GRUNDSTEUER (ETW): wie wird sie beglichen ? (1 Betrachter)

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Schorsch

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Hallo zusammen,

bitte eine wichtige Frage zur GRUNDSTEUER der selbstgenutzten Eigentumswohnung. Nach dem Vorlegen des Grundsteuerbescheides wurde sie mir nicht 1:1 überwiesen. Auf meine Frage bekam ich zur Antwort, daß wäre schon ok so, sie würde mit den Wohnkosten verrechnet und auf die Art berücksichtigt.
Anhand meiner Zahlen kann ich da überhaupt nichts nachvollziehen.
Der Vorgang muß von mir weiter geprüft werden, deswegen bitte meine Frage:
gibt es Erfahrungen ? Hat sie jemand als Gesamtsumme überwiesen bekommen ?
DANKE !!
 

Pinta 12

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Hallo Schorsch,
bei mir wird die Grundsteuer auch so verrechnet. Ich reiche den Beleg jedes Jahr mit den anderen Belegen für Zinsen und Nebenkosten ein, und dann verrechnen die das. Ich blick es auch nicht genau. Wenn die Steuer außer der Reihe erhöht wird, beantrage ich Kostenübernahme.
Gruß Pinta 12
 

Schorsch

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Danke, Pinta 12 !
Dann scheint das ja so richtig zu sein, bin beruhigt.
Gruß
 

Kerstin_K

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Also gegen einen Bescheid, dirch den ich nicht durchblicke würde ich schonmsl von Haus aus Widerspruch einlegen und auf einer nachvollziehbaren Berechnung bestehen. Sonst ist doch Ärger vorprogrammiert.
 
H

holly8

Gast
Warum sollte die Grundsteuer nicht auch für Eigentümer über die Nebenkosten abgegolten werden. Erscheint mir logisch, ist es doch bei Mietern nicht anders.
 

desmona

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Warum sollte die Grundsteuer nicht auch für Eigentümer über die Nebenkosten abgegolten werden. Erscheint mir logisch, ist es doch bei Mietern nicht anders.
Das ist auch so...gehört in die zu übernehmenden Kosten

Hier geht es aber noch um die Frage, ob wirklich eine Aufschlüsselung auf die zu berechnenden Monate rechtens ist, oder bei Fälligkeit in einer Summe zu übernehmen ist.

Die gleiche Problematik betrifft auch z.B. die Müllgebühren oder Schornsteinfegergebühren oder auch die WG-Versicherung (bei Haus-Eigentümern)
 
E

ExitUser

Gast
hallole schorsch,

bei uns wurden sie fürs haus auf monatl. umgelegt. was die berechnet hatten verstehe ich bis heute nicht. (zur erklärung: wir waren bis anfang 2008 aufstocker) unser RA hat auch nicht so ganz durchgeblickt, aber uns wurden irgendwann im märz 2008 ca. 153€ nachüberwiesen.

kann es möglich sein das das von arge zu arge und in versch, bundesländern unterschiedlich gehandhabt wird?


liebe grüße von barbara
 
E

ExitUser

Gast
Warum sollte die Grundsteuer nicht auch für Eigentümer über die Nebenkosten abgegolten werden. Erscheint mir logisch, ist es doch bei Mietern nicht anders.
:icon_evil:

Meine Grundsteuer wird 1/4 jährlich von der Gemeinde von meinem Konto abgebucht.

Nebenkosten werden direkt von der Hausverwaltung abgebucht.

Ist vielleicht überall verschieden :icon_kinn:
 

desmona

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:icon_evil:

Meine Grundsteuer wird 1/4 jährlich von der Gemeinde von meinem Konto abgebucht.

Nebenkosten werden direkt von der Hausverwaltung abgebucht.

Ist vielleicht überall verschieden :icon_kinn:
Da hast du was falsch verstanden...es geht nicht darum wann DU es bezahlen mußt, sondern ob es beim ALG II anerkannte KdU sind (hier Nebenkosten) und wie diese berechnet werden ...also ob gemittelt wird oder es bei Fälligkeit übernommen wird/ werden muß.
 

hans wurst

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wie diese berechnet werden ...also ob gemittelt wird oder es bei Fälligkeit übernommen wird/ werden muß.
B 7b AS 40/06 R
Unter § 22 Abs 1 SGB II fallen jedoch nicht nur laufende Kosten, sondern auch einmalige Kosten, die beispielsweise für die Beschaffung von Heizmaterial anfallen .
Weder aus der Gesetzesbegründung (vgl BT-Drucks 15/1516 S 57 zu § 22) noch aus Sinn und Zweck der Regelung lässt sich schließen, dass die Gewährung von einmalig anfallenden Heizkosten nicht unter § 22 Abs 1 SGB II fallen sollte. Die Gewährung von monatlichen Heizkostenpauschalen anstelle der Erstattung der tatsächlichen Aufwendungen für die Beschaffung von Heizmaterial läuft dem Zweck des § 22 Abs 1 SGB II zuwider.
Würde jetzt einfach mal behaupten das dies für "alle" Kosten gilt.
 

ela1953

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Bei mir gibt es die Kosten auch nicht, wenn sie anfallen. Wird auf einen Monat umgelegt
 

desmona

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Würde jetzt einfach mal behaupten das dies für "alle" Kosten gilt.
...das wage ich jetzt auch mal zu behaupten...

Bei mir gibt es die Kosten auch nicht, wenn sie anfallen. Wird auf einen Monat umgelegt
...ich meine auch, dass diese anfallenden Nebenkosten (bei ET) gar nicht gemittelt werden dürfen, sondern eben bei Fälligkeit übernommen werden müssen...sprich wenn sie "tatsächlich" anfallen

...und das haben wir bei ET regelmäßig z.B. bei Abfall, WG-Versicherung, Grundsteuer etc....


 
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