guter Spielfilm zum Thema Tourette: "Tics - meine lästigen Begleiter"

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jedenfalls ist mein erster Eindruck, als ich den Film zufällig sah ein guter. Inwieweit das realistisch ist, dass eine Person mit Tourette Lehrer werden kann, weiß ich halt nicht - aber thematisiert wird das Thema Inklusion - Integration und wie Menschen mit Behinderung integriert werden können. Hier ist der Link dazu.

Tics - Meine lästigen Begleiter - Front of the Class - Spielfilm / Drama

Brad Cohen leidet seit seiner Kindheit unter dem Tourette-Syndrom, einer Erkrankung, die sich in unkontrollierbaren Bewegungen und ausgestoßenen Lauten äußert. Mit sechs Jahren wird bei ihm die bisher unbekannte Erkrankung diagnostiziert - doch die Ärzte und Psychologen sind ratlos. Während er in der Schule von seinen Mitschülern gehänselt wird, stößt er bei seinen Lehrern auf Unverständnis.

nett finde ich einerseits, dass man mit Gewitztheit / Psychologie / Intelligenz seine eigenen Schwächen umgehen kann, also, dass man sie integriert - akzeptiert - wie bspw. Brad, indem er die Kinder Fragen stellen lässt und selbst auch etwas lustig ist ohne allerdings den Ernst der Lage zu verkennen. Z.B. wenn er sagt, dass er niemals etwas Bestimmtes können wird. Daraufhin werden die Kinder neugierig, hören ihm zu und dann sagt er, dass dies Versteck spielen sein wird, wegen seiner Laute, die er ständig machen muss aufgrund eben dieser neurologischen Steuerung Tourette, die nicht heilbar ist.

Vielleicht läuft der Film mal auf youtube oder mediathek oder zur Wdh. irgendwann mal um ihn mal zu sehen.

Sollte das ganze eine wahre Begebenheit widerspiegeln, ist es natürlich wirklich sehr schön und gut vor allem für den Betroffenen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass alle ähnlich Betroffenen ihren Traumberuf erlernen, am Ende ausüben, dann noch Lehrer des Jahres werden können, ihre Traumfrau kennenlernen und heiraten können und dann auch noch ihr Lieblingshobby in der angestrebten Lieblingsposition ausüben können, gut, lassen wir es geschehen, aber das passiert nicht jedem vermute ich. Vielleicht mal Teil-Etappen oder, Teil-Ziele oder man lernt mit seiner Situation klar zu kommen und fühlt sich allein deshalb schon gut, was auch das Ziel für Elos sein könnte - die Situaion akzeptieren und es sich bestmöglich damit gut gehen lassen - wenn man noch was ändern kann / möchte, dies versuchen - ansonsten lässt man es bleiben und lässt sich dabei nicht unnötig weiter und menschenverachtend kaputt machen. Was Menschen anderen unschuldigen Menschen in der Elo-Industrie antun können - es ist nicht zu fassen - es ist mir nicht verständlich und begreiflich.
 

Regensburg

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Zum Tourette kann ich eine sehr schöne deutsche Komödie empfehlen.

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