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Gutachten

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harald1957

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#1
Liebe Mitglieder, da ich momentan nicht mehr weiter weiss, stelle ich meine Frage hier in diesem Forum. Ich erhalte im Moment Leistungen der BA, da ich im Mai bei meiner Krankenkasse ausgesteuert wurde. Derzeit läuft ein Antrag auf EU-Rente. Im Juni hatte ich einen Gutachtertermin der Rentenversicherung bei einem Orthopäden, der aber in seinem Gutachten auch schrieb, dass er nicht der richtige Gutachter für mich ist, und ich noch zu einem psychatrischen Gutachter geschickt werden sollte (Ich bin auch auf psychische Erkrankung arbeitsunfähig geschrieben). Dieses wurde nicht getan, sondern ich bekam die Ablehnung meines EU-Rentenantrages. Hier wurde dann Widerspruch eingelegt. Letzte Woche hat man mir dann bei der BA mitgelteilt, dass der dortige Gutachter ein Gutachten nach Aktenlage geschrieben hat, wonach ich voll Erwerbsfähig für einen Arbeitsplatz bin, der bestimmte Kriterien erfüllen müsste (z.B. Arbeitsplatz ohne hohem Stress und Zeitdruck). Der Gutachter hat mich also nie gesehen. Jetzt soll ich mit dem Gutachten zu meinem Arbeitgeber gehen, der dann schriftlich der BA mitteilen muss, ob er einen entsprechenden Platz für mich hat.

Ist es richtig, dass ich jetzt alle meine Krankheiten und Probleme bei meinem Arbeitgeber offen legen muss???

Selbst wenn mein Arbeitgeber mir jetzt einen entsprechenden Job anbieten würde, könnte ich aber in meinem derzeitigen psychischen Zustand nicht arbeiten gehen! Die BA schreibt mir aber, dass ihr ärztlicher Dienst festgestellt hat, dass ich nicht länger als 6 Monate leistungsunfähig wäre und danach grundsätzlich wieder vollschichtig arbeiten gehen könnte. Außerdem muss ich noch unterschreiben, dass ich nach Bekanntgabe des Ärztlichen Gutachtens zur Vollzeitarbeit bereit bin.

Wenn mein Arbeitgeber jetzt sagt, er hätte eine entsprechende Tätigkeit für mich und ich aber aufgrund meines gesundheitlichen Zustandes nicht hingehen könnte, würde mir die BA im Oktober das Geld streichen, obwohl ein Widerspruchsverfahren bei der Rentenversicherung läuft.

Ist das alles so richtig??? Oder was muss ich jetzt machen???

Schon mal Danke für die Antworten!
 

Mario Nette

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#2
Ich kann icht viel dazu sagen, nur dies: Wenn du krank bist, lasse dich krankschreiben. Dein dich behandelnder Facharzt wird sicherlich genauer wissen, ob du arbeitsunfähig bist oder nicht. Und dieser stellt dir dann eben für die Zeit deine AU aus.

Mario Nette
 

harald1957

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#3
Ich kann icht viel dazu sagen, nur dies: Wenn du krank bist, lasse dich krankschreiben. Dein dich behandelnder Facharzt wird sicherlich genauer wissen, ob du arbeitsunfähig bist oder nicht. Und dieser stellt dir dann eben für die Zeit deine AU aus.

Mario Nette
Hallo Mario,

ich bin bereits seit Nov.2007 arbeitsunfähig geschrieben! Aus diesem Grund bin ich auch seit Mai bei der Krankenkasse ausgesteuert worden und erhalte jetzt ALG I. Der Rentenantrag ist erstmal abgelehnt worden, nachdem ein orthopädisches Gutachten erstellt wurde und der Gutachter gleich sagte, dass er der falsche Gutachter für mich sei, da ich ein psychatrisches Gutachten benötigen würde. Dieses hat er auch in seinem Gutachten vermerkt. Ich bin ja auch nicht w/orthopädischer Krankheiten arbeitsunfähig! Das Gutachten der BA ist auch lt. Aktenlage. Die haben also einfach nur das "falsche" Gutachten des Orthopäden übernommen, ohne mich ein einziges mal zu sehen.

Ob ich nun arbeitsunfähig geschrieben bin, interessiert die ziemlich wenig, denn die sind ja der Meinung, dass ich ab Nov. wieder voll erwerbsfähig bin und dann wird das ALG I gestrichen.
 

Eierbecher

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#4
Ab zum Anwalt.

Bei mir ist es ähnlich gelagert.

Da ich in einer Gewerkschaft Mitglied bin zahlt die Rechtsschutzversicherung alles.

Und da war auch noch was mit dem laufenden Widerspruch.

Es kommt sicherlich noch Jemand der da genaueres weiß.

MfG
Eierbecher
 
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