! Kannste darauf verzichten?
Ich komme all mit den Briefen von AG und Anrufe von der KK nicht ganz klar , möchte einfach meine Ruhe haben ... Es ist so , mich interessiert z.Z das Finanzielle gar nicht ... Ich weiss auch es könnte alles noch schlimmer werden , aber wenn man an einen Punkt kommt , dann geht nichts mehr ..
Was deine weiteren Ohren-Krankheiten betrifft kann ich mich nicht dazu äußern, da du ja nichts Genaueres dazu schreibst .
Ich habe leider sehr oft Gehörgangentzündungen und das ist auch chronisch .
Eine Hörminderung auf beiden Ohren, was jedes Jahr leider zunimmt ...
Wie wollte dir denn der Werksarzt helfen können den Tinnitus wieder los zu werden, wenn das nicht mal die Fachärzte geschafft hatten ... oder welche Art Hilfe solltest du dort bekommen ???
Also mir wurde seit 10 Jahren mit gewissen Abständen immer wieder versprochen , öfter in Kontakt zu bleiben .. Es wurden öfter Hörtests durchgeführt und anschließend immer ein Gespräch geführt , dass es schlimmer wird meine Hörminderung .. Daher meine Wut und Hoffnungslosigkeit...
Ein Arbeitsplatzwechsel eventuell besprochen etc. Und dass das ganze beochbachtet wird , aber nichts wurde unternommen..
Wurde sogar öfter ins Krankenhaus eingeliefert wegen Schmerzen und Entzündungen..

Mein Psychater meinte ich wäre sehr depressiv und mir würde AD gut tun .
Aber mein Empfinden ist , mir gehts schlechter und hab das Gefühl es ist sogar noch stärker geworden mein Tinnitus ... werde auch beim nächsten Termin es auch sagen.

Also zu den vielen HNO Ärzten ohne Erfolg, mir wurde immer etwas neues versprochen ..
Sei es Medikamente , Akkupunktur , Infusion , Musikapps , komische Geräte usw.

Gingko hab ich ausprobiert... Trental und noch paar andere ..

Nächster Schritt: Rede mit Deinen Ärzten ob es sinnvoll ist einen GdB zu beantragen, selbst wenn Du erstmal nur 20 bekommst, ein Anfang ist gemacht. Wenn Du 30 bekommst kannst du eine Gleichstellung beantragen.

Ich hab das vor 10 Jahren beantragt , es wurde abgelehnt..
Das war damals auch ein Grund , bzw. ein Anfang von Hoffnungslosigkeit ...
Ab dann hab ich mich , auch wenn es mir sehr schwer gefallen ist , versucht das ganze zu akzeptieren und versucht ein normales Leben zu führen .
Vielleicht war das eine falsche Entscheidung, meine jetzige Situation ist ...

Schlafstörungen
Keine Unternehmungslust
Keine Hobbys
Extreme Geräuschempfindlichkeit
Wut
Trauer
Keine Kontakte mehr mit Freunden
Ich könnte noch so vieles aufzählen ....

EINZIG positive , was für mich sehr groß zählt ist , eine glückliche Familie die mich
auch sehr viel Unterstützt.





Was meint denn der Psychiater so zu deinem gesamten Zustand, der voraussichtlichen Dauer deiner Genesung und betreffs des Tinnitus, es gibt Spezial-Reha-Kliniken dafür ... die können dich aber auch nicht heilen, sondern nur dabei unterstützen, mit deinem Problem besser klar zu kommen ... unnötige "Reize" zu vermeiden soweit möglich usw.
Ich soll unbedingt eine Auszeit nehmen , nur meine Frage dann halt , wie lange ? Er meinte : Nicht auf Ewigkeit natürlich ...

Dann denkt man sich halt natürlich , lieber selber einen Cut machen im leben und kündigen .

Auch hier sind wirklich sehr nette Ratschläge, nicht selber zu kündigen..
Aber ich will das einfach nicht mehr mitmachen und bin sehr gereizt über den jetzigen Zustand... hoffe es legt sich ein wenig ...
Danke euch allen nochmals ..
 

Tom1977

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Ich finde es sehr anmaßend zur urteilen wie jemand ein Leiden zu empfinden hat.
Das gehört für mich auch nicht in So ein Forum. Bei Depressionen sagt auch niemand, ach hab dich nicht so, ist doch nur eine Frage der Einstellung.

Ich hab das leider schon so oft von Bekannten ... Ärzten hören bekommen .
Das ist auch so ein Punkt ... Habe wirklich sehr viel recherchiert und ausprobiert.. Aber dann merkte ich , drehe mich immer im Kreis .

Vielleicht empfindet ein anderer das Geräusch anders oder leiser , aber bei mir ist das so laut , das Ich nur darauf konzentriert bin .. Ich muss es vermeiden , aber es geht halt nicht .
 

Silvia123

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Hallo Tom,

ich versteh Dich sehr gut, einiges ist je ähnlich bei mir. Bei mir haben sie von der Krankenkasse am Anfang einmal angerufen und mich derart "rund" gemacht dass mein Sohn an die KK schrieb, ich recherchierte in den nächsten Tagen und fand das mit Telefonnr. löschen lassen. Die sollen sich beim Arzt rühren.

Briefe vom Arbeitgeber kann ja fast nur das BEM sein. Da schreibst Du einmal dass Du das Angebot erhalten hast und nach Genesung ggf. darauf zurück kommst.

Mir ging es mit dem AD auch schlechter! Da bekam ich ein anderes, andere Effekte aber untragbar. Ich nehme keine mehr, nur Laif 900

Wenn Du es hin bekommst mach mal eine Auflistung der Diagnosen und den entsprechenden Ärzten. Wurden Depressionen schon mal diagnostiziert? ALLE Diagnosen sammeln. Warten bis die AU Depression 6 Monate lang besteht und einen "Jammerlappen" schreiben. Also alle Beschwerden die Du hast! Das ist beim GdB noch wichtiger wie die reine Diagnose.

Sei Dir sicher dass die AfA usw. keine schöne Situation ist, deshalb auch der Rat nicht einfach so zu kündigen. Das kannst ggf. immer noch. Schau wenn es Dir besser geht ob Du eine Reha bekommst, ich nehme eine ambulante vor Ort. Die kennen sich aus und können Dir helfen wie weiter.

Auch wenn ich gerne "blödle" heißt das nicht dass es mir gut geht, aber, ich versuche mich durchzukämpfen. So gebe ich mir "Hausaufgaben" wie gleich aufstehen wenn ich wach bin, rausgehen. Ich halte mir immer vor Augen "was ist die Alternative" und da schauts mau aus.

Alles hinwerfen ist der einfache Weg. Dafür habe ich aber nicht über 10 Jahre in der Arbeit mit so einem Chef und Kollegen ertragen. Die würden sich freuen es so einfach zu haben, und so billig. Ich weiß nicht ob ichs schaffe, aber ich versuchs wenigstens. Und wenn Dir was zu schaffen macht such nach einer Lösung das abzustellen.

Egal wie Du Dich entscheidest, ich drück Dir die Daumen!
 

Doppeloma

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Hallo Tom1977,

Ich hab das leider schon so oft von Bekannten ... Ärzten hören bekommen .
Das ist auch so ein Punkt ... Habe wirklich sehr viel recherchiert und ausprobiert.. Aber dann merkte ich , drehe mich immer im Kreis .

Es zweifelt doch hier wirklich Niemand an, dass du schwere gesundheitliche Probleme hast (besonders mit dem Tinnitus) und nicht weißt wie es mit dir weitergehen soll ... trotzdem ist so ein sinnloser Einwurf (wie von @SusaHa) ziemlich unverschämt und wurde daher von mir gelöscht, weil dir das auch nicht weiterhelfen wird.

Vielleicht empfindet ein anderer das Geräusch anders oder leiser , aber bei mir ist das so laut , das Ich nur darauf konzentriert bin .. Ich muss es vermeiden , aber es geht halt nicht .

Dazu schreiben ja hier gerade einige User die auch davon betroffen sind, du kannst da gar nichts "vermeiden", du kannst dir aber helfen lassen die Wege für dich zu finden, damit besser umgehen zu können, damit es eben NICHT dein ganzes Leben bestimmt auf die Dauer.

Für diese Erkenntnis brauchen auch andere Betroffene oft viele Jahre und stoßen auf das gleiche Unverständnis ihrer Umwelt und oft sogar in der Familie ... mich regt das Thema hier gerade wieder ziemlich auf, das kommt auch bei meinem Tinnitus leider sehr "ungnädig" an, ich weiß also sehr gut, was du damit meinst ...
JEDER Tinnitus ist anders und wird vom Betroffenen jeweils "anders" empfunden und sehr unterschiedlich ausgeprägt ist das meist auch, sogar bei der selben Person ...

Deiner KK kannst (und solltest) du z.B. (schriftlich / nachweislich) dringend verbieten dich anzurufen, dann müssen die dir immer schreiben wenn sie was von dir wollen, mit so vielen Ohrproblemen telefoniert man sowieso ungerne und versteht oft nur die Hälfte ...
Du musst mit Niemandem telefonieren wenn du das nicht willst, auch nicht mit der KK ... :icon_evil:

Schreiben die du nicht verstehst, kannst du hier anonymisiert einstellen (also alle persönlichen Daten abdecken / unkenntlich machen), oder auch die "Problem-Teile" Wort für Wort abschreiben, dann kann man dir gerne helfen das zu verstehen und dir was raten, ob du dich darum überhaupt kümmern musst.

Auch dein AG hat dich in RUHE zu lassen wenn du bescheinigt krank bist und der Betriebsarzt ist NICHT für deine Behandlung zuständig, das hätte er dir auch schon vor 10 Jahren ehrlich mitteilen können ...

Auf den Rest gehe ich gerne später noch ein, falls du das möchtest ... ansonsten lasse ich das auch bleiben ... ich möchte Niemanden hier unerwünscht belästigen, das tut mir allgemein gesundheitlich nicht gut und meinem Tinnitus auch nicht ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
E

ExUser 67103

Gast
Infusionen (ich weiß nicht was man da konkret bekommt, wurde bei mir nie gemacht)

Ich meine, daß das auch Medikamente zur besseren Durchblutung sind. Ich habe die im Laufe der letzten Jahre auch schon bekommen, aber das letzte Mal liegt schon länger zurück, weil ich meine Ohrgeräusche meistens bloß noch ignoriere. Aber mir haben sie geholfen. Die habe ich bekommen, wenn durch Stress der Ton unerträglich laut wurde und von alleine nicht leiser wurde. Ich glaube, das haben auch Leute, die nicht unter Tinnitus leiden, wenn sie gestresst sind.
 

Tom1977

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Hat mir unheimlich gut getan mit euch darüber zu reden ... muss auch zugeben , umso mehr ich mich damit verfasse , desto mehr Fragen kommen dann zusammen.

Es kam vielleicht anders rüber , was @SusaHa meinte ..


Ich bin für jeden Ratschlag oder Tipp dankbar .
Verfolge schon lange dieses Forum als Gast und wollte meine persönliche Situation mit euch teilen .
Hoffe ebenfalls damit keinen belästigt zu haben.
Man hat so viele Fragen im Kopf wie es weitergehen soll .. aber Ich werde aufjedenfall weiter hier berichten bzw. noch weitere Informationen gebrauchen .
 

Silvia123

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Genau SO!

Fragen, wenn was ist das Dich beschäftigt oder Du nicht mit klar kommst. Ich hab mir auch einen Wolf gesucht wie was wann wo und überhaupt.

Wie kann man das erreichen womit man selbst leben kann, selbst bestimmt, zumindest halbwegs....

Stell Deine Fragen und schau bei den Antworten mit welcher Taktik Du leben kannst. Mich hat es kirre gemacht wie mein Psychiater mich unter Druck gesetzt hat mit den Medikamenten - ich hab dann iwann gewechselt, war gut so.

Es gibt viele Lösungswege, jeder weiß selbst am besten mit was er umgehen kann und mit was nicht.

Herzliche Grüße mit gedrückten Daumen
 

grün_fink

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Ich habe auch einen Tinnitus, der sich aber in Grenzen hält bezüglich Lautstärke und Art des Geräuschs. Ich habe mich daran gewöhnt und nehme den nicht so wahr, eigentlich immer weniger. Außer wie jetzt, wenn es um das Thema geht.
Als der Tinnitus zum ersten mal auftrat, war ich in einer Situation, die mir großen Stress machte. Heute weiß ich, wieso.
Etwas dagegen gemacht hab ich erstmal nix, und das obwohl ich noch von früher wusste, dass man mit den Ohren gleich zum HNO-Arzt geht.
In jungen Jahren während meiner Lehrzeit stand ich in einer Maschinenhalle mit großer Lautstärke. Da hatte ich mal einen Hörsturz und war dann einige Wochen krank während der Behandlung. Ich durfte dann laut Arzt und Firma nicht mehr da arbeiten, wo es laut war.
Es ist etwas unverständlich, wieso du mit abnehmendem Gehör noch so laute Arbeiten gemacht hast.

Ich würde dir wie die anderen auch, zu einer Reha raten oder einer Klinik. Der ganze Ohrstress und die Depressionen beeinflussen sich ja doch wechselseitig. Irgendwie kannst du da Strategien lernen, denk ich mal.
 

Tom1977

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Es ist etwas unverständlich, wieso du mit abnehmendem Gehör noch so laute Arbeiten gemacht hast.
Es ist genau das was mich all die Zeit frustiert und krank gemacht .
Mein Werksarzt wollte die Sache an Hand nehmen bzw. sich kümmern ...
Unser Betriebrat ebenso , es ist halt all in den Jahren nichts passiert . Aufgrund der Finanziellen Sorgen was hätte ich tun sollen ?
Nur heute geht es halt nicht mehr...

Hab am Freitag wieder einen Anruf von Krankenkasse bekommen ...
Ich sollte die letzte AU als Erstbescheinung fordern .. da meine Diagnose sich verändert hätte.
Das liegt jetzt aber mittlerweile 4 Wochen zurück.. Was sagt mein Ag dazu ?
Bin seit ca. Mitte September krank geschrieben wegen Tinnitus...
Jetzt seit Anfang Dezember wegen Depression.
 

Tom1977

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Ich erinnere mich gar nicht mehr , wann und wo ich meine Festnetzummer gegeben habe ... Die Anrufe nerven echt total ...

Hab dann am Freitag , das ganze mit meinem Arzt besprochen ... er hat mir für letzten Monat einen neuen Au ausgestellt mit Erstbescheinigung ...
Soll ich jetzt nur den Krankenkasse die Bescheinigung aushändigen oder auch den Arbeitgeber?
Blick da nicht mehr durch ...
Letzte Diagnose endete am 11.11. Bis dahin auch Geld von der Krankenkasse bekommen und danach bis heute nicht mehr...
 

Tom1977

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Wobei, wenn es da keine Unerbrechung gab, die Deoris eigentlich eine hinzugetretene Krankheit sind, egal ob Erst- oder Folgebescheinigung.
So denke Ich eigentlich auch , die haben 2 mal deswegen angerufen..wollte morgen denen die neue Bescheinigung abschicken und für den AG dann wahrscheinlich auch.

Der Psychiater soll den ICD für den Tinitus mit auf die AU schreiben - das kann er oder du gehst auf Erstbescheinigung Depris, dann muß AG Lohnfortzahlung leisten
Auch wenn das jetzt ca. 4 Wochen zurückliegt ? Weil ja schon eine AU bei der AG vorliegt, halt als Folgebescheinigung ...
 
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