Gutschrift von Versicherung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jean Marie

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Gutschrift von Versicherung

Durch einen Diebstahl wurde mir von meiner Versicherung eine Summe in Höhe von 500 Euro auf mein Konto gutgeschrieben.

Ist diese beim Jobcenter anzuzeigen wegen Einkommen oder ist das eine Verlagerung von Eigentum oder so ähnlich?
 

Falling Down

Elo-User'in - eingeschränkt
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Einkommen ist das sicher nicht. Ich würde grundsätzlich nichts melden. Es gäbe nur unnötig aufgeblähten Schriftwechsel, an dessen Ende ohnehin nur als Ergebnis stehen könnte, dass es sich um eine Art von "Vermögensumwandlung" handelt.

Wenn die Leistung der Versicherung aber in Deinen dem Amt vorzulegenden Kontoauszügen auftaucht, wirst Du um diese unerquickliche Auseinandersetzung nicht herumkommen.
 

Solanus

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Gutschrift von Versicherung

Durch einen Diebstahl wurde mir von meiner Versicherung eine Summe in Höhe von 500 Euro auf mein Konto gutgeschrieben.

Ist diese beim Jobcenter anzuzeigen wegen Einkommen oder ist das eine Verlagerung von Eigentum oder so ähnlich?
Unbedingt das Begleitschreiben der Versicherung zum V-Scheck aufheben. Es ist der einzige Beweis für die Versicherungsleistung!
 
E

ExitUser

Gast
Durch einen Diebstahl wurde mir von meiner Versicherung eine Summe in Höhe von 500 Euro auf mein Konto gutgeschrieben.
- OFFTOPIC -
Sorry, nicht böse sein aber deinen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. :icon_smile: :icon_klatsch:

Du hast also durch einen Diebstahl 500 Euro erhalten. Wem hat die Versicherung das den geklaut ? :icon_daumen:
- OFFTOPIC ENDE -

Dier ist Vermögen gestohlen worden und die Versicherung erbringt dir jetzt eine Ersatzleistung.
Dies ist kein Einkommen !!!
 
T

teddybear

Gast
Dir ist durch Diebstahl ein Schaden entstanden. Die Versicherung hat demzufolge auch lediglich nur eine Schadensersatzleistung erbracht.

Schadensersatzleistungen können kein meldepflichtiges Einkommen sein, da du ja nicht mehr hast als vor dem Diebstahl!

Meldepflichtig kann allenfalls stets nur das sein, was du mehr als zuvor hast. :icon_wink:
 

neffets

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Aber nicht wenn es vor der ALG-2-Beantragung gestohlen worden wäre und das Schonvermögen zum Zeitpunkt der Beantragung ausgeschöpft bzw. die Differenz zum Höchstgrenze geringer als die nun erhaltene Erstattung war? Dann müsste die Erstattung, ggf. eben teilweise, als Einkommen angegeben werden? Ausser es hätte sich beim Diebesgut um einen PKW oder "angemessenen Hausrat" gehandelt und war zum Zeitpunkt der Beantragung nicht vorhanden. Sehe ich das richtig?
 

Jean Marie

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Ich danke Euch für die Information.:icon_klatsch:
Ist ja mal eine gute Nachricht.:icon_daumen:

@Solanus,das Begleitschreiben von der Versicherung werde ich gut aufheben, damit ich es bei Bedarf auch als Beweis vorlegen kann.:icon_party:
 

neffets

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Naja, ich persönlich bin halt immer froh, wenn man z.B. über Google in einem Forum landet und ein Thema erschöpfend beantwortet wurde. Und man nach dem Lesen nicht verwirrter ist als vorher. Daher...

Wann Was gestohlen wurde wurde vom TE hier ja nunmal nicht erwähnt, insofern kann man eigentlich keine korrekte Antwort geben, ausser eben mit jeder Menge "hätte", "wäre", "wenn" gespickt. Denn es ist ja nicht Jeder von Geburt an ALG-2-Empfänger, ich z.B. hatte - erst kürzlich noch - ein Leben vor der staatlich kontrollierten "Armut" ;)
 
T

teddybear

Gast
Denke mal es war ein Fahrrad! :confused: War ja wohl kein Einbruchsdiebstahl oder Raubüberfall! Bleibt ja dann fast nur noch der Diebstahl eines Fahrrades übrig!
 

Jean Marie

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Denke mal es war ein Fahrrad! :confused: War ja wohl kein Einbruchsdiebstahl oder Raubüberfall! Bleibt ja dann fast nur noch der Diebstahl eines Fahrrades übrig!
Stimmt teddybear, es war mein Fahrrad! Tut mir leid, dass ich mich so ungeschickt ausgedrückt habe oder wichtige Dinge nicht erwähnte.

Ich danke jeden einzelnen für die Infromantion.:icon_daumen:
 
T

teddybear

Gast
Stimmt teddybear, es war mein Fahrrad! Tut mir leid, dass ich mich so ungeschickt ausgedrückt habe oder wichtige Dinge nicht erwähnte.

Ich danke jeden einzelnen für die Infromantion.:icon_daumen:
Nächste Mal wäre aber zu empfehlen, das Geld gleich auf Muttis Konto (nicht SGB Bedürftigen) überweisen zu lassen.

Auch, wenn die dir das Geld nicht anrechnen dürfen, so ist die Gefahr exorbitant, dass sie es dennoch tun. Dann bist du am Ende noch gezwungen hier Klage einzureichen, um wieder an dein Geld zu kommen. Deshalb gleich immer schon im Voraus versuchen, von der Allgemeinheit Schaden (Gerichtskosten), aufgrund des Gesindels ihres rechtswidrigen Tuns, abzuwenden!

Sobald man den Jobcentern die Möglichkeiten eröffnet ein rechtswidriges Tun zu ermöglichen, werden die es auch knallhart durchziehen, weil sie ja die Gerichtskosten seit 2006 nicht mehr tragen müssen, wenn sie verlieren. Hat doch extra die Kapital-Diktatur so eingeführt, um einerseits die SBs besser willkürlich agieren lassen zu können und anderseits auch so bessere Einsparmöglichkeiten für die Statistik zu ermöglichen, weil sich a) nicht jeder gegen das vollzogene Unrecht zu wehr setzt bzw. setzen kann und b) die sinnlos verursachten Gerichtskosten ja auch nicht einmal zu Lasten der Freakcenter (BA Budget) gehen!
 
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