Gutschein für individuelles Coaching bekommen, wer kennt das?

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qwertz123

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Hallo ich habe letzte Woche einen Gutschein für ein individuelles Coaching bekommen den ich bei einen Maßnahmeträger meiner Wahl einlösen muss.
Ich habe 3 Monate Zeit ihn einzulösen und der gilt dann ab da 16 Wochen.
Der Umfang sind 20 Unterrichtseinheiten a 45 min oder 10 Unterrichtseinheiten a 90 min, also 15 richtige Stunden.

Hatte jetzt keine Lust dagegen zu widersprechen, da selbst wenn es völlig sinnlos wird ich diese lächerlichen Stunden auf einer A*schbacke absitze, und solang ich das mache ist die Chance sehr hoch dass kein richtiger Ekelkurs in Vollzeit kommt. Natürlich unterschreibe ich nichts was meinen Datenschutz aushebelt, Lebenslauf bekommen sie auch nicht etc...

Hat jemand Erfahrungen mit sowas? Was machen die 20 Unterrichtsstunden mit mir? Kann mir nicht vorstellen dass es dort immer was zu tun gibt, wenn die nur mein Anschreiben bearbeiten ist das doch eine Sache von höchstens einer Stunde und was sollen die sonst machen?
 

0zymandias

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Sie werden Dich in Arbeit sprechen.
Das ist neu, unendlich verbessert und stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika.

Wahrscheinlich ist es ein AVGS.
Wenn dem so ist, musst Du ihn nicht einlösen.
Um das sicher beurteilen zu können, solltest Du ihn anonymisiert einstellen.

Was das sein könnte, liegt teilweise an Deiner Wahl, aber mit dem Suchbegriff "Einzelcoaching" könntest Du schon so einiges hier finden.
Da ist die Bandbreite groß und illuster, von Ernährnungsberatung, Typ- und Stilberatung bis hin zur großartigen "Wie schreibe ich einen Bewerbungs-Brief jetzt in echt?"-Geisterbahn.
 

0zymandias

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Dirk B.

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Ich habe vor kurzem ein individuelles Coaching absolviert. Ich fand es ganz hilfreich, was aber an der sehr kompetenten Dame lag, die es anbot. Bist du denn Akademiker?-In dem Fall kann ich dir auch ausführlicher darüber berichten.
 
G

Gast1

Gast
@Ozy, zu Deinem Beitrag #4: Was ist, wenn der SB nicht so locker ist und nicht von einer Sanktion absieht, wenn der AVGS nicht eingelöst worden ist innerhalb eines Zeitraums, der in einer möglicherweise vom Leistungsberechtigten unterschriebenen EGV festgelegt ist? Und wenn die Widerspruchsstelle, siehe der von Dir verlinkte Beitrag von Helga40, einem Widerspruch gegen eine solche Sanktion nicht stattgibt?

Ich finde, in einem solchen Fall ist die Gefahr einer Sanktion, die man vor dem SG ausfechten muss, gegeben.
 

0zymandias

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[...]
Ich finde, in einem solchen Fall ist die Gefahr einer Sanktion, die man vor dem SG ausfechten muss, gegeben.

Ohne jegliche Sanktionsgefahr gibt es keine Gegenwehr.

Wenn es Dir dann lieber ist, etwas zu tun, was das JC nicht darf, nämlich Dich in eine unzumutbare Maßnahme zu stecken, dann musst Du das auch konsequent tun.
Die (begründete) Alternative sollte jedenfalls jetzt klar sein.
 

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Ohne jegliche Sanktionsgefahr gibt es keine Gegenwehr.

.

Tollster Spruch ever! Sollte ganz vorne als Warnhinweis stehen, so ne Art "Nebenwirkungen die auf jeden Fall bei Gegenwehr auftreten" !

Kann sich wer leisten der ein finanzielles Polster hat.

Mein Tipp: erst finanzielles Polster anlegen und dann kann man sich diese Art der Gegenwehr erlauben, also wenn der Ausfall per Sanktion nicht juckt!
 

qwertz123

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Naja, ich habe nicht vor mich jetzt gegen diesen mini mini minikurs von 20 Unterrichtsstunden zu wehren, weil das gerade mal 15 richtige Stunden sind und das in ca. 4 Monate.
Sollte ich das tun kann ich davon ausgehen dass demnächst irgendeine Schikane kommt. Dass ist es bei sowas einfach nicht wert, sowas mache ich bei richtigen Kursen die über längere Zeit gehen.
Und eine EGV wo drinsteht dass ich den einlösen muss habe ich unterschrieben, habe ich auch nicht verweigert und auf den VV gewartet, weil da sonst nur belangloses drinsteht und der Streitwert wie gesagt einfach zu lächerlich ist.

Mich dagegen zu wehren macht in diesem einen Fall doch mehr Arbeit und ist wesentlich mit mehr psychischen Streß verbunden als es einfach anzugehen. Und die indirekten Konsequenzen muss man ja auch bedenken, wie ein toller Vollzeitkurs etc.... etc... etc....


Es geht in meinen Fall wohl um Bewerbungen schreiben und Auftreten bei Vorstellungsgesprächen und blablabla alles was eben dazu gehört zum Bewerbungsprozess. Kann mir eben nicht vorstellen was da 20 Unterrichtsstunden gemacht wird. Sitze ich da alleine mit irgendnem Quacksalber in nem Raum und lass mich zusülzen? Oder hockt der mich auch nur größtenteils am PC zum Stellen suchen?

Akademiker bin ich übrigens nicht, habe mittlere Reife und einen 0815 normalen Ausbildungsberuf, wo man 3 Jahre lernt, die ist allerdings schon sehr viele Jahre zurück.
 
E

ExitUser

Gast
Mich dagegen zu wehren macht in diesem einen Fall doch mehr Arbeit und ist wesentlich mit mehr psychischen Streß verbunden als es einfach anzugehen. Und die indirekten Konsequenzen muss man ja auch bedenken, wie ein toller Vollzeitkurs etc.... etc... etc....

Ich persönlich halte deine Strategie für richtig. Es ist eine gute Kombination aus Sicherheit (keine Sanktion) und wenig Aufwand (15 Stunden insgesamt). Es stimmt in der Tat, dass man in aller Regel dadurch für die Dauer des Coachings - sowie zumeist für einige Monate danach - vor einer "schlimmeren" Maßnahme verschont ist, weil es im VerBIS-Profiling nicht plausibel dargestellt werden kann, warum sofort im Anschluss an ein Coaching eine neue Maßnahme folgt.

Es gibt sicher auch Konstellationen, wo eine Maßnahme direkt an die andere anschließt, aber genau das ist von der BA explizit NICHT GEWOLLT. Es sollen - VB Leistungen ausgenommen - mindestens ca. 6 Monate zwischen gleichartigen "Förderleistungen" liegen, da es einem von der internen Revision sonst um die Ohren gehauen wird. Davon abgesehen kann es hin und wieder wirklich mal sein, dass so ein Coaching was bringt (eher selten, aber eine Erfahrung ist es gleichwohl).

Ich habe selbst schon Coaching in Anspruch genommen (nicht als Arbeitsloser, sondern als Arbeitnehmer - spendiert vom AG). Das war jetzt kein Wunder, aber es ist mitunter nicht verkehrt, z.B. mal zurückgespiegelt zu bekommen, wie man wirkt. Ferner kann man durch einen Coach eine andere Sichtweise auf einen Fall (sei es Bewerbungsstrategien oder was auch immer) bekommen.

Ob man diese Sichtweise annimmt, überlässt ein guter Coach einem selbst. Er sieht sich nicht als Dozent, sondern als Reflexions-Begleiter. Das Grundproblem mit den vom Jobcenter beauftragten AVGS-Coaches, die bei Bildungsträgern arbeiten, ist allerdings, dass diese (1) zumeist auch die JC-Zwangsmaßnahmen leiten (= keine Unabhängigkeit), sie (2) verpflichtet sind, das JC über den Inhalt des Coachings in Kenntnis zu setzen (= mangelndes Vertrauensverhältnis) und sie (3) nicht immer kompetent sind.

Super kompetente Coaches haben in der Regel andere Möglichkeiten, als für "knapp über dem Hartz IV Level" beim Bildungsträger zu arbeiten. Die wirklich guten Coaches arbeiten nicht mit Erwerbslosen, sondern für vierstellige Tagessätze in der Industrie. Die Konstellation des "unfreiwilligen" Coachings führt daher mitunter dazu, dass (a) die gecoachte Person aus Angst vor negativen Konsequenzen ( "Petzen" des Coaches beim JC) nicht offen ist und dass (b) von einer gleichen Augenhöhe, wie sie für eine Reflexions-Begleitung nötig wäre, keine Rede sein kann.

Dennoch gilt - unter Berücksichtigung pragmatischer Überlegungen - in meinen Augen: Der positive Aspekt, dass man erst mal vor einer schlimmeren Maßnahme verschont ist, macht das wieder wett. Außerdem eignen sich solche Coachings fast immer, um das eigene Auftreten/Argumentieren zu verbessern. Und letztlich lernt man grundsätzlich immer etwas, auch von schlechten Coaches (und sei es nur, was ein schlechtes Coaching ist :wink:).
 

qwertz123

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Das Grundproblem mit den vom Jobcenter beauftragten AVGS-Coaches, die bei Bildungsträgern arbeiten, ist allerdings, dass diese (1) zumeist auch die JC-Zwangsmaßnahmen leiten (= keine Unabhängigkeit), sie (2) verpflichtet sind, das JC über den Inhalt des Coachings in Kenntnis zu setzen (= mangelndes Vertrauensverhältnis) und sie (3) nicht immer kompetent sind.

Das einzigste was ich mir davon ernsthaft erwarte ist das meine Bewerbungsunterlagen mal bearbeitet und aktualisiert werden. Was ich sonst davon halten soll, keine Ahnung erstmal abwarten.

Ich fand bis jetzt in allen Kursen wo ich war die Kursleiter eher unsympatisch mal mehr mal weniger, weil es immer so eine Zwangsstimmung ist, auch wenn sie teilweise sehr nett waren, war immer der Schatten des Zwangs über einem. Ich hielt sie mir immer sehr auf Distanz und gebe so wenig wie möglich von mir Preis nur dass was relevant ist. Vielleicht ist das jetzt mit diesem Coaching aber nicht so, da ich auch Einfluss auf die Terminzeit habe.
 

Glatze

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Das einzigste was ich mir davon ernsthaft erwarte ist das meine Bewerbungsunterlagen mal bearbeitet und aktualisiert werden. Was ich sonst davon halten soll, keine Ahnung erstmal abwarten.

Dafür braucht man doch nun wirklich keinen Hartz-Coach oder? Mein letztes Zusammentreffen mit
so einem "Trainer" hat mich nach der 2en Stunde zum Abbruch bewegt. Sein Anliegen war mein Äußeres
"Vorstellungsgesprächstauglich" zu machen.......

Aber Erfahrungen muss man sammeln, in diesem Sinne: Viel Spaß und berichte bitte fleißig wies dir
denn so erging.

Gruß
 

qwertz123

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Dafür braucht man doch nun wirklich keinen Hartz-Coach oder?

Nein braucht man natürlich nicht, aber wie gesagt diese 15 std die ich in 4 Monaten ableisten muss sind einfach ein extrem geringes Übel als dass ich mir da nen Kopf mache.

Mein letztes Zusammentreffen mit so einem "Trainer" hat mich nach der 2en Stunde zum Abbruch bewegt. Sein Anliegen war mein Äußeres
"Vorstellungsgesprächstauglich" zu machen.......Gruß

Hatte der Abbruch irgendwelche Konsequenzen?

Privates, Gesundheitliches, Datenschutz etc... und sonstiges was niemanden was angeht weil es meine Angelegenheit ist, blocke ich sofort ab. Da würden die gegen eine Mauer reden, keine Chance.
 

Glatze

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Ne hatte keine Konsequenzen weil das Coaching Teil eines freiwilligen
Umschulungsprogrammes war.
Nuja nicht ganz, weiterhin teilnehmen durfte ich ohne dieses Coaching nicht mehr...
War nicht schade drum.

Ich verstehe euch teilweise mit dem Argument " so bin ich wenigstens vor schlimmerem gefeit"

ABER :biggrin:

es findet sich halt auch immer ein Gegenargument wie "Wers einmal mit sich machen lässt
darf immer wieder gerne"


Ich glaube mittlerweile eher an die 2e Variante, aber das muss jeder persönlich abklären/erfahren.
 

qwertz123

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So da will ich mal etwas über das Coaching schreiben das vor kurzem losging.
Wird nicht mehr lange dauern sind insgesamt ja eh nur 20 Unterrichtseinheiten.
Hatte erst wenige Stunden, das war bis jetzt nur verbessern meiner Bewerbungsunterlagen und allgemeines blabla. Den Rest der Stunden wird es wohl nur um Bewerbungen schreiben gehen.
Werde natürlich brav alles mitmachen, ich will dort als Muster"schüler" gelten wegen der positiven Meldung ans Amt und der von mir zu 99% erwarteten Ruhe danach.
Bewerbungen werfe ich sowieso selbst ein, also kommen Bewerbungen an ZAF in den Müll und Bewerbungen an ZAF die von einen Vermittlungsvorschlag mit VV kommen werden daheim abgeändert zu der typischen Anti ZAF Bewerbung. Werde dort sicherlich keine Grundsatzdiskussion anfangen über ZAF, den Sinn von Arbeit ansich etc... etc..., weil es eh nichts bringt und ich ohnehin mache was ich will, unabhängig von der wertlosen Meinung anderer.
Hatte vor paar Monaten mal eine fast Diskussion mit dem SB da ging es um Stellen die weiter weg sind und Fahrtkosten, ich meinte dass es recht sinnlos ist Arbeiten zu gehen wenn ich mit Fahrtkosten und Auto usw... nicht wesentlich besser bzw. schlechter dastehe als ohne Arbeit, der SB war total empört wie ich nur so denken kann, seine Reaktion war ziemlich dämlich und fern jeglicher Vernunft, also lenkte ich ab und spiele es als Missverständnis runter, Diskussionen mit diesen Weltfremden Id**ten sind einfach immer sinnlos.
Ansonsten finde ich dieses Coaching jetzt nicht grundsätzlich schlecht, es ist zeitlich überschaubar und es gibt ja auch viele Stellen wo ich wirklich arbeiten will, da ist es schon eine Hilfe.
 

Calijuh

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Na zur abwechslung mal ein zufriedener Schüler ;) ich hatte auch mal so eine diskussion wegen fahrtwegen und dem nutzen des vermehrten spritverbrauchs, nur eben ganz gegensätzlich zu dir^^ mein sb fragte ob ich denn wirklich jeden tag 40 km fahren will, das würde sich doch gar nicht lohnen, ich sollte mir das gut überlegen. Manchmal denke ich ja, so wie es auf der elo-seite die goldenen 5% der aufgeklärten querulaten gibt, gibt es bei denen die 5%+ der tyrannischen sb
 

qwertz123

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Na zur abwechslung mal ein zufriedener Schüler ;) ich hatte auch mal so eine diskussion wegen fahrtwegen und dem nutzen des vermehrten spritverbrauchs, nur eben ganz gegensätzlich zu dir^^ mein sb fragte ob ich denn wirklich jeden tag 40 km fahren will, das würde sich doch gar nicht lohnen, ich sollte mir das gut überlegen. Manchmal denke ich ja, so wie es auf der elo-seite die goldenen 5% der aufgeklärten querulaten gibt, gibt es bei denen die 5%+ der tyrannischen sb

Naja ansonsten ist es bei mir relativ entspannt von Tyrann kann ich zum Glück (noch) nicht reden, hoffentlich bleibt das so. Ich bin eben meist ein extrem umgänglicher elo, widerspreche kaum und sage zu allem ja und amen solange kein Ekelkurs in Vollzeit kommt und ich meine Ruhe habe ist mir die wertlose Meinung des SBs völlig egal, nehme von dem Haufen eh keinen für voll:biggrin:. Bewerbe mich auch grundsätzlich auf jeden noch so schwachsinnigen VV, sanktionssichere Antibewerbung schreiben ist einfacher als Widerstand. Hauptsache Ruhe. Kommt allerdings mal irgendwann ein richtig widerlicher, entwürdigender Kurs (gibts auch andere??) wird der mich kennenlernen.
 

yukiko

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moinsen, erstmal danke für deine Rückmeldung qwertz123!

Werde natürlich brav alles mitmachen, ich will dort als Muster"schüler" gelten wegen der positiven Meldung ans Amt und der von mir zu 99% erwarteten Ruhe danach.
das glaubst du doch wohl nicht ernsthaft :wink:


Bewerbe mich auch grundsätzlich auf jeden noch so schwachsinnigen VV, sanktionssichere Antibewerbung schreiben ist einfacher als Widerstand. Hauptsache Ruhe. Kommt allerdings mal irgendwann ein richtig widerlicher, entwürdigender Kurs (gibts auch andere??) wird der mich kennenlernen.
Na da bin ich ja mal gespannt was draus wird..hihi, jedenfalls gut dass du uns hier auf dem Laufenden hältst :icon_smile:
 

qwertz123

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Naja ein Kurs danach ist ja relativ unwahrscheinlich. Und offen rebellieren bringt ja auch nichts eigentlich nie was. Ich schreibe eben die Bewerbungen wie er es für richtig hält und wenns nicht passt werfe ich es einfach nicht ein oder ändere es daheim dementsprechend. Ich wüsste jetzt nicht was ich sonst machen soll.
Da Arbeit Arbeit über alles über alles in der Welt, eine Arbeit ist besser als keine und Ohne Arbeit ist alles nichts zählt, ist jeder der im Jobcenter arbeitet oder mit ihm zusammenarbeitet sowieo immun gegen jegliche normalen Argumente und alles was mit gesunden Menschenverstand zusammenhängt, hauptsache Arbeit um jeden Preis.
Was soll man dagegen als Elo machen auser das Spielchen zum Schein mitspielen und es hintenrum ganz unscheinbar manipulieren? Eine bessere Taktik fällt mir nicht ein.
 

Noftis

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Viel Glück dabei! ich bin gespannt wie es bei dir läuft!

Ich habe positive Erfahrungen damit gesammelt. Der Coach ist für den Erfolg entscheidend. Er hat mir ein paar gute Tipps wegen Bewerbung gegeben und Arbeit abgenommen :)
Zudem rate ich dir Gedanken zu machen, über was du sprechen magst. Andernfalls kann es ganz schön langweilig werden. Das zeigt zudem Interesse. So klappt es auch mit dem Status "Musterschüler".
 

qwertz123

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Der Coach macht nach jetzt schon mehreren Terminen eigentlich einen recht sympatischen, vernünftigen Eindruck. Zumindenst ist es kein weltfremder Arbeit Arbeit über alles über alles in der Welt Typ wie diese Sp*nner im Amt. Man kann vernünftig mit ihm Reden ohne diesen Zwang über jede noch so ekelhaften Stelle Interesse und Freude heucheln zu müssen.
 

Gollum1964

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Naja ein Kurs danach ist ja relativ unwahrscheinlich. Und offen rebellieren bringt ja auch nichts eigentlich nie was. Ich schreibe eben die Bewerbungen wie er es für richtig hält und wenns nicht passt werfe ich es einfach nicht ein oder ändere es daheim dementsprechend. Ich wüsste jetzt nicht was ich sonst machen soll.
Da Arbeit Arbeit über alles über alles in der Welt, eine Arbeit ist besser als keine und Ohne Arbeit ist alles nichts zählt, ist jeder der im Jobcenter arbeitet oder mit ihm zusammenarbeitet sowieo immun gegen jegliche normalen Argumente und alles was mit gesunden Menschenverstand zusammenhängt, hauptsache Arbeit um jeden Preis.
Was soll man dagegen als Elo machen auser das Spielchen zum Schein mitspielen und es hintenrum ganz unscheinbar manipulieren? Eine bessere Taktik fällt mir nicht ein.

Hallo qwertz123,

ich finde deine Strategie des passiven Widerstands ("Gandhi") völlig ok. Genauso gehe ich auch vor, um unnötige Reibungsverluste wegen Kleinigkeiten zu vermeiden. Erst wenn schweres Kaliber seitens der JC aufgefahren wird (z.B. mehrmonatige Sinnlosmaßnahme, Sanktionen) zeige ich offen meine Krallen.

Allerdings würde ich mit dem Nichteinwerfen von Zwangs-VV vorsichtig sein, da die JC mit jedem VV auch eine Mitteilung an den potentiellen Arbeitgeber mitschicken, ob sich der Kunde bei ihnen gemeldet hat und wie er sich im Falle eines VT geschlagen hat. Ich behaupte einmal, daß ein Großteil der ZAF dem Jobcenter eine Rückmeldung geben.

Gruß Thomas
 

qwertz123

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Der Eindruck, der sich bei dir einstellt, NACHDEM der Coach Meldung über dich gemacht hat - bei deinem SB - fände ich noch interessanter.

So negativ denke ich nicht, die Rückmeldung wird daraus bestehen was gemacht wurde wo ich mich beworben habe etc... Was soll der sonst noch machen, natürlich gibts da immer noch dieses hätte, würde, könnte aber ich sags mal so wenn ich permanent mit einer schwarzen Brille durchs Leben gehe, wirds nicht lange dauern und ich brauche starke Medikamente vom Arzt.


Allerdings würde ich mit dem Nichteinwerfen von Zwangs-VV vorsichtig sein, da die JC mit jedem VV auch eine Mitteilung an den potentiellen Arbeitgeber mitschicken, ob sich der Kunde bei ihnen gemeldet hat und wie er sich im Falle eines VT geschlagen hat. Ich behaupte einmal, daß ein Großteil der ZAF dem Jobcenter eine Rückmeldung geben.

Ist mir bewusst, ich meine jetzt damit auch keine VV, die werden natürlich abgeschickt aber eben daheim dementsprechend zu einer Antibewerbung abgeändert sofern ich sie für unpassend halte.
Mit wegwerfen meinte ich eher etwas unpassende Vorschläge seitens des Coaches, gegen die ich der Ruhe willen nicht offen widerspreche. Aber ich umgehe das damit dass ich mir daheim genug Stellen selbst raussuche bei denen ich arbeiten will und man erstmal mit Bewerbung beschäftigt ist.
 

Kone

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Es kommt sehr auf den Träger/Coach an, ich hatte da Glück. Vom PAP einen BG und drei Monate Zeit mir was zu suchen.

Der Coach war Selbstständig beim Träger angeheuert und sowohl als Mensch (hasst ZAF) als auch als Coach richtig gut. Die Termine bei ihm habe ich gerne wahrgenommen.

Er hat mir am Ende eine Kopie seines Berichtes an das JC gegeben, alles sehr Transparent. Ich stehe noch im Kontakt mit ihm. :wink:

Ist aber sehr selten und man braucht Glück mit dem PAP und dem Träger/Coach.
 
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