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Grundsicherung/Frührente - Finanzierung eines Wohnwagen anstelle von Mietzahlungen

Anais

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#1
Hallo guten Tag

ich habe eine sicher nicht ganz "alltägliche" Frage.

ab September 2017 bekomme ich wegen voller Erwerbsminderung eine Rente von 200 Euro und aufstockend Grundsicherung.

Aus verschiedenen mir wichtigen Gründen möchte ich gerne aus meiner Mietswohnung ausziehen und würde gerne in einem winterfesten Wohnwagen auf dem Grundstück von Freunden wohnen.

Da ich keinen Wohnwagen besitze und auf keine Ersparnisse habe habe ich mir überlegt ob evt. die Finanzierung eines entsprechenden Wagens anstelle der bisherigen Mietzahlungen über die Grundsicherung und/oder die Rente möglich wäre. Bei 6000-8000 Euro, die man für einen solchen Wagen rechnen muss wären das bei 200 Euro monatlich etwa 3-4 Jahre lang, anschließend fielen ja dann sogar weniger Kosten an, als bei einer Wohnungsmiete.

Hat jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Situation und bestehen überhaupt Chancen? Als Bezieher von Sozialhilfe ist man ja eigentlich überhaupt nicht kreditwürdig. Andererseits ist ja das "Einkommen" der Rente für einige Jahre vielleicht ähnlich "abgesichert", wie bei anderen und Miete für eine Wohnung müsste ja auch bezahlt werden.

Und wer genau ist der richtige Ansprechpartner - ein Wohnwagenhändler, die Bank, die Rentenversicherung oder das Sozialamt?

:icon_surprised:


Dankbar für Hinweise, Erfahrungsberichte, Gedanken dazu etc. !
Viele Grüße

ps
ein Umzug wäre prinzipiell wegen wichtiger Gründe vom Amt bereits genehmigt, wenn die Mietkosten die bisherigen nicht übersteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tornator

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#2
Ein Bekannter hat sich kürzlich bei ibääh Kleinanzeigen einen brauchbaren Wohnwagen für 500 Euro gekauft und ist damit auf einen sogenannten Bauwagenplatz gezogen, sowas würde dir auch völlig ausreichen

Vom Amt würdest du bei einer Finanzierung maximal die Zinsen bezahlt bekommen,d er rest ist Privatvergnügen
 

Anais

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#3
Hallo - vielen Dank für Antwort!
"ibääh" :) :)
Guter Hinweis.
Mein Partner hat vor einigen Jahren mal versucht, in seinem Wohnwagen (der damals gebraucht 1200 Euro gekostet hat) zu überwintern, ist im Winter daran kläglich gescheitert und schnellstens in die Souterrain-Wohnung gezogen, die er Gott sei Dank mitgemietet hatte.
Deswegen dachte ich, dass nur etwas Teureres in Frage kommt...?
 
E

ExitUser

Gast
#4
Hallo Anais!
Im Leistungsbezug ist das so nicht zu realisieren.

Du könntest jemanden suchen, der den Wohnwagen kauft und ihn dir dann vermietet. Alternativ vielleicht durch einen Nebenjob eine Weile aus dem Leistungsbezug ausscheiden und das Geld in dieser Zeit ansparen.
 
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