Habe EGV ohne Einsicht und Überprüfung abgelehnt (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

verona

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Guten Abend,
ich war heute zwangsläufig beim Jc. Die SB wollte eine EGV ausdrücken, die ich sorfort unerschreiben sollte. Das lehnte ich ab. Zuvor wünschte ich, das Schreiben zur Überprüfung mitzunehmen. Das wäre nicht machbar und es würde ein Verwaltungsakt ergehen. Darufhin sagte ich: "Dann eben das".

Wie hab ich darauf inzwischen zu reagieren? Anm.: Bin da nicht mehr so fit drin.
Lieben Gruß Verona
 

HartzVerdient

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Vollkommen richtige Reaktion!

Es ist Usus, dass man eine EGV zur Ansicht und Prüfung für ca 14 Tage mitnehmen kann.

Sollte man dir die EGV nicht ausgehändigt haben, so hat man dir keine EGV angeboten.

Sprich: Es fehlt das Angebot einer EGV.

Der auf die EGV folgende VA kann dann angegriffen werden, wenn darin steht, dass du keine EGV unterschreiben wolltest.

Du konntest nicht unterschreiben, da keine EGV angeboten wurde.

Also auf den VA warten und dann anonymisiert hier einstellen. Ggf. - wenn du einen neuen Thread öffnest - auf diesen Thread hier verweisen. Dann wissen wir, dass dir im Vorfeld keine EGV angeboten wurde.
 

erwerbsuchend

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Zuvor wünschte ich, das Schreiben zur Überprüfung mitzunehmen. Das wäre nicht machbar und es würde ein Verwaltungsakt ergehen. Darufhin sagte ich: "Dann eben das".
Ich würde mir hier unbedingt noch den Ausdruck des Verbis-Vermerkes zu diesem Termin schicken lassen. Es geht darum, was SB genau dazu notiert hat. Im schlimmsten Fall könnte dort vermerkt sein, dass Elo die Unterschrift unter die EGV verweigerte und auf einen VA bestand, ohne zu erwähnen, dass es gar keine richtige Verhandlung und Prüfung der EGV gab.
 

verona

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Ich würde mir hier unbedingt noch den Ausdruck des Verbis-Vermerkes zu diesem Termin schicken lassen. Es geht darum, was SB genau dazu notiert hat. Im schlimmsten Fall könnte dort vermerkt sein, dass Elo die Unterschrift unter die EGV verweigerte und auf einen VA bestand, ohne zu erwähnen, dass es gar keine richtige Verhandlung und Prüfung der EGV gab.
Wer oder was ist -Verbis-Vermerk- ?
Bei den anderen Möglichkeiten. Es sind dann aber nur Behauptungen der SB. Kann ja viel Schreiben, aber beweisen.....?
 

HartzVerdient

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Damit sind die Gesprächsnotizen gemeint, die der Sachbearbeiter nach einem Meldetermin in das Computersystem schreibt.

Wir nennen das "Verbis-Gesprächsnotiz". Allerdings haben nicht alle Jobcenter das Verbis System im Einsatz. Einige haben Verbis, andere haben Allegro.

Daher kannst du beim Jobcenter nach jedem Meldetermin dir einen Ausdruck der Verbis-Gesprächsntizen geben lassen. Darin hat der Sachbearbeiter dann alles reingeschrieben, was im Gespräch besprochen oder halt nicht besprochen wurde.

Ich habe mir kürzlich für 6 Gespräche rückwirkend die Gesprächsprotokolle zusenden lassen. Du hast da einen rechtlichen Anspruch auf Information über die von dir hinterlegten Daten.

Sehr gut sind diese Gesprächsprotokolle, um halt zu vergleichen, seine eigenen Gesprächsprotokolle zu ergänzen oder ganz einfach das Geschriebene im Falle des Falles gegen das Jobcenter zu verwerten.
 

verona

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Na, auf den neuesten Stand bin ich ja nicht mehr. Danke für die Info. Ich werde dann mal AKteneinsicht beantragen. Am besten schriftlich, nehme ich mal an.
 

erwerbsuchend

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Wer oder was ist -Verbis-Vermerk- ?
Verbis ist eine Software, mit der die JC die ALG 2-Empfänger und deren Vermittlung verwalten. Das ist eine Art CRM-System, falls dir das was sagt. Dort wird eben auch nach jedem Termin ein Vermerk erstellt, was in diesem Termin passiert ist.

Bei den anderen Möglichkeiten. Es sind dann aber nur Behauptungen der SB. Kann ja viel Schreiben, aber beweisen.....?
Grundsätzlich sind die SB angehalten, diese Einträge wahrheitsgemäß zu führen. Verbis ist revisionssicher, d.h. die Einträge können nachträglich nicht von einem einfachem SB geändert werden. Selbst wenn etwas von einem Admin geändert werden würde, würde man diese Änderung im System sehen.

Wenn du dennoch in einem Verbis-Eintrag etwas Unwahres sehen solltest, dann solltest du für den Beweis des Gegenteiles auch entsprechende Belege oder Zeugen haben.
 
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