Habe drei Angebote zur Arbeitsgelegenheit erhalten

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susi26

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Hallo zusammen,

hatte gerade einen Termin bei meiner "netten" Sachbearbeiterin.

Da ich Berufserfahrungen sammeln soll, hat sie mir drei Arbeitsgelegenheiten gemäß § 16d Sozialgesetzbuch in die Hand gedrückt. Es sind keine Zuweisungen, nur Infos darüber. Nun soll ich mich mit den Trägern in Verbindung setzen und schauen, welche mir zusagt.

Wie komme ich jetzt am besten da wieder raus, ohne eine antreten zu müssen? In der EGV steht nichts dazu.

Kann mir jemand helfen?

LG

susi26
 

Sorata

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Kannst du uns das alles anonymisiert ins Forum stellen? Dann sehen wir uns das mal an, was das genau ist und ob überhaupt eine der AGH dafür geeignet sein könnte, deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung deiner Vorbildung und Erfahrung zu verbessern.
Wie sieht deine berufliche/schulische Vergangenheit aus? Wurden dir andere Qualifizierungsmaßnahmen angeboten?
 

susi26

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War sehr lange in der Familienphase, nur mein Mann berufstätig. Nach der Familienphase habe ich kaufmännische Weiterbildungen absolviert (Theorie Buchhaltung, Praxis Buchhaltung (DATEV und Lexware), Rechnungswesen, Personalwesen,...)

Da ich meist nur Absagen erhalte, ist meine SB der Meinung, dass dies an mangelnder Berufserfahrung liegt.

Hier meine aktuelle EGV und die drei Arbeitsgelegenheiten:
 

Anhänge

  • Arbeitsgelegenheiten.pdf
    1,5 MB · Aufrufe: 185
  • EGV.pdf
    3,3 MB · Aufrufe: 94

Couchhartzer

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Wie komme ich jetzt am besten da wieder raus, ohne eine antreten zu müssen? In der EGV steht nichts dazu.
Und genau deswegen musst du rein gar nichts machen, was die SB dir da bezüglich der Maßnahmen aus den drei dir vorgelegten Maßnahmebeschreibungen zusammenfantasierend erzählt hat.

Wenn die SB glaubt, du müsstest eine Maßnahme machen, damit du besser in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden kannst, dann ist es ihre gesetzliche und dienstrechtliche Pflicht das ganz genau anhand eines vorher vorgenommenen Profiling zu begründen, eine dazu individuell auf dich passende Maßnahme zu finden und diese Maßnahme dann mittels korrekter Zuweisung, incl. der genauen und vollständig ermessensfehlerfreien Begründung, in diese passgenaue Maßnahme zuzuweisen.
Nicht mehr und nicht weniger.

Zudem sehe ich nirgendwo eine rechtlich gültige ordnungsgemäße Zuweisung wie sie in den drei Maßnahmebeschreibungen behauptet wird und wenn es eine Zuweisung geben würde, dann kann und darf ein JC auch lediglich nur eine einzige passgenaue Maßname und nicht drei im Stück zuweisen!
 

susi26

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Sehe ich es richtig, dass die Arbeitsgelegenheiten nicht zusätzlich sind, sondern Tätigkeiten auf dem 1. Arbeitsmarkt sind?
 

susi26

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Zudem sehe ich nirgendwo eine rechtlich gültige ordnungsgemäße Zuweisung wie sie in den drei Maßnahmebeschreibungen behauptet wird und wenn es eine Zuweisung geben würde, dann kann und darf ein JC auch lediglich nur eine einzige passgenaue Maßname und nicht drei im Stück zuweisen!

Das hatte ich ja oben schon geschrieben, es ist noch keine Zuweisung. Ich soll mich erst mal informieren und mir dann das raussuchen, was ich gerne machen möchte.
 

Couchhartzer

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Sehe ich es richtig, dass die Arbeitsgelegenheiten nicht zusätzlich sind, sondern Tätigkeiten auf dem 1. Arbeitsmarkt sind?
Ja, sie sind alle drei weder zusätzlich noch wettbewerbsneutral und damit rechtlich unzulässig.

Vielleicht verspürst du ja den Drang diese drei Maßnahmezettel mal der Kontrolle Schwarzarbeit beim Zoll als Kopien zu übermitteln, mit den Hinweis, dass hier der dringende Verdacht besteht, dass das Mindestlohngesetz, das Verbot der Schwarzarbeit mit Jobs die als angebliche Maßnahmen getarnt sind offenbar unterlaufen und durch Mitwirkung des Jobcenters und dieser drei Maßnahmeträger ausgehebelt wird.
Gib dem Drang ruhig nach, wenn du ihn verspürst, denn mit ein wenig Glück mögen diese drei Maßnahmeträger dich danach dann überhaupt nicht mehr und werden lieber auf Dauer Abstand davon nehmen dich in einer Maßnahme sehen zu wollen. :first:
 
Zuletzt bearbeitet:

susi26

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Vielleicht verspürst du ja den Drang diese drei Maßnahmezettel mal der Kontrolle Schwarzarbeit beim Zoll als Kopien zu übermitteln, mit den Hinweis, dass hier der dringende Verdacht besteht, dass das Mindestlohngesetz, das Verbot der Schwarzarbeit mit Jobs die als angebliche Maßnahmen getarnt sind offenbar unterlaufen und durch Mitwirkung des Jobcenters und dieser drei Maßnahmeträger ausgehebelt wird.

Kann das für mich negative Folgen haben?
 

Doppeloma

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Hallo susi26,

War sehr lange in der Familienphase, nur mein Mann berufstätig. Nach der Familienphase habe ich kaufmännische Weiterbildungen absolviert (Theorie Buchhaltung, Praxis Buchhaltung (DATEV und Lexware), Rechnungswesen, Personalwesen,...)

Das wurde vom JC bewilligt und finanziert ?

Da ich meist nur Absagen erhalte, ist meine SB der Meinung, dass dies an mangelnder Berufserfahrung liegt.

Interessant, dann wären ja passende Arbeits-Angebote besser geeeignet dir Berufserfahrung zu verschaffen, was sollst du da mit 1 - 3 AGH anfangen, das soll für "hoffnungslose Fälle" sein, die am 1. Arbeitsmarkt nicht mehr unterzubringen sind.

Wo ist bitte die Zuweisung auf die sich diese 3 Vorschläge beziehen, es wird ja immer Bezug auf eine solche "Zuweisung" genommen, zudem ist eine AGH nicht "Wünsch dir was", das ist gezielt anzuwenden, wenn man schon meint das wäre für dich genau das Richtige.

Hier meine aktuelle EGV und die drei Arbeitsgelegenheiten:

Dem widerspricht aber schon der Inhalt deiner EGV (die hast du unterschrieben ???), denn darin wird als ZIEL die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit voran gestellt ...

AGH sind aber KEINE versicherungspflichtigen Tätigkeiten, die sind für den angeblichen Zweck komplett ungeeignet ... kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass du für reguläre AG interessanter wirst mit "Erfahrungen aus einer AGH-Maßnahme". :icon_evil:

In der EGV wird ein AG-Zuschuss (Eingliederungs-Zuschuss) nach § 16 SGB II angeboten, den bekommen AG aber auch nur wenn es um reguläre Arbeitsplätze geht, man "umschreibt" als Begründung dass es bei deiner "beruflichen Leistungsfähigkeit eine Minderleistung geben soll" ...

Wie konkret äußert sich die denn, wenn du noch gar keine Chance hattest deine berufliche Leistungsfähigkeit wieder unter Beweis zu stellen ???

Die zur "Wahl" gestellten AGH haben alle einen sehr relevanten Fehler, sie beschreiben Tätigkeiten, die in einer AGH NICHTS zu suchen haben sondern von bezahlten Mitarbeitern regulär (und fristgerecht) zu erledigen sind.

Besonders Vorschlag 2 lässt mich in "Abgründe blicken", man sucht also eine Büro-FACH-Kraft, um (eigentlich) "unnötige" Arbeiten zu verrichten ... es ist aber (leider) inzwischen Salonfähig geworden, dass Städte und Gemeinden sich über die örtlichen JC dafür "billige" Arbeitskräfte ordern um sie nicht regulär bezahlen zu müssen.

Ich würde mich ganz frecht und ganz offiziell auf die "angebotenen" Stellen bewerben, allerdings für ein reguläres Gehalt und nicht als "hoffnungsloser Fall des JC", schon von der Beschreibung her, wird hier nur Jemand gesucht der "dumm" genug ist ganz reguläre Arbeit für einen läppischen € als "Eingliederungsmaßnahme" zu machen.

Berufserfahrungen kannst du damit (vielleicht) viel besser mit einer regulären Anstellung bekommen und später auch nachweisen ... :peace:

Mit den offiziellen Stellen die sich dafür genauer interessieren könnten, kenne ich mich leider nicht aus ... wenn es ein JC der BA ist (dein Geld kommt lt. Konto-Auszug von der BA), dann würde ich diese tollen Angebote auch mal direkt nach Nürnberg senden und anfragen, warum du das für einen EURO als Maßnahme machen sollst, was sich doch sehr nach regulärer Mitarbeit anhört.

E-Mail:Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Zudem ist das NICHT vereinbar mit dem Vertrag (EGV vom XX) der dich (mit Hilfe des JC) in versicherungspflichtige Arbeit bringen soll, um deine Hilfebedürftigkeit möglichst bald zu beenden.

Damit wird die nur künstlich auf "Staatskosten" verlängert, denn Arbeit hast du danach immer noch nicht. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

susi26

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Das wurde vom JC bewilligt und finanziert ?

Ja, das wurde damals alles bewilligt und vom JC finanziert.

Dem widerspricht aber schon der Inhalt deiner EGV (die hast du unterschrieben ???)

Ja, die habe ich unterschrieben.

Wie konkret äußert sich die denn, wenn du noch gar keine Chance hattest deine berufliche Leistungsfähigkeit wieder unter Beweis zu stellen ???

Da ich wahrscheinlich oft nur Absagen erhalte.

Ich würde mich ganz frecht und ganz offiziell auf die "angebotenen" Stellen bewerben

Vielleicht sollte ich das mal aus Spaß tun...

Zudem ist das NICHT vereinbar mit dem Vertrag (EGV vom XX) der dich (mit Hilfe des JC) in versicherungspflichtige Arbeit bringen soll, um deine Hilfebedürftigkeit möglichst bald zu beenden.

Diese kann ja vom SB umgeändert werden, mit Aufnahme einer Arbeitsgelegenheit...was mach ich dann, außer nicht zu unterschreiben?
 

0zymandias

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Nach § 2 SGB II kann Dir eine AGH zugewiesen werden, wenn " eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit nicht möglich ist".

Du hast es aber vom JC schriftlich in der Form der EGV, dass genau diese Erwerbstätigkeit eben doch möglich ist.
Sonst könnte es ja keine Verpflichtung zu Bewerbungen geben.

Alle drei Angebote sind übrigens unbestimmt.
Eine Zumutbarkeitsprüfung wird (auch) dadurch unmöglich gemacht, dass nicht erkenntlich ist, wem diese Arbeiten nutzen.
 

susi26

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Alle drei Angebote sind übrigens unbestimmt.
Eine Zumutbarkeitsprüfung wird (auch) dadurch unmöglich gemacht, dass nicht erkenntlich ist, wem diese Arbeiten nutzen.

Also soll ich dann dankend ablehnen beim nächsten Termin in drei Wochen?

Meine SB verlangt ja, Infos über diese drei Angebote einzuholen, wie soll ich da am besten vorgehen?
 

Couchhartzer

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Meine SB verlangt ja, Infos über diese drei Angebote einzuholen, wie soll ich da am besten vorgehen?
Ihr einfach antworten, dass sie sich gerne pflichtgemäß ihre Infos einholen kann, indem sie die Maßnahmeträger kontaktiert und um die benötigten Informationen zu diesen Maßnahmen bezüglich der gesetzlich vorgeschriebenen Zusätzlichkeit und Wettbewerbsneutralittät, der Inhalte, Ausgestaltungen, usw. bittet.

Es gehört schliesslich nicht zu deinen Aufgaben deine SB mit den notwendigen Informationen jeglicher Art bezüglich irgendwelcher Maßnahmen (deren Inhalte, deren Ausgestaltungen, deren Zulässigkeiten, deren Zumutbarkeiten, usw.) zu sorgen, sondern das ist die Pflichtaufgabe der SB sich selber vorher diese ganzen Infos einzuholen und dann anhand dieser Infos auf individuelle Passgenauigkeit zum Erwerbslosen zu überprüfen!

Mach dir über deine sehr zweifelhafte SB bloß nicht soviel den Kopf, denn die scheint mir einfach nur stinkfaul und völlig unqualifiziert zu sein, wenn sie dermaßen massiv alle gesetzlichen Pflichten und auch ihre dienstrechtlichen Pflichten einfach nicht wahrnimmt und korrekt ausübt.
 

Doppeloma

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Hallo susi26,

Da ich wahrscheinlich oft nur Absagen erhalte.

Das Schicksal teilst du ja mit Millionen anderen Arbeitslosen, das bedeutet ja noch lange nicht, dass es wirklich an dir und deiner fehlenden Berufserfahrung liegt oder hat man dir das schon genau so mitgeteilt (in schriftlichen Absagen / bei Vorstellungsgesprächen).

Wenn Stellen für kaufmännisch Ausgebildete auf diesem AGH-Maßnahme-Umweg "verhökert" werden, dann wird es auch nie genug ernsthafte Angebote für die entsprechenden Fachkräfte geben (können).

Vielleicht sollte ich das mal aus Spaß tun...

Das würde ich ganz ernsthaft tun (und nachweislich bitte, als Initiativ-Bewerbung mit Bezug auf das interessante "Angebot" vom JC :bigsmile:) und dann wäre ich ja mal sehr gespannt wie man dir das als regulärem Bewerber erklären möchte, dass diese Arbeiten / Stellen nicht zur offiziellen Besetzung vorgesehen sind ...

Keine Telefon-Nummer angeben, du bittest um schriftliche Informationen dazu und legst bei Interesse an deiner Einstellung gerne noch die erforderlichen Qualifikations-Nachweise bei einem Vorstellungstermin vor.

Es gibt doch sicher auch eine übergeordnete Stelle (Landes-Verwaltung oder so), wo man mal hinterfragen könnte warum du nur für 1 € (als Maßnahme-Teilnehmer) interessant sein könntest reguläre Büro-Arbeiten zu verrichten, ansonsten lehnt man dich ab wegen fehlender Berufserfahrung.

Diese Verwaltung könnte doch sicher auch die dafür angebotene Eingliederungs-Leistung (nach § 16 SGB II) vom JC in Anspruch nehmen, um einen finanziellen Ausgleich für deine "berufliche Minderleistung" in der Anfangszeit (bei vollem Gehalt) zu erhalten. :bigsmile:

WARUM also will man dich direkt ganz kostenlos ausnutzen dürfen ... das wäre doch ein sehr guter Einstieg in den 1. Arbeitsmarkt mit regulärer Beschäftigung und vielleicht genügt das Einkommen dann sogar, um dem JC TSCHÜSS zu sagen ... :cheer2:

Diese kann ja vom SB umgeändert werden, mit Aufnahme einer Arbeitsgelegenheit...was mach ich dann, außer nicht zu unterschreiben?

Diese EGV ist ein (öffentlich/rechtlicher) VERTRAG und der KANN nicht einseitig (nur von der SB) "umgeändert" werden, damit müssen dann auch beide Vertragspartner wieder einverstanden sein ...

Wenn sie den nicht (begründet) kündigt, weil du eine (von ihr gewünschte Änderung / Anpassung) nicht unterschreiben willst, dann ist das gültig "bis auf Weiteres" was da drin steht ...

Über die rechtlichen Konsequenzen dieser neuen "unbegrenzten" Wirksamkeiten scheint noch kein SB wirklich ernsthaft nachgedacht zu haben ...

DU "musst" keine Änderung wollen, nur weil dein SB gerade neue Ideen für dich hat und dich in AGH "verwursten" will ... das mit der erforderlichen Kündigung brauchst du ihr aber auch nicht verraten, das sollte sie selber WISSEN (zumal es auch drauf steht auf der EGV) ...

Meine SB verlangt ja, Infos über diese drei Angebote einzuholen, wie soll ich da am besten vorgehen?

Was sie dazu verlangt ist doch irrelevant, hast du das schriftlich, was konkret DU da in welcher Weise in Erfahrung bringen sollst ???
Eine AGH ist eine Maßnahme die DIR "aufgedrückt" wird per amtlichem Zuweisungs-Bescheid und nicht mit "Auswahl-Vorschlägen" nach dem Motto "suchen Sie sich mal aus was Ihnen zusagen könnte".

Also WO ist bitte das erwähnte "Zuweisungs-Schreiben" auf das sich JEDER dieser 3 Vorschläge oben bezieht ... schon das ist ein "No Go", man hat keine Auswahl bei einer AGH, denn die soll ja bereits vom SB "passend" für dich ausgewählt sein, um angeblich deine Eingliederung in Arbeit zu fördern.

Da braucht man sich auch nicht selber "kundig" machen, das ist Aufgabe deiner SB ... SIE will doch, dass du eine AGH machst, DU willst das doch gar nicht ... kannst noch nicht mal den tieferen Sinn dafür erkennen. :icon_evil:

In eurem aktuell gültigen EGV-Vertrag steht so was NICHT drin und nur daran musst du dich halten ... jedenfalls wenn es für EINE bestimmte AGH noch nicht mal eine separate Zuweisung gibt.

ICH würde tatsächlich reguläre Bewerbungen schreiben (Anschreiben mit Bezug auf das "Angebot" des JC vom und Lebenslauf = FERTIG) und um konkrete Auskünfte zur Aufgabenstellung und Einkommens-Möglichkeiten bitten, bist SEHR interessiert wieder den (dauerhaften) beruflichen Einstieg zu finden, nach deiner Familienzeit seit XX ...

Bei Interesse kann die Verwaltung / Behörde doch gerne den Eingliederungs-Zuschuss (gemäß EGV-Angebot) beantragen, ist das die gleiche Institution oder sind es verschiedene "AGH-Maßnahme-Träger" ...

Lt. EGV sollst du dich auf versicherungspflichtige Stellen bewerben, um deine Hilfebedürftigkeit zu beenden oder wenigstens zu verringern, eine AGH dient diesem "Ziel" nicht.

Ich würde das als "Stellen-Angebote" interpretieren und danach handeln, in der Einleitung (EGV) steht doch klar geschrieben, dass sich BEIDE Seiten an diesen Vertrag zu halten haben, also warum "bietet die dir solchen Unsinn an" ... damit verstößt sie gegen die Inhalte dieses Vertrages ... :flame:

Unter Punkt 5 der EGV verpflichtest DU dich um versicherungspflichtige Stellen zu bewerben, eine AGH ist aber KEINE versicherungspflichtige Stelle und wird auch keine.

Also mach wozu du dich schriftlich verpflichtet hast und bewirb dich auf (eigentlich) versicherungspflichtige Stellen und laufe nicht herum, um Erkundigungen über AGH einzuholen, die dich gar nicht interessieren (müssen) mit dieser EGV ... :bigsmile:

Was soll man dir denn deswegen tun können, ich wäre sehr gespannt auf die Antworten zu deinen Bewerbungen ... du willst bezahlte Arbeit und bewirbst dich um bezahlte Arbeit, dafür wird man dich wohl ernsthaft nicht "bestrafen" können ...

MfG Doppeloma
 

susi26

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dass es wirklich an dir und deiner fehlenden Berufserfahrung liegt oder hat man dir das schon genau so mitgeteilt (in schriftlichen Absagen / bei Vorstellungsgesprächen).

Nein, hat man mir so nicht mitgeteilt.


Was sie dazu verlangt ist doch irrelevant, hast du das schriftlich, was konkret DU da in welcher Weise in Erfahrung bringen sollst ???

Na klar, habe heute gleich den nächsten Meldetermin erhalten, in drei Wochen.
Bringen Sie bitte folgende Unterlagen zu diesem Termin mit:
Recherche nach geeigneten Stellen einer Arbeitsgelegenheit :icon_kinn:
Kann man sich diese also jetzt auch schon selbst im Internet suchen???


Also WO ist bitte das erwähnte "Zuweisungs-Schreiben" auf das sich JEDER dieser 3 Vorschläge oben bezieht ...

Gab es nicht dazu, nur diese drei Infoblätter. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht drückt Sie mir nächstes Mal dann das persönliche Zuweisungs-Schreiben in die Hand.


ICH würde tatsächlich reguläre Bewerbungen schreiben (Anschreiben mit Bezug auf das "Angebot" des JC vom und Lebenslauf = FERTIG)

Soll ich also beim Anschreiben direkt auf die ausgehändigte Maßnahme drauf eingehen, und das ich mich sehr gern auf dieses konkrete "Stellenangebot" bewerbe???
 
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