Grusi/ Wohngeld (1 Betrachter)

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pity

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Hallo,

ich verstehe einiges nicht und hoffe, das man mir evtl. dieses erklären kann:

Mal angenommen, die Behörden schreiben, für ihre Wohnung x,
Baujahr x, sind 50 qm angemessen und 209 Euro KM... das würde dann ja heißen 4,18 Euro ist der angemessene qm - Preis.

Was aber wäre, wenn man eine Wohnung nehme mit selben Baujahr wie die jetzige, aber nur 40 qm gross und 200 Euro KM, dann wäre der qm Preis 5 Euro. Wäre das dann unangemessen und die würden nur 4,18 Euro x 40 qm = KM 167,20 Euro als Mietbedarf einkalkulieren ?

Eine weitere Frage:
Angenommen man hatte bisher Rente und Wohngeld bezogen. Anspruch auf Grusi bestand noch nicht, da zusätzliches Erbe erst verbraucht werden musste. Nun ist dieses der Fall, der Anspruch auf Grusi erfolgt dann auch. Das Grusiamt erklärt jedoch, Wohnung Mietmässig zu teuer, Frist Auszug bis.... Nebenkostenabrechnung für die Wohnung selbst gab es noch nie, sondern steht noch offen. Grusiamt übernimmt also befristet erst mal die vollen Kosten.
Wie kann das Grusiamt selbst bereits ein Frist zum Auszug setzen, wenn noch nicht mal klar ist, ob man evtl. mit Wohngeld am Ende sowieso besser da steht, wofür man doch u. a. vermutlich auch erstmal die NK Abrechnung braucht ?
Gehen die immer so vor ?

Gibt es Möglichkeiten zu sehen, wie das Grusiamt die sog. angemessenen Nebenkosten errechnet und was im Regelsatz hiervon in welcher Höhe bereits einkalkuliert ist ?

Vielen Dank
 

Kikaka

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Ich hoffe die Richtlinie findest Du hier :

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Mal angenommen, die Behörden schreiben, für ihre Wohnung x,
Baujahr x, sind 50 qm angemessen und 209 Euro KM... das würde dann ja heißen 4,18 Euro ist der angemessene qm - Preis.
Nach WoGG§12 sind bei Mietstufe 1,dem untersten Satz, 292 € +10% Sicherheitszuschlag =321,20 € angemessen. Allerdings ist das Bruttokalt,das heißt Du mußt die kalten Nebenkosten noch hinzurechnen.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/97272-hilfestellung-wogg.html
 

hartaber4

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Es gibt für jede Stadt eine Höchstbemessungsgrenze für KDU. Da würde ich erst mal nachschauen. Hier in Berlin sind die qm nicht wichtig ,sondern die angemessenen KDU Kosten...schau mal für dich nach:

hier : Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Ob es für "jede Stadt" auch ein schlüssiges Konzept zur Angemessenheit der Unterkunftskosten gibt, das auch den Maßgaben des BSG entspricht darf hingegen angezweifelt werden......
 
E

ExitUser

Gast
@hartaber4, das ist richtig , da ist aber schon mal ein anhaltspunkt... in Berlin tauschen wir uns da ganz gut aus.. also sollte man mal schreiben i welcher stadt man wohnt, und andere ELo´s dort oder hier kontaktieren. Je mehr Info desto besser.
 
E

ExitUser

Gast
Andererseit kann man auch dem GRUNDsicherungamt, erst mal mitteilen, das man kein Geld hat für einen Umzug. Wenn es darüber einen Bescheid über den Umzug auszug gibt, Widerspruch einlegen... Besser noch gleich einen Antrag auf Übernahme sämtlicher Kosten stellen. Es gibt ja Menschen die wegen geringer Rente keinen Cent zuviel haben. Wie sollen die den Umzug zahlen. Wenn es kaum preiswertere Wohnungen in der Stadt gibt. WAS dann. Mit der Androhung auf einen Kostenübernahmeantrag haben wir auf jeden Fall schon mal das Ansinnen des Wohnungsamtes abgeschmettert. Das ist 3 Jahre her... Meine Bekannte bekommt Rente + Wohngeld. Auf grusi hat sie verzichtet. da der Unterschied zur Kombi : Rente + Grusi 5 Euro beträgt...

Also mal durchrechnen..
 
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