Grundsicherung nach SGB XII für Abenschüler? (1 Betrachter)

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Tofre

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich stehe derzeit vor einem kleinen Problem, das weder meine Betreuer, der nette Herr von der Agentur für Arbeit und ich lösen können.

Ich bekomme derzeit nach SGB XII Grundsicherung und würde gerne wissen ob ich weiterhin Grundsicherung beziehen kann wenn ich eine Abendschule besuchen würde, oder ob der Besuch einer Abendschule schon Erwerbsfähig bedeutet?

Bafög könnte ich beantragen, wäre aber in diesem Falle eher die schlechteste Variante wegen dem finanziellen Rahmen. ALG II würde gar nicht in Frage kommen.
Was meint ihr? Weiß einer von euch bescheid ob ich weiterhin Grundsicherung bekommen kann, dabei Bafög beantrage, aber das Bafög an das Sozialamt überweisen lasse. Wie bereits erwähnt würde ALG II nicht in Frage kommen außer bei Plan B meiner Zukunft.
Plan A bestehe jedoch daraus: Grundsicherung weiter zu empfangen, umziehen, eine Abendschule besuchen, dabei Bafög zu beantragen und das Bafög an das Sozialamt überweisen zu lassen.

Ich hoffe mir kann jemand helfen und wünsche euch noch schöne sonnige Tage.

LG Tofre
 

Herr Lumpi

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AW: Grundsicherung nach SGB XII für Abenschüler? Nein

Aus meiner Erfahrung kann ich behaupten dass nur ERWERBSARBEIT zur Arbeitsfähigkeitseinstufung berechtigt. Als BAFöG berichtigter Schüler erhält man keine Grundsicherung. BAFöG ist sozusagen die Grundsicherung für Auszubildende.

Nun verstehe ich die Intention, es geht um die BAFöG Rückzahlung. Da kommst Du nicht umhin, aber wenn dir das Lernen auf der Abendschule liegt, ist es den Schuldenberg allemal wert. Abbezahlen muß man das Darlehen erst wenn auch wieder Geld reinkommt.

Wenn es um die Abschlüsse der Abendschule geht, unbedingt weiter machen. Wenn es dabei um was anderes geht, wären neue Informationen gefragt.
 

hartaber4

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Mir ist bis jetzt keine Regelung im SGB XII bekannt, die einem vorschreibt wie man seine Abende zu verbingen hat..... ob du nun RTL guckst, kleingärtnerst oder zur Abendschule gehst...... dürfte hier unerheblich sein.

Anders wäre es bei einer "Erwerbstätigkeit", weil dort ja Einkommen anfallen würde (was sich zudem meist ja auch ausschließt im SGB XII, weil man ja oft entsprechend eingeschränkt ist)
 
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