Guthaben aus Jahresabrechnung/KdU, was hab ich nun zu erwarten?

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RedHotChili

Gast
Hallo,

ich bin ein wenig verwirrt, ich habe ein Guthaben aus der Abrechnung und habe es auch sofort gemeldet (am 4.12.) Ich dachte, das Guthaben wird im nächsten Monat verrechnet und ich bekomme weniger Geld? Aber ich hab immer noch keinen Bescheid erhalten.
Kommt dann wieder so ein freches Schreiben, ich hätte min. fahrlässig was eingesackt und muss das nun zurück zahlen. Oder behalten die das Geld am Ende ein, ohne dass ich einen Bescheid kriege? Ich bin ein wenig irritiert, dass die sich noch nicht gemeldet haben, obwohl die ja Geld von mir zu kriegen haben. Überweisen die am Ende im Januar nur 230 Euro und ich bekomme gar nicht Bescheid, dass die was abziehen/verrechnen?
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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ich bin ein wenig verwirrt, ich habe ein Guthaben aus der Abrechnung und habe es auch sofort gemeldet (am 4.12.)
Doch hoffentlich nachweisbar?
Ich dachte, das Guthaben wird im nächsten Monat verrechnet und ich bekomme weniger Geld?
Das wird auch so sein. Hast Du denn schon Dein Geld für Januar?
Aber ich hab immer noch keinen Bescheid erhalten. Überweisen die am Ende im Januar nur 230 Euro und ich bekomme gar nicht Bescheid, dass die was abziehen/verrechnen?
Ich denke, daß der Betrag (ganz sicher) angerechnet wird und sich der Bescheid einfach nur verzögert (Weihnachtstrubel).
Die Anrechnung solltest Du in Deiner Planung auch unbedingt berücksichtigen.
Also don´t Panic bis zum nächsten Kontoauszug. :wink:
 

Hartzeola

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Sei nicht traurig. Ich habe Anfang Oktober (gegen Bestätigung) ein Guthaben über gut 300 Euro gemeldet.

Seit dem habe nie wieder etwas davon gehört.

Sei nicht traurig. Du wirst definitiv von denen etwas hören. :biggrin:

Mein Guthaben habe ich erst in etwa 6 Monate ans JC überwiesen, etwas früher kam eine Anhörung.

Das Guthaben melde ich immer per ein einfacher Brief. Komischerweise fnktioniert immer, auch in diesem Jahr...
 
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ExitUser

Gast
das kann gut sein, dass da kein änerungsbescheid kommt - änderungsbescheide gibt es theoretisch nur noch auf antrag.

Ein Verwaltungsakt kann leider bei Änderungen, die nach Antragstellung eingetreten sind, aufgehoben werden.

Dein Argument klingt richtig sympathisch, zieht aber nicht. *heul*

Ich weiß auch, dass das JC nicht alle Fehler absichtlich in die Bescheide einbaut.
Die Chance, dass ich vergessen werde, ist also gegeben, aber mehr oder weniger theoretischer Natur.
 

ladydi12

Super-Moderation
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Hallo in die Runde,

das kann gut sein, dass da kein änerungsbescheid kommt - änderungsbescheide gibt es theoretisch nur noch auf antrag.

ich dachte bislang immer, daß ein Änderungsbescheid vom jeweiligen Mobbcenter quasi per sofort ausgestellt werden muß, sobald die jeweilige Änderung der finanziellen Verhältnisse der betroffenen Person eingetreten und an das entsprechende Mobbcenter mit oder ohne Aufforderung gemeldet worden ist und daß dann erst die Leistungen zum Lebensunterhalt erst entsprechend gekürzt oder erhöht werden. Das war zumindestens bis zum Änderungsbescheid wegen der berühmten 5€-monatlich-mehr-Erhöhung ab Januar 2016 der Fall. Aber wenn die sich künftig mit den Änderungsbescheiden mehrere Monate Zeit lassen können und dann erst nach mehreren Monaten, wenn der Änderungsbescheid vom Mobbcenter an mich verschickt wurde, kürzen können, dann ist das für meinen Fall (ebenfalls Guthaben aus Heiz- und Nebenkostenabrechnung in nicht geringer Höhe) ausnahmsweise mal gut für mich.:icon_mrgreen:

meint ladydi12
 
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RedHotChili

Gast
Gibt es Fristen, wie lange die so ein Guthaben fordern können?

In Paragraph 22 steht doch klar:

(3) Rückzahlungen und Guthaben, die dem Bedarf für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift;

Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber da steht nicht dabei: wenn in Ihrem Jobcenter nur faule Menschen arbeiten, kann das Guthaben natürlich auch noch Monate später zurückgerfordert werden, dann bekommen Sie einfach ein freches Schreiben, sie hätten fahrlässig was falsch gemacht und dürfen sich äußern und dann dürfen Sie das Geld gern überweisen.

Mir floss das Geld am 3.12. zu, am 4.12. hab ich das bei denen mit Zeuge im Briefkasten eingeworfen mit Kontoauszugkopie und allem.

Wenn doch im Gesetz steht, dass sowas dann im nächsten Monat anzurechnen ist (der 4. eines Monats ist ja wohl früh genug dafür?), mit welchem Recht melden die sich dann erst Wochen oder Monate später und fordern was zurück und schreiben noch so frech, als hätte man selbst was zu spät gemeldet? Welcher Paragraph erlaubt das?

Denn ganz ehrlich, ich weiß, ich muss das zurück zahlen, ist ja nicht mein Geld. Aber wenn die so unfähig arbeiten, würd ichs schon gern behalten. Gibts nicht irgendeinen Paragraphen, der sagt: ätsch, Geld zu spät angerechnet, geht jetzt nicht mehr?

Ah, schon selbst gecheckt: nach dem Monat der Gutschrift....egal wann. Trotzdem ärgerlich, dass da immer diese frechen Schreiben kommen, obwohl die zu lahm waren und nicht man selbst.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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dann bekommen Sie einfach ein freches Schreiben, sie hätten fahrlässig was falsch gemacht und dürfen sich äußern und dann dürfen Sie das Geld gern überweisen.

Bezogen auf das Schreiben, das sind Textbausteine, die bekommt jeder so mitgeteilt,
ob es dem wahren Sachverhalt "Rechnung trägt" ....................nein natürlich nicht, hauptsache das Schreiben ist raus.

Hinzu kommt das neu eingeführte "Vier-Augen-Prinzip" beim Jobcnter kannst du
hier nachlesen Post 6.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/160687-folgeantrag-etwas-knapp-nur-etwas-warten.html


hab ich das bei denen mit Zeuge im Briefkasten eingeworfen mit Kontoauszugkopie und allem.

Und ein kleiner Hinweis du bist auf der sicheren Seite alles was du schriftlich einreichst,
gegen Empfangsbestätigung auf der jeweiligen Kopie, weil du bist ggf. in der Beweislast
das der Empfänger das Schreiben auch erhalten hat, genauso auch im umgekehrten Fall
das Jobcenter § 37 SGB X
 
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RedHotChili

Gast
Ich hab immer noch keinen Bescheid. Eingegangen ist es definitiv, ist in deren System auch vermerkt.

Textbausteine hin oder her, ich finds trotzdem frech, dass man immer angeschrieben wird, als wär man ein Verbrecher, obwohl die schlampig arbeiten. Ich will das Geld ja so schnell wie möglich loswerden, denn ohne Ersparnisse mit 325 Euro zu viel auf dem Konto, da ist die Verführung schon groß, ein wenig über seine Verhältnisse zu leben. Und ich halte es mein Leben lang so, dass ich gar keine Schulden mache oder sie sofort begleiche spätestens im nächsten Monat, wenn ich wieder Geld bekommen habe.

Kann ich denen irgendwie Beine machen? Kann ja wohl so schwierig nicht sein, denen was zurück zu zahlen? Auch wenn das blöd klingt, aber mich belastet das psychisch, dass ich weiß, da kommt so ein frecher Brief, ich weiß nur nicht wann. Ich hab Geld, das mir gar nicht gehört. Ich will das ja einfach nur so schnell wie möglich zurückzahlen. Und nicht noch ein paar Wochen oder gar Monate mich "reich" fühlen. 10 Euro von dem Guthaben hab ich bereits ausgegeben. Wenn die noch länger rummachen, hab ich am Ende alles verprasst (brauchte ne neue Kaffeemaschine). Wenn noch mehr kaputt geht und die noch länger warten, hab ich das ganze Guthaben verbraucht und dann steh ich da.

Sind die nicht verpflichtet, sowas dann auch zeitnah einzufordern? Ich muss doch auch zeitnah melden.
 
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ExitUser

Gast
Ich hatte auch ein Guthaben. Am 11.01. einfachen Brief geschickt. Mache das nur so, wenn die Geld von mir bekommen. Am 15.01. war der Änderungsbescheid da, dass es eben dann Ende Januar weniger gibt.
Dann habe ich eben von dem Geld schon mal das bezahlt, was ich Ende Januar bezahlen müsste.
Wo ist denn da jetzt die Verführung?
 

DeQuill

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Ich hatte letztes Jahr ein Guthaben von 80 Euro.
Das Geld ist noch auf dem Mietkonto der Wohungsgesellschaft.
Es kann nur ausgezahlt werden wenn ich eine Gehnemigung des
Jobcenters vorlege, da die Miete direkt gezahlt wurde.
Ich dachte mir ich lasse das Geld einfach da liegen für
etwaige zukünftige Klein-Reparaturen die ich selber tragen muss.
Ist das rechtens? Geld ist mir ja keins zugeflossen.
Zudem hatte ich ein Jahr zuvor eine Nachzahlung, die ich selbst übernommen hatte. Erstattung beantragt aber auf den Antrag (wie auf soviéle) nie eine Antwort
erhalten.
Nebenkostenabrechnungen musste ich noch nie vorlegen.
 

heutehier

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Textbausteine hin oder her, ich finds trotzdem frech, dass man immer angeschrieben wird, als wär man ein Verbrecher, obwohl die schlampig arbeiten. Ich will das Geld ja so schnell wie möglich loswerden, denn ohne Ersparnisse mit 325 Euro zu viel auf dem Konto, da ist die Verführung schon groß, ein wenig über seine Verhältnisse zu leben. Und ich halte es mein Leben lang so, dass ich gar keine Schulden mache oder sie sofort begleiche spätestens im nächsten Monat, wenn ich wieder Geld bekommen habe.



Sind die nicht verpflichtet, sowas dann auch zeitnah einzufordern? Ich muss doch auch zeitnah melden.

Stell dir vor die Bearbeiter sind Menschen also auch krank und sogar einen Urlaubsanspruch soll es geben.
Wäre es dir lieber sie würden von die in einem recht aufwändigem Verfahren Geld zurückfordern, wozu sie übrigens ein Jahr Zeit haben, und dafür fünf anderen beantragte Leistungen nciht auszahlen?
 

Texter50

Super-Moderation
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Stell dir vor die Bearbeiter sind Menschen also auch krank und sogar einen Urlaubsanspruch soll es geben.
Und was interessiert das nun wieder den ELO? Nix. :icon_mrgreen:

Wäre es dir lieber sie würden von die in einem recht aufwändigem Verfahren Geld zurückfordern,
Das Verfahren ist häufig auch deshalb so aufwendig, weil Unterlagen gerne verschwinden, weil die SB die schlicht "übersehen" oder verbummeln.
Dafür werden die Leuts da nicht beschäftigt, so schlampich darf man in der freien Wirtschaft sicher nicht arbeiten. :icon_evil:

wozu sie übrigens ein Jahr Zeit haben, und dafür fünf anderen beantragte Leistungen nciht auszahlen?
Ist das nen Textbaustein von Dir? :biggrin:

Ich kann die Leut gut verstehen, die Rückzahlungen zeitnah umsetzen möchten.
Schließlich ist es oft auch der Ton in den teils ungerechtfertigten Schreiben, der einen dazu bringt anzunehmen, das müsste jetzt sofort bezhalt werden, oder es kommen weitere Unannehmlichkeiten auch mich zu. :icon_stop:
 
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RedHotChili

Gast
Ich hatte auch ein Guthaben. Am 11.01. einfachen Brief geschickt. Mache das nur so, wenn die Geld von mir bekommen. Am 15.01. war der Änderungsbescheid da, dass es eben dann Ende Januar weniger gibt.
Dann habe ich eben von dem Geld schon mal das bezahlt, was ich Ende Januar bezahlen müsste.
Wo ist denn da jetzt die Verführung?

Nun ja, ich warte immerhin seit dem 4.12. (Eingegangen bei denen vermutlich "erst" am 7.12.)

@heutehier: natürlich möchte ich, dass Anliegen, wo Menschen Geld zu kriegen haben, schnellstmöglich bearbeitet werden. Aber dennoch möchte ich das Geld gern schnell loswerden und außerdem habe ich Angst vor deren Brief, denn im letzten Jahr kam von denen eine völlig ungerechtfertigte horrende Rückforderung (weit höher als das Guthaben). Ich wüsste also für meinen Seelenfrieden schon auch gern, ob ich wieder zum Gericht muss, weil die panne sind.

Und heute kam ein Schreiben von der Dame. Ich dachte: endlich die Anhörung wegen der Überzahlung! Aber nein, sie will den Grundsteuerbescheid für 2016 bis zum 02.02. Ich hab den Bescheid noch gar nicht, den werde ich bis zum 2. auch noch nicht haben. Und was der zu tun haben soll mit der Betriebskostenabrechnung 2014 versteh ich auch nicht.

Die will mich einfach nur schikanieren, weil die im letzten Jahr einen so dermaßen falschen Bescheid geschickt hat und ich in allen Punkten Recht bekam. Die Frau ist doch nicht mehr ganz frisch.
 

Helga40

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Nun ja, ich warte immerhin seit dem 4.12. (Eingegangen bei denen vermutlich "erst" am 7.12.)

Es ist nunmal so, dass das JC ein Jahr ("Jahresfrist") Zeit hat, vorliegend nach § 48 SGB X aufzuheben.

Aber nein, sie will den Grundsteuerbescheid für 2016 bis zum 02.02. ... Die will mich einfach nur schikanieren,

Die will dich nicht schikanieren, sondern die Grundsteuern als Kosten der Unterkunft berücksichtigen. Dazu braucht sie einen Beleg, wie hoch die sind und wann sie bezahlt werden müssen (fällig sind). Denn KdUH werden nunmal nur in tatsächlicher Höhe und nach Fälligkeit berücksichtigt bei Wohneigentum.
 
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RedHotChili

Gast
Es ist nunmal so, dass das JC ein Jahr ("Jahresfrist") Zeit hat, vorliegend nach § 48 SGB X aufzuheben.



Die will dich nicht schikanieren, sondern die Grundsteuern als Kosten der Unterkunft berücksichtigen. Dazu braucht sie einen Beleg, wie hoch die sind und wann sie bezahlt werden müssen (fällig sind). Denn KdUH werden nunmal nur in tatsächlicher Höhe und nach Fälligkeit berücksichtigt bei Wohneigentum.

Schon klar. Aber wenn die Frau so clever ist, dann sollte sie a) wissen, dass ich diese Bescheide bisher immer ohne Aufforderung von denen sofort eingereicht habe. Und b), dass dieser Bescheid nunmal erst im Februar kommt. Gerne auch nach dem 10. Die Bescheide von den Jahren vorher liegen vor.
Und kannst Du mir erklären, was der grundsteuerbescheid für 2016 mit der Jahresabrechnung 2014 zu tun hat?;-)
Die haben alle Belege, und sollten sie den Grundsteuerbeleg für 2016 nienienie kriegen - ich reiche ihn ein, wenn ich ihn habe, dann zahlen die mir höchstens zu wenig, keinesfalls zu viel. Die Grundsteuer erhöht sich jedes Jahr. Sollte selbst so einer Furzfrau einleuchten. Daher versteh ich immer noch nicht, warum die nicht einfach meine Abrechnung bearbeitet.
 

Helga40

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Und kannst Du mir erklären, was der grundsteuerbescheid für 2016 mit der Jahresabrechnung 2014 zu tun hat?;-)

Wie soll ich das erklären, wenn ich gar nicht weiß, wo du den Bezug zur Jahresrechnung 2014 überhaupt her nimmst? Stand das im Anforderungsschreiben? Oder denkst du das nur einfach?

Die haben alle Belege, und sollten sie den Grundsteuerbeleg für 2016 nienienie kriegen - ich reiche ihn ein, wenn ich ihn habe, dann zahlen die mir höchstens zu wenig, keinesfalls zu viel. Die Grundsteuer erhöht sich jedes Jahr. Sollte selbst so einer Furzfrau einleuchten.

Ja, echt schlimm, wenn man dich im eigenen Interesse daran erinnert, etwas einzureichen, damit du das Geld dafür bekommst. Da kommt jede noch so schöne Beleidigung gleich viel einfacher über die Lippen.

Daher versteh ich immer noch nicht, warum die nicht einfach meine Abrechnung bearbeitet.

Nun ja, kann ja niemand was dafür, dass du immer wieder das "die hat ein Jahr dafür Zeit" überliest. Die Furzfrau weiß das offensichtlich und nutzt halt das ihr gegebene Zeitfenster.
 
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RedHotChili

Gast
Total sachlich und nett: ich verstehe nicht, warum diese Dame, statt mein Anliegen (Abrechnung) zu bearbeiten, lieber Dinge anfordert, die ich noch gar nicht habe (n kann).
Sorry, für mich ist das pure Schikane, wenn die Frau sich lieber mit der Grundsteuer befasst, statt mal die Abrechnung zu bearbeiten. Ist mir egal, ob die ein Jahr dafür Zeit hat. Die Zeit, diese (recht sinnfreie, da der Bescheid noch gar nicht vorliegt und bis zum Ende der Frist auch noch nicht vorliegen wird) Mitwirkungsaufforderung zu verschicken, hat sie ja auch gefunden.
 
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RedHotChili

Gast
Dann schreibe ihr doch einfach, dass du den Bescheid schickst, sobald er da ist. Warum regst du dich so auf?
Das ist nicht gut für dein Herz;)

Ich rege mich auf, weil ich gehofft hatte, dass man eine derart unfähige Person mittlerweile endlich entlassen hat. Ich war einmal vor Gericht wegen der. Zweimal musste ich einen Widerspruch schreiben. Diese Dame hatte bisher immer unrecht und ich Blöde hab es noch im Guten versucht und wollte ihr am Telefon immer erklären, was sie falsch gemacht. Da wurde die noch pampig: "So Leute wie Sie können ja leider umsonst zum Anwalt, dann tun sie das doch, wenn Sie meine Berechnung für falsch halten." Hab ich dann auch gemacht.

Und das jetzt ist doch wieder nur Schikane. MUSS die das akzeptieren, wenn ich schreibe, dass ich Ihr den Bescheid erst zum 17.02. zukommen lassen kann? Oder hat die die Möglichkeit - wie bei allen anderen Bescheiden auch - nach eigenem Gutdünken zu entscheiden, ob sie mir die Fristverlängerung gewährt oder nicht? Wenn die da n Ermessensspielraum hat, tut sie das nämlich nicht. Und schon der nächste Widerspruch.

Kann doch nicht sein, dass so eine Person immer alles falsch machen kann - ja wohl nicht nur bei mir - und trotzdem nach wie vor Leute schikanieren kann.

Darum rege ich mich auf, weil diese Frau keine Ahnung hat und noch dazu pampig ist und einfach ihre Arbeit nicht macht.
 
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ExitUser

Gast
Dann würde ich mal über eine Dienstaufsichtsbeschwerde nachdenken, falls noch nicht geschehen. Am Besten wenn es jetzt Probleme mit dem Grundsteuerbescheid gibt, falls sie das nicht akzeptieren will.

Deiner Mitwirkung bist du nachgekommen, wenn du ihr schreibst, dass der Bescheid WAHRSCHEINLICH erst zum 16.02.16 bei dir ist und du diesen dann sofort schickst. Das muss sie akzeptieren.
Was sie dann tut, weiß niemand. Hätte auch manchmal gern eine Kristallkugel.;) Ich kann dir nur sagen, dass es so bei mir akzeptiert wird.

PS: Es gibt leider zu viele Leute, die ihre Arbeit nicht richtig tun, könnte ein Lied davon singen.
 
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RedHotChili

Gast
Jetzt bin ich völlig verwirrt. Der Bescheid kam gerade noch rechtzeitig und heute kam direkt deren Schreiben.

Ich hatte ein Guthaben von über 300 Euro. Und die schreibt:
"Aus der Heiz- und Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2015 geht hervor, dass Sie ein Guthaben in Höhe von XX erwirtschaftet haben. Das Guthaben ist nach § 22 Abs. 3 SGB II ab dem Folgemonat der Gutschrift den Kosten der Unterkunft zuzuordnen. Die gewährten Kosten der Unterkunft für Januar und Februar stehen Ihnen daher nicht zu. Nach Ablauf des aktuellen Bewilligungszeitraumes wird eine endgültige Festsetzung erfolgen und die entstandene Überzahlung wird von Ihnen zurückgefordert.
Im Monat März wird das Restguthaben aus der Abrechnung in Höhe von 8,27 auf den gewährten Nebenkostenabschlag angerechnet."

Ist das ein übliches Vorgehen? Meine Bewilligungszeitraum läuft noch bis September. Warum rechnet die einen Teil der - unstrittigen - Forderung jetzt direkt ab und will aber den Rest erst im Oktober anfordern? Versteh ich nicht, ich bin ja zahlungswillig.
Ist das üblich so, dass solche Überzahlungen erst zum Ende eines Bewilligungszeitraumes dann eingefordert werden?
 
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Dieses Thema ist geschlossen.
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