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Grundsicherung - Termin zur ärztlichen Untersuchung

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Leena

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Hallo allerseits, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich beziehe ALG2/Sozialhilfe seit dem Jahr 2002. Arbeiten kann ich nicht aufgrund psychischer und psychosomatischer Erkrankung. Irgendwie habe ich mich immer durchgewurschtelt, doch nach zweimal Amtsarzt und einmal Amtsneurologe wurde ich nun angewiesen, Erwerbsminderungrente zu beantragen. Da hieß es dann erst, ich bekomme nichts, weil ich nie gearbeitet habe. Dann meldete sich das Versorgungsamt, fragte nach Schwerbehinderung etc. (bisher nicht beantragt) und will mich jetzt zu einer ärztlichen Untersuchung schicken, wo ein Gutachten wegen einem 'Antrag auf Grundsicherung' erstellt werden soll. Ich hab längst den Überblick verloren, was das nun alles sein soll. Mir wurde nie gesagt, was der Neurologe des Arbeitsamtes eigentlich attestiert hat, aber es muss wohl dauerhafte Erwerbsunfähigkeit/minderung sein, so dass sie mich jetzt quasi weiterreichen an eine andere Stelle. Die Einladung zur Untersuchung wurde jedenfalls von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd an mich geschickt.
Soviel zur Vorgeschichte.
Nun ist es so, dass ich mordsmäßig Panik schiebe. :frown: Ich kann's gar nicht anders sagen. Seit der Brief hier ist, bin ich völlig fertig. Vor Untersuchungen habe ich furchtbare Angst und habe damit auch immer nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der Neurologe hat mich damals so unter Druck gesetzt und gedemütigt, dass ich auf keinen Fall wieder allein zu sowas gehen werde. Ich habe jetzt folgende Fragen, die mich beschäftigen (quälen):

1. Kann ich meine beste Freundin mitnehmen? Wird sie da überhaupt mit reingelassen? Wird das vielleicht den Gutachter nerven und somit mir gegenüber negativ einstellen?

2. Auf was für Untersuchungen muss ich mich einstellen? Ist das so wie beim Arbeitsamtsarzt oder umfangreicher mit Blutabnahme o.ä. (bin Spritzenphobikerin)? Kann ich Dinge verweigern, nur weil ich Angst davor habe?

3. Wie lange dauert so eine Untersuchung in der Regel? Ich habe chronische Rückenschmerzen und fürchte mich davor, stundenlang sitzen zu müssen und zu warten. Kann ich einfach gehen, wenn die Schmerzen zu groß werden?

Der Termin ist Mitte nächster Woche.
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Mühe.

Liebe Grüße
Leena

P.S.: *fügt dem Topic-Titel noch 'ung' hinzu* ... peinlich, peinlich ...
 

Heiko1961

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Hallo Leena und herzlich Willkommen hier im Forum.
Als erstes, mach dich nicht verrückt.;)

Hallo allerseits, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich beziehe ALG2/Sozialhilfe seit dem Jahr 2002. Arbeiten kann ich nicht aufgrund psychischer und psychosomatischer Erkrankung. Irgendwie habe ich mich immer durchgewurschtelt, doch nach zweimal Amtsarzt und einmal Amtsneurologe wurde ich nun angewiesen, Erwerbsminderungrente zu beantragen. Da hieß es dann erst, ich bekomme nichts, weil ich nie gearbeitet habe. Dann meldete sich das Versorgungsamt, fragte nach Schwerbehinderung etc. (bisher nicht beantragt) und will mich jetzt zu einer ärztlichen Untersuchung schicken, wo ein Gutachten wegen einem 'Antrag auf Grundsicherung' erstellt werden soll. Ich hab längst den Überblick verloren, was das nun alles sein soll. Mir wurde nie gesagt, was der Neurologe des Arbeitsamtes eigentlich attestiert hat, aber es muss wohl dauerhafte Erwerbsunfähigkeit/minderung sein, so dass sie mich jetzt quasi weiterreichen an eine andere Stelle. Die Einladung zur Untersuchung wurde jedenfalls von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd an mich geschickt.
Soviel zur Vorgeschichte.
Nun ist es so, dass ich mordsmäßig Panik schiebe. :frown: Ich kann's gar nicht anders sagen. Seit der Brief hier ist, bin ich völlig fertig. Vor Untersuchungen habe ich furchtbare Angst und habe damit auch immer nur schlechte Erfahrungen gemacht. Der Neurologe hat mich damals so unter Druck gesetzt und gedemütigt, dass ich auf keinen Fall wieder allein zu sowas gehen werde. Ich habe jetzt folgende Fragen, die mich beschäftigen (quälen):

1. Kann ich meine beste Freundin mitnehmen? Wird sie da überhaupt mit reingelassen? Wird das vielleicht den Gutachter nerven und somit mir gegenüber negativ einstellen?
Du kannst die Freundin mitnehmen, ob sie bei der Untersuchung dabei sein darf, entscheidet der Arzt.

2. Auf was für Untersuchungen muss ich mich einstellen? Ist das so wie beim Arbeitsamtsarzt oder umfangreicher mit Blutabnahme o.ä. (bin Spritzenphobikerin)? Kann ich Dinge verweigern, nur weil ich Angst davor habe?
Das wird wohl so ähnlich sein. Evtl. auch mit Blutabnahme.

3. Wie lange dauert so eine Untersuchung in der Regel? Ich habe chronische Rückenschmerzen und fürchte mich davor, stundenlang sitzen zu müssen und zu warten. Kann ich einfach gehen, wenn die Schmerzen zu groß werden?
Wie lange so eine Untersuchung dauert, ist unterschiedlich. 1/2 bis 1h, kommt auf die Untersuchungen an.

Wenn du gut vorbereitet sein willst, dann kannst du dir hier ein Merkblatt runterladen.

Der Termin ist Mitte nächster Woche.
Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Mühe.

Liebe Grüße
Leena

P.S.: *fügt dem Topic-Titel noch 'ung' hinzu* ... peinlich, peinlich ...
 

Arania

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Ich würde Dir auch raten Ruhe zu bewahren, meistens wird es halb so schlimm wie man befürchtet, sprich mit dem untersuchenden Arzt sofort über Deine Probleme und Befürchtungen , dann kann er/sie besser darauf eingehen, viel Glück
 

Kerstin_K

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Mensch, Rechtsverdreher,

muß das wirklich sein? Leena hat sowieso schon Angst, ich finde das ziemlich daneben von Dir.
 

Arania

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er schreibt doch immer so nett, fällt nur anscheinend niemandem auf:wink:
 
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