Habe einen Minijob. ARGE will mir auch einen vermitteln.

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Schorsch

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Juli 2007
Beiträge
88
Bewertungen
16
Ich habe einen Minijob / 400,- € und kriege HIV.
Jetzt kommt die ARGE und schickt mir einen Vermittlungsvorschlag genau wieder für einen dann weiteren Minijob / 400,- €.
Was soll das denn ?
Steht dabei "spätere Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis möglich".
Soll ich meinen jetzigen Minijob kündigen um dann einen weiteren zu beginnen ?
Oder 2x Minijob ?
Das kann doch auch nicht sein, oder können die mich dazu zwingen ?
Ich blicke es nicht. Was soll ich der ARGE sagen ?

Bitte Euch um Einschätzung und Meinung
DANKE !
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.609
Bewertungen
893
Dashaben die bei mir auch zweimal gemacht. Ist nicht zu verstehen. :icon_neutral:

Habe dann mit der SB gesprochen und mal gefragt, was das denn solle. No comment! Nur Gemurmel irgendwas.
Eigentlich erklärt sich das von selber, dass man darauf sich nicht bewerben muss.
 

Schorsch

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Juli 2007
Beiträge
88
Bewertungen
16
Kann man mir sagen, wieviel Abzug es bei einem 2. Minijob gibt ?
Klar, daß das geht und das man seine Bedürftigkeit verringern soll, aber um wieviel verringert man sie ?
Ich will ja nichts ablehnen, nur Transparenz.
DANKE !
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.609
Bewertungen
893
Das Ziel ist, die Hilfebedürftigkeit zu verringern. Was spricht gegen zwei Minijobs? Ich kenne viele, die das so machen.

Ja, aber nicht auf Biegen und Brechen. Der zweite Minijob läuft dann auf Lohnsteurklasse 6. Da bleibt kaum was übrig.
Eine Halbtagsstelle, sozialversicherungspflichtig und Minijob, das ist wenn zeilich kompartibel sinnvoll.

späterer Nachtrag: Zu berücksichtigen ist auch noch, dass man sich die Genehmigung des 1. AG einholenmuss. Der muss ebenfalls mehr zahlen, da dieser Job auch versicherungspflichtig wird.
Also so einfach ist das auch nicht.
 
R

Rounddancer

Gast
Das Ziel ist, die Hilfebedürftigkeit zu verringern. Was spricht gegen zwei Minijobs? Ich kenne viele, die das so machen.

Das geht natürlich. ABER: Nur, solange unterm Strich, also zusammen, im Monat nicht mehr als die maximal 400 EUR verdient werden.
Da aber der TO in seinem Minijob bereits 400 EUR verdient, kann das, was das Jobcenter von ihm verlangt, dann nicht als Minijob, sondern muß als regulärer Teilzeitjob geführt und abgerechnet werden, dann paßt es.
Dann muß nur noch die zeitliche Koordination zwischen beiden gemacht werden und klappen.

Wenn der nun angebotene Minijob sich nicht zum sozialversicherungspflichtigen Job umstellen läßt, und der aktuelle Minijob auch nicht auf sozialversicherungspflichtig umzustellen ist (was dem Arbeitgeber ja eigentlich Geld sparen würde, da er ja bisher pauschal 25 Prozent Sozialabgaben für seinen Minijobber abführen muß, die er ihm nicht abziehen darf. Auf Teilzeitjob umgestellt, müßte der AG nur noch weniger als die Hällfte der realen Sozialabgaben bezahlen.

Wenn weder das eine, noch das andere geht, also im schlimmsten Fall,- dann hätte der vom Jobcenter angebotene Minijob wegen der scheinbaren Möglichkeit, ihn zur Vollzeit zu erweitern, Vorrang.
Es sei denn, der AG des aktuellen Minijobs würde diese Übernahmeoption auch zusagen ...
 

Solidar

Elo-User*in
Mitglied seit
18 März 2006
Beiträge
94
Bewertungen
23
Kenne das auch!
Da hat ein Bekannter einen Minijob,wo er 6 Tage die Woche von 7:00Uhr bis 9:00Uhr arbeiten geht,für lumpige 5.-Euro die STunde,und das schon seit 5 Jahren.
Die ARGE hat ihm dann einen Minijob angeboten,selber Stundenlohn,Wo er allerdings von 8:00Uhr bis 10:00Uhr arbeiten kann.

Das überschneidet sich,beide Jobs wären gut,aber die Arbeitsstellen liegen zu weit auseinander.

Der Fallmanager hatte einfach ad Akta entschieden,und nicht mal richtig geschaut,wie wann und wo der "Häftling" seinen Minijob leistet.

Nach einem Telefonat war die Sache vom Tisch.
Wie gesagt,die bekommen irgentwelche Jobs rein,und verteilen die dann so pöapö.

Wo das dann nicht passt,der soll sich halt melden,ham ja genuch zeit,gell?
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde auch mit dem SB sprechen wie er es genau meint.

Ich würde Kontakt mit dem neuen AG aufnehmen und mich nicht auf einen 400 Eurojob, sondern auf eine Teilzeitanstellung bewerben. Wenn es dann zeitlich klappt, könntest du deinen Minijob noch nebenher machen.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten