Habe ein Einladungsschreiben erhalten wegen beschäftigungsorientiertem Fallmanagement. Was erwartet mich im Jobcenter?

gila

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Hallo!

So - nu geht es also wieder weiter ... hm ... also der § 59, auf den sich hier bezogen wird, sagt eindeutig:

Der Meldezweck muss in der Einladung hinreichend bestimmt sein.

Der Meldezweck ist hier nicht erkennbar.

Jetzt kommt es auch darauf an, ob und wie die gewünschte Vorsprache zeitlich mit den Betreuungspflichten bei
deiner Mutter zu vereinbaren ist - dementsprechend würde ich ggf. noch vor dem Termin antworten.

Darauf hinweisen, dass es der Einladung an der verpflichtenden Information über den Meldezweck fehlt und man diesbezüglich die Info haben möchte - und sollte der Termin mit der Pflege der Mutter kollidieren, könntest du dies
ebenso anführen und eine andere Zeit vorschlagen ;-).

Voraussetzung: du hast dich mit den hier mehrmals angeführten Infos über Pflege, Zeiten,Aufwand, Vermittlungsfähigkeit etc. befasst und man kann das konkret und nachweislich benennen??
 

xxHoehrerxx

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Hallo zu später Stunde,
Heute Nachmittag kam folgende Antwort wegen fehlendem Meldezweck im Einladungsschreiben:

Sehr geehrte ..........,
leider konnte ich Sie in der letzten Zeit nicht telefonisch erreichen.

Gerne möchte ich mit Ihnen zusammen ein erstes Beratungsgespräch führen um die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und dem Jobcenter abzustimmen und ihre aktuelle berufliche Situation erörtern..

Bitte nehmen Sie diesen Termin wahr. Gerne können Sie auch telefonisch mit mir Kontakt aufnehmen unter .............

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag


P.S. Ich frage mich langsam wie oft das JC mit mir noch die aktuelle berufliche Situation erörtern will. Es steht doch alles bereits in den Akten. Und diese Eingliederungsvereinbarung die ich unterschrieben habe, keine Rede mehr davon. Es sollten die gesundheitlichen Einschränkungen hinsichtlich der Vermittlungsfähigkeit geprüft werden, Gesundheitfragebogen etc.....???
 
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Gollum1964

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XX,

falls du dort jetzt hinmusst, bitte nicht ohne Beistand! Ich würde dann in dessen Beisein fragen, ob das ganze freiwillig ist oder nicht. Falls ja, kommst du dann noch gut aus der Nummer raus.
Bitte glaub mir, dich erwartet nichts besseres als in der normalen Vermittlung, nur dass du häufiger eingeladen wirst und dich mit noch mehr unpassenden VV herumschlagen musst. Gerätst du an einem Anhänger der "schwarzen Pädagogik", wird mit Sicherheit auch der Umgangston rauer.
 

gila

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Und diese Eingliederungsvereinbarung die ich unterschrieben habe, keine Rede mehr davon. Es sollten die gesundheitlichen Einschränkungen hinsichtlich der Vermittlungsfähigkeit geprüft werden, Gesundheitfragebogen etc.....???
WAS für eine EGV hast du unterschrieben?
Das mit der "Prüfung" und Gesundheitsfragebogen - war das JETZT Inhalt des Schreibens?
HAST du gesundheitliche Einschränkungen`?
Dann muss das irgendwann mal geprüft werden ...

Wenn du immer nur alle paar Wochen ein Bröckchen in die Runde wirfst, ist es schwierig, sich ein komplettes Bild zu machen
und wirklich zu helfen ...
 

xxHoehrerxx

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Wenn du immer nur alle paar Wochen ein Bröckchen in die Runde wirfst, ist es schwierig, sich ein komplettes Bild zu machen
und wirklich zu helfen ...
Hallo,
muss ich widersprechen,
Alle Sachverhalte sind in meinen einzelnen Threads nachzulesen.
Sie stehen aufgeteilt den Forenregeln entsprechend in den entsprechenden Unterforen. Das liegt nicht in meiner Verantwortung.
Kurz und knapp.
September: Weiterbewilligungsantrag eingereicht und abgelehnt mit Bescheid über Versagung der Leistungen wegen Meldeversäumniss vom September 2019 ( Einladung nicht erhalten) Widerspruch und Klage eingereicht, läuft noch, keine Entscheidung des SG.
Ende Dezember 2019: 2. Weiterbewilligungsantrag eingereicht und Anfang Januar im Jobcenter vorstellig geworden und erklärt das ich zukünftig meinen Verpflichtungen (Meldetermine) nachkommen werde. Daraufhin volle Leistungszahlung ab Januar 2020 wieder aufgenommen.
Weiter erklärt das ich gesundheitliche Einschränkungen habe-> vorläufige EGV bei der Arbeitsvermittlerin unterschrieben die lediglich besagt das die Vermittlungsfähigkeit durch den Ärztl. Dienst geprüft werden soll. Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtsentbindung abgeändert im JC abgegeben-> Meldung über Pflegetätigkeit im JC abgegeben->Einladung ohne RFB wegen beschäftigungsorientiertes Fallmanagement, Absage vom JC wegen Krankheit der Sozialtherapeutin-> erneute Einladung für Heute diesmal mit RFB-> Termin wahrgenommen.
Etwas komplex das Thema da mein Problem mehrere Unterforen betrifft.
 
Zuletzt bearbeitet:

gila

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Hallo,
muss ich widersprechen,
Alle Sachverhalte sind in meinen einzelnen Threads nachzulesen.
Sie stehen aufgeteilt den Forenregeln entsprechend in den entsprechenden Unterforen. Das liegt nicht in meiner Verantwortung.
Hallo??? Und bei einigen Tausend Mitgliedern und Hilfesuchenden soll man erst einmal nachforschen, wie viele Posts der einzelne Fragende hat und die Inhalte tagelang studieren?
Zumal ohne Hinweise und Verlinkungen?
Wer soll das tun?
 

xxHoehrerxx

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Ach Gila, Recht hast du ja, ich hätte ja alles gerne in einen Thread gemacht, dann wäre ich doch wieder ermahnt worden nicht verschiedene Sachverhalte der Übersicht halber zusammenzufassen.
Jetzt aber mal zu dem Termin.

Der Termin war merkwürdigerweise sehr angenehm.
Ich war natürlich und bin immer noch sehr mißtrauisch. Die Einlasskontrolle war wie auf dem Flughafen nur ohne Leibesvisitation, beängstigend. Man kommt wirklich ohne Einladung nicht mehr in das JC rein. Es wird Einladung und Ausweis akribisch geprüft und in Listen eingetragen.
Die Sozialtherapeutin war ganz nett und bodenständig. Diese Sätze wie von der Vermittlerin "sie müssen", "sie sind verpflichtet", "sie dürfen nicht", nichts von alledem.
Sie hat gleich klargestellt das nichts ohne meine Zustimmung geschieht und das die Pflegetätigkeit voll berücksichtigt wird sollte ich Interesse an einem Job haben. Sie sprach immer von Minijob und dazuverdienen und das 100 Euro zirka anrechnungsfrei bei Alg 2 sind. Wegen einem Termin beim Ärztlichen Dienst wegen der Gesundheitsprüfung bemerkte sie noch, das sowas nur bei ihr gemacht wird wenn der Betroffene zustimmt, nicht das 300 Euro (soviel kostet die Begutachtung) für diesen Termin zum "Fenster hinausgeworfen werden" wenn der Betroffene gar keine Job haben will. Schon merkwürdig. Achja und ich werde für Ende August bzw. Anfang September wieder eingeladen, dann soll ich mal meine Vorstellungen erläutern ob und überhaupt wie es beruflich weitergehen könnte unter Berücksichtigung der Pflegetätigkeit.
Sie möchte gerne eine Emailadresse von mir haben da sie hier auch mal Rückfragen bei Problemen erörtern könnte.
Solltet ihr noch Fragen haben dann bitte fragen.
Entschuldigt bitte aber der ganze Sachverhalt ist wirklich bissel komplex und es ist halt von allem was dabei. Schon schwierig die Übersicht zu behalten

Viele Grüsse
xxHoehrerxx
 
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Maddrax

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Hallo xxHoehrerxx
wurde auch die Frage aufgeworfen, ob das Fallmanagement denn nun freiwillig ist oder ob man das mitmachen muss, ob man will oder nicht ?
Siehe auch die postings #18 und #20 dazu hier im Thema
 

xxHoehrerxx

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Hallo,
nein das wurde nicht erörtert. Es wurde auch nichts unterschrieben. Vielleicht kommt das noch.
Man muss das wahrscheinlich gleich zu Beginn des ersten Gesprächs sagen wenn man es denn nicht will.
Das könnte natürlich auch nach hinten losgehen wenn man dann wieder bei seiner alten Vermittlerin landet. Kommt immer drauf an wie zufrieden man mit dem aktuellen Verhältniss Arbeitsvermittlerin->Leistungsempfänger ist.
Ich wollte erstmal wissen wer diese Fallmanagerin oder Sozialtherapeutin ist und was sie mit mir vorhat. Und da muss man den ersten Termin halt wahrnehmen. Natürlich könnte sich die Sache auch zum Negativen entwickeln, das weiss man vorher nie.
Deswegen bin auch nach wie vor mißtrauisch.
Stutzig hat mich gemacht, da sie mehrmals sagte wenn ich zufrieden mit meiner jetzigen Situation wäre und ich mich in Hartz 4 "eingerichtet" hätte, sie mich auch in Ruhe lassen würde und ich lediglich alle 3 Monate zu einem "Hier bin ich noch"- Termin kommen müsste. Das war schon sehr krass, könnte aber auch ein "Anstupsen" bedeuten, so nach dem Motto: " Wie kann man denn mit Hartz 4 zufrieden sein" so eine Art "ins Gewissen reden".
 
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franzi

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Möglicherweise steht ein Wechsel vom normalen SB zum Fallmanager an. Das wird vorher nicht angekündigt. Das erfährt man nur dadurch, dass die nächsten Einladungen von einer anderen Person als bisher verschickt wurden.
Fallmanagement ist nichts anderes als ein normaler SB (meist aber höher qualifiziert, z. B. mit Studienabschluss) mit deutlich härterer Gangart.
Zum Fallmanager kommen in der Regel die Kunden, die durch reguläre Betreuung noch nicht in Arbeit gebracht werden konnten.
Die Aufgabe des Fallmanagers ist es eigentlich, sich mehr Zeit für den einzelnen Kunden zu nehmen und diesen intensiver zu betreuen.
Häufig gibt es aber nicht mehr und keine qualitativ höhere Beratung, sondern mehr Druck, Drohung, Anschreien etc.

Das wünsche ich dir nicht, da du ja schon mit der Pflege genug Belastung zu tragen hast.
Selbstverständlich wird versucht, die Leute trotz Einschränkungen mit erhöhtem Druck in Arbeit zu bringen.
 

Kerstin_K

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Wie kommst du eigentlich immer auf Sozialtherapeutin? DIe soll dich noch nicht therapieren?
 

gila

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Es gibt FM die auch sog. "Arbeitspsychologen" sind... Was aber keine therapeutische Qualifikation ist.

Stutzig hat mich gemacht, da sie mehrmals sagte wenn ich zufrieden mit meiner jetzigen Situation wäre und ich mich in Hartz 4 "eingerichtet" hätte, sie mich auch in Ruhe lassen würde und ich lediglich alle 3 Monate zu einem "Hier bin ich noch"- Termin kommen müsste
Die wird genau wissen, dass sich keine Arbeitgeber um Menschen in deiner Situation reißen und es keine passend gebackenen Stellen gibt.

Nach Corona und vielen frischen Arbeitslosen haben die alle noch ganz andere Sorgen...
 

xxHoehrerxx

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Wie kommst du eigentlich immer auf Sozialtherapeutin? DIe soll dich noch nicht therapieren?
Hallo,
den Begriff Sozialtherapeutin hatte der Mitarbeiter im JC bei dem ersten abgesagten Termin erwähnt. Ob sie wirklich eine "echte" Sozialtherapeutin ist kann ich natürlich nicht sagen.
Die Fallmanagerin war sehr selbstsicher und redegewandt und auch jüngeren Alters. Ich habe mich aber etwas zurückgehalten um erstmal zu sehen was hier mit mir geplant ist.
Es wurden auch nur Dinge preisgegeben die ohnehin schon durch meine Unterlagen bekannt sind.
Gestört hat mich das sie unbedingt eine Telefonnummer bzw. Email Adresse von mir will. Das hab ich erstmal abgelehnt und auf den Postweg verwiesen. In den Briefkasten schaut man eher als in ein Email Postfach. So geht es mir jedenfalls.
Sie erwähnte noch das alles im JC und der BA für Arbeit (auch nach Corona) komplett auf online und Hausbriefkasten umgestellt wird, also Sachen wie Antrag oder WBA mal eben persönlich abgeben ist nicht mehr. Nur noch online oder eben in den Hausbriefkasten vor Ort. Auch mal kurz "auf nen Kaffee" bei der Arbeitsvermittlerin reinschauen, Pustekuchen. Da wird es aber wieder einigen Ärger wegen Eingangsbestätigung geben und so.

Das Gespräch geht mir trotzdem immer wieder durch den Kopf. Ist aber gut so, so prägen sich bestimmte Sachen die sie gesagt hat auch ein und man kann dann auch eine Strategie entwickeln zur Vorbereitung für das nächste Gespräch.
Ich sag mal so, ein gewisser Druck ist da schon da, schon alleine durch die Aussagen ob ich mit meiner Situation zufrieden wäre wie sie jetzt ist oder ob ich mir jetzt sage " jetzt fange ich mal an und mache was aus meinem Leben. Diese Sätze haben es bei differenzierter Betrachtung schon in sich. Obwohl sie auf den ersten Blick ganz unverfänglich wirken.

xxHoehrerxx
 
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Kerstin_K

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Sie erwähnte noch das alles im JC und der BA für Arbeit (auch nach Corona) komplett auf online und Hausbriefkasten umgestellt wird, also Sachen wie Antrag oder WBA mal eben persönlich abgeben ist nicht mehr.
Kann ihc mir nicht vorstellen, da dadurch der Zugang zu Sozialleistungen erschwert wird. Und das wäre gene das Gesetz.
 

xxHoehrerxx

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Hallo,
also am Dienstag war ja der Termin. 2 Tage später am Donnerstag war bereits der erste Vermittlungsvorschlag im Briefkasten.
Stelle ist im Bereich Lagerlogistik angesiedelt und es sind laut VV Expertenkenntnisse für die Stelle zwingend notwendig.
Nur mal so als Info.

Schönes Wochenende
xxHoehrerxx
 

gila

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Es ist immer dasselbe ... da werden überall "Fachkräfte" benötigt - aber man steckt die Menschen zunehmend in "Lagerhaltung" und
meist prekäre Jobs ... absahnen tun dabei andere.

Wurden denn seitens der "Fallmanagerin" deine "Fachkenntnisse" nicht abgeklopft im Gespräch?
Was ist mit deinen sonstigen Angelegenheiten? Ärztlicher Dienst wegen Bekanntgabe gesundheitlicher Einschränkungen?
Pflegezeit, in der du nicht abkömmlich bist?

Wie kann man dir dann nun einen VV schicken? Kommt der von einer anderen Stelle?
Ist das einer mit RfB?
 

xxHoehrerxx

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Hallo.
der VV kommt von der Fallmanagerin und ist ohne RFB.
Auch Fachkenntnisse wurden bei dem Termin überhaupt nicht erörtert.
Genausowenig wie die geforderten "erweiterten Kenntnisse in Englischer Sprache" oder ein "verhandlungsicheres Deutsch".
Es werden weiterhin Expertenkenntnisse in Versand, Verpacken, Kommissionieren, Warenannahme, Wareneingangskontrolle, Lagerverwaltungssysteme erwartet. Eine Einarbeitungszeit ist so auch nicht vorgesehen.
Ich hatte vor 10 Jahren eine Umschulung im Bereich Lagerlogistik gemacht, nie aber in dem Beruf gearbeitet.
Während des Praktikums damals hatte ich sehr viele artfremde Tätigkeiten machen müssen, die überhaupt nichts mit dem eigentlichen Ausbildungsziel zu tun hatten. Wie das halt so ist als Praktikant.
Meine Praktikumsvermittlerin hatte bereits damals bemerkt, es ist nicht wichtig das sie in diesem Beruf arbeiten sondern das sie irgendeinen Job bekommen egal wo, Hauptsache vermittelt.
Wegen der gesundheitlichen Einschränkungen, ein Termin bei ärztlichen Dienst wurde nicht vereinbart wegen der Kosten von 300 Euro pro Begutachtung. Es wurde ungefähr so argumentiert, die Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter schmeist kein Geld zum Fenster raus ohne zu wissen ob der Probant überhaupt vermittelt werden will. So hab ich das verstanden.
 

gila

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also ich verstehe jetzt dass deine Schilderungen folgendes: der Termin war für die Katz... Ich würde mich hier jetzt ein wenig veräppelt fühlen und wahrscheinlich der Dame schreiben dass man doch sehr erstaunt ist über diesen plötzlichen Vermittlungsvorschlag, ohne im Termin überhaupt darüber gesprochen zu haben.
Dass auch sehr offensichtlich aus dem Stellenangebot hervorgeht, dass du die gewünschten Voraussetzungen nicht erfüllst und die Arbeitgeber wenig begeistert sind, hier immer mit Pflichtbewerbungen bombardiert zu werden, die sie bearbeiten müssen.
darüber hinaus wäre eine Vollzeitbeschäftigung bei deinen Einschränkungen die du schon erwähnt hättest und auch bei deiner Pflegetätigkeit wenig machbar.


Aber natürlich kommt es jetzt darauf an was du denn überhaupt möchtest. Du brauchst mal Klarheit für dich selbst wie dein Weg aussehen soll...
Sinnlos Bewerbungen sind auch keine Lösung
 

Kerstin_K

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der VV kommt von der Fallmanagerin und ist ohne RFB.
Dann musst du dich auch nicht bewerben.
Wegen der gesundheitlichen Einschränkungen, ein Termin bei ärztlichen Dienst wurde nicht vereinbart wegen der Kosten von 300 Euro pro Begutachtung. Es wurde ungefähr so argumentiert, die Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter schmeist kein Geld zum Fenster raus ohne zu wissen ob der Probant überhaupt vermittelt werden will.
Ich finde das ziemlich unverschämt, weil das impliziert, dass du nicht arbeiten willst.
 

bondul

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Wegen der gesundheitlichen Einschränkungen, ein Termin bei ärztlichen Dienst wurde nicht vereinbart wegen der Kosten von 300 Euro pro Begutachtung. Es wurde ungefähr so argumentiert, die Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter schmeist kein Geld zum Fenster raus ohne zu wissen ob der Probant überhaupt vermittelt werden will.

Hier möchte ich einmal fragen, was denn nun der ÄD unternommen hat, denn:
Ich hatte den Gesundheitsfragebogen inkl. der abgeänderten Schweigepflichtserklärung jetzt aber schon vor dem Termin direkt an den ärztliche Dienst übergeben.
Einfach ignorieren konnten sie dies wohl nicht, wie passt das nun zu der obigen Aussage der SB, sie "schmisse kein Geld zum Fenster raus"?

lg, bondul
 

xxHoehrerxx

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Hallo,
danke für die Antworten.
Also mir liegt keine Rückmeldung vom ärztlichen Dienst vor. Es wurde im Gespräch auch nicht näher über die Klärung des Gesundheitszustands gesprochen.
Sie hatte lediglich diese Kosten der Untersuchung erwähnt. Mir kam es so vor wie wenn sie jetzt zurückrudern anscheinend wegen Kosteneinsparungen. So wie wenn das alles keine Rolle mehr spielt. Das JC hatte ja hier Druck gemacht zwecks der Klärung, nicht ich.
Anders kann ich mir das jetzt nicht erklären.

P.S. was mir noch einfällt sie erwähnte immer diese gelben Zettel bzw. Briefe (in der Vergangenheit an mich gesendete Post per PZU) und das so etwas bei ihr nicht in Frage kommt. Jeder Brief würde 15 Euro kosten und dafür wäre kein Geld da. Das könnte man sinnvoller ausgeben.
 

wolf77

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Jeder Brief würde 15 Euro kosten
:icon_laber::icon_lol:

Preise
Ein Postzustellungsauftrag kostet derzeit 3,45 € (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer). Hiermit sind alle Leistungen für den Auftraggeber abgegolten, also auch die Rücksendung der ausgefüllten Zustellungsurkunde als gewöhnlicher Brief, gegebenenfalls die Rücksendung des Auftrages bei Undurchführbarkeit sowie gegebenenfalls auch die Niederlegung des Schriftstückes oder die Rücksendung nicht abgeholter Schriftstücke.
Bei Versendung von regelmäßig mindestens 5.000 PZA pro Kalenderjahr über die Deutsche Post kann es Sonderkonditionen geben.
Edit:

PZA ab 72.000 Stück pro Kalenderjahr
2,19 € * pro Stück​


 
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bondul

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Es wurde im Gespräch auch nicht näher über die Klärung des Gesundheitszustands gesprochen.

Du hattest hier 'mal einen EGV Vorschlag hochgeladen - ich persönlich würde auf Erfüllung bestehen (auch ohne EGV) und auch die Pflegezeiten meiner Mutter entsprechend berücksichtigt sehen wollen:


Bild_EGV.png


Gehört eigentlich alles nicht in eine EGV, ist aber in deinem Fall vielleicht sehr nützlich.
Irgendwo habe ich auch von deiner chronischen Erkrankung gelesen, auch, dass du nicht alle Tätigkeiten erledigen kannst. Das sollte doch abgeklärt werden.

Ich würde hier auf ein ÄD Gutachten bestehen bzw. es einfordern, gerade das Fallmanagement sollte dich hierbei intensiver unterstützen.

lg, bondul
 

gila

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Da stellt sich bei mir die Frage, was war denn dein Part in dem Gespräch mit der Fallmanagerin?
Was hast du denn mitgeteilt, wie der Hase bei dir läuft, was du vorhast... Et cetera.
Oder war es nur eine einseitige Unterhaltung und du bist gar nicht so weit gekommen?

Das ganze Ergebnis ist eigentlich die Folge von luftleeren Sprechblasen, zielgerichtet ist was anderes...

Nachsatz: das Gefasel von Sparen von Steuergeldern ist hirnrissig... Da hat aber einer überhaupt gar keine Ahnung von dem was er macht...
entweder du bist vermittlungsfähig oder du bist nicht vermittlungsfähig.
Das ist schließlich die Pflicht der Behörde das genau herauszuarbeiten in einem Gespräch und gegebenenfalls nachprüfen zu lassen durch ein ärztliches Gutachten.

Natürlich ist es dann auch dein Part das Gespräch dahin zu führen und deine Einschränkungen zu benennen und betonen..

Für das SGB II ist ja die Erwerbs- und Vermittlungsfähigkeit die Grundlage, lässt die Dame dich einfach so im SGB II, wirft dir ab und zu ein Knöchelchen hin in Form eines VV, verschwendet sie ebenso Steuergelder, denn du bist im falschen Töpfchen, wenn du nicht erwerbsfähig bzw vermittlungsfähig bist und gehörtest dann eigentlich entweder unter die Fittiche der Rentenversicherung oder des Sozialamtes.

Irgendwann werden dann die Knöchelchen aber auch zu Stolpersteinen, wenn hier nichts weiter geht oder der nächste VV dann mit Rechtsfolgenbelehrung kommt
 
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xxHoehrerxx

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Hallo,
von meiner Seite wurde im Gespräch folgende Infos gemacht:
Es wurde die Pflegetätigkeit über den Tag verteilt erwähnt und auch bemerkt das der Zustand der zu pflegenden Person sich immer mehr verschlechtert und es in nächster Zeit auch Veränderungen hinsichtlich der Aufteilung der Pflegezeit geben wird da die zu pflegende Person (über 80 Jahre) einfach bestimmte Dinge nicht mehr von alleine erledigen kann die bei der Begutachtung noch einigermaßen gingen. Manche Sachen verändern sich in diesem Alter wöchentlich. Die Stundenzahl wird sich für mich also erhöhen. Lediglich die Info an die Pflegeversicherung steht noch aus.
Die Pflege teile ich mit meiner Schwester wobei mein Anteil wesentlich höher liegt.
Einen Teil der Pflegezeit in Höhe von 14 Stunden pro Woche die bis jetzt von meiner Schwester erledigt werden, übernehme ich dann, da sie selbst chronisch krank und im fortgeschrittenen Alter ist und diese Stunden deswegen abgeben muss. Es sind insgesamt 42 Stunden Pflegezeit pro Woche notwendig und vom MD der Krankenkasse bestätigt.
Den Weg zum Pflegeort lege ich zur Zeit mit dem Rad zurück da mein Auto defekt ist und repariert werden muss. Da ich aber noch eine gewisse Summe an Schulden aufgrund der Versagung der Leistungen zurückzahlen muss kann ich die Reparatur bis auf Weiteres finanziell nicht stemmen. Ich hatte das Auto ja dem JC gemeldet daher kam auch gleich die Frage im Gespräch auf wegen Mobilität und Vermittlung und die Sache mit dem Minijob wo man nebenbei 100 Euro anrechnungsfrei verdienen kann und ich dann ja die gemachten Schulden abstottern könnte. Das bemerkte die Fallmanagerin noch.
Alle Einschränkungen sind dem JC und auch der Fallmanagerin bekannt.
Sie hatte ja bei dem Gespräch die Akte vor sich liegen.
Warum sie jetzt eine Begutachtung nicht mehr für nötig halten kann ich nicht sagen.
Ich kann zum nächtsten Termin in ca. 6 Wochen die Sache nochmal ansprechen. Eher bekomme ich auch keinen Termin auch wegen der Einschränkungen aktuell.
Grundsätzlich bin ich einem Minijob nicht abgeneigt, es sollte nur zu meiner Situation passen und das grundsätzlich die Pflege vorgeht. Das habe ich auch klargestellt im Gespräch.

xxHoehrerxx
 
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