Gutachten beim Medizinischen Dienst des Arbeitsamtes

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dko74

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Hallo.

Ich mußte zum "Medizinischen Dienst des Arbeitsamtes", damit ein Gutachten über meine Arbeitsfähigkeit erstellt wird. Nach 15 minütigem Abklopfen und Abtasten meiner Körperstellen, 6 Zahlen von einer Leuchttafel ablesen, 2 Zahlen mit einer 3D-Brille erkennen und 10 minütigem Fragen beantworten, stand die Meinung des Gutachters fest.

Laut seiner Meinung bin ich voll arbeitsfähig (8 Stunden) für "mittelschwere Tätigkeiten" und Schichtfähig.

Angemerkt sei, daß ich einen Bandscheibenprolaps habe (aktenkundig), chronisch krank bin (Multiple Sklerose) und im Besitz eines Schwerbehindertenausweises (Grad der Behinderung 50) bin.

Meine Frage: Habe ich einen "rechtlichen Anspruch" auf eine Kopie des Gutachtens, damit ich mich gegebenfalls Anwaltlich dagegen zur Wehr setzen kann?

Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.

MfG Daniel
 

Martin Behrsing

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Du kannst gegen das gutachten vorgehen, sobald daraus ein Verwaltungshandeln entsteht.
Es ist immer so, wenn die Behörden jemand zum med. Dienst der Arbeitsagentur schicken, sind sie arbeitfähig. So war auch schon ein Rollstuhlfahrer als Dachdecker geeignet.

Wenn die Leute zu anderen med. Diensten geschickt werden, kommen dann auch ganz andere Sachen heraus.
Also warte ab, bis die Verwaltung dir irgend etwas vorschlägt und dann kannst Du gegen das gutachten vorgehen bzw. es durchfechten, dass ein neues erstellt wird.
 

Esox

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...habe 2 Bandscheibenvorfälle in der HWS, OP-Indikation zum "zusammenschrauben" von 3 LWS-Wirbelkörpern, Kniearthrose beidseitig -Grad 4, eingeschränkte Gehstrecke ( pAvK, Beipass ) ), GdB von 50.....bin von einem Gutachter ( Orthopäde ) für vollzeitig ( 8 Stunden) bis mittelschwerer Arbeit eingestuft worden.......:icon_neutral:

Schade das dass Papier so glatt ist auf dem das Gutachten steht, sonst hätte man es allmorgendlich auf dem WC verwenden können.
Es geht vielen so, leg sofort nach Erhalt Widerspruch ein.....am besten mit juristischen Beistand!!
 
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