• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Guter Rat für Bedürftige zu teuer

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#1
Jedem steht der Rechtsweg offen. So sagt es das Grundgesetz. Damit der Gang zum Rechtsanwalt keine Frage des Geldes ist, können Ratsuchende mit wenig oder gar keinem Einkommen bei ihrem zuständigen Amtsgericht eine Beratungshilfe beantragen. Die übernimmt bis auf einen möglichen Eigenbeitrag von zehn Euro die Kosten der Rechtsberatung. Wenn sie bewilligt wird. Immer öfter aber wird sie das nicht. Berliner Anwälte schlagen Alarm. Aber auch in Brandenburg und Sachsen gibt es Bedürftige, denen Beratungshilfe versagt wird.

Weiter
 

Helga Ulla

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Jan 2007
Beiträge
620
Gefällt mir
8
#2
Ja, seh ich in meiner Sache,weiterer Beratungsschein abgelehnt, weil in der Grundsache schon ein Schriftverkehr läuft.
Aber die Argen und Sozialamt verstehen es prächtig aus jedem Verfahren noch weitere mitlaufende Verfahren zu produzieren.
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#3
Ja, seh ich in meiner Sache,weiterer Beratungsschein abgelehnt, weil in der Grundsache schon ein Schriftverkehr läuft.
Ist hier bei uns nicht anders. Es werden kaum noch Beratungsscheine ausgestellt, wenn es gegen die ARGE geht.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen eine Rechtschutzversicherung mit Sozial-Rechtsschutz abzuschließen.
 

Foozzie

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Sep 2006
Beiträge
48
Gefällt mir
0
#4
war ja nur eine frage der zeit bis es soweit kommt

was kostet so eine versicherung monatlich?
wielange muss ich die versicherung haben bevor ich den ersten fall bezahlt bekomme?

und hilft sie auch bei schon laufenden sachen(nein) oder nur bei neuen(ja)
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#5
Das kommt auf die Versicherung und die Selbstbeteiligung an.

Ich zahle 86 Euro pro Jahr bei einem Eigenanteil von 120 Euro.
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#6
Ich zahle 86 Euro pro Jahr bei einem Eigenanteil von 120 Euro.

Kannst du mir sagen, welche Versicherung das ist, am besten per PN..wegen Werbung und so:icon_frown:?

Ich suche schon länger nach einer günstigen RS-Versicherung, aber die sind alle irgendwie zu teuer für mich.

Nimrodel
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#7
Du hast Post :)

Eine gute Alternative zu normalen Versicherungen ist aber der VdK. Hier mal eine Seite aus Bremen, da kannst du aber auch gucken wo die bei dir in der Nähe sind. Ich kenne verschiedene, die sehr zufrieden damit sind.
Auch bei der ver.di hat man die Möglichkeit für eine Sozialversicherung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten sollen ein paar Euro betragen, wie viel kann ich nicht sagen, Erfahrungen liegen mir auch nicht vor. Einfach mal bei der ver.di nachfragen.

Gruß Richard
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#8
Du hast Post :)

Eine gute Alternative zu normalen Versicherungen ist aber der VdK. Hier mal eine Seite aus Bremen, da kannst du aber auch gucken wo die bei dir in der Nähe sind. Ich kenne verschiedene, die sehr zufrieden damit sind.
Auch bei der ver.di hat man die Möglichkeit für eine Sozialversicherung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten sollen ein paar Euro betragen, wie viel kann ich nicht sagen, Erfahrungen liegen mir auch nicht vor. Einfach mal bei der ver.di nachfragen.

Gruß Richard
VDK hab ich auch schon überlegt.
Bei ver.di bin eigentlich (noch) Mitglied. Dann geh ich mal dort stöbern.
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#9
VDK hab ich auch schon überlegt.
Bei ver.di bin eigentlich (noch) Mitglied. Dann geh ich mal dort stöbern.
Dann erzähl doch mal bitte von der ver.di. Ist doch bestimmt für andere auch interessant.
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#10
Dann erzähl doch mal bitte von der ver.di. Ist doch bestimmt für andere auch interessant.
Leider habe ich da nicht sehr viel zu erzählen.
Bin dort seit Jahren nur noch zahlendes Mitglied und nicht aktiv dabei.
Ich bin damals eingetreten, als ich im öffentlichen Dienst angefangen habe zu arbeiten...hieß damals noch ÖTV. War mir in dieser Zeit auch sehr nützlich.
In arbeitsrechtlichen Dingen konnte ich mich immer auf diese Gewerkschaft verlassen. Bin auch schon mit Erfolg vor Gericht vertreten worden.
Aber die letzten Jahre habe ich nur noch auf dem Kontoauszug gemerkt, dass ich da noch Mitglied bin.
Was ver.di sonst noch bietet und leistet, weiß ich eigentlich garnicht:redface:
 

Dopamin

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jan 2007
Beiträge
1.077
Gefällt mir
0
#11
Ich habe letztens mal nachgefragt (beim Anwalt) ob und wenn ja welche Rechtschutz mit Sozialrecht am optimalsten ist, und er erklärte mir, dass "normale" Versicherungen, die auch Sozialrecht umfassen, immer teurer werden (warum wohl???)...

Am günstigsten sollen die sein, wo eine Mitgliedschaft in einem Verband vonnöten ist (ich sage nun nicht wo, wurden schon genannt).

Ich denke es ist auch sinnvoll, zu schauen ob es sich "lohnt" für das was aktuell anliegt noch einzutreten: Die Wartefrist nicht vergessen, und ich habe erfahren wenn z.B. untervermietet wird woraus Probleme einer Einstandsgemeinschaft kommen könnten, muss die Wartefrist VOR der Unterzeichnung des Mietvertrages abgelaufen sein, weil in dem Moment der Unterzeichnung das "Verfahrensrisiko" eintritt (oder so ähnlich, ist schon ein bisschen her das Gespräch)

Dopamin
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#12
Leider habe ich da nicht sehr viel zu erzählen....
Lieb, dass du mir nun deinen Lebenslauf erzählst :icon_hihi: Ich bezog das eigentlich auf dein "stöbern". Wenn du also rausbekommst, wie teuer das bei der ver.di ist :)

@Dopamin
Ich habe letztens mal nachgefragt (beim Anwalt) ob und wenn ja welche Rechtschutz mit Sozialrecht am optimalsten ist, und er erklärte mir, dass "normale" Versicherungen, die auch Sozialrecht umfassen, immer teurer werden (warum wohl???)...
Das stimmt. Würde ich meine Rechtsschutzversicherung heute abschließen, müsste ich auch mehr bezahlen.

Ich denke es ist auch sinnvoll, zu schauen ob es sich "lohnt" für das was aktuell anliegt noch einzutreten: Die Wartefrist nicht vergessen, und ich habe erfahren wenn z.B. untervermietet wird woraus Probleme einer Einstandsgemeinschaft kommen könnten, muss die Wartefrist VOR der Unterzeichnung des Mietvertrages abgelaufen sein, weil in dem Moment der Unterzeichnung das "Verfahrensrisiko" eintritt (oder so ähnlich, ist schon ein bisschen her das Gespräch)
Ich denke, was noch an Sachen auf uns zukommt, lohnt es sich auf jeden Fall sich abzusichern.
Bei einer normalen Rechtsschutzversicherung gibt es in der Regel 6 Monate Anwartschaft eh diese genutz werden kann. Die zweite Sache ist, Das die Rechtsschutzversicherung erst einspringt, wenn eine Sache nach Abschluß der Versicherung und der Anwartschaft entsteht. Bsp. Einem wird am 1.1. ungerechtfertigt das ALG II um 30% gekürzt. Um dann was über die Rechtsschutzversicherung was unternehmen zu können, muss diese mindestens am 30.6. des Vorjahres abgeschlossen worden und natürlich auch die Beiträge gezahlt worden sein.

Bei der VdK ist meines Wissens aber keine Anwartschaft erforderlich. Die agieren wie Mietervereine. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es bei ver.di eine Anwartschaft gibt, das möchte ich aber nicht behaupten.

Gruß Richard
 

Helga Ulla

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Jan 2007
Beiträge
620
Gefällt mir
8
#13
Das schlimme ist ja, das Versicherungen nicht bei laufenden Verfahren helfen. Das heisst, in von meinem Fall ausgehend
1. Schriftverkehr wegen Regelsatzanpassung,
2. Schriftverkehr wegen Heizkosten
3. Schriftverkehr wegen Bedarfsgemeinschaft
4. Schriftverkehr wegen der Grösse der Wohnung hieraus entsteht ein
5. Schriftverkehr, wegen Androhung der Leistungseinstellung eines BG Mitgliedes.
Somit kämen aus einem Fall heraus 5 Verfahren, da alles falls zur Klage kommt extra eingeklagt werden muss.
Eine Versicherung würde dann selbst bei einem Abschluss des Vertrages für keiner dieser Fälle aufkommen, weil der Ansatz für den Versicherungsfall der
1. Schriftverkehr- Klage als Ausganggrund gelten wird.
Somit sitzt der Versicherungsnehmer in der Falle, weil er keinen Rechtschutz geniesst, aber eine Versicherung abgeschlossen hat, wofür er noch eine statt-liche Prämie zahlen muss.
 
E

ExitUser

Gast
#14
Beim VdK gibt es keine Wartefrist, habe gerade erst in München angerufen, weil ich neugierig bin. ;-)
Lediglich der erste Mitgliedsbeitrag muss bezahlt werden. Dabei kommt es darauf an, ob man bei Anmeldung vierteljährlich, halbjährlich oder einmal im Jahr abbuchen lässt. Diesen Betrag muss man dann zahlen und dann kann es sofort losgehen.
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#15
Hallo Andine,

frag ich mal ganz blöd, weil es mir gerade einfällt. Hast du normal angerufen oder kostenlos?
Ich weiß nicht ob das bekannt ist, die meisten Firmen kann man kostenlos anrufen. Manche nur wenn man selbst Festnetz hat, bei manchen auch über Handy.

Man geht dazu auf die Seite: www.teleauskunft.de, klickt das gewünschte Telefonbuch an usw. und dann kann man sehen ob man kostenlos telefonieren kann oder nicht. Im Falle der VdK sähe es dann so aus. Gegenüber "peterzahlt" hat man den Vorteil, es gibt keine Wartezeiten und hat eine bessere Verbindung. Wie es funktioniert, steht dort im FAQ.

Gruß Richard
 
E

ExitUser

Gast
#16
Hallo Andine,

frag ich mal ganz blöd, weil es mir gerade einfällt. Hast du normal angerufen oder kostenlos?
Ich weiß nicht ob das bekannt ist, die meisten Firmen kann man kostenlos anrufen. Manche nur wenn man selbst Festnetz hat, bei manchen auch über Handy.

Gruß Richard
Ich habe über die Nummer der Website unter Kontakt angerufen, ist die kostenlose Nummer. Aber ich habe auch eine Telefonflat. :icon_biggrin:

Aber du hast recht, wenn man ins Telefonbuch schaut, kann man viele Firmen inzwischen auch kostenlos anrufen.
Trotzdem danke für den Link. :) Du bist sehr aufmerksam.
 
E

ExitUser

Gast
#18
Boah, und sich dann über die Teuerungsrate der Nudeln beschweren, das sind die Richtigen :icon_lol:
Ich war halt geschockt. :icon_surprised:
Moment mal, ich habe bald einen neuen Tarif. :icon_hihi:
20 Euro fürTelefonanschluss mit 1GB Internet und Handyflat ins Festnetz.
He, ich muss sparen ...grien
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#20
Lieb, dass du mir nun deinen Lebenslauf erzählst :icon_hihi: Ich bezog das eigentlich auf dein "stöbern". Wenn du also rausbekommst, wie teuer das bei der ver.di ist :)
Achso, sag das doch gleich


Bei ver.di zahlt man grundsätzlich ein Prozent des Bruttoeinkommens monatlich an Beiträgen.
Also Erwerbsloser zahlt man 2,50 € pro Monat.
 
E

ExitUser

Gast
#21
Gibt keinen Trick, nur die notwendigsten Ausgaben, von der Rate mal abgesehen, aber die kommt auch noch weg. Mütterzentrum, Miete, Strom, Telefon, Kontogebühr, VdK und Ende ... :icon_arrow: Einkommen derzeit rund 1284 (wegen Elterngeld).
 

Richardsch

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
23 Aug 2007
Beiträge
1.462
Gefällt mir
0
#22
Also Erwerbsloser zahlt man 2,50 € pro Monat.
Na, das ist doch mal was. Weißt du auch ob die Wartefristen haben?

@Andine
Also das Normale eben. Nur Sparen kann man davon leider nichts. Kommt bald aber wieder, bin ich mir sicher. Die Preise gehen runter, die Löhne hoch, die....Riiiichard....He? Sorry, muss gerade geträumt haben :biggrin:
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#23
Na, das ist doch mal was. Weißt du auch ob die Wartefristen haben?
Das ist wie beim VDK...erst Mitgliedsbeitrag zahlen, dann kanns losgehen.
Also keine Wartefristen.
Allerdings weiß ich nicht, wie gut die in Sachen wie Sozialrecht sind. Hab da null Erfahrung.
 

Stefano

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Dez 2007
Beiträge
36
Gefällt mir
0
#24
Solidarbeitrag

Achso, sag das doch gleich


Bei ver.di zahlt man grundsätzlich ein Prozent des Bruttoeinkommens monatlich an Beiträgen.
Also Erwerbsloser zahlt man 2,50 € pro Monat.
Wenn z.B. die Nettomonatsumme eines alleinstehenden Alg II-Empfängers ca. 850 Euro beträgt, dann entspricht dies, bei Steuerklasse 1 einen Bruttomonatslohn von ca. 1400 Euro. Der monatliche Mitgliedsbeitrag müsste also, schon aus Solidaritätsgründen, mindestens 14,- Euro betragen und nicht 2,50 €.
 
Mitglied seit
17 Nov 2007
Beiträge
172
Gefällt mir
0
#25
Allerdings weiß ich nicht, wie gut die in Sachen wie Sozialrecht sind. Hab da null Erfahrung.
Und genau hier könnts ein Problem geben.
Wie motiviert ist man dort, den Geringzahlern (ohne Lobby) zu helfen?
Ein Freund hatte damals bei seiner Gewerkschaft schlechte Erfahrungen (schlechte, nicht tiefgehende Beratung und dadurch nicht das bekommen, was ihm zugestanden hätte gegebnüber einem ehemaligen Arbeitgeber).
Was nützen einem dann niedrige Kosten? :frown:

20 Euro fürTelefonanschluss mit 1GB Internet und Handyflat ins Festnetz.
He, ich muss sparen ...grien
Eine 1 GB Flat fürs Internet ist schon was knapp?
Ich hatte seinerzeit mal so kontrolliert, und kam bei normalem Gebrauch auf ca. 1,4 - 2 GB.
Wenn ich aber mal z.B. Open Office, eine Linuxdistri oder große Patche (Servicepacks und Co. ) runterlud, kam das noch oben drauf.
Da du ja auch viel online bist :icon_pfeiff: , könnts was knapp sein?
Mal geguckt wie teuer das Megabyte oder die Minute kommen, die dein GB übersteigen?
 
E

ExitUser

Gast
#26
Eine 1 GB Flat fürs Internet ist schon was knapp?
Ich hatte seinerzeit mal so kontrolliert, und kam bei normalem Gebrauch auf ca. 1,4 - 2 GB.
Wenn ich aber mal z.B. Open Office, eine Linuxdistri oder große Patche (Servicepacks und Co. ) runterlud, kam das noch oben drauf.
Da du ja auch viel online bist :icon_pfeiff: , könnts was knapp sein?
Mal geguckt wie teuer das Megabyte oder die Minute kommen, die dein GB übersteigen?
Nicht unbedingt knapp. Ich will damit auch ein bischen meinen Internetkonsum kontrollieren. Ich habe jetzt mal geschaut, bei 7,19 h (natürlich war ich nicht dauernd vorm PC) habe ich jetzt gerade mal 22 MB verbraucht und habe das gemacht, was ich immer mache. Forum, Mails, Lesen ...
Jedes weitere MB kostet 0,2 Euro.

Mich macht nur stutzig, dass in der Fritzbox steht, dass zum Beispiel 5GB angeblich 5000MB sind. Dabei hat doch 1GB 1024MB, ergo sind 5GB dann 5120MB. :icon_kratz:

Hallo ragna und robinson ;-)
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#27
ver.di

Nun, wir sind ja ohne Einkommen, da muß ver.di schon mit den 2,50 EUR/Monat zufrieden sein, Alternative wäre, wir würden aus, oder erst gar nicht eintreten. Die 2,50 EUR/Monat für Erwerbslose werden im Übrigen alle zwei Monate durch eine Lastschrift über 5,--EUR eingezogen.

Außerdem: ver.di hat für Rechtsberatung keine Wartefrist. Aber wenn sie Rechtsschutz gewähren soll/muß, dann muß das Mitglied schon mind. 3 Monate zahlendes Mitglied sein.
(Allerdings wird das im begründeten Ausnahmefall auch mal lockerer gehandhabt, wurde uns bei der Einführung der neuen Mitgieder erzählt).

Also jedenfalls anrufen, Sekretär vom Dienst verlangen,- dem/der die Situation verklickern und dann sieht man/frau weiter.

Bei ver.di gibt es zudem einen eigenen Bereich Erwerbslose,-
mit Terminen, z.T. Gruppen, Beratung, etc.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#28
Mich macht nur stutzig, dass in der Fritzbox steht, dass zum Beispiel 5GB angeblich 5000MB sind. Dabei hat doch 1GB 1024MB, ergo sind 5GB dann 5120MB. :icon_kratz:
Keine Sorge, es stimmt beides,- denn es gibt beide Arten, die Datenmenge anzugeben, entweder glatt, wo dann eben 1 GB 1000 MB sind,-

und computermäßig, wo 1 GB 1.073.741.824 Byte sind.

Siehe auch
Byte - Wikipedia
 

Emma13

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jul 2007
Beiträge
1.489
Gefällt mir
146
#30
war ja nur eine frage der zeit bis es soweit kommt

was kostet so eine versicherung monatlich?
wielange muss ich die versicherung haben bevor ich den ersten fall bezahlt bekomme?

und hilft sie auch bei schon laufenden sachen(nein) oder nur bei neuen(ja)
Hi Foozie -

ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich - google mal - in der Regel besteht bei Sozialgerichts-Rechtsschutz eine Wartefrist von 3 Monaten - also bei laufenden Verfahren tritt sie nicht ein.

Emma
 

maniac

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Sep 2006
Beiträge
346
Gefällt mir
7
#31
vorsicht andine: 1024mb = 1GB ...

aber auch 1.000.000.000byte = 1GB laut provider (eigentlich ist das falsch... aber das interressiert die kein stück)

das macht 14,20eur nachzahlung wenn Du vom richtigen ausgeht...
 
E

ExitUser

Gast
#32
Hallo maniac

So wie es aussieht denkt freenet gar nicht daran, meinen Tarif zu ändern. Die vor etlichen Tagen (noch vor Weihnachten gestartete Anfrage per Kontaktmail) hat keinerlei Reaktion hervor gebracht und der Anruf hat bisher auch nichts ergeben. :icon_kratz:

Sollten die noch inkompetenter sein als die Telekom früher. Einerseits sagte man mir, ein Tarifwechsel ist möglich, aber andererseits passiert nichts und auf schriftliche Anfragen gibt es keine Antwort.

Na ja, so einen Saftladen brauche ich nicht. Wenn der Tarif nicht umgestellt wird, ist für mich in einem Jahr Schluss, dann spare ich mehr als 15 Euro. Ich habe freenetKomplett mit zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit und es steht nicht in den AGB, dass ein Tarifwechsel vor Ablauf nicht geht.
 

Lothenon

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Mai 2006
Beiträge
317
Gefällt mir
1
#33
Mich macht nur stutzig, dass in der Fritzbox steht, dass zum Beispiel 5GB angeblich 5000MB sind. Dabei hat doch 1GB 1024MB, ergo sind 5GB dann 5120MB. :icon_kratz:
Da gab es mal vor langer, langer Zeit Festplattenhersteller, die meinten, "glatte" Zahlen sähen wesentlich besser aus. Vorallem, weil sie mehr sugerrierten als tatsächlich drin war. 80 GB sehen zum Beispiel besser als 74 GB aus.

Dann kam irgendwann eine Kommision oder sowas und meinte, dem Computer das SI-System krampfhaft aufwingen zu müssen, weil ein Kilo sind 1000 und nicht 1024. Um die Sache aber noch komplett zu verwirren, wurden die alten Maßeinheiten für das neue System übernommen und die alten Bezeichnungen umbenannt: Kibibyte (KiB), Mebibyte (MiB), Gibibyte (GiB) etc.

Die Festplattenhersteller geben die Kapazität bei Consumer-Platten in SI-Einheiten aus, bei Profi-Platten jedoch nach der alten Definition mit den "veralteten" Bezeichnungen, RAM und Graphikkarten werden weiterhin mit den "veralteten" Bezeichnungen gekennzeichnet, bei Floppies ist es weiterhin sehr kurios. Windows zeichnet die Größe immer noch nach dem alten Muster aus, bei Linux werden zum Teil die SI-Einheiten genommen.

Mit anderen Worten, ein totales Durcheinander. Daher ist für mich weiterhin 1 Megabyte == 1024 Kilobytes, solange die sich nicht einigen können, ob sie nun das Binärsystem oder das SI-System benutzen wollen (kann noch ein paar Jährchen dauern).

Weiteres zu den "neuen" Einheiten: Byte - Wikipedia
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#34
Wenn z.B. die Nettomonatsumme eines alleinstehenden Alg II-Empfängers ca. 850 Euro beträgt, dann entspricht dies, bei Steuerklasse 1 einen Bruttomonatslohn von ca. 1400 Euro. Der monatliche Mitgliedsbeitrag müsste also, schon aus Solidaritätsgründen, mindestens 14,- Euro betragen und nicht 2,50 €.
Schön gerechnet. Aber was soll mir das jetzt sagen...?
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#35
Ups, hab garnicht gemerkt, dass hier mittlerweile das Thema gewechselt wurde:icon_hihi:
 

Stefano

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Dez 2007
Beiträge
36
Gefällt mir
0
#36
Unsolidarisch

Schön gerechnet. Aber was soll mir das jetzt sagen...?
Das der Beitrag 2,50 € für Arbeitssuchenden unsolidarisch ist, gegenüber einer Vollzeitkraft im Einzelhandel,
die monatlich Brutto auch nur 1400,- € verdient, aber 14,- € Mitgliedsbeitrag (HBV/ver.di) entrichten muss.
 

Nimrodel

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Apr 2007
Beiträge
496
Gefällt mir
1
#37
Das der Beitrag 2,50 € für Arbeitssuchenden unsolidarisch ist, gegenüber einer Vollzeitkraft im Einzelhandel,
die monatlich Brutto auch nur 1400,- € verdient, aber 14,- € Mitgliedsbeitrag (HBV/ver.di) entrichten muss.
Neidisch???
 

Borgi

Elo-User/in

Mitglied seit
9 Apr 2007
Beiträge
1.262
Gefällt mir
2
#38
Das der Beitrag 2,50 € für Arbeitssuchenden unsolidarisch ist, gegenüber einer Vollzeitkraft im Einzelhandel,
die monatlich Brutto auch nur 1400,- € verdient, aber 14,- € Mitgliedsbeitrag (HBV/ver.di) entrichten muss.
Wer für 1.400 Brutto monatlich arbeiten geht, der legt es doch darauf an beschissen zu werden!

Zitat von Foozzie

war ja nur eine frage der zeit bis es soweit kommt

was kostet so eine versicherung monatlich?
wielange muss ich die versicherung haben bevor ich den ersten fall bezahlt bekomme?

und hilft sie auch bei schon laufenden sachen(nein) oder nur bei neuen(ja)
Ich bin seit Februar 2007 bei der Advocard versichert. Privatrechtschutz für Nichtselbständige ohne Arbeits-Rechtsschutz im Single-Tarif kosten mich vierteljährlich 33,96 Euro, wobei ich keiner fünfjährige Bindung unterliege. Wenn also ein Vertrag über 5 Jahre abgeschlossen wird und man die jährliche Zahlungsweise wählt, dann kostet einem die gleiche Versicherung "nur" 113,05 Euro. Die Wartezeiten von denen findest du hier
Ich habe zwar nicht die günstigste Rechtsschutzversicherung, aber dafür wähle ich meine Anwälte frei aus und bin dessen Liebling:icon_psst:
 

Caroline

Elo-User/in
Mitglied seit
28 Jul 2006
Beiträge
147
Gefällt mir
1
#39
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen eine Rechtschutzversicherung mit Sozial-Rechtsschutz abzuschließen.
Ich erlebe diesen Fall gerade am eigenen Leibe. Ich war gestern bei meinem
Anwalt, da ich mal wieder vor's Sozialgericht muss (Zwangsumzug). Es gibt nur noch
wenige Anwälte, die Mandanten nehmen, die im Rechtsschutz sind. Die zahlen
nämlich nur einen Minimal-Betrag. Für das gesamte Klageverfahren bekommt
der Anwalt max. EUR 300,- von der Versicherung.

Der Staat tut alles, damit die Klagen weniger werden.
 
Mitglied seit
17 Nov 2007
Beiträge
172
Gefällt mir
0
#40
Ich bin auf die DFV gestoßen (Deutsche Familien Versicherung).
Versicherungender DFV Deutsche Familienversicherung AG

Bin da kein Mitglied und bekomme auch keine Provision. :icon_cry:

Der Standarttarif kostst 19,90 Euro und beinhaltet Hausrat, Haftpflicht, Verkehrsrechtsschutz, Unfall und Glas.


Für 6 Euro mehr bekäme man die
Familienrechtsschutzversicherung (Schutz für die ganze Familie im privaten Bereich. Alle Kfz sind enthalten.)

Wiederum dort enthalten ist auch ein Sozialgerichts- Rechtsschutz.

Für mich als Singlehaushalt käme (bei 250 Euro SB) folgendes heraus:

-Hausrat bis 30.000 Euro
-Haftpflicht 12 Millionen Euro Deckung
-Verkehrsrechtsschutz 1 Millionen Deckung (auch wenn ich gar kein Auto mehr fahre, aber gilt auch für Fußgänger etc. )

Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit (man bleibt aber versichert) 12 Monate.

Man kann dort weitere (kostensteigernde) Anpassungen vornehmen, z.B. Hund mitversichern, Hausrat erhöhen.

Ich habe selber nur eine (gekündigte) Haftpflicht, und muß mich nun sowieso nach einer neuen umsehen.
Bedenke ich aber, was die allein schon mit kleinerer Deckung kostete, sieht dies hier für mich wie ein faires Angebot aus?
Oder irre ich? :icon_kinn:

Bei 500 Euro Eigenbeteiligung wäre die Grundprämie nur 14,99 Euro im Monat.
Also mit Sozialgerichtsrechtsschutz käme man dann auf 21 Euro/Monat.


@Andine
Ich hab jetzt 2,5 GB diesen Monat verbraucht.
Bin üblicherweise auch so bei 20 bis 40 MB am Tag.
Reingehauen haben sicher die Videos hier aus dem Forum (die ja schonmal 1 bis 2 Stunden gehen, ein Open Office Download von ca. 200 MB.
Aber will ich darauf verzichten?


Es gibt nur noch
wenige Anwälte, die Mandanten nehmen, die im Rechtsschutz sind. Die zahlen
nämlich nur einen Minimal-Betrag. Für das gesamte Klageverfahren bekommt
der Anwalt max. EUR 300,- von der Versicherung.
Obwohl wenn man das hier liest, kann man besser selber ansparen, anstatt in eine Versicherung einzuzahlen?
 
E

ExitUser

Gast
#41
Ich habe selber nur eine (gekündigte) Haftpflicht, und muß mich nun sowieso nach einer neuen umsehen.
Bedenke ich aber, was die allein schon mit kleinerer Deckung kostete, sieht dies hier für mich wie ein faires Angebot aus?
Oder irre ich? :icon_kinn:

Bei 500 Euro Eigenbeteiligung wäre die Grundprämie nur 14,99 Euro im Monat.
Ich bin ja eine Versicherungshasserin, aber ich will dir nicht widersprechen.
Wer genug Geld hat, für den ist das mit der SB sicher ein gutes Angebot, für einen Hartz4-Empfänger nicht. Dem kann sowieso niemand etwas pfänden, selbst wenn etwas passiert.
Warum sollte der eine mit SB und Tarif wählen, also doppelt zahlen, wenn etwas passiert? Ohne SB wäre das wirklich überlegenswert und günstig.
 

Eiskristall

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Nov 2007
Beiträge
4
Gefällt mir
0
#42
I
einen Hartz4-Empfänger nicht. Dem kann sowieso niemand etwas pfänden, selbst wenn etwas passiert.
Einer Bekannten ist in ihrer Abwesenheit der Waschmaschinenschlauch geplatzt. Als sie mir ihrem Kind zu hause eintrudelte war die Feuerwehr gerade dabei die Wohnung auszupumpen. Abgesehen davon das dadurch an ihren Sachen ein immenser Schaden entstanden ist, den die Hausratversicherung gedeckt hätte ist auch in der Wohnung unter ihr einiges zu schaden gekommen. Da sie keine Haftpflicht hatte, wurde kein Gutachter geschickt und der Mieter unter ihr konnte seine ganze Wohnung auf ihre Kosten renovieren. Da auch noch ein immenser Gebäudeschaden durch Selbstverschulden enstanden ist gabs natürlich auch noch jede menge Zoff mit der Hausverwaltung.
Was machst Du wenn bei Dir eines von den Isolierglasfenstern die ja nun einmal in jeder Wohnung sind durch Eigenverschulden zu Bruch geht. Ist ja dann nicht Sache des Vermieters. Läßt Du Dir dann für einige hundert Euro ein neues einbauen obwohl Du weißt, daß Du die Rechnung nicht zahlen kannst und Dein Geld nicht pfändbar ist??
 
E

ExitUser

Gast
#43
Läßt Du Dir dann für einige hundert Euro ein neues einbauen obwohl Du weißt, daß Du die Rechnung nicht zahlen kannst und Dein Geld nicht pfändbar ist??
Werde ich dann wohl müssen und in Raten zahlen oder auch nicht.
Davon mal abgesehen, gibt es auch viele, die gar keine Versicherung bekommen, weil sie auf einer bestimmten Liste stehen. Und was dann?

Letztendlich muss es jeder selbst wissen, ob er sich versichert. Das mit der Waschmaschine würde mir nicht passieren.
 

B. Trueger

Forumnutzer/in

Mitglied seit
24 Sep 2007
Beiträge
1.347
Gefällt mir
0
#44
Andine, wenn du aber eine Versicherung abschließt und irgendwas vertraglich vereinbartes gar nicht zahlen kannst, mit dem Hinweis - man könne dir eh nichts pfänden, dann hast du das vorsätzlich getan und da kommen wir schon zum Betrug (Versicherungsbetrug)

Da hat man dann auch schon ganz andere Möglichkeiten.
 
E

ExitUser

Gast
#45
Ich habe nirgends geschrieben, dass jemand eine Versicherung abschließen soll und die Beträge nicht bezahlen soll. Ich habe keine Versicherung.

Und um es gleich noch vorweg zu sagen. Ich rate auch niemandem vorsätzlich etwas abzuschließen, wenn er weiß, er kann nicht zahlen. Drum habe ich auch keine Versicherung. Ich brauche unser Geld für uns zum Leben. Sicherheit ist Luxus, den ich mir nicht leisten kann und will.
 

B. Trueger

Forumnutzer/in

Mitglied seit
24 Sep 2007
Beiträge
1.347
Gefällt mir
0
#46
Ich habe nirgends geschrieben, dass jemand eine Versicherung abschließen soll und die Beträge nicht bezahlen soll. Ich habe keine Versicherung.

Und um es gleich noch vorweg zu sagen. Ich rate auch niemandem vorsätzlich etwas abzuschließen, wenn er weiß, er kann nicht zahlen. Drum habe ich auch keine Versicherung. Ich brauche unser Geld für uns zum Leben. Sicherheit ist Luxus, den ich mir nicht leisten kann und will.

Oh, dann entschuldige, dann hab ich das missverstanden. Ich bezog mich auf

Zitat:
Zitat von Eiskristall

Läßt Du Dir dann für einige hundert Euro ein neues einbauen obwohl Du weißt, daß Du die Rechnung nicht zahlen kannst und Dein Geld nicht pfändbar ist??
Werde ich dann wohl müssen und in Raten zahlen oder auch nicht.
:icon_redface:
 
E

ExitUser

Gast
#47
Macht doch nichts ... ;-)
Da immer mehr Menschen keine Haftpflicht haben, kann ich nur denen raten, die eine abschließen, dass sie die Ausfalldeckung mit einschließen. :wink:

Die Ausfalldeckung greift, wenn Sie von einer Dritten Person geschädigt werden, diese Person jedoch weder über eine Privathaftpflichtversicherung versichert ist, noch genügend Vermögen besitzt, um Ihre Ansprüche zu befriedigen.

Obwohl die Privathaftpflichtversicherung jeder Person stark empfohlen wird, besitzen 35 % aller Haushalte in Deutschland keine Haftpflichtversicherung. Wenn eine solche Person dem Versicherungsnehmer einen Schaden zufügt und diesen aus eigenem Vermögen nicht bezahlen kann, so bleibt der Geschädigte auf seinen Ansprüchen sitzen. Die Ausfalldeckung des Geschädigten würde in diesem Falle die Ansprüche decken.
 
E

ExitUser

Gast
#48
Du hast Post :)

Eine gute Alternative zu normalen Versicherungen ist aber der VdK. Hier mal eine Seite aus Bremen, da kannst du aber auch gucken wo die bei dir in der Nähe sind. Ich kenne verschiedene, die sehr zufrieden damit sind.
Auch bei der ver.di hat man die Möglichkeit für eine Sozialversicherung in Anspruch zu nehmen. Die Kosten sollen ein paar Euro betragen, wie viel kann ich nicht sagen, Erfahrungen liegen mir auch nicht vor. Einfach mal bei der ver.di nachfragen.

Gruß Richard
Hier in Nürnberg und Umgebung leider nicht. Da häufen sich die falschen Auskünfte durch den VdK. Im eigenen Umfeld habe ich das bei der Witwenrente meiner Mutter erlebt. Laut VdK hätte sie keinen Anspruch gehabt. Komisch, daß wir dann ohne VdK den Sozialgerichtsprozess gewonnen habe und die Rentenversicherung Jahre vorenthaltene Rente mit Zins und Zinseszins nachzahlen mußte. Mir sind inzwischen so viele verhunzte Verfahren erzählt worden in denen die Rechtsabteilung des VdK Nürnberg einen Mist nach dem anderen machte, daß ich dort nicht mehr hingehen würde. In etlichen Städten gibt es eine sehr kompetente Alternative, den SOVD. Ähnlich wie der VdK, allerdings gibt es ihn schon länger und dort habe ich sehr motivierte Mitarbeiter erlebt.

Mein letzter Kontakt mit dem VdK war 2007, als ein VdK Rechtsbeistand mir gegenüber zugab, daß er von ALG II eigentlich wenig Ahnung hätte.

Immer daran denken: Tragen die Herren und Damen vor Gericht keinen Talar, dann sind es keine Anwälte, sondern Rechtsbeistände.
 
E

ExitUser

Gast
#49
Macht doch nichts ... ;-)
Da immer mehr Menschen keine Haftpflicht haben, kann ich nur denen raten, die eine abschließen, dass sie die Ausfalldeckung mit einschließen. :wink:
Ergänzung aus der Praxis:

Eine frühere Lebensgefährtin meines Bruders brachte es mit viel Tranduseligkeit fertig unseren damaligen Videorecorder zum Absturz zu bringen. Aus 1.10m Höhe. Sie war immer von ihrer Haftpflichtversicherung begeistert bis es zur Schadensregulierung kam. Die Versicherung zahlte den angeblichen Zeitwert, den sie niedriger ansetzte, als den Betrag, den ein Second Hand Laden für das Gerät bezahlt hätte, hätte es denn noch funktioniert. Für den Betrag war weder eine Neuanschaffung noch eine Reparatur möglich. Die Versicherung darauf angesprochen kam die Antwort: Nehmen Sie das Geld oder verklagen Sie uns!

Man sollte sich auf Haftpflicht nicht zu 100% verlassen. Ich kann jedem nur empfehlen Erfahrungsberichte zur jeweiligen Versicherung vorab einzuholen.
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#50
Jede Haftpflicht zahlt nur den Zeitwert, kenne ich nicht anders
 
E

ExitUser

Gast
#52
Jede Haftpflicht zahlt nur den Zeitwert, kenne ich nicht anders
Kommt halt auch darauf an, wie man den Zeitwert festlegt.

Wie gesagt, wir haben damals geprüft, zu welchem Preis das Gerät noch gebraucht gehandelt wurde, aber auch zu welchem Preis es von den Gebrauchthändlern eingekauft wurde. Und siehe da, die Versicherung lag mit ihrem "Zeitwert" weit darunter, sehr weit.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten