Grundsicherung und Auto ist Eigentum meiner Mutter bzw. auch so angemeldet. (1 Betrachter)

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Zeitmaschine

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Hallo zusammen!

Ich habe bis vor zwei Tagen viele Jahre lang ALG II erhalten. Wegen meiner Krankheit erhalte ich nun seit gestern eine Erwerbsminderungsrente. Da diese recht gering ausfällt, bekomme ich jetzt auch noch eine Grundsicherung.

Heute bekam ich ein Schreiben, dass ich ein Fahrzeugschein vorlegen soll, da die KFZ-Steuer von meinem Konto abgebucht wird.

Ich selber besitze kein Auto. Das Auto das ich seit Jahren fahre gehört meine Mutter und das Auto ist auch auf ihren Namen angemeldet. Daher steht auch ihr Namen im Fahrzeugschein drin. Ich konnte mir damals kein Auto kaufen und mit meiner Vorgeschichte, würde ich auch heute nirgends ein Auto kaufen. Mit meiner Mutter hab ich dann damals vereinbart, ich kann das Auto von ihr fahren, aber die KFZ-Steuer und KFZ-Versicherung zahle ich, was ich auch mache. Beides wird von meinem Konto abgebucht. Inzwischen bin ich dann weg gezogen (Entfernung: 250 Km). Das Auto hab ich mitgenommen.

Jetzt frage ich mich, was passiert jetzt? Was habe ich zu erwarten? Ich hatte natürlich angeben das ich kein Auto besitze, was ja auch stimmt, aber auf den Kontoauszügen sieht man, dass ich Geld für Tanken, Steuer und Versicherung zahle. Das Auto ist jetzt keine 500 € wert.
 

ZynHH

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AW: Grundsicherung und Auto

Einfach mitteilen, das du das Auto nur zur Nutzung zur Verfügung hast, Kopie vom fahrzeugschein beifügen.

Was sagt denn die Versicherung dazu, das das Auto in einem anderen Landkreis dauerhaft genutzt wird, als im Vertrag (KFZ KENNZEICHEN) angegeben? Nur mal so nebenbei gefragt...Hat aber mit dem jc nix zu tun.
 

eumel1de

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AW: Grundsicherung und Auto

Würd ich das so mitteilen,du bist zwar Nutzer aber nicht Eigentümer des Fahrzeuges.
Im Kfz-Brief sowie in der Zulassung steht ja deine Mutter.
Um das leidige Thema zu benden, kann man Kopie machen,das die Ruhe geben.
 

Fabiola

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AW: Grundsicherung und Auto

(...) Kopie vom fahrzeugschein beifügen.
Da sollte Zeitmaschine aber erst mal die Mutter fragen, ob ihr das recht ist (Datenschutz).
Im übrigen könnte das JC über das Bundeskraftfahrzeugamt (oder so ähnlich) selbst ermitteln, ob auf Zeitmaschine ein Fahrzeug zugelassen ist oder eben halt nicht. Dann hat das JC schwarz auf weiß, das Zeitmaschine korrekte Angaben gemacht hat.
 

ZynHH

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Soweit so gut....
das Zeitmaschine korrekte Angaben gemacht hat.
bisher keine...:wink:

Alternative:
Dein Weg...Sagt was über den Eigentümer Aus?

Keine Grundsicherung bis der Fall geklärt ist....

Also Kaufvertrag Vorlegen?
 

Zeitmaschine

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Hallo!

Einen Kaufvertrag zwischen meiner Mutter und mir gibt es ja nicht. Das Auto gehört mir ja auch nicht, ich fahre es halt nur. Zu meiner Mutter hab ich auch wenig Kontakt. Wir wohnen weit auseinander und sehen uns vielleicht 1-2 Mal im Jahr, wenn überhaupt. Sie will auch nichts mit der Sache zu tun haben. Ich konnte und kann mir kein Auto leisten und da hat sie mir halt geholfen. Ich darf das Auto benutzen, wenn ich die KFZ-Steuer und KFZ-Versicherung zahle. Soweit so gut. Dem Jobcenter hat das auch überhaupt nicht interessiert.

Ich frag mich halt nur, was tu ich jetzt am besten? Das Amt will jetzt eine Kopie vom Fahrzeugschein haben. Das ist kein Problem, aber da steht natürlich der Name meiner Mutter drauf. Soll ich was dazu schreiben oder einfach am besten die Klappe halten?
 

Zeitmaschine

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AW: Grundsicherung und Auto

Was sagt denn die Versicherung dazu, das das Auto in einem anderen Landkreis dauerhaft genutzt wird, als im Vertrag (KFZ KENNZEICHEN) angegeben? Nur mal so nebenbei gefragt...Hat aber mit dem jc nix zu tun.
Die Versicherung hat danach nicht gefragt. Der war das auch egal. Ich hatte damals gefragt, ob das geht und die meinten nur: natürlich, warum auch nicht?!
 

Sowhat

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Schade dass der Thread 2017 abgebrochen ist. Ich wurde heute vom JC in Sozialhilfe abgeschoben. Darf ich da nun ein Auto haben? Besitze ein sehr altes und ist mir als schwerbehinderte aber ohne Merkzeichen sehr wichtig dieses Auto.
Darf ich jetzt gar nichts mehr haben und habe ich überhaupt noch Chance eine Wohnung zu finden als Sozialhilfeempfänger?

Bin sehr verzeifelt. Wusste gar nicht, dass man so schnell abgeschoben werden kann. Aber ich bin Ü50 und schwerbehindert und schon länger krank geschrieben. Vermutlich will die neue Regierung jetzt ihre Statistiken bereinigen und solche Leute wie mich schnellstmöglich loswerden.
 
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