Guter Freund mit 20 arbeitsunfähig???

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Wollknäul

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Hallo,

ich frage hier für einen Freund, da er kein Internet Zuhause hat.
Hoffe, ihr könnt helfen.

Er ist 20, leidet seit einigen Jahren an einer Erkrankung, bei dem ihm die Ärzte irgendwie nicht helfen können. Hat es damals noch mit Mühe und Not geschafft die Schule zu beenden. Nun wurde es schlimmer mit ihm. Die Ärzte kennen seine Symptomatik nicht, finden auch nichts organisches (schließen daraus auf psychosomatisches Leiden). Er kann nun wirklich nicht arbeiten und nimmt ein Haufen Medikamente.. lebt bei seinen Eltern.. sie beziehen ALG II.. der Vater arbeitet zwar aber Mutter nicht.

Was kann er nun machen??? Ganz ehrlich, ich glaube, sein Elternhaus tut ihm da auch nicht wirklich gut.. :(

Grüßle
Wollknäul
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich frage hier für einen Freund, da er kein Internet Zuhause hat.
Hoffe, ihr könnt helfen.

Er ist 20, leidet seit einigen Jahren an einer Erkrankung, bei dem ihm die Ärzte irgendwie nicht helfen können. Hat es damals noch mit Mühe und Not geschafft die Schule zu beenden. Nun wurde es schlimmer mit ihm. Die Ärzte kennen seine Symptomatik nicht, finden auch nichts organisches (schließen daraus auf psychosomatisches Leiden). Er kann nun wirklich nicht arbeiten und nimmt ein Haufen Medikamente.. lebt bei seinen Eltern.. sie beziehen ALG II.. der Vater arbeitet zwar aber Mutter nicht.

Was kann er nun machen??? Ganz ehrlich, ich glaube, sein Elternhaus tut ihm da auch nicht wirklich gut.. :(

Grüßle
Wollknäul

etwas wenig, was Du über den Freund geschrieben hast.
 

Arania

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Dann müsste die Erwerbsfähigkeit überprüft werden, denn er wird sich doch jetzt sicher bewerben müssen etc. ? Hat er eine EGV?
 

Wollknäul

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Er hat vor vielleicht einem Jahr eine EGV unterschrieben. Er bewirbt sich für eine Ausbildung, ist jedoch nicht wirklich in der Lage dazu momentan wie es scheint. Er hatte eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung, dachte es würde gehen. So sollte er wenigstens nen 400€ Job machen bis er ne Ausbildung findet.. aber momentan nicht wirklich gut.

Ja, er bekommt viele Medikamente, die die Symptomatik ein wenig lindern. Aber arbeitsfähig ist er damit noch weniger.
 

Arania

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Dann sollte er nochmal die Erwerbsfähigkeit überprüfen lassen, das bringt ihn dann eventuell in die Sozialhilfe, oder aber besser in eine Therapie oder Reha, denn für eine dauernde Erwerbsunfähigkeit, da muss schon einiges passieren

Er sollte erstmal seine gesundheitlichen Probleme abklären lassen, wenn er zuhause nicht mehr leben kann oder will, sollte er zum Jugendamt gehen und die Situation dort klären, wenn die einen Antrag zum Auszug von zuhause unterstützen, dann finanziert ihm die ARGE das eventuell

Nächste Frage wäre natürlich: ist er in der Lage einen Umzug durchzustehen und kann er alleine leben?
 

Wollknäul

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Hallo,

tut mir leid für die späte Antwort, dachte ich hätte schon geantwortet..

das Jugendamt hier wird ihm nicht helfen. Die kennt man hier nicht anders.
Er ist, wie gesagt schon 20. Ich denke, er kann einen Umzug durchstehen und alleine leben. Er war schon beim Amtspychologen, naja darüber wurde jedoch noch nicht gesprochen damals. Es wäre ein erster Schritt für ihn denke ich, da wegzukommen und das die Arge ihne in bisschen "atmen" lässt (auch bezogen auf private Probleme), die er erstmal verarbeiten muss denke ich..

lg
 

Wollknäul

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Es ist schlimmer geworden wie er mir heute mitteilte.

Seine Symptomatik kommt unberechenbar. Mal an dem Tag mal an dem. Selbst die Ärzte wissen nicht woran es liegt. Er bewirbt sich für Ausbildungen aber weiß nicht ob er in der Lage ist unter den Medikamenten wirklich eine Lehre anzutreten. Selbst wenn er etwas genommen hat geht es ihm ziemlich schlecht.

Bald hat er einen Termin und weiß nicht was er sagen soll. Sein Arzt will ihn zum Krankenhaus schicken damit sie ihn untersuchen aber er will bei der Arge nicht sagen, dass er arbeitsunfähig ist, da es ihm ziemlich an die Nieren geht, vorallem aufgrund einiger unschöner Dinge.

Manchmal wäre er arbeitsfähig sagt er, aber manchmal geht es garnicht. Was kann man in solch einem Fall nur machen???

vlg
 
E

ExitUser

Gast
Ärzte finden oft die wirklichen Erkrankungen nicht. Bei mir hat es 13 Jahre gedauert, bis endlich die korrekte Diagnose gestellt wurde. Also nicht ungewöhnlich.

Wichtig wäre jetzt zu wissen, welche Symptome vorhanden sind. Ohne weitere Angaben ist das wie Fischen im Trüben. Was für Probleme verursacht also die unbekannte oder besser unerkannte Erkrankung?

Hilft auch ein Klinikaufenthalt nicht weiter (auch nicht selten...), dann hilft neben Geduld die deutsche Klinik für Diagnostik. Hier sind absolute Spezialisten am Werk.

Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden*-*Home

Gegenüber der ARGE Arbeitsunfähigkeit zu verschweigen ist ein großer Fehler und bringt nur ständige Probleme.
 
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